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Julia
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 2
heute 18:57

Rüden-Kontakt

Hallo Schwarm. Mein Cocker ist 2.5 Jahre alt, unkastriert und hört erstmal sehr gut. In Hundeauslaufgebieten gab es noch nie Probleme. Seine Strategie/erste Wahl im Kontakt ist meist ist Spielen. Soweit sogut. An der Leine pöbelt er, aber das ist eher mein Thema (bei anderen selten). Er denkt wohl er müsse auf mich aufpassen. Wenn es aber doch mal auf der Gassirunde (unangeleint) zu Kontakt kommt und er sich mit nem anderen (meist) jungem Rüden nicht so doll versteht (zB knurren, Körperhaltung steif etc) wird es für mich schwer aktiv einzugreifen. Viele Diskussionen klärt er selbst ohne mein Beitun, aber nicht immer. Komme ich näher, werde lauter oder nehme ihn am Geschirr weg fährt er hoch. Umgeleitet Aggression oder wie man da sagt, ne? Was tun? Tips?
 
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Nicole
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heute 15:37
Hallo Julia. Also aktiv eingreifen würde ich in eine bereits völlig angespannte Situation nicht unbedingt. Wenn du laut wirst oder ihn wegziehen willst, übst du Druck aus und puschst die Situation dadurch extrem. Damit gibst du quasi das Signal zum: jetzt geht's los. Du solltest eher mit ganz ruhiger Stimme sprechen und deinem Hund das Gefühl vermitteln, dass alles ok ist und es kein Problem gibt. Entferne dich ruhig, entspannt und langsam aus der Situation. Aber so, dass dein Hund dich im Augenwinkel sehen kann und sage ihm ruhig euer Signal für: weiter gehen. Künftig würde ich den Hund sicherheitshalber anleinen, wenn euch bekannte Rüden und unbekannte Hunde entgegen kommen. Man muss ja nicht erst warten, bis es tatsächlich mal knallt. Wenn du an der Leine merkst, dass beide Hunde nettes Interesse zeigen, kann man, nach Absprache mit dem anderen Halter gerne die Leinen abmachen.
 
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Nicole
heute 15:37
Hallo Julia. Also aktiv eingreifen würde ich in eine bereits völlig angespannte Situation nicht unbedingt. Wenn du laut wirst oder ihn wegziehen willst, übst du Druck aus und puschst die Situation dadurch extrem. Damit gibst du quasi das Signal zum: jetzt geht's los. Du solltest eher mit ganz ruhiger Stimme sprechen und deinem Hund das Gefühl vermitteln, dass alles ok ist und es kein Problem gibt. Entferne dich ruhig, entspannt und langsam aus der Situation. Aber so, dass dein Hund dich im Augenwinkel sehen kann und sage ihm ruhig euer Signal für: weiter gehen. Künftig würde ich den Hund sicherheitshalber anleinen, wenn euch bekannte Rüden und unbekannte Hunde entgegen kommen. Man muss ja nicht erst warten, bis es tatsächlich mal knallt. Wenn du an der Leine merkst, dass beide Hunde nettes Interesse zeigen, kann man, nach Absprache mit dem anderen Halter gerne die Leinen abmachen.
 
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Guido
heute 18:57
Die genau selbe Situationen habe ich mit meinem Beagle auch. Wenn der andere oder die andere Hündin auf spielen schaltet ist alles okay. Schwierig wird es, wenn (meist bei Rüden) der andere ihn ignoriert oder halt nicht freundlich ist. Dann schaltet meiner auf Papiertiger um. Sprich Angriff ist die beste Selbstvereidigung. Dabei bin ich mir sicher, dass wenn beide nicht angeleint sind, meiner nicht immer der Sieger sein wird.

Wie auch immer, da gibt es bei mir nur die Strategie sich ins Rampenlicht zu setzen. Das idealste wäre, wenn ich meinen Hund irgendwo anleine und den anderen Hund erst einmal selbst (alleine) checke. Leider geht das in meinen Situation fast garnicht. Daher gibt es für mich nur 2 Optionen.

1. Ich nehme all meinen Muht zusammen und plaziere mich mit Beinen und Körper zwischen den beiden. Resultat ist hier meistens, dass der andere davon importieren ist und seinen Angriff stoppt. Dazu muss aber Körpersprache und Sprache gleich sein. Sprich du maßregelsten den anderen Hund.

2. Ich halte eine gewisse Distanz zwischen beiden Hunden und stelle mich immernoch schützend vor meinem Hund. Hierzu muss die Distanz zwischen beiden Gunden groß genug sein damit dein Hund es als akzeptabel erkennt.