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Paul
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 4
heute 12:18

Hund & Baby in der Anfangszeit

Hallo zusammen!

Wie habt ihr das Thema Hund und Einzug des Babys in den Anfangswochen speziell bzgl. Kontakt gehandhabt? Grundprinzipien wie niemals unbeaufsichtigt zusammen, direkten Kontakt immer steuern und keine plötzlichen Veränderungen für den Hund sind klar.

Ein Trainer vertritt hier einen recht strikten Ansatz und rät z. B. davon ab, dem Hund vorher etwas mit Babygeruch zum Schnuppern zu geben (Prinzip Jagdhund → Witterung → Beute). Auch beim direkten Kontakt orientiert er sich am natürlichen Verhalten von Wölfen. Also: Mutter verteidigt ihren Nachwuchs gegenüber anderen Rudelmitgliedern, entsprechend soll auch der Hund verstehen: „Am Baby hast du nichts zu suchen und Abstand zu halten.“ Bei diesem Punkt bin ich etwas unsicher. Mein Gedanke wäre eher, ruhigen und kontrollierten Kontakt zuzulassen: schauen, ggf. kurz schnuppern, aber natürlich kein unkontrolliertes Annähern oder Ablecken. Aber eben auch kein übermäßig abwehrendes Auftreten gegenüber dem Hund. Er soll lernen, dass der Alltag für ihn auch mit Baby normal verläuft und er entspannt bleiben kann.

Wie habt ihr das so gehandhabt? Habt ihr anfangs konsequent Abstand gehalten oder kontrollierten Kontakt zugelassen? Und wie hat sich das Zusammenleben bzw. die Beziehung zwischen Hund und Kind danach entwickelt? Was würdet ihr heute vielleicht anders machen?
 
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Vivi
Beliebteste Antwort
heute 10:41
Wie ist denn dein Hund bisher im Umgang mit Babys? Aus meiner Erfahrung macht es ein Riesenunterschied wie der Hund drauf ist. Es gibt Hunde, die eher nervös im Umgang mit Kindern und Babys sind, und Hunde, die von sich aus ein angemessenes Verhalten zeigen. Mein Hund hat zum Beispiel als er das erste Mal Babys getroffen hat, an den Füßen geschnüffelt und sich dann in der Nähe abgelegt. Er reagiert positiv neutral auf Babys und Kleinkinder. Das hab ich ihm beigebracht, das konnte er einfach. Hunde sind ja auch soziale Tiere.

Ich würde bevor das Baby da ist ganz intensiv Decken/Box/Bettchen Training mit dem Hund machen und gleichzeitig die Babybecken als Tabuort etablieren. Das gibt dir etwas Sicherheit, wenn das Würmchen dann da ist.

Ich finde dein Ansatz und dein Bauchgefühl klingt da erst mal richtig. Allerdings nur wenn der Hund das auch mitmacht. Bei Eifersucht oder rücksichtslosen Verhalten würde ich direkt reagieren und starke Grenzen ziehen. Dann gibt’s wirklich Kontaktverbot für den Hund.
 
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Vivi
heute 10:41
Wie ist denn dein Hund bisher im Umgang mit Babys? Aus meiner Erfahrung macht es ein Riesenunterschied wie der Hund drauf ist. Es gibt Hunde, die eher nervös im Umgang mit Kindern und Babys sind, und Hunde, die von sich aus ein angemessenes Verhalten zeigen. Mein Hund hat zum Beispiel als er das erste Mal Babys getroffen hat, an den Füßen geschnüffelt und sich dann in der Nähe abgelegt. Er reagiert positiv neutral auf Babys und Kleinkinder. Das hab ich ihm beigebracht, das konnte er einfach. Hunde sind ja auch soziale Tiere.

Ich würde bevor das Baby da ist ganz intensiv Decken/Box/Bettchen Training mit dem Hund machen und gleichzeitig die Babybecken als Tabuort etablieren. Das gibt dir etwas Sicherheit, wenn das Würmchen dann da ist.

Ich finde dein Ansatz und dein Bauchgefühl klingt da erst mal richtig. Allerdings nur wenn der Hund das auch mitmacht. Bei Eifersucht oder rücksichtslosen Verhalten würde ich direkt reagieren und starke Grenzen ziehen. Dann gibt’s wirklich Kontaktverbot für den Hund.
 
