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Denise
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Anzahl der Antworten 13
zuletzt 6. Nov.

Verdauung/Darm Probleme ?

Hallöchen, ich habe da mal ein Anliegen, vielleicht kann uns jemand helfen, unser fast 2 Jähriger Mischling Terrier hat im Welpenalter schon einen Hefepilz im Ohr gehabt.
Nun seit fast 2 Monaten gehen wir immer mal wieder zum Tierarzt, da er wieder auf einer Seite Ohrenschmalz hat der schwarz und muffig riecht. Der Tierarzt gab uns Ohrenreiniger und Tabletten (gegen Juckreiz) da der Allergietest gezeigt hat das eine Allergie aufweist Milben und Schimmelpilze positiv ist.
Weitere Symptome sind Pfoten lecken, Popo rutschen, Analdrüsen jedes 3-4 Monate leeren, Gras fressen, beim Kot absetzen längeres drücken und unterschiedliche Kostisdenz des Kots. Er bekommt seit längeren Nass und Trockenfutter von Vet Concept Pferd, den darauf sollte auch schon geachtet werden da am Anfang gesagt worden ist evtl Futtermittel Problem.
Vielleicht hat jemand einen Tipp für uns was wir noch machen können.
 
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Aga
5. Nov. 04:07
Ja, das ist so dieser bekannte Hundewiesen Kennisstand, den man auch oft auf Social Media liest.  Ich persönlich würde deutlich eher Schwein geben als Pferd.  Aber lass uns nicht über Meinungen reden, sondern die Fakten anschauen.  1. Aujetzly.virus ist bei deutschen Hausschweinen Seit 20 Jahren nicht mehr aufgetreten und gilt in Deutschland als ausgerottet. Im Hausschweinbestand.  2 Bei Wildschweinen in bestimmten Gegenden durchaus noch vorhanden.  3 In manchen anderen europäischen Ländern auch bei landwirtschaftlich gehaltenen Hausschweinen noch vorhanden. 4. Import Regelungen sind extrem streng und werden auch wirklich überwacht.  5. Das Virus stirbt sehr zuverlässig ab bei Temperaturen über 80 Grad.  6. Rohes Schweinefleisch aus dubiosen Quellen oder zb aus Polen halte ich für durchaus riskant, ebenso wie Wildschwein aus Deutschland, wenn es roh ist.  7. Der infizierte Hund stirbt in der Regel.  Da gibt es nichts zu beschönigen.  8. Selbst an rohem Schweinefleisch ist in den letzten 20 Jahren keinen Hund in Deutschland verstorben. 9. Die Wahrscheinlichkeit ist deutlich geringer als ein Sechser im Lotto dass man der erste ist nach 20 Jahren. 10. Jegliches Schweinefleisch, egal von woher und infiziert oder nicht, wird aujetzly.virus mäßig hygienisiert durch solides durchgaren. 11. Bei gegartem oder da pasteurisierten Schweinefleisch aus der Dose haben wir also quasi Hosenträger und Gürtel. 12. Und die geschilderten Risiken sind in der Realität seit 20 Jahren einfach nicht aufgetreten und vorher auch nicht. Am Ende: Man kann das trotzdem verweigern und zu einer anderen Proteinquelle greifen. Irgendwas frisches gerne, was nicht so lange abhängt vor der Zerlegung. Und was dem allergischen Hund nicht so viel Histamin rein pfeift. Da gibt es einiges und Pferd gehört halt nicht dazu. Wir müssen das nicht diskutieren unbedingt. Aber wenn wir das diskutieren wollen dann wäre es hilfreich wenn Du mir sagst welchen der von mir benutzen 12 Punkte du anders siehst und dann zweifeln würdest. Da ging es ja lediglich um Schwein.  Oder ist dein Standpunkt, dass du Histamin Zufuhr einfach egal findest für einen Allergiker? Wir können gerne diskutieren, aber was genau ist dein Standpunkt?
Das Pferd mehr Histamin enthält ist mir nicht bekannt, kann dazu auch nichts finden, werde mich aber weiter informieren. Bei Allergien und Unverträglichkeiten ist es seit vielen Jahren Mittel der Wahl in der Klinik. Dass das Aujetzki Virus durchs abkochen unschädlich wird habe ich vernommen. Es ist halt n Ausschlusskriterium in der Tierpflegeprüfung, wenn du das sagst bestehst du nicht. Die Info entnehme ich nicht Gesprächen auf Hundewiesen. Und da frage ich mich warum Biologen da so streng sind die mit prüfen. Mag sein dass es daran liegt, das Fleisch in der Tierpflege auch normal nicht erhitzt wird. Ich habe bei der Zwischenprüfung gesagt, dass ich es gekocht verfüttern würde, weil ich es als TFA so gelernt habe, da wurde sich sehr drüber aufgeregt und ich darauf verwiesen, dass lieber nicht in der Prüfung zu erwähnen. Das war früher der Stand als ich vor 15 Jahren die Prüfung zur TFA gemacht habe, das hat sich aber geändert.
 
