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Ramona
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heute 06:44

Anti-Bell-Halsbänder, was haltet ihr davon?

Ich habe mich heute mit einer Bekannten darüber unterhalten, dass unsere Kleinen an der Leinengegenüber anderen Hunden etwas "aktiver" bellen. Nun ist es so, dass sie für ihre kleine Hündin (Chihuahua glaub ich) so ein Halsband wie im Bild gekauft hat. Dieses arbeitet mit Ton und Vibration (OHNE STROM) Was haltet ihr von einem solchen Hilfsmittelnfürs Training? Ich bin da etwas hin und her gerissen, da ich davon eigentlich kein Fan bin. Vielleicht teilt hier auch jemand seine Erfahrungen mit einem solchen Halsband.
 
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Dogorama-Mitglied
24. Sept. 11:48
Klappt es denn gut mit dem Halsband? Mittlerweile brauchen wir das auch nicht mehr. Das Trio welches ich noch habe, darf gerne das Grundstück bewachen.
Tatsächlich klappt es mega. Habe die kaum noch an die Halsbänder. Am besten mit einem Wort wie 'aus' verknüpfen. Aber es hatte von Anfang an den gewünschten Effekt. Beide bellen deutlich weniger, ergo- sind entspannter auch wenn jemand mal vorbei läuft bei geöffneten Fenster. Vorher waren die beiden im Modus der dauerüberwachung und das stresst Hunde unnötig. Bereue es nicht, die Halsbänder ausprobiert zu haben!
 
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Mailin
17. Aug. 08:37
Ich möchte hier mal meine Erfahrung. Mit so einem Trainingshalsband teilen.
Ich hatte lange überlegt, ob ich mir so ein Ding anschaffe, da ich auch befürchtet habe, dass ich das Problem damit noch verschärfe.
Poldi hat beim Gassi gehen nämlich immer Radfahrer angepöbelt. Nicht gebissen oder geschnappt, aber er hat sie Balance verfolgt. Wenn ich schnell genug reagiert habe, konnte ich ihn meist noch rufen und anleinen oder festhalten. Allerdings haben sich viele Radfahrer, die von hinten kamen, erst recht spät bemerkbar gemacht. Das hat es mir sehr schwer gemacht frühzeitig zu reagieren. Als Poldi irgendwann einen Radfahrer bellend verfolgt hat, nachdem ich ihn vorher festgehalten hatte und der Radfahrer eigentlich schon längst hinter den Büschen verschwunden war, hat es mir gereicht. Ich war so sauer, dass ich ein Trainingshalsband bestellt habe. Und was soll ich sagen? Ich bin total begeistert. Dieses Halsband war wirklich der Gamechanger. Was diverse Hundetrainer vorher nicht geschafft haben, hat das Halsband mit drei Sprühstößen geschafft. Ich kann es immer noch nicht glauben, aber er bleibt jetzt tatsächlich gelassen stehen, wenn sich Radfahrer nähern und an ihm vorbeifahren. Wenn ich gewusst hätte, dass das bei ihm so super funktioniert, hätte ich es schon viel früher angewendet. Naja, im Nachhinein ist man immer schlauer. Das halsband hat drei verschiedene Stufen, mit der man die Intensität einstellen kann. Bei Auslösung mit der Fernbedienung kommt ein feiner sprühnebel (Citronella-Spray, wird aus einer Flasche sowie feuerzeuggas nachgefüllt) aus dem Halsband, der Hund wird also nicht nass gemacht. Poldi hat es aber trotzdem erschreckt, ich denke in erster Linie war es das Zischgeräusch, dass er als unangenehm empfand. Beim ersten auslösen hat er einen richtigen Bocksprung gemacht, weil er sich wirklich erschreckt hatte. Poldi ist ein Dackel-Terrier-Mix, der nicht besonders ängstlich ist. Ich denke, man muss auf jeden Fall einschätzen, warum der eigene Hund ein bestimmtes Verhalten zeigt. Bei Poldi war es definitiv keine Unsicherheit oder Angst, sondern Lust am Jagen. Warum sonst wäre er hinter einem Radfahrer hergelaufen, wenn dieser schon längst weg ist? Bei ängstlichen Hunden wäre ich mit solchen halsbändern auch wirklich vorsichtig, ich denke das kann dann wirklich genau das Gegenteil auslösen. Aber in unserem Fall hat es wirklich sehr gut geholfen. Ich würde die Halsbänder jedenfalls nicht mehr pauschal verteufeln.
 