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Tina
heute 10:47
Stand abholbereit mit der Babyschale vorm Krankenhaus. Mein Hund kam aus dem Kofferraum, hat kurz Richtung Schale und mich geschnüffelt und mich keines Blickes gewürdigt und ist direkt wieder ins Auto gesprungen. Total strange, so hatte ich meinen Hund noch nie erlebt (sonst die ultra aufgeregt wedelnde Hallosagerin für jeden Mensch gewesen) fühlte sich auf jeden Fall sehr komisch an 🙈😅 achso und Tücher mit Babyduft hatte ich vorher keine mit nach Hause gegeben.

Als Kontakt gabs daheim ganz am Anfang nur als durchs Laufgitter schnüffeln und dann durfte sie auch schnell am Baby auf meinem Arm schnüffeln. Sie hat sich dann auch wieder normal gefreut, wenn ich da war und auch direkt verstanden, dass es ein Baby ist und kein Spielzeug. Ohne das ich groß was sagen brauchte. Das Würmchen durfte über die Jahre alles mit ihr machen, sich auf sie legen etc. Wurde es ihr zu viel, ist sie gegangen. Sie hatte eine Engelsgeduld. Luna war knapp 4 als das Würmchen dazu kam.


Achso und das einzige "Problem" war das fressen. Also alles essbare was hier und da mal aus dem Kinderwagen oder zu anbietend gehalten wurde, war schneller weg, als man gucken konnte 🤭 das hat Luna sehr schnell durchschaut, dass Kinder zuverlässige Snackautomaten sind.
 
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Paul
heute 10:55
Wie ist denn dein Hund bisher im Umgang mit Babys? Aus meiner Erfahrung macht es ein Riesenunterschied wie der Hund drauf ist. Es gibt Hunde, die eher nervös im Umgang mit Kindern und Babys sind, und Hunde, die von sich aus ein angemessenes Verhalten zeigen. Mein Hund hat zum Beispiel als er das erste Mal Babys getroffen hat, an den Füßen geschnüffelt und sich dann in der Nähe abgelegt. Er reagiert positiv neutral auf Babys und Kleinkinder. Das hab ich ihm beigebracht, das konnte er einfach. Hunde sind ja auch soziale Tiere. Ich würde bevor das Baby da ist ganz intensiv Decken/Box/Bettchen Training mit dem Hund machen und gleichzeitig die Babybecken als Tabuort etablieren. Das gibt dir etwas Sicherheit, wenn das Würmchen dann da ist. Ich finde dein Ansatz und dein Bauchgefühl klingt da erst mal richtig. Allerdings nur wenn der Hund das auch mitmacht. Bei Eifersucht oder rücksichtslosen Verhalten würde ich direkt reagieren und starke Grenzen ziehen. Dann gibt’s wirklich Kontaktverbot für den Hund.
Mit Babys ist er bisher noch nicht in Kontakt gekommen. Generell ist er bei Fremden unsicher, wobei ich festgestellt habe das es bei älteren Menschen stärker ist, als bei Kindern. Aber gut Kind und Baby sind da wahrscheinlich auch nicht vergleichbar.

Ansonsten klar, so ein Verhalten wie du beschreibst wird konsequent unterbunden. Aber eben nicht wenn es lediglich eher eine neugierige Annäherung ist, sofern ruhig.
 
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Sebbi
heute 12:18
Da du genügend Meinungen zum Management Deiner Situation erhalten wirst, begrenze ich mich auf deine letzte Frage.
Ich hätte mich erst gar nicht in diese Situation gebracht.

Das Thema Timing bei der Anschaffung. Der Hund ist jetzt seit 6 Monaten da und steckt mit seinen 8 Monaten mittendrin in der Pubertät. In dieser Phase wird im Gehirn eh alles umgebaut und die Erziehung ist noch lange nicht sattelfest.

Speziell Dackel entwickeln oft einen sehr ausgeprägten Anspruch auf ihre Bezugspersonen. Wenn sie dann ausgerechnet in der Pubertät lernen müssen, ihren Lieblingsmenschen mit einem Baby zu teilen, erfordert das extrem viel Aufmerksamkeit und Konsequenz – und genau dafür hat man mit Neugeborenem meist am wenigsten Zeit.

Erst Kind - Danach Hund halte ich für geeigneter☝🏼