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Lisa
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zuletzt 21. Okt.

Hund bellt an der Leine Terror bei anderen Hunden

Hund rastet komplett aus bei anderen Hunden, bellt, zerrt und bellt dem anderen Hund nach. In dem Moment ist er nicht abrufbar und macht was er will. Egal ob rüde - kastriert, unkastriert oder Weibchen, groß oder klein. Hat Wer Tipps? Danke im voraus
 
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Dogorama-Mitglied
16. März 20:20
Dacht ich mir schon. Typisch für diese kleinen Hunde. Ich bin der Meinung, bin aber kein Experte das du dies nicht mehr raus bekommst. Dafür ist es zu spät! 🙂 Kenne viele, die dasselbe problem haben, die vieles versucht haben, ob Einzelstunden bei einem Hundetrainer, ob Hundeschule. Da hat nichts geholfen. Find es nur traurig denn schließlich ist es auch purer Stress für den Hund der angekläfft wird ohne Grund!
Wow! Wieviel Konstruktive Kritik und Ratschläge. Wenn jeder so denken würde „dafür ist es zu spät“ wären viele tolle Seelen jetzt schon zum scheitern verurteilt 🤦🏼‍♀️ ich kann solche Kommentare absolut nicht nachvollziehen!!
 
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Silvie
16. März 20:25
Hallo Lisa
 
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Silvie
16. März 20:25
Das problem hab ich auch! Ich nehm ihn dann hoch und Dreh seinen Kopf zur Seite!
 
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V
16. März 20:41
Sorry, wenn das bös klingt, aber ich kenne ausschließlich nur Poms, die so drauf sind. Immer Randale. Ist das vielleicht rassetypisch? Ich gehe Zwergspitzen immer aus dem Weg, weil bisher immer unentspannt. Und ich bin jemand, der ungern in Schubladen denkt und eigentlich jeden Hund gut findet. Aber ist da was dran? Neo wendet sich dann quasi auch ab und sagt: können wir bitte weitergehen?
Zu 100 % ist das rassetypisch. Alle drei Spitze von meiner Mum inkls. meiner sind so drauf.
Bei meiner ging das mit der Läufigkeit los. Vorher kleffte sie gar keinen Hund an, aber seitdem Sie in der Läufigkeit ist, spinnt die total.

Um sowas zu unterbinden zische ich sie immer an und geb der ein Leckerchen, wenn sie dann ruhe gibt.

Zumal kommt es auch auf den Charakter des Hundes an und die meisten Spitze sind kleine Schisser. Die provozieren und kleffen alles an, sobald du dich aber den Hunden näherst fangen die an unterwürfig zu werden und kommen heulend auf dich zugerannt weil ja alles böse ist. Dann sollst du die in den Arm nehmen und sie trösten, weil der böse Hund ja auf das gekleffe eingegangen ist und sich deiner Primadonna nähert.

Also.. Das einzige was ich dir raten kann ist, das du die erst mal dazu bringst zu lernen, das dieses gekleffe nervig ist, indem du sie anzischt und dann ein Leckerli gibst. So rafft der Hund dann den Zusammenhang. Zumal kommt es auch drauf an wie die während der Läufigkeit sind und wie sie danach sind.

Der männliche Rüde bei uns ist ebenfalls ein Pom und der klefft nur wenn die Mädels dabei sind, sonst ist er der liebste aus der Familie. Wenn ich mit ihm alleine unterwegs bin, dann ist er der liebste Hund, sobald aber meine mit an Board ist, geht das gekleffe los und die beiden sind fast nicht zu stoppen, ausser ich werde mal richtig sauer und spreche intensiv auf beide ein, das die ihre Klappe halten sollen.

Das du die anmeckerst verstehen die direkt und lassen es dann auch, aber sobald der nächste Hund kommt, geht das Theater direkt wieder los.

Mir ist auch aufgefallen, das wenn ich beide an den Hunden vorbei trage, die nicht mal einen pups von sich geben.
 
