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Verfasser
angelos
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Anzahl der Antworten 31
zuletzt 9. Okt.

Boxer Hund springt mich viel an.

Mein 11 Monate alter boxer rüde, springt mich sehr viel an draußen, hat jmd tipps wie ich das unterbinden kann, ein grund hab ich gemerkt ist aufregung anderer hunde, manchmal macht er das auch so, ich weiß nicht so recht wie ich damit umgehen soll, für tipps wäre ich offen ?!
 
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Tina
4. Okt. 06:32
Tina vielen lieben dank, das hilft mir sehr weiter. Und danke für die ganzen tipps von allen anderen auch, ich arbeite dran und bin vollen mutes. Um ehrlich zu sein war ich damit überfordert aber ich wollte unbedingt wissen wie es besser geht, und zu 100% war ich auch mit schuld gerade das mit der leine und so ist genau das was sie beschrieben haben ^^. Wir hatten heuten ein fortschritt er hat es 2-3 mal heute früh gemacht und ist von alleine runter und hat sich hingesetzt, das wurde natürlich belohnt ^^ Freue mich ich werde es so weiter probieren und versuchen meine gefühle auch zu kontrollieren ^^ Danke danke auch an jochen und alle andere das ihr euch die zeit genommenn habt ^^
Das hört sich sehr gut. Alles Gute und viel Erfolg.
 
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Kirsten
4. Okt. 16:36
Ich empfehle eine Sozialkontakt Gruppe in der Hundeschule deiner Wahl. Offensichtlich kannst du keine Grenzen setzen. Das ist natürlich vollkommen respektlos, aber bei nem pubertierenden Hund vollkommen normal. Aber du bist der Erwachsene, und du bestimmst, wie man mit dir umgeht. Und da das eine Sache von Timing und schlechter Körpersprache ist, brauchst du jmd, der dir dabei zuschaut und dich korrigiert. Ansonsten gilt, gerade auch bei so lebhaften Hunderassen wie Boxern, ein Mix aus Auslastung und Ruhe. Ein unausgelasterter Hund findet schlecht zur Ruhe, genauso wie ein Hund, mit dem zuviel gemacht wird. Und das wird niemand online einschätzen können. Eine Hundeschule ist für Menschen, weniger für Hunde.
 
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Sebbi
4. Okt. 17:40
Hallo Angelos,

ich kann dich so gut verstehen, das kostet richtig Nerven. Aber keine Sorge, dein Boxer ist mit seinen 11 Monaten mitten in der Pubertät und einfach ein typisches Energiebündel.

Wenn er dich anspringt, will er dich echt nicht ärgern. Das ist bei ihm wie ein Sicherheitsventil, weil die Aufregung steigt, der Kopf kurz ausschaltet und die ganze Energie irgendwo hin muss. Erst recht, wenn andere Hunde im Spiel sind.
Mir hilft in solchen Momenten vor allem Ruhe bewahren und bloß keine Action reinbringen. Wenn wir anfangen zu schimpfen, wegzuschubsen oder zu fuchteln, denken unsere Hunde oft sofort "Geil, der macht mit!" und drehen erst recht auf.

Dreh ihm am besten einfach wortlos die Schulter zu, Arme verschränken und Blick starr ins Leere. Null Reaktion. Erst wenn wieder alle vier Pfoten auf der Erde stehen, kriegt er wieder Aufmerksamkeit.

Super klappt es auch, wenn man ihm kurz zuvorkommt. Meist sieht man ja schon kurz vorher, wie die Körperspannung steigt. Wenn ein anderer Hund kommt, geh am besten direkt etwas auf Abstand oder schmeiß einfach kurz vorher eine Handvoll Leckerlis ins Gras. Das Schnüffeln am Boden bringt den Kopf nach unten und fährt den Puls ganz automatisch runter.

Draußen braucht das jetzt einfach Zeit und sture Konsequenz. Der ist mitten in der Flegelphase, aber das wird wieder!
 