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Tom
5. Nov. 13:59
Das Pferd mehr Histamin enthält ist mir nicht bekannt, kann dazu auch nichts finden, werde mich aber weiter informieren. Bei Allergien und Unverträglichkeiten ist es seit vielen Jahren Mittel der Wahl in der Klinik. Dass das Aujetzki Virus durchs abkochen unschädlich wird habe ich vernommen. Es ist halt n Ausschlusskriterium in der Tierpflegeprüfung, wenn du das sagst bestehst du nicht. Die Info entnehme ich nicht Gesprächen auf Hundewiesen. Und da frage ich mich warum Biologen da so streng sind die mit prüfen. Mag sein dass es daran liegt, das Fleisch in der Tierpflege auch normal nicht erhitzt wird. Ich habe bei der Zwischenprüfung gesagt, dass ich es gekocht verfüttern würde, weil ich es als TFA so gelernt habe, da wurde sich sehr drüber aufgeregt und ich darauf verwiesen, dass lieber nicht in der Prüfung zu erwähnen. Das war früher der Stand als ich vor 15 Jahren die Prüfung zur TFA gemacht habe, das hat sich aber geändert.
Du hast schon recht mit dem Pferd und dass es häufig genutzt und zt auch ärztlich empfohlen wird. Es ist auch richtig was In den Screenshots geschrieben ist.
Dem Pferd als Tier kann man das auch nicht anlasten und das LEBENDE Pferd hat soweit ich sagen kann auch nicht mehr Histamin als ein Rind.
Das entsteht erst nach der Schlachtung beim Abhängen, denn das ist nichts anderes als eine Art kontrollierter Verwesung. Histamin ist ein Produkt, was Dabei entsteht.
Das Problem liegt also darin, dass die Teile für Hundefutter erst beim Zerlegen, nach dem Abhängen aussortiert werden. Die Schlachtkörper von Pferden hängen idR als Hälften oder Viertel einige Wochen nach der Schlachtung und werden erst anschließend zerlegt.
Schlachtfrisches Pferdefleisch für den Hund bekommt man soweit ich sagen kann kaum in die Hand.
Ist natürlich blöd wenn du bei der TFA Prüfung was anderes sagen musst als bei der Prüfung zu Tierpflegerin.
Liegt das an unterschiedlichen Zielarten der beiden Berufe?
Klar sollte man dasjenige Antworten, was die Prüfer gerne hören wollen. Andererseits gibt es klare naturwissenschaftliche Fakten und diese Prüfer sind halt auch nur Menschen.
In einigen Dieser staatlich anerkannten ausbildungen könnte/dürfte ich selbst auch als Dozent oder Prüfer tätig werden. Habe ich aber noch nicht gemacht.
Meine Meinung:
Wenn man den nachgefragten Zusammenhang sachlich richtig und vollständig darstellt, dann sollte man damit doch nichts verkehrt gemacht haben.
Das wäre aus meiner für Prüfer Sicht nur fair.

Der Rest ist MEINUNG und persönliche Befindlichkeiten. Haben auch Prüfer so ganz privat.
Sollte man sich dort nicht leisten und nicht an den Tag legen als Kriterium für eine Prüfung.
Wäre rein subjektiv.
 
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Aga
6. Nov. 03:53
Warum das so ist kann ich dir nicht genau sagen, in der Zootierpflege wird Fleisch ja meist roh verarbeitet und nicht abgekocht. In der Futterküche wo ich geprüft wurde war auch eine Tierärztin dabei und ich hab den das so abgenommen. Das war der Kölner Zoo und die Tierpflegerin halten sich normal auch an neue Stände, deswegen wundert mich das. Aber natürlich kann ich naturwissenschaftliche Fakten nicht ignorieren. Ich lerne auch immer dazu. Ob Pferd tatsächlich dann länger abhängt als Rind oder Schwein weiß ich nicht genau. Ich habe damit gute Erfahrung gemacht, auch mit meinem eigenen Rüden der Probleme hatte und außer Pferd und Kaninchen nichts mehr vertragen hat. Gerade bei Allergien wird es halt gerne genommen. Und ich hab da immer große Erfolge gesehen.