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V
16. März 21:03
Beide habe ich auch etwas strenger als meine Mutter erzogen, bzw. den kleinen erziehe ich momentan hauptsächlich, da bei ihm noch genug Hoffnug besteht um nicht noch verrückter zu werden. Leinenführigkeit beherrschen beide, nur ist Jessy schneller als der kleine unterwegs, da sie meinen schnellen Gang kennt und der kleine eben noch nicht.

Wichtig ist halt auch, dass der Hund sich auch auf dich konzentriert, denn du kannst zischen wie du willst, wenn der Hund dich total ignoriert und nur in seinem Tunnelblick ist.

Meiner habe ich auch beigebracht stehen zu bleiben, wenn ein anderer Hund kommt. Dann rufe ich sie zurück und gehe mit der weiter, unterbinde aber weiteres kleffen. Dieses um den Bogen gehen kannst du nicht dein Leben lang machen, dem Hund werden dann die sozialen Kontakte fehlen. Sobald deiner dann diese Hunde mehrere male sieht und sich an die gewöhnt bzw die sympathisch findet, dann findet das kleffen gar nicht mehr statt.

Andere Hunde, die ihm/ ihr neu sind werden i.d.R. immer angeklefft weil Spitze sehr misstrauisch sind.
 
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Dogorama-Mitglied
16. März 21:12
Dacht ich mir schon. Typisch für diese kleinen Hunde. Ich bin der Meinung, bin aber kein Experte das du dies nicht mehr raus bekommst. Dafür ist es zu spät! 🙂 Kenne viele, die dasselbe problem haben, die vieles versucht haben, ob Einzelstunden bei einem Hundetrainer, ob Hundeschule. Da hat nichts geholfen. Find es nur traurig denn schließlich ist es auch purer Stress für den Hund der angekläfft wird ohne Grund!
Und wie würdest Du jetzt lösungsorientiert vorgehen? Alle kleinen Hunde verbannen?

Es ist doch keine Lösung zu sagen: kleine Hunde sind so, die werden nix.

Bitte, können wir einen einzigen Thread mal im Thema halten und konstruktiv nach Lösungen suchen, so wie hier auch gezielt erfragt.


Clickertraining find ich super.
Positive Verstärkung.
Mach Dich super interessant, wenn Dein Hund bellt.
Ich versuche die Gegend zu filtern, sobald ich Anspannung bemerke, versuche ich Ruhe reinzubringen, teils auch mit Ablenkung, ansonsten stehen bleiben, hinsetzen, Blickkontakt-Futter hineinschieben.
 
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V
16. März 22:04
Wie Ing schon schrieb ist auch Ruhe sehr wichtig. Du darfst keinesfalls angespannt sein. Zischen funktioniert auch, aber dafür muss dein Hund dich generell wahrnehmen. So ist es auch mit dem clicker. Du kannst so viel clicken, wie du willst, wenn dein Hund in seinem Tunnelblick ist und dich vollkommen ignoriert ist da nichts mehr zu machen in dem Moment, ausser seine Aufmerksamkeit zu bekommen.

Um sowas aufzulösen könntest du immer einen Futterbeutel mitnehmen und ihn damit locken, wenn es mal wieder stressig wird. Ich habe immer ein Codewort, jedes mal wenn ich sage "Hmmm.. Jessy guck mal was ich haaaaaabe" dann dreht die sich automatisch um und rennt zu mir, weil die weiss von der Tante gibt's gleich was feines aus dem Futterbeutel.

Sollte der Hund deine Aufmerksamkeit wahrnehmen, kannst du ihn mit zischen oder clicken dazu bringen, das er sich beruhigt und ein leckerchen erhält. Wichtig ist halt sobald Ruhe einkehrt direkt fein fein sagen und mit leckerchen loben. Lass dir nicht zu viel Zeit, das Timing zum loben muss stimmen.