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Ulrike
17. Aug. 09:20
Mit Leckerchen haben wir auch versucht zu arbeiten, aber Minni ist nicht so Lecker fixiert. Derzeit bin ich am überlegen, wie ich sinnvoll ihren heißgeliebten Ball mitbrinbringen kann
Ich habe es meiner Beutefixierten Hündin so beigebracht: Hund fixiert entgegenkommenden Hund. Ich greife in die Tasche und ziehe die Beisswurst ein Stück raus. Spreche den Hund an und halte die Beisswurst fest laufe dabei weiter. Hund guckt die Beisswurst an. Bevor der Hund wieder den anderen Hund anguckt, darf er in die Beiswurst packen Ich halte fest und gehe am anderen Hund vorbei. Sobald wir vorbei sind spiele ich richtig mit der Beiswurst und lasse den Hund gewinnen. Dann habe ich das schrittweise abgebaut. Also die Hand nach dem Ansprechen immer später in die Tasche gesteckt. Die Beisswurst immer später raus, den Hund immer später packen lassen. Im Moment können wir fast ohne ziehen normal an den meisten Hunden vorbei. Sollte dochmal eine von mir unerwünschtes fixieren passieren, sind wir bei Ansprechen, Hand in die Tasche vorbeigehen Beisswurst raus und spielen. Die Erwartungshaltung auf das Beutespiel ist so hoch, dass der andere Hund egal wird. Achtung wirklich vorbeigehen und erst mit dem wilderer Spiel loslegen, bis man einen grossen Abstand zum anderen Hund hat um den anderen Hund und seinen Menschen nicht in Schwierigkeiten zu bringen. Das geht auch mit Ball , nur kann man da nicht gegenhalten und wenn der Hund den Ball fallenlässt kann es Probleme geben. Ich würde dann einen Ball mit Schnur nehmen. Oder dein Hund fixiert den Ball auch wenn er in deiner Hand ist und Ihr könnt so am anderen Hund vorbei. Meine Hoffnung ist, dass mein Hund lernt, auch wenn der andere Hund bellt und sich aufregt, ist es nicht nötig dagegenzuhalten. Wir können einfach vorbeigehen und das ignorieren. Der andere kommt nicht zu uns.
 
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Ulrike
21. Aug. 16:57
Ich habe meinem mal ein Sprühhalsband angehängt. Mann sollte 14 Tage Gewöhnung machen ohne sprühen, damit der Hund nicht merkt, dass das Sprühhalsband den Unterschied macht. Ich fand es unfair, das Teil zu benutzen ohne vorher alles andere versucht zu haben. Deshalb habe ich beim Training nochmal Gas gegeben. Dann brauchte ich das Sprühhalsband nicht mehr. Hat mich motiviert das Ding. Vibration finde ich spannend, wenn man es als Zeichen für irgend etwas aufbaut. Vibration ist ja erstmal keine Strafe wenn der Hund das positiv gezeigt bekommt. Das Sprühhalsband ist in meinen Augen immer eine Strafe, es sei denn dem Hund ist es egal. Kann mir eine so dickfelligen Hund nicht vorstellen. Dieses Gesprühe mit womöglich noch Zitrone ist bestimmt immer unangenehm. Das Vibrationshalsband ohne Training wirkt ehr über den überrascheden Reiz, kann natürlich auch erschrecken. Dann währe es eine Strafe. Aber wenn der Hund umweltsicher ist, dann ist er erst überrascht und dann vielleicht bereit einem Hörzeichen folge zu leisten, da das Verhalten ja schon unterbrochen ist. Und irgendwann hat er sich daran gewöhnt und reagiert nicht mehr. So ist meine Vermutung. Ich würde erstmal die Hörzeichen unter Ablenkung und auf Entfernung nachschulen. Das ist billiger. Ob so ein Halsband stark selbsbelohnendes Verhalten unterbricht bezweifel ich. Das hat ja mit Strom auch nicht sicher funktioniert, was ich so gehört habe aus alten Zeiten. Und schlimmer geht's kaum. Und diesen Teile, die den Strafreiz per Mikro, Sensor o.ä. selbstständig auslösen würde ich nie Vertrauen. Wird wirklich jedes Bellen erkannt ? Löst das Halsband auch bei anderen Lauten aus? Wenn mein Hund einen Schmerzlaut macht, weil er sich verletzt hat möchte ich nicht, dass er dafür bestraft wird. Da hätte ich kein Vertrauen.
 
