Home / Forum / Erziehung & Training / 🐾 Beiß- und Angriffstraining für Hunde – sinnvoll oder überholt? Österreich verbietet es jetzt für Privatpersonen 🐾

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Dogorama
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heute 16:55

🐾 Beiß- und Angriffstraining für Hunde – sinnvoll oder überholt? Österreich verbietet es jetzt für Privatpersonen 🐾

Österreich hat kürzlich ein klares Zeichen für mehr Tierschutz gesetzt: 👉 Beiß- und Angriffstraining für Hunde ist für private Halter:innen ab dem 15. April 2025 verboten. Nur noch Polizei-, Militär- oder Rettungshunde dürfen entsprechend ausgebildet werden. Aber warum gibt es solche Trainings überhaupt? 💬 Befürworter:innen sagen: „Mein Hund soll mich und mein Zuhause beschützen können.“ 💬 Kritiker:innen warnen: „Das macht den Hund unberechenbar und ist eine Gefahr für andere.“ PETA begrüßt das Verbot und warnt vor psychischen Belastungen für die Hunde: 🐕‍🦺 Stress, Angst und erlernte Aggression könnten die Folge sein. 👉 Wie seht ihr das? ✅ Sollte Deutschland bzgl. des Verbots nachziehen? ✅ Macht ein solches Training im privaten Bereich für euch Sinn? ✅ Hättet ihr euch schon mal gewünscht, euer Hund könnte euch im Notfall beschützen? ✅ Oder sagt ihr ganz klar: „Hunde sind Familienmitglieder, keine Waffen“? Welche Alternativen kennt ihr, um euch mit Hund sicher zu fühlen? Lasst uns diskutieren! Hier geht's zum Blogartikel: 👇 https://dogorama.app/de-de/blog/kein-beiss--und-angriffstraining-mehr-fuer-private-hundehalter-innen-verbot-in-oesterreich/
 
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Hong
7. Juli 19:09
Nein aber wenn man Schutzdienst mit Ball spielen vergleicht. Denke ich schon das man es doch ein wenig verharmlost.
Mit Ball oder sonst etwas Spielzeuge zu spielen, ist ja nicht weniger gefährlicher als Schutzdienst. Schau mal die Nachrichten. Die nicht ausgebildeten Hunde können ja mal Herrchen / Frauchen beim Spielen aus Frustration plötzlich beißen. Die Schutzhunde lernen ja, aus dem Kommando sofort loslassen, egal wie geil sie es finden.
 
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Babs
7. Juli 21:30
Ihr versteht nicht was ich sagen will mit dem ganzen es gibt positive wie auch negative Aspekte. Beim UNESCO Weltkulturerbe und genau so sehe ich es auch im Hundesport. Es wird immer nur geschrieben das es nur positives im Hundesport gibt aber die negativen Dinge darf man hier nicht erwähnen. Zum Beispiel das der Beutetrieb auch fehlgeleitete werden könnte beim Schutzdienst. Oder das der Hund auf den normalen Spaziergang eventuell auch dann anfängt Passanten zu verbellen. Nein sowas passiert niemals. Und ist völlig ausgeschlossen.
Jörg, dieser Thread umfasst mehr als 1400 Kommentare und ich empfinde es als schade, dass man immer wieder mit den gleichen Argumenten konfrontiert wird und man versucht einen in Rechtfertigungssituationen zu bringen. Hier wurde intensiv der Aufbau erklärt. Es wurde sich mit den unterschiedlichen Veranlagungen sowie mit den "Trieben" auseinandergesetzt. Alles wurde bis ins Kleinste geschildert. Dieser Thread hat echte Qualität. Und jetzt kommen wieder Kommentare wie:" Würgehalsband, Definition von Neid, es sollte abgeschafft werden, der Hund verwechselt den Beißarm mit einem echten Arm ...."
Ich selber habe des Öfteren geschrieben, dass es schwarze Schafe gibt, Hinterhoftypen ... , aber so sind nicht alle. Ich habe meine Erfahrungen geschildert. Ich habe keine illegalen Hilfsmittel angewandt habe und meine Hunde können einen Beißarm von einem echten Arm unterscheiden. Die haben null Interesse an einem echten Arm. Warum kann man das nicht anerkennen? Ist das so schwer mal von seiner Meinung abzuweichen?

