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Caro
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zuletzt 12. Aug.

Vet Concept Dog Intestinal Low Fat - Hunger trotz Menge leicht über Tagesbedarf?

Hallo zusammen, meine Hündin (jetzt 15 Monate alt) bekommt seit ihrer Pankreatitis o.g. Futter. Nassfutter zu den Mahlzeiten und zum Training oder im Beschäftigungsspielzeug auch das zugehörige Trockenfutter. Sie wiegt zwischen 13 und 14 kg, bekommt aktuell den für 15kg angegebenen Tagesbedarf - einfach weil sie sich aktuell recht viel bewegt und weil ich die 15 kg anfangs erstmal als Orientierungspunkt genommen habe. Ich habe aber das Gefühl, dass der Hund trotzdem ständig Hunger hat....sie frisst mit großem Appetit, bekommt 3 Mahlzeiten und abends vorm Schlafen nochmal eine kleine Portion damit sie bis morgens nicht so lange nüchtern ist. Dennoch macht sie den Eindruck, dass sie 2 Stunden nach ihrer letzten Mahlzeit schon wieder Kohldampf hat. Und die letzten 2 Wochen hab ich das Gefühl, dass sie wenn überhaupt eher schmaler geworden ist. Nächste Woche gehen wir zum Impfen, da wird sie ja eh gewogen und da frage ich natürlich auch nochmal wegen des Futters/Hungers. Aber füttert hier jemand das gleiche Futter? Habt ihr auch die Erfahrung gemacht? Vielleicht weil durch den niedrigen Fettgehalt die Sättigung nicht so lange anhält? Oder muss ich mir stattdessen eher Gedanken in Richtung mangelnde Verwertung machen? Sie scheint ja eine Bauchspeicheldrüsenkandidatin zu sein, nicht dass sie da jetzt ne Insuffizienz entwickelt? Danke und schönen Wochenstart, Caro mit Doro 🐶
 
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Tom
Beliebteste Antwort
11. Aug. 13:14
Unsere Hündin hatte das mal kurzzeitig, für eine Woche, da hatte sie ständig Kohldampf 🙄😔 und tat mir total leid. Ich war froh, als ich wieder ihr normales Futter geben konnte. Und Dein Hund ist sogar noch in der körperlichen Entwicklung, braucht Kraft und Energie, kein Wunder wenn ihr dann was fehlt und sie Hunger hat. Ich hatte früher übrigens auch eine Hündin mit Bauchspeicheldrüsenproblemen. Ich habe mich damals für Pankreatin entschieden, das Enzym wird auf's Futter gegeben und hilft/entlastet bei der Verdauung. Damit konnte ich sie mit einem Futter meiner Wahl füttern, was ihr schmeckt und ich musste kein Diätfutter füttern. Nartürlich habe ich trotzdem darauf geachtet, dass es ein leicht verdauliches Futter für magensensible Hunde war. Aber nicht vom Tierarzt. Vielleicht wäre das Pankreatin eine Alternative für Deine Hündin!? Meine Hündin war damals schon 12 Jahre alt und ist 18 Jahre alt geworden 😊!
Nicht jedes BSD Problem ist gleich gelagert.

Pankreatin und ähnliche Enzympräparate sind eher geeignet bei einer Insuffizienz und kommen dort auch regelmäßig zur Anwendung. Hier geht es um eine Entzündung. Das Organ kannst du mit den Enzymen nicht wirklich entlasten. Da hilft nur fettarm und gerne hoch verdaulich.

Gemäß Frage ist diese Entzündung inzwischen abgeklungen und man könnte vielleicht sogar wieder zu einem etwas (!) fettreicheren oder gar dem ursprünglichen Futter zurückkehren.
Bleibt aber ein Risiko. Kann man kaum pauschal beurteilen.
 
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Ilona
11. Aug. 07:06
Wir füttern das auch, und ich hatte damals bei Vet concept mal angerufen und mich beraten lassen. Ihre Aussage war folgende: dadurch das das Futter fettarm ist, gibt es Hunde die dadurch etwas abnehmen. Ihr Rat war gekochte Süsskartoffel dazu geben um die Futtermenge sowie Kohlehydratmenge zu erhöhen. Sollte das nicht funktionieren, dann evtl. Auf ein Futter mit einer höheren Fettmenge zu wechseln.
Wie lange gibst du ihr es denn schon?
Wenn ihr nächste Woche eh brim tA seid, kannst du ja nochmal die Werte für die Bauchspeicheldrüse abnehmen lassen. Yuna bekommt das ja auch, weil sie erhöhte Werte hatte und eben zuviel Fett im Futter nicht verträgt.
 
