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Verfasser
Kathrin
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 18
zuletzt 8. Feb.

Hundeinternat Ja/Nein...was tun bei "Erhiehungsproblemen?" , die an "Frauchen liegen"

Wer hat Erfahrungen mit einem Hu deinternat? lernt der Hund, dort zu gehorchen und ist zu Hause wieder alles weg, weil das Problem " am hinteren Ende der Leine" liegt? Was tun, wenn sich das " hintere Ende" nicht ändern kann? ist es vielleicht nicht der richtige Hund?
 
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Veronika
8. Feb. 08:04
Ich denke nicht das dadurch die Probleme gelöst werden. Viele Probleme entstehen oder verstärken sich durch das Verhalten des Menschen. Wenn du z.b. unsicher wirkst wird dein Hund das sofort merken und darauf reagieren. Es nutzt meines Erachtens nichts wenn eine fremde Person mit deinem Hund klar kommt und du nicht mit dem Tier das ausgearbeitet hast. Tier und Mensch müssen zu einer Einheit werden, miteinander kommunizieren können und vertrauen aufbauen. Das geht nicht in Abwesenheit. Ist nur meine persönliche Meinung. LG
Ich bin auch der Meinung dass der einzige Weg ist gemeinsam zu trainieren. War nur überrascht dass so ein Konzept existiert.
 
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Sandra
8. Feb. 08:05
Ich denke, dass es auf das Erziehungsthema ankommt.
Ich war im jagdlichen Bereich aktiv. Da kann ich es mir sehr gut vorstellen, Schleppe arbeiten, Schweissarbeit, Wasserapport.
Im normalen Umgang, bzw Grundgehorsam stelle ich es mir schwierig vor.
Meine Hunde machen viel mir zuliebe, bzw weil wir ein Rudel/ eine Einheit sind.
Bei meinem Mann hören sie auch, aber weniger gut. Da wird sich dann doch mal ein Augenblick länger Zeit gelassen.
 
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Veronika
8. Feb. 08:06
Puhh.. Mir blutet mein Herz.. Könnte meine Hündin nicht für so lange Zeit einfach woanders parken, sie gehört zu mir. Das ist aber nur meine persönliche Meinung. Diese Internate geben den Hundebesitzern auch eine "Einweisung bei Abholung 5h" Bin mir nicht so sicher ob das wirklich funktioniert... Der Preis ist ja auch ziemlich stolz. Das Ergebnis würde mich auch ziemlich interessieren..
Ich kann mir das auch nicht vorstellen, mein Hund für drei Wochen abzugeben. Aber viele machen es zum Beispiel wenn sie in der Urlaub fahren.
 
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Annika
8. Feb. 08:35
Ich kann mis vorstellen, dass das Konzept schon funktioniert, wenn Profis die Grundbausteine beibringen und dem Halter dann erklärt, wie er das ausführt.
Für mich gehört aber zum Hundehalten auch die gemeinsame Erziehung mit dazu. Ich will selber mit meiner Hündin an Problemen arbeiten und sehen, wie die Erfolge sich langsam einschleichen. Das ist für mich mit das Schönste an Hunden, dass man gemeinsam mit ihnen etwas erarbeiten kann.
Wenn es Probleme gibt, die ich nicht alleine lösen kann, ist für mich die Hundeschule die nächste Anlaufstelle, da kann ich dann trotzdem gemeinsam mit ihr arbeiten und sehe die Entwicklung.
 
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Dogorama-Mitglied
8. Feb. 08:55
Ich kann mir Fälle vorstellen bei denen sowas Sinn macht.
Manche assistenzhunde werden auch extern ausgebildet und dann zum Beispiel jemand blindes übergeben nach der Ausbildung.

Aber auch bei manchen Verhaltensweisen von z.B. „secondhand“ hunden könnte ich mir vorstellen dass es Sinn machen könnte. Die „Probleme“ sind ja nicht durch den neuen Halter entstanden und würden eine weitervermittlung/ behalt vereinfachen.

Aber bei Problemen, die definitiv vom anderen Ende der Leine ausgelöst werden ist meist eher ein Trainer vor Ort ratsam.
Allerdings nimmt auch die hellhound fondation manchmal Hunde zeitweilig auf um erstmal dem Hund zu zeigen wie es anders geht und um zu schauen wie ernst der Hund es wirklich meint. Manchmal kommen die Hunde dann zurück und manchmal werden sie neu vermittelt.

Ist also ein recht individuelles Thema.

(Meine Meinung)
 
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Patrick
8. Feb. 09:15
Zu deinem letzten Satz

Es ist nicht der richtige Mensch für Hunde!
Kann ich nicht konsequent bleiben ist es egal welche Rasse ich habe. Dann wird derjenige immer wieder Probleme haben.

Den Hund abgeben um ihn erziehen zu lassen weil man selber zu faul ist find ich Schwachsinn und bringt auf lange Sicht eh nix.

Wenn man verreist und hat die Möglichkeit den Hund abzugeben und er wird dort auch mit trainiert find ich das ganz gut.
 
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Ilka
8. Feb. 09:21
Zunächst würde ich den Hund in eine Hunde Tagesstätte geben . Manche Tagesstätten haben ausgebildete Hundetrainer, die dann auch bereit sind, für Frauchen/Herrchen/divers Trainingsstunden anbieten. So lernt der die Halter/in, wie der Trainer damit umgeht und nach dem Training auch, das die Regeln von beiden aufgestellt werden. Die Hunde Tagesstätte kann so Hilfestellung für beide geben. Der Hund hat außerdem noch Kontakt und Spaß in einem Hunderudel und die Halter ….bei Verhaltensproblemen Unterstützung und Entlastung.
Natürlich ist das nicht ganz preiswert, aber es ist dem Wohl des Hundes wert und der Aussicht, auf ein gutes Leben mit dem Hund ❣️
Wo eine Bereitschaft zu Veränderung ist, ist auch von/miteinander Lernen möglich ❣️
Und ein Hundeinternat wäre mir zu unpersönlich…. eher der erste Schritt, den Hund abgeben zu wollen/müssen. Mit Liebe zum Tier sollte man sich fragen: Wird man dem Tier gerecht? Wenn aber das Herz für den Hund schlägt, schafft ihr den gemeinsamen Weg in ein gutes, harmonisches und schönes Zusammenleben.

LG aus Hamburg
 
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Jenny
8. Feb. 10:11
Ne HuTa ist wieder was anderes. Hier sind allerdings alle hoffnungslos überfüllt. Da bleibt der Hund ja in der Regel nicht wochenlang, bzw er kann die Umgebung und die Betreuer vorher kennenlernen.

Würde ich meine jetzt einfach aus dem nichts für Wochen in eine fremde Umgebung weggeben, würde sie die Welt nicht mehr verstehen. Ist das nicht auch ein schlimmes Erlebnis für den Hund?


Aus dem Tierschutz oder bei speziellen Baustellen sieht es auch anders aus 🤔
Spannendes Thema