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Michelle
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 21
zuletzt 29. Dez.

Leinenführigkeit+Hundebegegnungen

Erstmal wünsche ich euch einen schönen 4. Advent.✨🕯️Ich würde gerne mal wissen, wie ihr es geschafft habt, dass euer Hund/Welpe locker an der Leine kann. Außerdem, wie eure Fellnase komplett entspannt an anderen Hunden vorbeigehen kann. Ich bin da gerade richtig am verzweifeln und des Gassi gehen, macht zurzeit einfach null Spaß. Ich bin für jeden Tipp dankbar. Ein restliches schönes Wochenende.✨🎄
 
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Michelle
22. Dez. 19:26
Besuchst du denn eine Hundeschule mit ihr? Im Junghundekurs werden, Begegnungen in der Regel auch geübt.
Ja, schon. Aber sobald wir bei uns draußen sind, hat sie gefühlt immer alles vergessen.😅
 
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Nicole
22. Dez. 19:46
Ja, schon. Aber sobald wir bei uns draußen sind, hat sie gefühlt immer alles vergessen.😅
Die kleinen lernen halt auch sehr schnell sehr ortsbezogen ,quasi 15.30 Uhr auf dem Platz‘ klappt’s super aber tatsächlich sind auch wir selbst da wesentlich fokussierter was Timing und auch Konsequenz, etc angeht.

Ich bin tatsächlich Fan davon wenn Hundeschule nicht nur auf einem festen Platz stattfindet sondern im Alltag und an unterschiedlichen Plätzen/Orten.

Vielleicht könntest du ja mit deiner Trainerin aus der Hundeschule einen Termin in eurem Viertel vereinbaren.
 
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Babs
22. Dez. 19:48
Seit wann macht sie das und wie lief es in der Welpenzeit ab?
 
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Michelle
22. Dez. 19:53
Seit wann macht sie das und wie lief es in der Welpenzeit ab?
Sie ist noch n Welpe.😅Seit dem mir das erste mal in der Welpenstunde waren
 
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Nicole
22. Dez. 20:01
Sie ist noch n Welpe.😅Seit dem mir das erste mal in der Welpenstunde waren
Na ja mit 5 Monaten ist sie zumindest kein Baby Baby mehr. 😉

Aber möglicherweise belohnst und sprichst du noch zu wenig mit ihr. Vorallem immer dann, wenn der Hund sich dir von selbst zuwendet bzw. Die Leine nicht auf Spannung ist.
Gerade am Anfang ist das super wichtig und zumindest für die meisten von meinen ein Gamechanger.
 
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Sonja
23. Dez. 09:45
Naja, mein Welpe bellt ja nicht und macht jetzt keine negativen Äußerungen, aber sie will halt immer hin fängt an zu zerren wie eine bekloppte und ist halt einfach außer Rand und Band
Einfach ignorieren und weitergehen wenn Hundekontakt beiderseits nicht erwünscht ist, oder der Ort nicht geeignet, z.b. an einer Straße auf dem Gehsteig etc. Das ein Welpe/Junghund zu allen hin will ist nichts abnormales, machte meiner auch. Weitergehen und loben wenn die den andern ignoriert, war bei uns die beste Methode, er hat es Recht schnell begriffen das Hundekontakt nunmal nicht immer und überall möglich ist.
 
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Fynia
26. Dez. 10:48
Hey,
Die Tipps die hier gegeben wurden, sind bestimmt gut, aber ich möchte einmal ein bisschen einschränken. Ich hatte mit meinem das gleiche Problem. Vllt noch schlimmer, der war null umweltsicher, als ich ihn bekommen habe und ich hab es auch auf verschiedene Art pribiert. Am Ende war es genau das falsche für ihn, deswegen würde ich echt empfehlen einen guten Trainer aufzusuchen. Ich habe das leider zu spät bemerkt und muss jetzt einem 65kilo rüden mühsam erklären, dass er nicht aus Unsicherheit aggressiv sein muss (seit 6 Monaten endlich mit einem passenden Trainer!)
Jeder Hund ist verschieden und ich denke du solltest dir Beratung auf deinen Schatz zugeschnitten besorgen 😊
 
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Anja
26. Dez. 13:48
Ich habe es genau anders herum gemacht als viele hier:
Meine beiden Hunde haben vom Welpenalter an jeden Tag im Park, auf den Hundeplätzen und auf den Straßen sehr viel Kontakt zu den verschiedensten Hunden gehabt, natürlich nachdem ich das OK der anderen Hundehalter hatte und mir sicher war, dass die Hunde freundlich sind. Wir treffen hier in Berlin ja schon bei kleiner Runde um den Block mindestens 5 Hunde.