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Caro
11. Aug. 07:19
Wir füttern das auch, und ich hatte damals bei Vet concept mal angerufen und mich beraten lassen. Ihre Aussage war folgende: dadurch das das Futter fettarm ist, gibt es Hunde die dadurch etwas abnehmen. Ihr Rat war gekochte Süsskartoffel dazu geben um die Futtermenge sowie Kohlehydratmenge zu erhöhen. Sollte das nicht funktionieren, dann evtl. Auf ein Futter mit einer höheren Fettmenge zu wechseln. Wie lange gibst du ihr es denn schon? Wenn ihr nächste Woche eh brim tA seid, kannst du ja nochmal die Werte für die Bauchspeicheldrüse abnehmen lassen. Yuna bekommt das ja auch, weil sie erhöhte Werte hatte und eben zuviel Fett im Futter nicht verträgt.
Ach stimmt, bei VC anrufen wäre natürlich auch mal eine Idee gewesen 😃

Aber danke für den Hinweis!
Doro bekommt es jetzt seit Mai, wenn ich mich nicht irre. Es gibt ja immer noch auch die "normale" Variante von dem Dog Intestinal mit gleicher Protein- und Kohlenhydratquelle, das hatte ich dann auch schon im Hinterkopf, falls man wirklich mal auf ein Futter mit mehr Fett wechseln muss.
 
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L.🐾
11. Aug. 07:47
Ich würde sie regelmäßig wiegen, anfangs 1 x in der Woche, um das Gewicht auch genauer zu kontrollieren.
 
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Ilona
11. Aug. 08:40
Ach stimmt, bei VC anrufen wäre natürlich auch mal eine Idee gewesen 😃 Aber danke für den Hinweis! Doro bekommt es jetzt seit Mai, wenn ich mich nicht irre. Es gibt ja immer noch auch die "normale" Variante von dem Dog Intestinal mit gleicher Protein- und Kohlenhydratquelle, das hatte ich dann auch schon im Hinterkopf, falls man wirklich mal auf ein Futter mit mehr Fett wechseln muss.
Bei Yuna hats auch einige Zeit gedauert bis sich ihr Körper auf das neue Futter eingestellt hat. Und das Dog intestinal hat sie auch genannt, falls der Hund dann trotz der Zugabe von Süsskartoffel immer noch abnimmt.
 
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Karin
11. Aug. 09:46
Hallo, ich gebe Roxy seit 1 Woche das Futter dog Intestinal, also ohne low 😉
Wir haben das Futter getauscht weil Roxy das " alte" Futter wohl magentechnisch nicht mehr vertragen hat. ( Sodbrennen, Durchfall, Gewichtsabnahme, Bauchweh)
Sie frisst das neue sehr gerne, wesentlich lieber als das alte, Durchfall hält sich leider noch, allerdings hat sie 200g zugenommen.
Noch sind wir in der Probephase. LG 👋
 
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Tom
11. Aug. 11:50
Die richtige Menge Futter hängt ja auch immer vom individuellen Hund ab, der das bekommt


Kann sehr gut sein, dass deine Maus das Wachstum noch nicht komplett beendet hat bzw noch etwas "in die Breite" wachsen würde und zb Muskulatur aufbauen.
Das braucht zusätzliche Energie und ist bei der Mengenempfehlung eines Adultfutters natürlich nicht berücksichtigt.
Außerdem scheint sie mir recht aktiv zu sein, was auch nen kleinen Zuschlag erfordern könnte.

Falls die Mutter bekannt ist, kannst du dich mal erkundigen, was die denn wiegt und dich daran orientieren. Oder weibliche Wurfgeschwister.
 
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Ker
11. Aug. 12:35
Unsere Hündin hatte das mal kurzzeitig, für eine Woche, da hatte sie ständig Kohldampf 🙄😔 und tat mir total leid. Ich war froh, als ich wieder ihr normales Futter geben konnte. Und Dein Hund ist sogar noch in der körperlichen Entwicklung, braucht Kraft und Energie, kein Wunder wenn ihr dann was fehlt und sie Hunger hat. Ich hatte früher übrigens auch eine Hündin mit Bauchspeicheldrüsenproblemen. Ich habe mich damals für Pankreatin entschieden, das Enzym wird auf's Futter gegeben und hilft/entlastet bei der Verdauung. Damit konnte ich sie mit einem Futter meiner Wahl füttern, was ihr schmeckt und ich musste kein Diätfutter füttern. Nartürlich habe ich trotzdem darauf geachtet, dass es ein leicht verdauliches Futter für magensensible Hunde war. Aber nicht vom Tierarzt. Vielleicht wäre das Pankreatin eine Alternative für Deine Hündin!? Meine Hündin war damals schon 12 Jahre alt und ist 18 Jahre alt geworden 😊!
 
