Home / Forum / Erziehung & Training / Blocken des Hundes bei Hundebegnungen

Verfasser
Ilona
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 55
zuletzt 30. Juni

Blocken des Hundes bei Hundebegnungen

Ihr Lieben Vorhin bei unserer Runde sind wir an einen Hund vorbei, der uns schon ca aus 50m Entfernung im fixiert hat. Als wir ca. Auf 30m waren, hat er sich hingelegt. Kurz bevor wir auf seiner Höhe waren, sprang er knurrend in die Leine. Er kam uns nicht zu nahe, der Abstand war noch ca 10m. Herrchen stand die ganze Zeit daneben, hat das fixieren zugelassen, und das Liegen ( für mich Lauern in dem Kontext). Erst als er in die Leine sprang, versuchte er den Hund zu blockieren. Nun meine Frage an die, die mit Blocken arbeiten bei Hundebegegnungen: welchen Sinn hat das? Bringt es überhaupt was? Ich verurteile das nicht, mein Weg ist ein anderer.. Was lernt denn der Hund dabei? Der Frust bzw. Stress bleibt doch gleich. Die Emotion hinter dem Verhalten ( ich denke mal hier war es der Wunsch nach nehr Distanz) bleibt doch auch gleich. Ich möchte gerne bei diesem Beispiel bleiben. Was hätte der Halter anders machen können? Seht ihr Blocken erstmal als Management Lösung? Als Management könnte ich das ja verstehen, aber als alleinige Lösung? Wenn ihr Blocken nutzt, in welchen Situationen macht ihr das? Trainiert ihr auch an Alternativverhalten? Und was ist letztlich das Trainingsziel? Ich bin gespannt und freue mich auf eure Erfahrungen und Beobachtungen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Christina
29. Juni 08:55
Ich hab auch eine von der Sorte und würde auch gerne eure Meinung hören.

Ich mach es aber mitlerweile so das ich rechtzeitig die Strassenseite wechsel oder im Park sie an die Führleine nehme wenn sie im Freilauf ist (Bzw Schleppleine) und mache einen Bogen, da ich sie nicht für das Fixieren und Lauern Belohnen möchte.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Babs
29. Juni 10:12
Ich hab auch eine von der Sorte und würde auch gerne eure Meinung hören. Ich mach es aber mitlerweile so das ich rechtzeitig die Strassenseite wechsel oder im Park sie an die Führleine nehme wenn sie im Freilauf ist (Bzw Schleppleine) und mache einen Bogen, da ich sie nicht für das Fixieren und Lauern Belohnen möchte.
Wenn ihr damit gut durchs Leben kommt, ist das ja auch eine Lösung.

Aus meiner Sicht grenzt man den Hund über das Blocken erst mal nur räumlich ein und man bekommt in der Regel erst mal die Aufmerksamkeit des Hundes. Mehr nicht. Bis dahin weiß der Hund nur:" Ups, hier läuft irgendwas nicht richtig bzw. Frauchen will was von mir." Nun sollte man die Aufmerksamkeit halten und dem Hund erklären, was gerade schief läuft und wie er es ändern kann. Leider wird dieser Part oftmals nicht mehr ausgeführt, sodass das Blocken selber an Wertigkeit verliert wie:" Oh Mann, jetzt soll ich schon wieder stehen bleiben. Das nervt."
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Christina
29. Juni 10:16
Wenn ihr damit gut durchs Leben kommt, ist das ja auch eine Lösung. Aus meiner Sicht grenzt man den Hund über das Blocken erst mal nur räumlich ein und man bekommt in der Regel erst mal die Aufmerksamkeit des Hundes. Mehr nicht. Bis dahin weiß der Hund nur:" Ups, hier läuft irgendwas nicht richtig bzw. Frauchen will was von mir." Nun sollte man die Aufmerksamkeit halten und dem Hund erklären, was gerade schief läuft und wie er es ändern kann. Leider wird dieser Part oftmals nicht mehr ausgeführt, sodass das Blocken selber an Wertigkeit verliert wie:" Oh Mann, jetzt soll ich schon wieder stehen bleiben. Das nervt."
Blocken finde ich auch nicht wirklich gut🙈
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Babs
30. Juni 13:31
Blocken finde ich auch nicht wirklich gut🙈
Ich denke, blocken/räumlich eine Grenze setzen ist etwas, was Hunde untereinander immer machen, also spricht da m. E. erst mal nicht gegen. Hunde haben jedoch einen Grund, warum sie den anderen in seiner Bewegung einschränken und den sollte der Hundeführer auch haben und seinem Hund erklären. Es kommt m. E. auch immer auf das "wie" an. Blockt man den Hund und beugt sich dann von vorne drüber, kann der Hund sich bedroht fühlen. Man blockiert den Hund auch manchmal unbewusst (mit dem Fuß, zur Seite gedrehtes Knie, mit der Schulter ...).
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Christina
30. Juni 13:32
Also meiner legt sich auf hin, er wedelt mit dem Schwanz, hält den Kopf schief und hofft auf einen Spielkameraden. Als lauern hätte ich das nie eingestuft. Wenn der andere nicht will oder darf geht er einfach weiter.
So deute ich das eher als freundlich