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Vic
heute 04:28
Nie benutzt. Wollte auch nicht. Gutes Training ist humaner.
 
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Sonja
heute 06:44
Ich habe meinem mal ein Sprühhalsband angehängt. Mann sollte 14 Tage Gewöhnung machen ohne sprühen, damit der Hund nicht merkt, dass das Sprühhalsband den Unterschied macht. Ich fand es unfair, das Teil zu benutzen ohne vorher alles andere versucht zu haben. Deshalb habe ich beim Training nochmal Gas gegeben. Dann brauchte ich das Sprühhalsband nicht mehr. Hat mich motiviert das Ding. Vibration finde ich spannend, wenn man es als Zeichen für irgend etwas aufbaut. Vibration ist ja erstmal keine Strafe wenn der Hund das positiv gezeigt bekommt. Das Sprühhalsband ist in meinen Augen immer eine Strafe, es sei denn dem Hund ist es egal. Kann mir eine so dickfelligen Hund nicht vorstellen. Dieses Gesprühe mit womöglich noch Zitrone ist bestimmt immer unangenehm. Das Vibrationshalsband ohne Training wirkt ehr über den überrascheden Reiz, kann natürlich auch erschrecken. Dann währe es eine Strafe. Aber wenn der Hund umweltsicher ist, dann ist er erst überrascht und dann vielleicht bereit einem Hörzeichen folge zu leisten, da das Verhalten ja schon unterbrochen ist. Und irgendwann hat er sich daran gewöhnt und reagiert nicht mehr. So ist meine Vermutung. Ich würde erstmal die Hörzeichen unter Ablenkung und auf Entfernung nachschulen. Das ist billiger. Ob so ein Halsband stark selbsbelohnendes Verhalten unterbricht bezweifel ich. Das hat ja mit Strom auch nicht sicher funktioniert, was ich so gehört habe aus alten Zeiten. Und schlimmer geht's kaum. Und diesen Teile, die den Strafreiz per Mikro, Sensor o.ä. selbstständig auslösen würde ich nie Vertrauen. Wird wirklich jedes Bellen erkannt ? Löst das Halsband auch bei anderen Lauten aus? Wenn mein Hund einen Schmerzlaut macht, weil er sich verletzt hat möchte ich nicht, dass er dafür bestraft wird. Da hätte ich kein Vertrauen.
z.B ist Ätherische Zitrusöl , dadurch meist der "Zitronenduft" erreicht wird , sind zudem "giftig" für Hunde und reizen u.A. die Schleimhäute und könne auch die Leber schädigen... also locht nur unangenehm sonderb auch ein "Gesubdheitsrisiko" für den Hund... Vibrationshalsband fibde ich hingegen ok ABER auch nicht für "Antibell-Training" geeignet. Vibrationshalsband ist eine gute trainingshilfe für taube und/oder schwehrhörige Hunde um ihnen mehr freiraum/freilauf zu ermöglichen. Muss natprlich Aufgensut werden wie jedes andere Kommando auch ! Es ersetzt dann Ruf und/oder Pfeife .....