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Paul
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Anzahl der Antworten 26
zuletzt 26. Sept.

Hund & Baby in der Anfangszeit

Hallo zusammen!

Wie habt ihr das Thema Hund und Einzug des Babys in den Anfangswochen speziell bzgl. Kontakt gehandhabt? Grundprinzipien wie niemals unbeaufsichtigt zusammen, direkten Kontakt immer steuern und keine plötzlichen Veränderungen für den Hund sind klar.

Ein Trainer vertritt hier einen recht strikten Ansatz und rät z. B. davon ab, dem Hund vorher etwas mit Babygeruch zum Schnuppern zu geben (Prinzip Jagdhund → Witterung → Beute). Auch beim direkten Kontakt orientiert er sich am natürlichen Verhalten von Wölfen. Also: Mutter verteidigt ihren Nachwuchs gegenüber anderen Rudelmitgliedern, entsprechend soll auch der Hund verstehen: „Am Baby hast du nichts zu suchen und Abstand zu halten.“ Bei diesem Punkt bin ich etwas unsicher. Mein Gedanke wäre eher, ruhigen und kontrollierten Kontakt zuzulassen: schauen, ggf. kurz schnuppern, aber natürlich kein unkontrolliertes Annähern oder Ablecken. Aber eben auch kein übermäßig abwehrendes Auftreten gegenüber dem Hund. Er soll lernen, dass der Alltag für ihn auch mit Baby normal verläuft und er entspannt bleiben kann.

Wie habt ihr das so gehandhabt? Habt ihr anfangs konsequent Abstand gehalten oder kontrollierten Kontakt zugelassen? Und wie hat sich das Zusammenleben bzw. die Beziehung zwischen Hund und Kind danach entwickelt? Was würdet ihr heute vielleicht anders machen?
 
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Pauli
Beliebteste Antwort
23. Sept. 20:52
Da du genügend Meinungen zum Management Deiner Situation erhalten wirst, begrenze ich mich auf deine letzte Frage. Ich hätte mich erst gar nicht in diese Situation gebracht. Das Thema Timing bei der Anschaffung. Der Hund ist jetzt seit 6 Monaten da und steckt mit seinen 8 Monaten mittendrin in der Pubertät. In dieser Phase wird im Gehirn eh alles umgebaut und die Erziehung ist noch lange nicht sattelfest. Speziell Dackel entwickeln oft einen sehr ausgeprägten Anspruch auf ihre Bezugspersonen. Wenn sie dann ausgerechnet in der Pubertät lernen müssen, ihren Lieblingsmenschen mit einem Baby zu teilen, erfordert das extrem viel Aufmerksamkeit und Konsequenz – und genau dafür hat man mit Neugeborenem meist am wenigsten Zeit. Erst Kind - Danach Hund halte ich für geeigneter☝🏼
Ich kann den Gedanken grundsätzlich nachvollziehen. Aber ehrlich gesagt finde ich den Kommentar etwas am Thema vorbei. Die Frage war ja nicht, ob man die Situation durch eine andere Lebensplanung hätte vermeiden können, sondern wie man mit einem vorhandenen Hund und einem Neugeborenen möglichst gut umgeht.

„Erst Kind, dann Hund“ mag in manchen Fällen die einfachere Reihenfolge sein. Das hilft Betroffenen in der aktuellen Situation aber nicht weiter – zumal weder Familien-“Planung“ noch Schwangerschaft immer zuverlässig vorauszusehen sind.

Die Frage nach dem, was man rückblickend anders machen würde, war vermutlich auf den Umgang mit Hund und Baby bezogen und nicht auf die grundsätzliche Entscheidung für einen Hund. 🙂 Ich denke, für Betroffene sind gerade Erfahrungsberichte und praktische Tipps für die aktuelle Situation deutlich hilfreicher als eine Bewertung von Entscheidungen, die sich ohnehin nicht mehr ändern lassen. Es wird ja schon mit größtmöglichem Verantwortungsbewusstsein versucht gut in diese neue Situation zu starten. Nur als kleiner Denkanstoß 🐾
 
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Vivi
23. Sept. 10:41
Wie ist denn dein Hund bisher im Umgang mit Babys? Aus meiner Erfahrung macht es ein Riesenunterschied wie der Hund drauf ist. Es gibt Hunde, die eher nervös im Umgang mit Kindern und Babys sind, und Hunde, die von sich aus ein angemessenes Verhalten zeigen. Mein Hund hat zum Beispiel als er das erste Mal Babys getroffen hat, an den Füßen geschnüffelt und sich dann in der Nähe abgelegt. Er reagiert positiv neutral auf Babys und Kleinkinder. Das hab ich ihm beigebracht, das konnte er einfach. Hunde sind ja auch soziale Tiere.