Du sagtest, dass Du Unterordnung gut findest. Alois schreibt, dass man dem Hund schon das "Fuß"laufen mit einem Würgehalsband beibringt. Was denn nun? Ist Unterordnung schon Schutzdienst? Verstehst Du, was ich meine? Es mag solche Menschen geben, aber das so zu pauschalieren ist eine Unterstellung, denn ich bin mir sicher, dass Alois bei weitem nicht alle Schutzdienstsportler beim Training gesehen hat. Mittlerweile ist es sogar unerwünscht, dass ein Hund über Zwang aufgebaut wird. Geschulte Augen erkennen, wie ein Hund aufgebaut wurde.

Im THS (Turnierhundesport) habe ich gesehen, dass eine Hundeführerin ihren Schäferhund auf den Rücken gedreht und auf den Boden gedrückt hat, sich drauf gelegt hat und die anderen mit ihren Hunden im Kreis drumherumgelaufen sind. Der Grund: Die Hündin ist nicht sauber neben der HF über die Stangen gesprungen. Ich habe den Trainer gebeten und angebettelt, das zu unterbrechen. Seine Antwort:" Das braucht die Hündin jetzt. Die war Ungehorsam." Wir reden hier nicht vom Schutzdienst, sondern vom THS. Diese Hundeführerin hat die noch junge Hündin danach über mehrere Stunden so kurz an einem Holzpfosten gebunden, dass sie noch nicht mal mehr aufstehen konnte. Die HF musste sich um ihr Kind kümmern. Andere Vereinsmitglieder haben der Hündin Wasser gebracht. Ich habe sie los gemacht und ihr mehr Freiraum gegeben. Das bedeutet aber für mich nicht, dass der THS schlecht ist und alle mit solchen Mitteln arbeiten. Nur beim Schutzdienst kommen immer wieder diese Argumente mit illegalen Hilfsmitteln auf den Tisch.

Deine Bedenken, dass der Hund auf den Mensch gehetzt wird, wurde hier schon x-mal erklärt, warum der Helfer einen Beißarm hat. Wenn ein Hund ca. 30 Meter im Vollspeed läuft und aus dieser Kraft in den Beißarm packt, dann muss der Helfer diesen Beißarm festhalten können und entsprechend bewegen, ansonsten würde sich der Hund verletzen. In dem Beißarm sind Griffe. Der Hund will nur den Beißarm haben. Das ist seine Beute und nicht der echte Arm des Helfers. Hunde sind nicht blöd und sie können tatsächlich einen Beißarm von einem echten Arm unterscheiden. Ich gehe sogar noch ein Stück weiter. Wer einem Hund nicht zutraut, dass er einen Beißarm von einem echten Arm unterscheiden kann, weiß nicht um die Intelligenz der Hunde.

Wenn es Deppen gibt, die ohne Ahnung ihren Hund "scharf" machen, hat das nichts mit dem Hundesport zu tun. Es sind aber diejenigen, die den Schutzdienst in ein schlechtes Licht stellen, was für diejenigen, die gegen den Schutzdienst sind, ein gefundenes Fressen ist.

Ich hatte Dich gefragt, ob Du schon mal ein Spielzeug in der Hand hattest. Da hast Du nicht drauf geantwortet. UNESCO war Dir wichtiger. Schade.

Und jetzt noch was zum Abschluss. Unser Helfer hat ein Fotoshooting mit 12 unterschiedlichen Rassen, die im Schutzdienst gearbeitet werden, organisiert. Ich weiß nicht, wieviele Schutzdienstsportler sich beworben haben, aber es waren mehr als 12 😉. Es wurde von jedem Hund Fotos mit dem Thema Schutzdienst gemacht. Daraus wurde ein Kalender in Auftrag gegeben und dieser wurde verkauft. Der Erlös ging an ein Kinderhospiz. Das sind die Schutzdienstsportler, die ihren Hund quälen und kein Herz haben. Ihren Hund als Statussymbol sehen und abrichten. Alles klar.