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Annett
4. Okt. 17:47
Die Korrektur über die Leine hat es vermutlich massiv verstärkt. Das Anspringen entsteht vermutlich aus Frust, Überforderung oder Überreizung. Es ist eine umgerichtetes Verhalten. Ein Ventil. "Jetzt weiss ich nicht wohin mit mir". Deshalb nimmt er dann auch kein Futter: der Stress muss für ihn enorm sein. Die Korrektur bietet keine Alternative oder Orientierung und das Nervensystem fährt noch mehr hoch. Druck erzeugt noch mehr Gegendruck. Deshalb hat die Leinenkorrektur nicht geholfen. Tipps hast Du schon einige bekommen. Ergänzen würde ich noch. Das Verhalten konsequent sozial ignorieren (nicht schimpfen, nicht schauen. Schimpfen stachelt noch mehr an) und Alternativen aufbauen. In der Regel spielt auch Verhaltensübertragung eine Rolle. Du musst absolut ruhig, besonnen und souverän bleiben. Er braucht keine Korrekktur. Er braucht jemand, der ihm unaufgeregt zeigt wie er eine für ihn stressige, frustierende Situation meistern kann. Wer an der Leine ruckt, ist in der Regel selbst in einer erregten Gefühlslage. Es kann auch helfen durch ruhigere, feste Routinen das ganze System herunterzufahren. Manchmal ist weniger mehr. Auch Übertraining kann so etwas hervorrufen oder wenn der Hund so sehr behütet wird, dass er keine Entscheidung treffen darf. Er lernt nicht sich selbst zu regulieren. Massregeln kann natürlich mit rein spielen. Das würde unterstützen, das du für ihne keine Orientierung bietest, dann macht er sein eigenes Ding. Wichtig, obwohl Jochen es schon gesagt hat. Das hat nichts mit Strenge zu tun. Ein Tagebuch kann helfen die genauen Stressauslöser zu finden. (Ich lasse in solchen Fällen Hundkontakte an der lockeren Leine zu. So kann der Hund sich ein Bild machen, dass man ja gar nicht so aufgeregt sein muss. Häufig entsteht sowas auch, weil kein Kontakt an der Leine zu gelassen wird. Dadurch wird der Reiz natürlich noch interssanter. Verbotene Früchte will man erst recht. ABER: dafür muss man seinen und andere Hunde sehr gut lesen können, damit ein positiver unaufgeregter Kontakt möglich ist. Das würde ich bei Dir nur unter professioneller Anleitung emphehlen.)
Sorry, ich halte sowieso nichts von Hundekontakt an der Leine, zumindest nicht bei sich fremden Hunden. Wenn der Hund aber auch noch aufgeregt ist und unbedingt zu einem anderen Hund hin will, geht das gar nicht, auch und besonders nicht für den anderen Hund. Wäre das meiner, würde ich das tunlichst unterbinden, wenn ein solcher Hund aufgeregt auf uns zukommt. Wenn der Hund mit diesem Verhalten immer mal durchkommt und dann seinen Willen bekommt, muss man sich nicht wundern, dass er dann so ausrastet, wenn er es nicht darf. Konsequenz heißt da das Zauberwort. Damit ist man für den Hund berechenbar und dann wird er auch nicht maßregeln und „diskutieren“, wenn ihm etwas nicht passt.
 
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angelos
4. Okt. 18:16
Hallo Angelos, ich kann dich so gut verstehen, das kostet richtig Nerven. Aber keine Sorge, dein Boxer ist mit seinen 11 Monaten mitten in der Pubertät und einfach ein typisches Energiebündel. Wenn er dich anspringt, will er dich echt nicht ärgern. Das ist bei ihm wie ein Sicherheitsventil, weil die Aufregung steigt, der Kopf kurz ausschaltet und die ganze Energie irgendwo hin muss. Erst recht, wenn andere Hunde im Spiel sind. Mir hilft in solchen Momenten vor allem Ruhe bewahren und bloß keine Action reinbringen. Wenn wir anfangen zu schimpfen, wegzuschubsen oder zu fuchteln, denken unsere Hunde oft sofort "Geil, der macht mit!" und drehen erst recht auf. Dreh ihm am besten einfach wortlos die Schulter zu, Arme verschränken und Blick starr ins Leere. Null Reaktion. Erst wenn wieder alle vier Pfoten auf der Erde stehen, kriegt er wieder Aufmerksamkeit. Super klappt es auch, wenn man ihm kurz zuvorkommt. Meist sieht man ja schon kurz vorher, wie die Körperspannung steigt. Wenn ein anderer Hund kommt, geh am besten direkt etwas auf Abstand oder schmeiß einfach kurz vorher eine Handvoll Leckerlis ins Gras. Das Schnüffeln am Boden bringt den Kopf nach unten und fährt den Puls ganz automatisch runter. Draußen braucht das jetzt einfach Zeit und sture Konsequenz. Der ist mitten in der Flegelphase, aber das wird wieder!
Vielen dank ich bleibe dran, ich bin guter dinge das wird wieder dachte nur ich mache was wirklich so verkehrt das ich wirklich leicht hoffnungslos war aber ihr habt mir alle hoffnung gegeben ich bekomme ihn da gut durch, die pubertät ich danke vielmals ^^
 