Ich würde bevor das Baby da ist ganz intensiv Decken/Box/Bettchen Training mit dem Hund machen und gleichzeitig die Babybecken als Tabuort etablieren. Das gibt dir etwas Sicherheit, wenn das Würmchen dann da ist.

Ich finde dein Ansatz und dein Bauchgefühl klingt da erst mal richtig. Allerdings nur wenn der Hund das auch mitmacht. Bei Eifersucht oder rücksichtslosen Verhalten würde ich direkt reagieren und starke Grenzen ziehen. Dann gibt’s wirklich Kontaktverbot für den Hund.
 
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Tina
23. Sept. 10:47
Stand abholbereit mit der Babyschale vorm Krankenhaus. Mein Hund kam aus dem Kofferraum, hat kurz Richtung Schale und mich geschnüffelt und mich keines Blickes gewürdigt und ist direkt wieder ins Auto gesprungen. Total strange, so hatte ich meinen Hund noch nie erlebt (sonst die ultra aufgeregt wedelnde Hallosagerin für jeden Mensch gewesen) fühlte sich auf jeden Fall sehr komisch an 🙈😅 achso und Tücher mit Babyduft hatte ich vorher keine mit nach Hause gegeben.

Als Kontakt gabs daheim ganz am Anfang nur als durchs Laufgitter schnüffeln und dann durfte sie auch schnell am Baby auf meinem Arm schnüffeln. Sie hat sich dann auch wieder normal gefreut, wenn ich da war und auch direkt verstanden, dass es ein Baby ist und kein Spielzeug. Ohne das ich groß was sagen brauchte. Das Würmchen durfte über die Jahre alles mit ihr machen, sich auf sie legen etc. Wurde es ihr zu viel, ist sie gegangen. Sie hatte eine Engelsgeduld. Luna war knapp 4 als das Würmchen dazu kam.


Achso und das einzige "Problem" war das fressen. Also alles essbare was hier und da mal aus dem Kinderwagen oder zu anbietend gehalten wurde, war schneller weg, als man gucken konnte 🤭 das hat Luna sehr schnell durchschaut, dass Kinder zuverlässige Snackautomaten sind.
 
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Paul
23. Sept. 10:55
Wie ist denn dein Hund bisher im Umgang mit Babys? Aus meiner Erfahrung macht es ein Riesenunterschied wie der Hund drauf ist. Es gibt Hunde, die eher nervös im Umgang mit Kindern und Babys sind, und Hunde, die von sich aus ein angemessenes Verhalten zeigen. Mein Hund hat zum Beispiel als er das erste Mal Babys getroffen hat, an den Füßen geschnüffelt und sich dann in der Nähe abgelegt. Er reagiert positiv neutral auf Babys und Kleinkinder. Das hab ich ihm beigebracht, das konnte er einfach. Hunde sind ja auch soziale Tiere. Ich würde bevor das Baby da ist ganz intensiv Decken/Box/Bettchen Training mit dem Hund machen und gleichzeitig die Babybecken als Tabuort etablieren. Das gibt dir etwas Sicherheit, wenn das Würmchen dann da ist. Ich finde dein Ansatz und dein Bauchgefühl klingt da erst mal richtig. Allerdings nur wenn der Hund das auch mitmacht. Bei Eifersucht oder rücksichtslosen Verhalten würde ich direkt reagieren und starke Grenzen ziehen. Dann gibt’s wirklich Kontaktverbot für den Hund.
Mit Babys ist er bisher noch nicht in Kontakt gekommen. Generell ist er bei Fremden unsicher, wobei ich festgestellt habe das es bei älteren Menschen stärker ist, als bei Kindern. Aber gut Kind und Baby sind da wahrscheinlich auch nicht vergleichbar.

