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Dogorama
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Anzahl der Antworten 1941
zuletzt 20. Jan.

Können mit dem Hundeführerschein Unfälle und Misshandlungen vorbeugend verhindert werden?

Liebe Hundebesitzer:innen, wir möchten euch auf eine wichtige Änderung aufmerksam machen: Ab 2026 wird in Baden-Württemberg der Hundeführerschein für alle Hundehalter:innen verpflichtend. Das bedeutet, jeder Hund, der älter als ein Jahr ist, muss diesen Schein gemeinsam mit seinem Halter oder seiner Halterin erwerben. Der Hundeführerschein ist ein Nachweis dafür, dass ihr euren Hund verantwortungsvoll und sicher im Alltag führen könnt. Er umfasst sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktische Fähigkeiten im Umgang mit eurem Vierbeiner. Die Prüfung besteht aus einem theoretischen Teil mit einem Fragebogen und einem praktischen Teil, der in drei Schwierigkeitsstufen unterteilt ist. Mindestens die Stufe 1 ist für alle verpflichtend. Es gibt keine standardisierte Regelung, aber meistens bieten lokale Hundeschulen diesen Service an. Ein Tipp von uns: In der Dogorama App könnt ihr euch auf den theoretischen Teil vorbereiten. Wir sind gespannt, wie ihr zu diesem Thema steht. Habt ihr euch bereits mit dem Hundeführerschein auseinandergesetzt oder ihn sogar schon absolviert? Ganz besonders interessiert uns, ob jemand die kostenlose Martin Rütter Hundeführerscheinprüfung in der Dogorama App genutzt hat. Wie steht ihr zur Einführung des verpflichtenden Hundeführerscheins in Baden-Württemberg? Seht ihr darin eine positive Entwicklung für das Zusammenleben von Mensch und Hund, oder empfindet ihr es eher als eine zusätzliche Hürde? Kann durch einen verpflichtetenden Hundeführerschein, die schlechte Behandlung mancher Hunde verhindert werden? Lasst uns eure Erfahrungen und Meinungen wissen!
 
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Dogorama-Mitglied
21. Jan. 16:08
Ich finde es gut, daß es sowas gibt, aber dadurch lassen sich meiner Meinung nach Unfälle, schlechte haltung und andere sachen nicht verhindern. Denn wie der Mensch dann im Alltag mit seinem hund umgeht und so weiter, ist ja dann nochmal eine ganz andere Sache. Der Halter kann in der Prüfung vorbildlich sein, aber zuhause seinen Hund ganz anders behandeln. Das ist ja ähnlich wie mit dem Führerschein mit dem Auto. Nur weil du den bestanden hast, heisst das noch lange nicht das du ein guter Autofahrer bist.
Merkt der vorbildliche Prüfungsteilnehmer das es besser funktioniert!?! Auch beim üben vorher!?! Wird er doch drüber nachdenken!?!
Gleich denn meisten unterstellen das sie nur Blödsinn machen ist keine gute Einstellung. Bei deinem Vergleich gibt es Verkerstote. Warum schaffen wir den Führerschein nicht ab? Nützt ja nichts?!?
Hier sträuben sich einige wie beim Blutspenden, oder haben etwas zu verbergen!?
Dabei macht es Spaß etwas mit dem Hund zu machen!
 
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Dogorama-Mitglied
21. Jan. 16:08
Nochmals Ich glaube nicht das sich alle sträuben, das zu machen. Es geht darum, das man wieder gezwungen wird. Ich habe heute wieder den Sachkundennachweis im Internet absolviert. Genauso wie Bücher Labrador Training etc. deshalb bin ich hier. Geht es wirklich nur mit Zwang?? Das heißt wir Deutschen können ohne Vorschriften nicht leben. Egal ob mit Menschen, Tieren oder bei der Arbeit, entweder man macht es aus Spaß und Interesse oder man soll es lassen. Zu Interessen gehört auch sich über einiges zu informieren. Mit Zwang nein. Warum kein Katzenführerschein oder Sachkundenachweis?? Bei Vögel Meerschweinchen etc. genauso. Ich hatte Schlangen und Echsen. Da informiert man sich vorher. Als sie mit 2.20 Meter zu groß waren habe ich sie lieber in Zoo ohne Gegenleistung gegeben. So ein großes Terrarium hätte ich mir nicht mehr in die Wohnung stellen können. Schlangen musste anmelden was einige auch nicht tun. Schlimm sind die Kleinanzeige für Tiere, da muss was getan werden. Dort gehören Verboten hin.
Ich habe auch Schlangen und eigentlich informiert man sich vorher wie groß eine Schlange wird und holt sich dann eben keine, wenn man weiß sie wird später zu groß. Auch Schlangen sind Familienmitglieder. Solches Verhalten ist nicht in Ordnung.

Sachkunde im Internet hat nichts mit einem praktischen und theoretischen Sachkunde Zutun. Mit hat es sehr viel Spaß gemacht mit meinen BEIDEN Hunde den Sachkundenachweis zu machen, immerhin macht man was mit seinem Hund, lernt auch etwas und wird dabei auch korrigiert, was man beim lesen und zuhause selber machen, nicht wird.

Ich habe DIE PFLICHT gehabt diesen zu machen, weil ich in Niedersachen lebe und dazu noch listenhunde halte. Und trotzdem, hab ich mir keinen dabei abgebrochen oder mich geärgert, immerhin fördert man so auch, dass Kontrolle da ist wer einen Hund hält und ob alle mit Ihrem Hund auch klarkommen. Bei manchen würde ich mir wünschen sie müssten in die Hundeschule, bei dem katastrophalen Verhalten von einigen.
 