Weisst Du, ich bin es leid ständig auf Abwehr zu stoßen und mich zu rechtfertigen. Ich bin mir sogar sicher, dass einige mich bei Dogorama mit anderen Augen sehen, seit dem ich mich hier "geoutet" habe. Und Du fängst immer wieder davon an, dass Passanten belästigt werden könnten. Diese TUT-Nix- Hunde sind da eindeutig in der Mehrzahl. 10 Häuser weiter lebt ein Hund, der seine Ressource verteidigt und ein Kind gebissen hat. Ist ein Australien-Sheperd, der nichts mit Schutzdienst am Hut hat. Der ist überfettet und das Wort Spaziergang ist fremd, weil sich die Hundebesitzer sich mit ihm nicht vor die Türe trauen. Schräg gegenüber von uns lebt eine Malihündin. Kein Geld für eine vernünftige Ausbildung. Die springt Auroreifen an, pöbelt was das Zeug hält und von Timing hat der HF noch nie was gehört. Von uns angebotene Hilfe kam als Antwort:" Du keine Ahnung mit Deinen Fake-Malis". Irgendwo bei uns ist eine kleine Hündin ausgebüxt und hat sich meinem Rüden vor die Beine geworfen. Panisch kam die HF angerannt und packte die Hündin und gab mir die Schuld, dass ihre Hündin sich vor meinem Rüden geworfen hat. Oh und siehe da, mein Rüde hat weder die Hündin noch die HF gepackt. Im Gegenteil. Er hat einfach nur da gestanden und mich fragend angeschaut. Das ist die Realität.

Ich verschönere nichts in Bezug auf den Schutzdienst, aber das Hauptproblem liegt bei den HF, die sich nicht um ihre Hunde kümmern und Probleme, die sichaus dem Schutzdienst ergeben KÖNNTEN, weil Deppen irgendwas nicht verstanden haben, sind dagegen verschwindend gering.
 
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Alois
8. Juli 08:49
Nein, ich habe mit Sicherheit nicht alle Schutzdienstsportler beim Training gesehen😊
Aber die nicht unbedeutende Auswahl an Hundeplätzen aller Art reicht mir!
Ich bin auch in keinster Weise gegen den Schutzhundesport wenn sauber gearbeitet wird!
Ich muss dir auch dies bezüglich beipflichten, das auch in anderen Hundeplätzen und Tuniersportarten tierschutzwidrig gearbeitet wird!
Das es mittlerweile unerwünscht ist den Hund über Zwang aufzubauen, ist anscheinend noch nicht allen bekannt!
Aber auf einen Platz, wie du es im
THS beschreibst würde ich mich mit Sicherheit nicht wohlfühlen!
 
