Das haben wir auch. Er ist entweder ganz hinten fest - Freizeit oder am vorderen Haken auf dem Rücken - Training :)
Das mit der ständigen Aufmerksamkeit ist bei uns im Freilauf, da ich gegen Hasen und Spuren nur gewinnen kann wenn ich am richtigen Körpersprachen Zeichen Pfeife. Sonst würde ich nur noch die Staubwolke sehen 🙈
Die zwei Ösen am Geschirr haben einen rein mechanischen Sinn.
- Hintere Öse: Verteilt Zugkräfte. Perfekt für das Distanztraining (Radius, Rückruf).
- Vordere Öse: Nutzt die Physik (Hebel), um den Hund bei Zug sanft zur Seite umzulenken.
Wie gesagt, die Schleppleine ist für mich ein Trainingsgerät, kein verlängerter Arm.
Viele denken, am Geschirr sei Ziehen harmlos. Das ist falsch – Dauerzug schädigt auf Dauer Sehnen, Gelenke und die Haltung.
Damit mein Hund mental weiß, was gilt, nutze ich das zusätzlich angebrachte Halsband. Klinke ich darauf um, heißt das: Trainingspause! Nahbereich und entspannte Leinenführigkeit.
Und was den Freilauf angeht: Da hast du völlig recht, der erfordert hohe Aufmerksamkeit! Wer glaubt, Ableinen sei die „bequeme“ Option für Faulheit, irrt gewaltig.
Echter Freilauf ist ständiges:
- Die Gegend abscannen
- Den Hund beobachten
- Nach hinten schauen
- Augen und Ohren offenhalten
Der einzige Unterschied zum Schleppleinentraining: Das physische Leinenhandling und die Kommandos im richtigen Moment fallen weg.
Der wirklich faule Weg wäre: Geschirr an, kurze Leine dran! Währenddessen kann man am Handy daddeln, oder sich anderweitig ablenken.
Nur hat das für den Hund null Mehrwert und mit Führung absolut nichts zu tun.