Spitze sind definitiv keine Anfängerhunde und sollten eine Konsequente und starke Führung erhalten, da diese tatsächlich Arbeitshunde sind, die auslastung sowohl körperlich als auch geistig benötigen. Nicht umsonst heisst es, dass kleine Hunde die größten kleffer sind. Das hat vielleicht was damit zu tun, weil die so klein sind und sich durch das kleffen so nervig verhalten wollen, damit andere Hunde denen bloß nicht zu nahe kommen > siehe misstrauen

Versuch auch mal deine Bindung zu dem Hund zu stärken, indem ihr Parkour zusammen übt. So wächst auch das Vertrauen zu dir. Spitze lieben Hindernisslaufen.
 
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Sabrina
16. März 22:18
Dein Hund ( egal welcher Größe) sollte auf dich fixiert sein. Du solltest den anderen Hund der der Auslöser für das unerwünschte Verhalten ist natürlich früher sehen und dann eine Ablenkung starten. Ob mit Spielzeug oder Leckerchen bleibt dir überlassen, etwas wofür er alles andere stehen lässt. Also musst du versuchen früh genug das Verhalten zu unterbinden und scon bei den kleinsten Erfolgen loben. Ich würde so eine Bindung immer erst ohne Ablenkung üben ud dann nach und nach immer mehr Ablenkung einbauen.
 
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Yvonne
16. März 22:29
Beide habe ich auch etwas strenger als meine Mutter erzogen, bzw. den kleinen erziehe ich momentan hauptsächlich, da bei ihm noch genug Hoffnug besteht um nicht noch verrückter zu werden. Leinenführigkeit beherrschen beide, nur ist Jessy schneller als der kleine unterwegs, da sie meinen schnellen Gang kennt und der kleine eben noch nicht. Wichtig ist halt auch, dass der Hund sich auch auf dich konzentriert, denn du kannst zischen wie du willst, wenn der Hund dich total ignoriert und nur in seinem Tunnelblick ist. Meiner habe ich auch beigebracht stehen zu bleiben, wenn ein anderer Hund kommt. Dann rufe ich sie zurück und gehe mit der weiter, unterbinde aber weiteres kleffen. Dieses um den Bogen gehen kannst du nicht dein Leben lang machen, dem Hund werden dann die sozialen Kontakte fehlen. Sobald deiner dann diese Hunde mehrere male sieht und sich an die gewöhnt bzw die sympathisch findet, dann findet das kleffen gar nicht mehr statt. Andere Hunde, die ihm/ ihr neu sind werden i.d.R. immer angeklefft weil Spitze sehr misstrauisch sind.
Das mit dem im Bogen gehen ist eine Methode die dazu führt, dass der Hund nicht erst so hochfährt, denn reagiert er extrem kann er und wird er sich nicht mehr ablenken lassen, im Training wird der Radius immer kleiner. Also nicht das ganze Leben lang.
 
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V
16. März 22:33
Das mit dem im Bogen gehen ist eine Methode die dazu führt, dass der Hund nicht erst so hochfährt, denn reagiert er extrem kann er und wird er sich nicht mehr ablenken lassen, im Training wird der Radius immer kleiner. Also nicht das ganze Leben lang.
Ja, das der Radius verkleinert wird, das ist logisch, aber jeder Hund lernt individuell lang oder kurz und wer weiss, wie lang der Hund dann ohne soziale Kontakte auskommen muss ? Er wird dann das soziale verlieren und dann muss er wieder lernen sich an Hunde zu Sozialisieren. Sowas könnte auch zu Depressionen oder anderen Problem führen und so wie ich es hier lese oder Interpretiere ist der Hund auch nicht all zu lang bei dem neuen Besitzer gewesen. Ich finde das mit dem um den Bogen gehen ist eine Lösung, welche echt mit äußerster Vorsicht genossen werden sollte.

Das erste was wichtig wäre, ist das die Bindung zu dem Hund massiv gestärkt wird. Und der Hund auch das abrufen lernt.

Ich denke auch zwischen all den Tipps und Ratschlägen, sollte der TE entscheiden, welche Möglichkeit am besten fruchten könnte.

Btw.. mir fällt noch ein, ist der Hund an der Leine wenn er pöbelt ? Wenn ja, lass mal die Leine vor seinen Augen fallen, schau mal ob er dann noch immer bellt