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Andreas
8. Juli 10:31
Jörg, dieser Thread umfasst mehr als 1400 Kommentare und ich empfinde es als schade, dass man immer wieder mit den gleichen Argumenten konfrontiert wird und man versucht einen in Rechtfertigungssituationen zu bringen. Hier wurde intensiv der Aufbau erklärt. Es wurde sich mit den unterschiedlichen Veranlagungen sowie mit den "Trieben" auseinandergesetzt. Alles wurde bis ins Kleinste geschildert. Dieser Thread hat echte Qualität. Und jetzt kommen wieder Kommentare wie:" Würgehalsband, Definition von Neid, es sollte abgeschafft werden, der Hund verwechselt den Beißarm mit einem echten Arm ...." Ich selber habe des Öfteren geschrieben, dass es schwarze Schafe gibt, Hinterhoftypen ... , aber so sind nicht alle. Ich habe meine Erfahrungen geschildert. Ich habe keine illegalen Hilfsmittel angewandt habe und meine Hunde können einen Beißarm von einem echten Arm unterscheiden. Die haben null Interesse an einem echten Arm. Warum kann man das nicht anerkennen? Ist das so schwer mal von seiner Meinung abzuweichen? Du sagtest, dass Du Unterordnung gut findest. Alois schreibt, dass man dem Hund schon das "Fuß"laufen mit einem Würgehalsband beibringt. Was denn nun? Ist Unterordnung schon Schutzdienst? Verstehst Du, was ich meine? Es mag solche Menschen geben, aber das so zu pauschalieren ist eine Unterstellung, denn ich bin mir sicher, dass Alois bei weitem nicht alle Schutzdienstsportler beim Training gesehen hat. Mittlerweile ist es sogar unerwünscht, dass ein Hund über Zwang aufgebaut wird. Geschulte Augen erkennen, wie ein Hund aufgebaut wurde. Im THS (Turnierhundesport) habe ich gesehen, dass eine Hundeführerin ihren Schäferhund auf den Rücken gedreht und auf den Boden gedrückt hat, sich drauf gelegt hat und die anderen mit ihren Hunden im Kreis drumherumgelaufen sind. Der Grund: Die Hündin ist nicht sauber neben der HF über die Stangen gesprungen. Ich habe den Trainer gebeten und angebettelt, das zu unterbrechen. Seine Antwort:" Das braucht die Hündin jetzt. Die war Ungehorsam." Wir reden hier nicht vom Schutzdienst, sondern vom THS. Diese Hundeführerin hat die noch junge Hündin danach über mehrere Stunden so kurz an einem Holzpfosten gebunden, dass sie noch nicht mal mehr aufstehen konnte. Die HF musste sich um ihr Kind kümmern. Andere Vereinsmitglieder haben der Hündin Wasser gebracht. Ich habe sie los gemacht und ihr mehr Freiraum gegeben. Das bedeutet aber für mich nicht, dass der THS schlecht ist und alle mit solchen Mitteln arbeiten. Nur beim Schutzdienst kommen immer wieder diese Argumente mit illegalen Hilfsmitteln auf den Tisch. Deine Bedenken, dass der Hund auf den Mensch gehetzt wird, wurde hier schon x-mal erklärt, warum der Helfer einen Beißarm hat. Wenn ein Hund ca. 30 Meter im Vollspeed läuft und aus dieser Kraft in den Beißarm packt, dann muss der Helfer diesen Beißarm festhalten können und entsprechend bewegen, ansonsten würde sich der Hund verletzen. In dem Beißarm sind Griffe. Der Hund will nur den Beißarm haben. Das ist seine Beute und nicht der echte Arm des Helfers. Hunde sind nicht blöd und sie können tatsächlich einen Beißarm von einem echten Arm unterscheiden. Ich gehe sogar noch ein Stück weiter. Wer einem Hund nicht zutraut, dass er einen Beißarm von einem echten Arm unterscheiden kann, weiß nicht um die Intelligenz der Hunde. Wenn es Deppen gibt, die ohne Ahnung ihren Hund "scharf" machen, hat das nichts mit dem Hundesport zu tun. Es sind aber diejenigen, die den Schutzdienst in ein schlechtes Licht stellen, was für diejenigen, die gegen den Schutzdienst sind, ein gefundenes Fressen ist. Ich hatte Dich gefragt, ob Du schon mal ein Spielzeug in der Hand hattest. Da hast Du nicht drauf geantwortet. UNESCO war Dir wichtiger. Schade. Und jetzt noch was zum Abschluss. Unser Helfer hat ein Fotoshooting mit 12 unterschiedlichen Rassen, die im Schutzdienst gearbeitet werden, organisiert. Ich weiß nicht, wieviele Schutzdienstsportler sich beworben haben, aber es waren mehr als 12 😉. Es wurde von jedem Hund Fotos mit dem Thema Schutzdienst gemacht. Daraus wurde ein Kalender in Auftrag gegeben und dieser wurde verkauft. Der Erlös ging an ein Kinderhospiz. Das sind die Schutzdienstsportler, die ihren Hund quälen und kein Herz haben. Ihren Hund als Statussymbol sehen und abrichten. Alles klar. Weisst Du, ich bin es leid ständig auf Abwehr zu stoßen und mich zu rechtfertigen. Ich bin mir sogar sicher, dass einige mich bei Dogorama mit anderen Augen sehen, seit dem ich mich hier "geoutet" habe. Und Du fängst immer wieder davon an, dass Passanten belästigt werden könnten. Diese TUT-Nix- Hunde sind da eindeutig in der Mehrzahl. 10 Häuser weiter lebt ein Hund, der seine Ressource verteidigt und ein Kind gebissen hat. Ist ein Australien-Sheperd, der nichts mit Schutzdienst am Hut hat. Der ist überfettet und das Wort Spaziergang ist fremd, weil sich die Hundebesitzer sich mit ihm nicht vor die Türe trauen. Schräg gegenüber von uns lebt eine Malihündin. Kein Geld für eine vernünftige Ausbildung. Die springt Auroreifen an, pöbelt was das Zeug hält und von Timing hat der HF noch nie was gehört. Von uns angebotene Hilfe kam als Antwort:" Du keine Ahnung mit Deinen Fake-Malis". Irgendwo bei uns ist eine kleine Hündin ausgebüxt und hat sich meinem Rüden vor die Beine geworfen. Panisch kam die HF angerannt und packte die Hündin und gab mir die Schuld, dass ihre Hündin sich vor meinem Rüden geworfen hat. Oh und siehe da, mein Rüde hat weder die Hündin noch die HF gepackt. Im Gegenteil. Er hat einfach nur da gestanden und mich fragend angeschaut. Das ist die Realität. Ich verschönere nichts in Bezug auf den Schutzdienst, aber das Hauptproblem liegt bei den HF, die sich nicht um ihre Hunde kümmern und Probleme, die sichaus dem Schutzdienst ergeben KÖNNTEN, weil Deppen irgendwas nicht verstanden haben, sind dagegen verschwindend gering.
Danke endlich jemand mit Sachverstand, der alles zusammenfasst hat.