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Tom
11. Aug. 13:14
Unsere Hündin hatte das mal kurzzeitig, für eine Woche, da hatte sie ständig Kohldampf 🙄😔 und tat mir total leid. Ich war froh, als ich wieder ihr normales Futter geben konnte. Und Dein Hund ist sogar noch in der körperlichen Entwicklung, braucht Kraft und Energie, kein Wunder wenn ihr dann was fehlt und sie Hunger hat. Ich hatte früher übrigens auch eine Hündin mit Bauchspeicheldrüsenproblemen. Ich habe mich damals für Pankreatin entschieden, das Enzym wird auf's Futter gegeben und hilft/entlastet bei der Verdauung. Damit konnte ich sie mit einem Futter meiner Wahl füttern, was ihr schmeckt und ich musste kein Diätfutter füttern. Nartürlich habe ich trotzdem darauf geachtet, dass es ein leicht verdauliches Futter für magensensible Hunde war. Aber nicht vom Tierarzt. Vielleicht wäre das Pankreatin eine Alternative für Deine Hündin!? Meine Hündin war damals schon 12 Jahre alt und ist 18 Jahre alt geworden 😊!
Nicht jedes BSD Problem ist gleich gelagert.

Pankreatin und ähnliche Enzympräparate sind eher geeignet bei einer Insuffizienz und kommen dort auch regelmäßig zur Anwendung. Hier geht es um eine Entzündung. Das Organ kannst du mit den Enzymen nicht wirklich entlasten. Da hilft nur fettarm und gerne hoch verdaulich.

Gemäß Frage ist diese Entzündung inzwischen abgeklungen und man könnte vielleicht sogar wieder zu einem etwas (!) fettreicheren oder gar dem ursprünglichen Futter zurückkehren.
Bleibt aber ein Risiko. Kann man kaum pauschal beurteilen.
 
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Caro
11. Aug. 13:20
Nicht jedes BSD Problem ist gleich gelagert. Pankreatin und ähnliche Enzympräparate sind eher geeignet bei einer Insuffizienz und kommen dort auch regelmäßig zur Anwendung. Hier geht es um eine Entzündung. Das Organ kannst du mit den Enzymen nicht wirklich entlasten. Da hilft nur fettarm und gerne hoch verdaulich. Gemäß Frage ist diese Entzündung inzwischen abgeklungen und man könnte vielleicht sogar wieder zu einem etwas (!) fettreicheren oder gar dem ursprünglichen Futter zurückkehren. Bleibt aber ein Risiko. Kann man kaum pauschal beurteilen.
Genau, eine Insuffizienz war und ist es nicht, daher auch keine zusätzlichen Enzyme, sondern nur fettarmes Futter und Management, damit sie weiter stabil bleibt :)

Zu deiner vorherigen Antwort: ihre Mutter ist bei 14 kg, ihre Schwestern sind auch so um den Dreh. Klar, kann natürlich sein dass Doro aus der Reihe tanzt und noch ein bisschen mehr werden will 🤭 aber ja du hast Recht, sie ist relativ energiegeladen und viel in Bewegung, vielleicht ist das schon allein der Grund dass sie aktuell noch einen höheren Bedarf hat. Hunger/Appetit ist mir allemal lieber als Bauchweh und Inappetenz 🫠

Ich berichte mal, was der TA nächste Woche noch zu sagen hat.
 
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Ker
11. Aug. 13:24
Nicht jedes BSD Problem ist gleich gelagert. Pankreatin und ähnliche Enzympräparate sind eher geeignet bei einer Insuffizienz und kommen dort auch regelmäßig zur Anwendung. Hier geht es um eine Entzündung. Das Organ kannst du mit den Enzymen nicht wirklich entlasten. Da hilft nur fettarm und gerne hoch verdaulich. Gemäß Frage ist diese Entzündung inzwischen abgeklungen und man könnte vielleicht sogar wieder zu einem etwas (!) fettreicheren oder gar dem ursprünglichen Futter zurückkehren. Bleibt aber ein Risiko. Kann man kaum pauschal beurteilen.
Das ist richtig, dass das nicht für jede Pankreasproblematik infrage kommt. Deshalb hatte ich auch die Frage dazu geschrieben " ob das für ihre Hündin infrage kommt?". Das klärt man dann natürlich mit dem Tierarzt, das habe ich bei meinem Hund ja auch getan. Es sollte nur ein Hinweis sein, dass es evtl. auch Alternativen zum Diäfutter gibt. Und ich hatte ebenfalls fettreduziertes Futter, dass zu Erkrankung und Hund passte. Ich war damit nur flexibler in der Fütterung und meinem Hund ging es besser als mit dem Futter vom TA. Wie gesagt, immer alles nur Tipps, die man natürlich mit seinem Tierarzt besprechen muss.