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angelos
4. Okt. 18:18
Sorry, ich halte sowieso nichts von Hundekontakt an der Leine, zumindest nicht bei sich fremden Hunden. Wenn der Hund aber auch noch aufgeregt ist und unbedingt zu einem anderen Hund hin will, geht das gar nicht, auch und besonders nicht für den anderen Hund. Wäre das meiner, würde ich das tunlichst unterbinden, wenn ein solcher Hund aufgeregt auf uns zukommt. Wenn der Hund mit diesem Verhalten immer mal durchkommt und dann seinen Willen bekommt, muss man sich nicht wundern, dass er dann so ausrastet, wenn er es nicht darf. Konsequenz heißt da das Zauberwort. Damit ist man für den Hund berechenbar und dann wird er auch nicht maßregeln und „diskutieren“, wenn ihm etwas nicht passt.
Ich denke auch ich bleib da eher konsequent für mein und die anderen hunde auch muss ich sagen ^^ mir geht es nicht nur um meinen, ich weiß wie grob er werden kann bzw. Wie das für andere hunde ist. Danke
 
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Annett
4. Okt. 19:02
Ich denke auch ich bleib da eher konsequent für mein und die anderen hunde auch muss ich sagen ^^ mir geht es nicht nur um meinen, ich weiß wie grob er werden kann bzw. Wie das für andere hunde ist. Danke
Gute Einstellung! Du schaffst das. Dein Hund ist in der Pubertät und testet aus. Ich denke auch, dass wir dich und deinen Hund hier nicht genau einschätzen können, denn keiner kennt euch beide persönlich. Man müsste dein Verhalten und das des Hundes in solchen Situationen sehen können, eigentlich deinen ganzen Umgang mit dem Hund im Alltag. Ich befürchte schon auch, dass dein Verhalten in solchen Situationen unbewusst das Verhalten des Hundes noch verstärkt, statt es zu verhindern. Und je länger dieses Verhalten anhält, desto mehr festigt es sich leider. Ich denke mal, dass dies dein erster Hund ist, oder? Du hast hier schon sehr gute Tipps bekommen, aber du hast eine große kräftige Hunderasse, die du in den Griff bekommen musst. Damit das nicht weiter eskaliert, würde ich dir auch raten, dir zumindest mal für einige Stunden einen Hundetrainer zu suchen, der dich zuerst im Umgang mit dem Hund beobachtet und dadurch besser einschätzen kann, wo das Problem liegt. Und dann bekommst du von ihm konkrete Tipps. Ich wünsche euch viel Erfolg!
 
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Simone
4. Okt. 20:08
Er versucht meistens meine hand zu schnappen bzw. Ist das,dass ziel für ihn ;(
Das hat unser Hund (kein Boxer) auch gemacht, inklusive schnappen. Wie Simone Becker geschrieben hat, das sind Übersprungshandlungen und das Resultat von Stress. Wir haben uns extrem schwer getan damit, weil wir alles mögliche da reininterpretiert haben. Geholfen hat woanders hinsehen, Leine extrem kurz halten und sehr zügig weitergehen. Dann lernt dein Hund, dass Herrchen souverän ist und sein Verhalten nichts auslöst und uninteressant ist. Das gibt Sicherheit.
Wenn du dich überfordert fühlst, suche dir eine gute Hundetrainerin. Haben wir auch und es war sehr gut und jeden Cent wert.
 
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Thorben
7. Okt. 20:32
Hey Angelos,
wie hier viele schon geschrieben haben ist die Pubertät häufig eine Herausforderung- haben wir gerade mit unserem 60kg Presa Canario hinter uns gebracht. Ist oft eine Herausforderung und man braucht Geduld & Konsequenz. Von Tips möchte ich hier Abstand nehmen, kenne Dich (und Dein Verhalten) und Deinen Hund nicht. Nur so viel…. Einfach laufen lassen und hoffen dass es mit Ende der Pubertät aufhört würde ich auf keinen Fall machen. Ich würde Dir auch empfehlen Dir einen Hundetrainer zu suchen der euch beide erlebt und Dir dann die richtigen Methoden an die Hand gibt.

Ich wünsche Dir viel Kraft, Geduld und gute Nerven.
Bleib dran, es lohnt sich!

LG
 
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Anna
9. Okt. 12:18
Das kennen wir gut ...unser einjähriger Boxerrüde mausert sich langsam, allerdings achte ich immer sehr darauf,dass wenn wir Leuten begegnen,er sich ruhig, bzw. zumindest nicht anspringend verhält,sonst darf er auch nicht angefasst werden. Gelingt zunehmend besser,gibt aber auch Leute,da freut er sich maßlos,da bin ich oft nicht schnell genug....das geht aber wie gesagt immer besser,je älter und konsequenter man ist.