Ansonsten klar, so ein Verhalten wie du beschreibst wird konsequent unterbunden. Aber eben nicht wenn es lediglich eher eine neugierige Annäherung ist, sofern ruhig.
 
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Sebbi
23. Sept. 12:18
Da du genügend Meinungen zum Management Deiner Situation erhalten wirst, begrenze ich mich auf deine letzte Frage.
Ich hätte mich erst gar nicht in diese Situation gebracht.

Das Thema Timing bei der Anschaffung. Der Hund ist jetzt seit 6 Monaten da und steckt mit seinen 8 Monaten mittendrin in der Pubertät. In dieser Phase wird im Gehirn eh alles umgebaut und die Erziehung ist noch lange nicht sattelfest.

Speziell Dackel entwickeln oft einen sehr ausgeprägten Anspruch auf ihre Bezugspersonen. Wenn sie dann ausgerechnet in der Pubertät lernen müssen, ihren Lieblingsmenschen mit einem Baby zu teilen, erfordert das extrem viel Aufmerksamkeit und Konsequenz – und genau dafür hat man mit Neugeborenem meist am wenigsten Zeit.

Erst Kind - Danach Hund halte ich für geeigneter☝🏼
 
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Sonja
23. Sept. 13:48
Ich habe selbst keine Kinder aber Freunde/bekannte hatten/haben Hunde vor Babys. War auch bei mir , also meinen Eltern , so, Hunde gabs vor mir in der Familie😉. Meine Eltern haben die Hunde nie von mir ferngehalten, gibt einige Fotos wo ich erst ein paar Tage alt war aber die Hunde zu mir kontakt hatten... Auch bei meinen Freunden/Bekannten ist/war das so... Das Kontakt nur unter direkter aufsicht stattfindet , auch später, sollte eigentlich klar sein. Ich "lernte mit den Hunden laufen" auch davon gibts Fotos Filmchen...also rechts und links von mir jeweils einer der grossen Hunde ( Schäferhunde) denen ich ins Rückenfell packte und "ab ging die SchneckenPost Schritt für Schritt" 🙃😁. Hätte ich Kind&Hund würde ich die wohl auch nicht von einander fernhalten. 🤗
 
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J
23. Sept. 15:37
Der Umgang damit hängt sehr vom Hund ab und wird sich evtl. mit der Zeit auch nochmal ändern.

Meine Hündin musste ich die ersten 24 h vom Kind (sehr sehr klein) fern halten, weil sie überlegt hat was das ist und was man damit macht. Jagen war da eine sehr ernst überlegte Option.
Nach der 2. Nacht war sie da deutlich entspannter und durfte dann auch unter Aufsicht Kontakt liegen.

Das ging so lange bis das krabbeln angefangen hat, das sorgt wieder manchmal für Ansätze von Jagdverhalten und wird durch Management unterbunden. Beide dürfen nur unter direkter Kontrolle zueinander wenn sie stationär irgendwo sitzen. Dabei muss man aber auch sehr darauf achten, dass das Kind nicht versehentlich den Hund schlägt/tritt oder am Fell zieht.

Mit dem laufen wird das wieder anders, wir wissen aus dem Bekanntenkreis, dass sie mit laufenden Kindern (ca. 12 Monate alt) kein Problem hat, die dürfen sich auch an ihr abstützen beim laufen
 
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Lena
23. Sept. 18:37
Neben den bereits genannten Dingen, einmal kurz dran denken-

die kleinen Würmer können auch (unabsichtlich) ganz fies werden 😉 da krallen sich die Fingerchen mit in die Haut/Fell (und die können feste packen!), oder es tritt ein Fuß zu- wenn die Fortbewegung kommt, ist vielleicht der Hundenapf und Hundespielzeug interessanter (was ich unterbinden würde).

