Da du genügend Meinungen zum Management Deiner Situation erhalten wirst, begrenze ich mich auf deine letzte Frage.
Ich hätte mich erst gar nicht in diese Situation gebracht.
Das Thema Timing bei der Anschaffung. Der Hund ist jetzt seit 6 Monaten da und steckt mit seinen 8 Monaten mittendrin in der Pubertät. In dieser Phase wird im Gehirn eh alles umgebaut und die Erziehung ist noch lange nicht sattelfest.
Speziell Dackel entwickeln oft einen sehr ausgeprägten Anspruch auf ihre Bezugspersonen. Wenn sie dann ausgerechnet in der Pubertät lernen müssen, ihren Lieblingsmenschen mit einem Baby zu teilen, erfordert das extrem viel Aufmerksamkeit und Konsequenz – und genau dafür hat man mit Neugeborenem meist am wenigsten Zeit.
Erst Kind - Danach Hund halte ich für geeigneter☝🏼
Ich kann den Gedanken grundsätzlich nachvollziehen. Aber ehrlich gesagt finde ich den Kommentar etwas am Thema vorbei. Die Frage war ja nicht, ob man die Situation durch eine andere Lebensplanung hätte vermeiden können, sondern wie man mit einem vorhandenen Hund und einem Neugeborenen möglichst gut umgeht.
„Erst Kind, dann Hund“ mag in manchen Fällen die einfachere Reihenfolge sein. Das hilft Betroffenen in der aktuellen Situation aber nicht weiter – zumal weder Familien-“Planung“ noch Schwangerschaft immer zuverlässig vorauszusehen sind.
Die Frage nach dem, was man rückblickend anders machen würde, war vermutlich auf den Umgang mit Hund und Baby bezogen und nicht auf die grundsätzliche Entscheidung für einen Hund. 🙂 Ich denke, für Betroffene sind gerade Erfahrungsberichte und praktische Tipps für die aktuelle Situation deutlich hilfreicher als eine Bewertung von Entscheidungen, die sich ohnehin nicht mehr ändern lassen. Es wird ja schon mit größtmöglichem Verantwortungsbewusstsein versucht gut in diese neue Situation zu starten. Nur als kleiner Denkanstoß 🐾