Ich kann es auch nicht mehr hören.

Dieser Thread kann eigentlich geschlossen werden weil ständig die gleichen Vorwürfe aufgekocht werden.

Wissenschaftliche Evidenz und reale Erfahrung werden mit Emotionen und Halbwissen vom Tisch gefegt.
Es langweilt mich nur noch.
 
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Babs
8. Juli 10:48
Nein, ich habe mit Sicherheit nicht alle Schutzdienstsportler beim Training gesehen😊 Aber die nicht unbedeutende Auswahl an Hundeplätzen aller Art reicht mir! Ich bin auch in keinster Weise gegen den Schutzhundesport wenn sauber gearbeitet wird! Ich muss dir auch dies bezüglich beipflichten, das auch in anderen Hundeplätzen und Tuniersportarten tierschutzwidrig gearbeitet wird! Das es mittlerweile unerwünscht ist den Hund über Zwang aufzubauen, ist anscheinend noch nicht allen bekannt! Aber auf einen Platz, wie du es im THS beschreibst würde ich mich mit Sicherheit nicht wohlfühlen!
Ich habe mich auf dem THS-Platz nicht nur nicht wohlgefühlt. Ich bin da nicht mehr hingegangen und Empfehlungen haben die von mir auch nicht bekommen.

Aber wenn jemand sagt, dass er THS macht kommt ein:"Super." Und wenn jemand sagt, dass er Schutzdienst macht, dann kommt:" Hoffentlich nicht mit Würgehalsband."

Ich fand es super, dass sich in diesem Thread die Schutzdienstler viele Gedanken gemacht und viele Fragen beantwortet haben.

Jetzt lebt der Thread wieder auf und in den Focus wird das Würgehalsband gesetzt, welches schon beim "Fuß"laufen angewandt wird. Also wird wieder alles, was hier bisher geschrieben wurde, auf illegale Mittel reduziert und das mit dem Hund qualvoll umgegangen wird. In keiner anderen Sportart wird das thematisiert.
Daniela's Kommentar hat mich so gefreut und dann wird dieser wieder schlecht gemacht, indem man Wörter aus dem Kontext reißt und ins negative dreht. Warum?

Mich hätte mehr interessiert, was,Du über den Schutzdienst weißt. Wie tief Du Dich mit dem Thema beschäftigt hast. Was in dem Hund tatsächlich vorgeht, wenn er mit dem Helfer um die Beute kämpft? Was macht ein Helfer überhaupt? Wie wird der Schutzarm aufgebaut? Wo liegen Fehlerquellen?

Ich selber habe über den Schutzdienst meine Hunde von einer anderen Seite kennenlernen dürfen und z. B. gelernt, wie man richtig mit einem Hund zergelt und worauf zu achten ist ... (war meine Hausaufgabe, als ich mit dem Schutzdienstangefangen habe). Zergeln machen die meissten HH mit ihrem Hund, aber kennen sie auch die Bedeutung? Plötzlich beißt der Hund oder verteidigt seine Beute und der HH ist überfordert. Gefährliches Spiel, wenn man die Regeln nicht kennt. Zergeln macht dem Hund doch Spaß. Sieht man doch in vielen Filmchen. Dass das Spiel plötzlich ernst werden könnte, ist vielen nicht bewusst. Oder wenn der Hund plötzlich hochfährt, im Tunnel steckt und die Beute nicht mehr hergeben kann. Überforderung beim HH ist da nicht selten. Der Hund ist plötzlich der Böse. Er macht kein "aus".