Wir haben zwar leider noch keinen Hund, aber 2u2 auf zwei Beinen und manchmal muss man auch die „Großen“ vor den kleinen schützen 😉
 
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Pauli
23. Sept. 20:52
Da du genügend Meinungen zum Management Deiner Situation erhalten wirst, begrenze ich mich auf deine letzte Frage. Ich hätte mich erst gar nicht in diese Situation gebracht. Das Thema Timing bei der Anschaffung. Der Hund ist jetzt seit 6 Monaten da und steckt mit seinen 8 Monaten mittendrin in der Pubertät. In dieser Phase wird im Gehirn eh alles umgebaut und die Erziehung ist noch lange nicht sattelfest. Speziell Dackel entwickeln oft einen sehr ausgeprägten Anspruch auf ihre Bezugspersonen. Wenn sie dann ausgerechnet in der Pubertät lernen müssen, ihren Lieblingsmenschen mit einem Baby zu teilen, erfordert das extrem viel Aufmerksamkeit und Konsequenz – und genau dafür hat man mit Neugeborenem meist am wenigsten Zeit. Erst Kind - Danach Hund halte ich für geeigneter☝🏼
Ich kann den Gedanken grundsätzlich nachvollziehen. Aber ehrlich gesagt finde ich den Kommentar etwas am Thema vorbei. Die Frage war ja nicht, ob man die Situation durch eine andere Lebensplanung hätte vermeiden können, sondern wie man mit einem vorhandenen Hund und einem Neugeborenen möglichst gut umgeht.

„Erst Kind, dann Hund“ mag in manchen Fällen die einfachere Reihenfolge sein. Das hilft Betroffenen in der aktuellen Situation aber nicht weiter – zumal weder Familien-“Planung“ noch Schwangerschaft immer zuverlässig vorauszusehen sind.

Die Frage nach dem, was man rückblickend anders machen würde, war vermutlich auf den Umgang mit Hund und Baby bezogen und nicht auf die grundsätzliche Entscheidung für einen Hund. 🙂 Ich denke, für Betroffene sind gerade Erfahrungsberichte und praktische Tipps für die aktuelle Situation deutlich hilfreicher als eine Bewertung von Entscheidungen, die sich ohnehin nicht mehr ändern lassen. Es wird ja schon mit größtmöglichem Verantwortungsbewusstsein versucht gut in diese neue Situation zu starten. Nur als kleiner Denkanstoß 🐾
 
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Nichtfürdich
23. Sept. 23:38
Ich hatte Hunde bevor meine Kinder kamen als meine erste Hündin auf mein erstes Kind getroffen ist hat sie geschaut gerochen und gut war sie war allerdings auch schon 7. Alle 4 sind mit Hunden zusammen aufgewachsen. Bei meiner jetzigen war meine jüngste Grad 3. Die Hündin stammte aus schlechter Haltung und die beiden waren von Anfang an ein herz und eine Seele bis heute Kind 10 Hund 11j
Ich kann nur von mir reden aber keiner meiner Hunde hat je Probleme gemacht weder mein erster Tierheim Hund noch meine jetzige. Meine beiden vorherigen wahren mit 57kg keine leicht Gewichte dafür sanftmütig und treue. Sie haben ihren Kopf auf meinen Bauch gelegt und oft tritte abbekommen. Ein Baby darf man natürlich nicht mit dem Hund alleine lassen aber für unseren Samson hätte ich meine Hand ins Feuer gelegt.
 
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Diana
24. Sept. 04:58
Unser Dobermann war 8 Monate als unser Baby kam . Null Probleme , im Gegenteil . Die Nichte war damals 4 Jahre alt und spielte auch täglich mit ihm , sie kostümierte ihn täglich . 🤭
Mein Mann wuchs mit einer Dackelhündin auf . Die war Tag und Nacht an seiner Seite im gesamten Dorf . Der beste Leibwächter überhaupt .
Das wird genau passend , ihr werdet schon sehen . Mit normalem Menschenverstand lässt sich alles richtig managen .
Ich wünsche euch eine ganz tolle Zeit ! Genießt es !! 💖
Bei uns hieß es damals auch , erst Baby , dann Hund , und was??? einen Dobermann …..😱
Alles Quatsch , wenn man normal bei Verstand ist. Es wird heutzutage viel zu viel Aufwand betrieben und Kinder und Hunde werden direkt gaga 😵‍💫gemacht .