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Daniela
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 7
heute 16:19

Fahrradanhänger

Hallo zusammen, hat jemand eine Idee, wie man die Benutzung eines Fahrradanhängerstrainieren kann? Momentan bin ich soweit, dass sie reingeht, sich auch drin ablegt. Das alles, aber nur für wenige Sekunden bis maximal 1 Minute. Und sobald sich das Hänger bewegt ist „Holland in Not“. Ich hab es versucht so wie ich ihr das Autofahren beigebracht habe. Das funktioniert aber leider nicht. Also ganz langsam aufbauen: erst ums Auto rum, dann am Auto schnüffeln, dann kurz rein und wieder raus. Dann einfach nur drin sitzen, dann nur Motorstarten, dann nur Vor-und zurück fahren, dann kleine Runde drehen. Heute fährt sie super Auto. Aber nach mittlerweile fünf Monaten bin ich nicht weiter als oben beschrieben. Hat jemand Tipps?
 
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Annett
heute 15:23
Wie genau hast du es gemacht? Ich habe es bei Mila tatsächlich in knapp 2 Wochen geschafft. Hat aber auch die Zeit gedrängt, weil wir Himmelfahrt mit dem Wohnmobil fahren wollten. 🙈 Bei Mailo damals habe ich es ganz in Ruhe über 2/3 Monate über den Winter gemacht.
Wir haben einen Anhänger, bei dem die Räder abgehen. Ich habe ihn zuerst ohne die Räder offen ins Wohnzimmer gestellt und dort stehen lassen. Darin gab es jeden Tag die Kaustange und auch Leckerchen habe ich immer mal reingeworfen, hab ihn aber vorerst nicht geschlossen. Dann ist Mila auch mal nach dem Fressen drinnen geblieben und sogar so mal reingegangen. Ich habe dann auch ab und zu den Hänger mal kurz geschlossen und auch da immer Leckerchen reingeschoben. Als nächstes habe ich die Räder dran gemacht. Damit es nicht zu wackelig ist und er nicht wegrollt, habe ich Keile vor die Räder gelegt. Als nächstes habe ich dann den Anhänger samt Hund mal kurz durchs Erdgeschoss geschoben, später mal ums Haus und dabei immer wieder Leckerchen/ Hundeleberwursttube reingehalten. Dann habe ich den Anhänger das erste Mal ans Fahrrad gehangen und das aber geschoben, dann bin aber nur kurz auf ebenem Asphalt ums Haus gefahren und immer loben, loben, loben und Leckerchen rein. Bei der ersten Tour haben wir auch darauf geachtet, dass es nicht zu sehr huggelt. Hab sie 5 min drinnen gelassen und dann durfte sie wieder raus und laufen, damit sie merkt, dass sie auch immer wieder rauskann. Auch jetzt und bei Mailo tatsächlich immer über Jahre werfe ich ein zwei Leckerchen in den geöffneten Anhänger, wenn der Hund einsteigen soll, um ihn immer wieder positiv zu verknüpfen. Wie gesagt, ich habe es bei Mila in 2 Wochen geschafft und inzwischen ist es überhaupt kein Problem mehr. Mailo hat seinen Anhänger auch immer geliebt. Er war uns eine große Hilfe, da wir auch viel mit dem Wohnmobil unterwegs sind. Und besonders im Alter, als er kaum noch laufen konnte durfte er so bis zum vorletzten Tag immer mit dabei sein. Auf dem Campingplatz und in Biergärtenwar er zusätzlich sehr praktisch. Wir hatten sozusagen immer ein Hundebett mit und Mailo musste nicht auf eventuell kaltem oder nassem Boden liegen. Das funktioniert jetzt mit Mila auch schon super. Wir waren gerade mit dem Wohnmobil und natürlich mit ihr fast 4 Wochen in Italien. Das Foto ist noch von meinem Ostern verstorbenen Mailo. 🕯️🌈🕯️ So sah das dann aus. Er ist oft gar nicht erst ausgestiegen.🤪😂😂
Ich kann dir noch empfehlen, den Anhänger schön gemütlich auszupolstern, vor allem, wenn er wie unserer nicht gefedert ist.
 
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Sabine
heute 15:30
Bei uns wurde es besser als wir in den Hänger ein Hundebett mit Rand gelegt haben so dass sie einen besseren Halt hatte
 
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Annett
heute 15:32
Und das ist jetzt Mila beim Üben noch ohne Räder im Wohnzimmer. Wir haben sie erst den 3. Monat.
 
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Annett
heute 15:34
Bei uns wurde es besser als wir in den Hänger ein Hundebett mit Rand gelegt haben so dass sie einen besseren Halt hatte
Ja, das kann gut sein. Ich glaube, der Anhänger sollte nicht so groß sein, damit der Hund sich rechts und links anlehnen kann und nicht beim Fahren hin und her geschüttet wird. Viel Bewegungsfreiheit ich hier eher nicht so günstig.
 
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Sabine
heute 15:36
Noch kleiner anfangen: Erstmal ohne Räder in die Wohnung stellen, darin füttern oder spielerisch Leckerchen reinschmeißen oder Leckmatte darin geben. Dann in der Wohnung Räder dran, selbes Spiel, dann in der Wohnung leicht bewegen, etc.
 
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Sina
heute 15:46
Meiner Erfahrung nach ist langsamer und kleinschrittiger nicht immer besser, sondern kann noch mehr verunsichern.

Der Hund muss ja auch mal die Gelegenheit haben, aus seiner Komfortzone zu treten, um zu merken, dass alles halb so wild ist. Zumindest wenn es nicht um die räumliche Einschränkung an sich geht, sondern nur die Bewegung.

Zum Einsteigen und dran gewöhnen, habe ich sie schon mit Leckelies gelockt. Waren sie mal ruhig drin, habe ich auch mal zugemacht, und ein paar Meter geschoben. Dann belohnt.
Klar fanden sie das erst gruselig, aber je öfter desto normaler wurde es.

Meine Hündin hat zu Anfang auch oft gebockt beim freiwillig Einsteigen. Ich habe sie dann teilweise einfach reingehoben, fertig.

Da hat sie sich trotzdem schnell dran gewöhnt und mittlerweile steigen beide sofort freudig ein und entspannen sich.

Bei Angsthunden, oder Hunden die schon traumatische Erfahrungen mit zB Boxentraining machen mussten, würde ich das so natürlich nicht machen.

Aber bei wesensfesten Hunden, kann man schonmal das Motto, je weniger Drama, desto weniger Gedanken drum, fahren.
 
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Marion
heute 16:19
Eine Bettunterlage von Oma oder so ein knufftelwuffding haben mir geholfen, dann aussteigen wo es toll ist, liebe Grüße