Gerne unterhalte ich mich über den Schutzdienst, wenn man auf einem gewissen Niveau bleibt, aber nicht, wenn pauschaliert wird und erst mal die äußerlichen negativen Seiten hervorgehoben werden.
 
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Andreas
8. Juli 11:02
Ich habe mich auf dem THS-Platz nicht nur nicht wohlgefühlt. Ich bin da nicht mehr hingegangen und Empfehlungen haben die von mir auch nicht bekommen. Aber wenn jemand sagt, dass er THS macht kommt ein:"Super." Und wenn jemand sagt, dass er Schutzdienst macht, dann kommt:" Hoffentlich nicht mit Würgehalsband." Ich fand es super, dass sich in diesem Thread die Schutzdienstler viele Gedanken gemacht und viele Fragen beantwortet haben. Jetzt lebt der Thread wieder auf und in den Focus wird das Würgehalsband gesetzt, welches schon beim "Fuß"laufen angewandt wird. Also wird wieder alles, was hier bisher geschrieben wurde, auf illegale Mittel reduziert und das mit dem Hund qualvoll umgegangen wird. In keiner anderen Sportart wird das thematisiert. Daniela's Kommentar hat mich so gefreut und dann wird dieser wieder schlecht gemacht, indem man Wörter aus dem Kontext reißt und ins negative dreht. Warum? Mich hätte mehr interessiert, was,Du über den Schutzdienst weißt. Wie tief Du Dich mit dem Thema beschäftigt hast. Was in dem Hund tatsächlich vorgeht, wenn er mit dem Helfer um die Beute kämpft? Was macht ein Helfer überhaupt? Wie wird der Schutzarm aufgebaut? Wo liegen Fehlerquellen? Ich selber habe über den Schutzdienst meine Hunde von einer anderen Seite kennenlernen dürfen und z. B. gelernt, wie man richtig mit einem Hund zergelt und worauf zu achten ist ... (war meine Hausaufgabe, als ich mit dem Schutzdienstangefangen habe). Zergeln machen die meissten HH mit ihrem Hund, aber kennen sie auch die Bedeutung? Plötzlich beißt der Hund oder verteidigt seine Beute und der HH ist überfordert. Gefährliches Spiel, wenn man die Regeln nicht kennt. Zergeln macht dem Hund doch Spaß. Sieht man doch in vielen Filmchen. Dass das Spiel plötzlich ernst werden könnte, ist vielen nicht bewusst. Oder wenn der Hund plötzlich hochfährt, im Tunnel steckt und die Beute nicht mehr hergeben kann. Überforderung beim HH ist da nicht selten. Der Hund ist plötzlich der Böse. Er macht kein "aus". Gerne unterhalte ich mich über den Schutzdienst, wenn man auf einem gewissen Niveau bleibt, aber nicht, wenn pauschaliert wird und erst mal die äußerlichen negativen Seiten hervorgehoben werden.
Ein Unfall beim zergeln ist gerade auf Sylt passiert.
Ein Bernersennehund hat beim Spiel mit einem Spielzeug beim Hochspringen dem HH die Fingerkuppe gekappt.
Das volle Programm, Krankenwagen und Polizei.
Der Hund wurde erschossen……
Ist erst ein paar Tage her.

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/polizei-erschiesst-hund-auf-sylt-nach-beissattacke,hund-212.html
 
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Carola
8. Juli 12:00
Ein Unfall beim zergeln ist gerade auf Sylt passiert. Ein Bernersennehund hat beim Spiel mit einem Spielzeug beim Hochspringen dem HH die Fingerkuppe gekappt. Das volle Programm, Krankenwagen und Polizei. Der Hund wurde erschossen…… Ist erst ein paar Tage her. https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/polizei-erschiesst-hund-auf-sylt-nach-beissattacke,hund-212.html
Ganz schlimm sowas! Da muss der Hund mit seinem Leben bezahlen für unsachgemäßen Umgang des Halters!
Mit Sicherheit hat dieser Hund keinen Schutzhunde Sport trainiert. Dann hätte er ausreichend Impulskontrolle gehabt und es wäre nicht passiert und der Hund wäre noch am Leben. Die Gefahren sind nicht gut trainierte Hunde sondern Hunde die nicht ausreichend erzogen/ trainiert sind.
Nicht dass ich selbst diesen Sport betreiben würde aber es ist letztendlich ein Sport wie jeder andere. Es werden immer wieder die gleichen Argumente von irgendwelchen Hundeplätzen wo angeblich tierschutzwidrig trainiert wird heraufgeholt. Das kommt sicherlich vor ist aber nicht die Regel!
Wer kommt auf die schwachsinnige Idee seinem Hund bei Fuß laufen mit Würger beizubringen? Ich übe es auch mit meinem Hund aber ich besitze noch nicht mal einen Würger und würde auch nie auf die Idee kommen den einzusetzen. Genauso wenig ist das in den meisten Vereinen gang und gäbe.
Wenn ich mir aber hier alleine im Forum anschaue welche Probleme Leute mit ihren Hunden haben(Aggression gegen Halter, gegen andere Menschen, gegen Hunde).

