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Nicole
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Anzahl der Antworten 34
zuletzt 20. Juni

Erfahrung Hundeschule

Hallo zusammen, gestern war ich zum ersten Mal mit meinem Hund in der Hundeschule und war nach 2 min schon der Meinung, dass es für uns definitiv nicht die richtige ist. Was natürlich super war, dass sie bei uns im Ort ist. Das war’s aber auch schon. Dort angekommen, sind wir in einen Waldweg rein, damit wir nicht auf dem sonnigen Schotterplatz standen. Viel gebracht hat es allerdings nicht. Ich hab mich dann immer so gestellt, dass mein Hund in meinem Schatten stand, denn es war zu dem Zeitpunkt schon sehr warm. Dann sollten wir uns mit unseren Hunden in einer Reihe aufstellen und einer nach dem anderen Slalom um die anderen Hunde herum laufen. Auf dem Rückweg, sollte der eigene Hund dann neben jedem anderen Hund Sitz machen. Das führte bei einigen Hunden schon zu Frust und Überforderung, weil die Hunde (vor allen Dingen die neuen in der Gruppe) nicht verstanden was Frauchen oder Herrchen von einem wollten. Zweite Übung war, Hund soll auf einen zukommen, dann auf Befehl Sitz machen, dann wieder kommen, dann wieder Sitz machen, quasi ein Stop and go und das an den anderen Hunden vorbei. Dritte Übung, Hund Sitzt und bleibt, Besitzer geht vor und ruft seinen Hund zu sich, an den anderen Hunden vorbei. Da meiner noch in der Übungsphase zum Bleib ist, hat die Trainerin den Hund an der Leine gehalten, bis ich an den anderen Hunden vorbei war um ihn zu mir zu rufen und meinte nur „Wie der kann noch kein Bleib….“ Viele Hunde fanden die anderen Hunde natürlich viel spannender, als zum Besitzer zu laufen. Zum guten Schluss, stellten wir uns in einen Kreis und jeder Hund musste um ein Leckerchen herum laufen, während man immer Nein sagen sollte und den Hund daran hindern sollte es zu fressen. Danach durfte der Hund es aber fressen, wenn er es vorher nicht schon getan hatte. Alles in allem war es total chaotisch, man stand viel rum und musste warten und warten und warten bis man dran kam. Zum Glück habe ich mit meinem Hund schon ein bisschen Impulskontrolle geübt, sodass er neben mir saß und mit mir gewartet hat, dass das Elend sein Ende nimmt und auch das Rückruftraining hat spannenderweise geklappt. Ich hatte allerdings das Gefühl, der Hund muss schon alles können um mitmachen zu können um sich nicht blamieren zu wollen. Dabei dachte ich, man geht in eine Hundeschule um genau das zu lernen. Genaue Erklärungen gab es auch nicht und eine Vorstellung zur Person ebenso wenig. Habe ich ein falsches Bild einer Hundeschule oder läuft das immer so ab? Bin auf eure Erfahrungen gespannt. Liebe Grüße und einen schönen sonnigen Tag wünschen Nicole und Barry
 
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Kirsten
18. Juni 22:39
Hallo Nicole, wenn dir dein Bauchgefühl sagt, dass es nicht passt, dann schaue dich weiter um. Ich habe drei Mal die Schule gewechselt....zum Glück! Alles Liebe Kirsten
 
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Annett
19. Juni 16:10
Gerade Welpen Spielgruppen sind wichtig um Hunde zu Sozialisieren
Nicht unbedingt. Eigentlich ist es viel wichtiger, wenn Welpen regelmäßig Kontakt zu gut sozialisierten erwachsenen Hunden haben. Eine nicht gut zusammengestellte und zu große Welpengruppe, wo niemand eingreift, wenn etwas schief läuft, kann sogar richtig nach hinten losgehen. Viele können nicht wirklich erkennen, ob das Spiel für alle Welpen okay ist, oder ob einer schon gemobbt wird. Im schlimmsten Fall lernt der Welpe dann, dass andere Hunde eher doof sind.
 
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Annett
19. Juni 16:15
Welpengruppen halte ich für die absolute Katastrophe... Welpen lernen von Welpen gar nichts... Und die Resultate sind ein Haufen asozialer Bolzer die ja nur "Tag sagen wollen" und im Endeffekt unhöflich, respektlos, Grenzenlos und ohne jede Etikette sind. Ohne Leittier, und das kann der Mensch nicht ersetzen und auch nicht der Trainer kann für einen Welpen verständlich hündisch kommunizieren... Ist der Gruppenlerneffekt unterirdisch auf stärker und schwächer gepolt.
Ja, davon halte ich auch nichts. Viel wichtiger ist es, den Welpen regelmäßig mit gut sozialisierten erwachsenen Hunden zusammenzubringen, die einem möglichst bekannt sind. Ein wahlloser Kontakt mit möglichst jedem Hund unterwegs ist da auch nicht zielführend und kann nach hinten losgehen.🙈
Wenn schon Welpengruppe, dann nur wenige Hunde mit ähnlicher Größe und mindestens ein Althund sollte anwesend sein. Der Trainer sollte sehr genau hinschauen.
 
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Guido
20. Juni 19:12
ich weiss, dass es viele Hundehalter(rin) gibt, die mit Hundeschulen gute erfahrungen haben und auch jahrelang dort hingehen. Egal was dort gelernt wird.

Auf der anderen Seite gibt es viele, die meinen, dass Hundeschulen eine bankrott Erklärung bei der Erziehung zum Hund sind.

Fakt ist, das einige Hundebesitzers sich entweder dort wohl bzw. aufgehoben fühlen oder mehr Wissen benötigen und deswegen dort sind. Ich finde beides nicht verwerflich und kann das nachvollziehen.

Ich persönlich habe nie eine Hundeschule benötigt, und mein Hund hatte keinerlei Auffälligkeiten. Aber ich schätze mich damit auch glücklich und sehe das nicht als besonderes Wissen an. Heisst aber auf der anderen Seite, dass man dann sich das Wissen durch extrem viel lesen, beobachten usw. selbst beibringen muss.

Hinzukommt, dass es bei Hundeschulen nicht nur um erziehung geht. Dadurch dass andere Hunde da sind, kommt es für den Hund auch zu sozialverhalten. Dieses verhalten kannst du nicht durch lesen abdecken.

Fazit:
Findest es du als Hundebesitzer es langweilig, dann versuche es selbst und schau wie viel erfog du damit hast. Zurück zugehen zur Hundeschule geht ja immer.