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Dogorama-Mitglied
21. Jan. 16:11
Nochmals Ich glaube nicht das sich alle sträuben, das zu machen. Es geht darum, das man wieder gezwungen wird. Ich habe heute wieder den Sachkundennachweis im Internet absolviert. Genauso wie Bücher Labrador Training etc. deshalb bin ich hier. Geht es wirklich nur mit Zwang?? Das heißt wir Deutschen können ohne Vorschriften nicht leben. Egal ob mit Menschen, Tieren oder bei der Arbeit, entweder man macht es aus Spaß und Interesse oder man soll es lassen. Zu Interessen gehört auch sich über einiges zu informieren. Mit Zwang nein. Warum kein Katzenführerschein oder Sachkundenachweis?? Bei Vögel Meerschweinchen etc. genauso. Ich hatte Schlangen und Echsen. Da informiert man sich vorher. Als sie mit 2.20 Meter zu groß waren habe ich sie lieber in Zoo ohne Gegenleistung gegeben. So ein großes Terrarium hätte ich mir nicht mehr in die Wohnung stellen können. Schlangen musste anmelden was einige auch nicht tun. Schlimm sind die Kleinanzeige für Tiere, da muss was getan werden. Dort gehören Verboten hin.
Dazu musst du auch nicht jede Schlange anmelden, dazu gibt es aber die Seite mit der Liste, welche Tiere gemeldet und gesonderte Haltungsanforderungen haben z.B Giftschlangen, sowie Liste geschützter Arten
 
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Dogorama-Mitglied
21. Jan. 16:12
Nochmals Ich glaube nicht das sich alle sträuben, das zu machen. Es geht darum, das man wieder gezwungen wird. Ich habe heute wieder den Sachkundennachweis im Internet absolviert. Genauso wie Bücher Labrador Training etc. deshalb bin ich hier. Geht es wirklich nur mit Zwang?? Das heißt wir Deutschen können ohne Vorschriften nicht leben. Egal ob mit Menschen, Tieren oder bei der Arbeit, entweder man macht es aus Spaß und Interesse oder man soll es lassen. Zu Interessen gehört auch sich über einiges zu informieren. Mit Zwang nein. Warum kein Katzenführerschein oder Sachkundenachweis?? Bei Vögel Meerschweinchen etc. genauso. Ich hatte Schlangen und Echsen. Da informiert man sich vorher. Als sie mit 2.20 Meter zu groß waren habe ich sie lieber in Zoo ohne Gegenleistung gegeben. So ein großes Terrarium hätte ich mir nicht mehr in die Wohnung stellen können. Schlangen musste anmelden was einige auch nicht tun. Schlimm sind die Kleinanzeige für Tiere, da muss was getan werden. Dort gehören Verboten hin.
Wir können doch leider deine Einstellung zur Tierhaltung nicht bei allen voraussetzen! Redest du dann mal mit den anderen?
 
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Ronja
21. Jan. 16:13
Sehe den praktischen Teil kritisch. Was soll der beinhalten? Außerdem warum erst ab 1 jahr? Grade bei Welpen sollte der besitzer den Sachkundenachweis bzw das Wissen haben. So holen sich die Leute dann süße Welpen und werden die wieder los sobald sie 1 Jahr alt sind.
Man braucht einen 1. Teil (Sachkundenachweis). Der geht und ist vor der Anschaffung sinnvoll und wird auch vorher verlangt (in NI). Und einen zweiten praktischen Teil. Der geht ja nur mit Hund. Dafür braucht man Zeit zum Üben und das Wesen des Hundes lässt sich auch erst ab einem gewissen Alter beurteilen und wie der Mensch den Hund führt.
 
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Dogorama-Mitglied
21. Jan. 16:14
Ich finde es auch blöd, dass man Menschen zu etwas verpflichten muss, was ich als selbstverständlich ansehe und dazu gehört für mich der Erste-Hilfe-Kurs. Ich kann aber nicht nur von mir ausgehen.
Genau, da liegt das Problem!
 
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Dieter
21. Jan. 16:39
Wir können doch leider deine Einstellung zur Tierhaltung nicht bei allen voraussetzen! Redest du dann mal mit den anderen?
Mit den anderen klappt das nicht. Man könnte aber bei den eigenen Kindern anfangen. Mein Sohn weis auch wie er mit Tieren und Kindern umgeht. Mein Enkel bekommt es gerade bei gebracht. Mein Sohn würde gerne einen Hund haben, aber er weis das er auch Geld für den Tierarzt etc braucht. Na dann geht er halt mit Nachbars und meiner spazieren. Er hat auch den Hundeführerschein im Test gemacht und ist bei der Sachkunde dabei, alles als Test. Also ohne Zwang. Vielleicht ist unsere Gesellschaft nicht mehr fähig richtig Werte zu vermitteln. Ältere im Zug seinen Platz anbieten.🤔🤔
 
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Ernestine
21. Jan. 17:33
Wäre in Bayern auch dringend nötig
 
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Anna
21. Jan. 17:39
Ich finde es gut, daß es sowas gibt, aber dadurch lassen sich meiner Meinung nach Unfälle, schlechte haltung und andere sachen nicht verhindern. Denn wie der Mensch dann im Alltag mit seinem hund umgeht und so weiter, ist ja dann nochmal eine ganz andere Sache. Der Halter kann in der Prüfung vorbildlich sein, aber zuhause seinen Hund ganz anders behandeln. Das ist ja ähnlich wie mit dem Führerschein mit dem Auto. Nur weil du den bestanden hast, heisst das noch lange nicht das du ein guter Autofahrer bist.
Sehe ich auch so
 
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Susanne
21. Jan. 18:16
Wäre in Bayern auch dringend nötig
Bloß nicht!