Aber ein Trainer, ein Verein oder eine Hundeschule sind bäh weil vor 30 oder 40 Jahren mal mit irgendwelchen brachialmethoden trainiert wurde. Von solchen Hunden geht in meinen Augen eine wesentlich größere Gefahr aus denn sie sind nicht unter Kontrolle sonst gäbe es die Probleme nicht.
 
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Kati
8. Juli 15:56
Ich habe mich auf dem THS-Platz nicht nur nicht wohlgefühlt. Ich bin da nicht mehr hingegangen und Empfehlungen haben die von mir auch nicht bekommen. Aber wenn jemand sagt, dass er THS macht kommt ein:"Super." Und wenn jemand sagt, dass er Schutzdienst macht, dann kommt:" Hoffentlich nicht mit Würgehalsband." Ich fand es super, dass sich in diesem Thread die Schutzdienstler viele Gedanken gemacht und viele Fragen beantwortet haben. Jetzt lebt der Thread wieder auf und in den Focus wird das Würgehalsband gesetzt, welches schon beim "Fuß"laufen angewandt wird. Also wird wieder alles, was hier bisher geschrieben wurde, auf illegale Mittel reduziert und das mit dem Hund qualvoll umgegangen wird. In keiner anderen Sportart wird das thematisiert. Daniela's Kommentar hat mich so gefreut und dann wird dieser wieder schlecht gemacht, indem man Wörter aus dem Kontext reißt und ins negative dreht. Warum? Mich hätte mehr interessiert, was,Du über den Schutzdienst weißt. Wie tief Du Dich mit dem Thema beschäftigt hast. Was in dem Hund tatsächlich vorgeht, wenn er mit dem Helfer um die Beute kämpft? Was macht ein Helfer überhaupt? Wie wird der Schutzarm aufgebaut? Wo liegen Fehlerquellen? Ich selber habe über den Schutzdienst meine Hunde von einer anderen Seite kennenlernen dürfen und z. B. gelernt, wie man richtig mit einem Hund zergelt und worauf zu achten ist ... (war meine Hausaufgabe, als ich mit dem Schutzdienstangefangen habe). Zergeln machen die meissten HH mit ihrem Hund, aber kennen sie auch die Bedeutung? Plötzlich beißt der Hund oder verteidigt seine Beute und der HH ist überfordert. Gefährliches Spiel, wenn man die Regeln nicht kennt. Zergeln macht dem Hund doch Spaß. Sieht man doch in vielen Filmchen. Dass das Spiel plötzlich ernst werden könnte, ist vielen nicht bewusst. Oder wenn der Hund plötzlich hochfährt, im Tunnel steckt und die Beute nicht mehr hergeben kann. Überforderung beim HH ist da nicht selten. Der Hund ist plötzlich der Böse. Er macht kein "aus". Gerne unterhalte ich mich über den Schutzdienst, wenn man auf einem gewissen Niveau bleibt, aber nicht, wenn pauschaliert wird und erst mal die äußerlichen negativen Seiten hervorgehoben werden.
Ich stimme dir vollumfänglich zu.

Könntest du das mit dem Zergeln aber mal etwas genauer erklären? Ich habe auch das Gefühl, dass das bei uns noch besser geht.
 
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Babs
8. Juli 18:43
Ich stimme dir vollumfänglich zu. Könntest du das mit dem Zergeln aber mal etwas genauer erklären? Ich habe auch das Gefühl, dass das bei uns noch besser geht.
Na klar, soweit man das irgendwie schriftlich erklären kann 😅.