Lotte war zuerst eher schüchtern und hat aus Unsicherheit manche Hunde angebellt. Daher habe ich sie nach Absprache mit den Haltern immer ermuntert, Kontakt aufzunehmen und dann war alles gut.
Natürlich haben sie als Welpen auch mal ordentliche Ansagen der anderen Hunden bekommen, wenn sie zu aufdringlich wurden.

Wir haben auch von Anfang an “halt", “bei Fuß“ und Rückruf intensiv trainiert. Dadurch konnten sie bald auch auf dem Bürgersteig mit Schleppleine laufen und nach der Pubertät abseits der großen Straßen ohne Leine.

Ich bin bei entgegenkommenden Hunden nur stehengeblieben oder ausgewichen, wenn diese aggressiv oder ängstlich waren. Auf den Arm genommen wurden sie nur ganz selten, wenn der andere Hund eine echte Gefahr war. Ich wollte, dass Hundebegegnungen als etwas Normales wahrgenommen werden, vor dem man nicht ausweichen muss. Daher habe ich auch nie trainiert, dass die Hunde ständig zu mir schauen müssen, sondern nur, dass sie in der Nähe bleiben.

Bei Hunden, die von der Begegnung gestresst sind, kläre ich mit den Haltern, ob wir eine vorsichtige Begegnung zulassen können. Viele sind ja einfach unsicher. Oft reicht ein kurzes Beschnuppern und alles ist friedlich, wenn nicht, gehen wir weiter

Das Ergebnis: Beide sind sehr souverän bei allen Hundebegegnungen, machen von sich aus nie Stress und gehen an pöbelnden Hunden ruhig vorbei oder halten auf Befehl an. Sie können selbst sehr gut einschätzen, wie sich verhalten müssen. Das mag auch etwas daran liegen, dass ich keine Rüden habe und bei TS-Hunden mit Vorgeschichte sind die Voraussetzungen natürlich oft schwieriger.

Aber ich denke, dass eine gute Sozialisation die beste Grundlage ist. Leider erlebe ich oft, dass Welpen, vor allem von kleinen Hunden, überbehütet werden oder einfach zu wenig Kontaktmöglichkeiten haben, gerade zu erwachsenen Hunden.
 
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Silvana Romina Angela
28. Dez. 20:40
Ich kenne das zu gut …. Ich nehme mir bei bestimmten wegen und wenn ich durch die Siedlung muss ein halti. Ich bin auch schon am verzweifeln . Zuhause hört er aufs Wort aber draußen ….( sei denn im Wald an der Schleppleine wenn ich ihn beschäftige dann klappt es ( kein ziehen an der Leine dann ), bis ein anderer Hund kommt )
 
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Guido
29. Dez. 08:29
Also als erstes, ich finde ein Hund muss nicht jeden mögen...und wenn er einzelne mal nicht mag darf er das auch "sagen" aber natürlich muss das auch kontrolierbar und im Rahmen bleiben, also wenn ich Schluss sage hat mein Hund die "Klappe zu halten" und weiterzugehen also den andren zu ignorieren . Aber Rionnag darf auch mal kurz die "Meinung sagen" , besonders wenn der ander anfangt😉. Mein Hund mag zum Beispiel nicht alle fremden Rüden, außerdem ist das auch sehr tagesabhängig. Es gibt einige die er "einfach nicht riechen kann" wie wir es von uns selbst bezüglich andere Personen sagen würden 😉. Bei denen versuche ich den Indivdualabstand einzuhalten, oder bei seinem "Endgegner" ( gibt nur einen einzigen, ist halt so...🤗) drehe ich auch mal um , also gehe dem aus dem Weg, (der Besitzer dieses "Endgegners" macht dasselbe). Also am besten ist es den Indivdualabstand einzuhalten, findest schnell heraus bei welchem Hund wie gross der ist/ sein muss.... Wen das nicht möglich ist, z.b. bei Kreuzung auf schmalen Weg, achte ich besonders auf die Körpesprache meines Hundes, in den allermeisten Fällen weiß ich ob Freund, Feind, Fremder kommt bevor ich den Anden Hund oder Person sehe... 😉 wenn nötig, lasse ich Rionnag , am Rand sitz oder Platz machen und warte bis der andere vorbei ist. Wichtig ist aber Hundebegegnungen zu trainieren und nicht zu meiden auch wenn es mühsam sein kann. "Social Walks" oder "Hunde-Begegnung-Workshops" von Hundeschulen eigenen sich gut dafür. (z.B. IBH Hundeschulen bieten oftmals beides an. https://ibh-hundeschulen.org gibt es eine Postleitzahl Liste)
ist bei unserem genauso