Wichtig ist, auf die eigene Körperhaltung zu achten. Nicht nach vorne überbeugen. Eigentlich kennt man das ja, dass man dann bedroht bzw. den Hund in einen Konflikt bringt, aber im Spiel denkt man nicht wirklich drüber nach. Wenn der Hund in einen Konflikt gerät, kann schnell die Stimmung kippen.

Spielzeug nicht nach oben reißen. Dabei springt der Hund hoch und das ist nicht so toll (das könnte bei diesem Berner Sennenhund passiert sein + Frust, also zu selten den Hund gewinnen lassen. Es sollte fair bleiben. Mal gewinnt der Mensch, mal der Hund.).

Keine hektischen und verkrampften Bewegungen. Eher ruhige und lockere Bewegungen.

Darauf achten, dass er nicht zu hoch fährt (Pupillen immer wieder mal überprüfen und die Mimik im Auge behalten, auch Deine 😉) und nicht zu sehr frusten lassen (ein bissel geht schon), aber Impulskontrolle darf er schon haben 🤣.

Ansonsten einfach Spaß haben. Sich gegenseitig austricksen, dem Hund das Spielzeug abluchsen, es ihn wieder holen lassen ... Gemeinsam aufeinander einlassen. Wertschätzen, was er alles Lustiges anstellt, um an das Spielzeug zu kommen. Wenn es zu wild wird, auch mal eine Grenze setzen. Man lernt da echt viel über den Hund und man spürt auch, wann Frust aufkommt bzw. die Stimmung kippt.

Ich höre immer positiv auf. Spielie ein Stück stolz tragen lassen und dann ist Feierabend. Entweder kuscheln wir dann oder genießen einfach das schöne Gefühl ... , aber das Spielie ist dann uninteressant. Feierabend ist Feierabend 🤣.

Ich persönlich liebe aber auch das Spiel ohne Spielie.

Ich hoffe, ich konnte das einigermaßen verständlich erklären.

Bitte mal alle mit durchlesen. Ich möchte nicht, dass irgendwas falsch verstanden wird 😳.
 
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Kati
8. Juli 18:47
Na klar, soweit man das irgendwie schriftlich erklären kann 😅. Wichtig ist, auf die eigene Körperhaltung zu achten. Nicht nach vorne überbeugen. Eigentlich kennt man das ja, dass man dann bedroht bzw. den Hund in einen Konflikt bringt, aber im Spiel denkt man nicht wirklich drüber nach. Wenn der Hund in einen Konflikt gerät, kann schnell die Stimmung kippen. Spielzeug nicht nach oben reißen. Dabei springt der Hund hoch und das ist nicht so toll (das könnte bei diesem Berner Sennenhund passiert sein + Frust, also zu selten den Hund gewinnen lassen. Es sollte fair bleiben. Mal gewinnt der Mensch, mal der Hund.). Keine hektischen und verkrampften Bewegungen. Eher ruhige und lockere Bewegungen. Darauf achten, dass er nicht zu hoch fährt (Pupillen immer wieder mal überprüfen und die Mimik im Auge behalten, auch Deine 😉) und nicht zu sehr frusten lassen (ein bissel geht schon), aber Impulskontrolle darf er schon haben 🤣. Ansonsten einfach Spaß haben. Sich gegenseitig austricksen, dem Hund das Spielzeug abluchsen, es ihn wieder holen lassen ... Gemeinsam aufeinander einlassen. Wertschätzen, was er alles Lustiges anstellt, um an das Spielzeug zu kommen. Wenn es zu wild wird, auch mal eine Grenze setzen. Man lernt da echt viel über den Hund und man spürt auch, wann Frust aufkommt bzw. die Stimmung kippt. Ich höre immer positiv auf. Spielie ein Stück stolz tragen lassen und dann ist Feierabend. Entweder kuscheln wir dann oder genießen einfach das schöne Gefühl ... , aber das Spielie ist dann uninteressant. Feierabend ist Feierabend 🤣. Ich persönlich liebe aber auch das Spiel ohne Spielie. Ich hoffe, ich konnte das einigermaßen verständlich erklären. Bitte mal alle mit durchlesen. Ich möchte nicht, dass irgendwas falsch verstanden wird 😳.
Na dann machen wir das ja doch ganz gut😅
Nur mit dem nicht vorbeugen ist irgendwie schwierig finde ich. Tatsächlich bewege ich mich bewusst aber so übertrieben und weich, dass es nur Spiel sein kann.