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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 27. Apr.

Hundefutter vom Discounter - Ist teuer gut und billig schlecht?

Hallo liebe Community 😊 Eine Frage, die bestimmt nicht nur mich beschäftigt: ist preiswertes Futter aus dem Discounter schlecht(er), als die teuren Prämiummarken? Mich würden vor allem interessieren, ob es verlässliche Daten dazu gibt. Also keine Werbeversprechen oder Anektoden. Ich bin mit Discounter Produkten groß geworden. In meiner Familie wurde hauptsächlich bei Aldi und Lidl eingekauft, egal ob Lebensmittel, Haushaltsmittel oder Klamotten. Auch die Familienkatze hat Futter von Lidl bekommen. Mehr konnten sich meine Eltern nicht leisten. Ich bin durch meine Bildung privilegiert jetzt als Erwachsener mehr Geld zur Verfügung zu haben. Aber bis auf ein paar Ausnahmen (wenn das Herz sich mal nach Designer oder Marke sehnt) bin ich den Discountern treu geblieben. Ausgerechnet beim Thema Hund bin ich aber nun verunsichert. Ist günstiges Futter schlechter oder gar ungesund? Im Moment bekommt Nero bei mir das Aldi Nassfutter "Romeo Classic Geflügel und Reis" und das Kaufland Trockenfutter "K-Classic Kroketten mit Lamm & Reis“. Leckerlis gibt es alles kreuz und quer, was mir beim Einkauf so ins Auge fällt. Dass die Qualität der Zutaten vielleicht schlechter ist, streite ich keinesfalls ab. Aber sind sie wirklich ungesünder? Ich lasse mich gerne von guten Argumenten überzeugen 😊 Viele Grüße, Julia und Nero 🐾
 
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Georg
17. Apr. 14:30
Füttere seit über 10 Jahren einen Mix aus derma comfort von royal canin und aldi trockenfutter
Ich habe Bekannte, die nur aldi Futter füttern und ihre Hunden geht's super dabei
Es muss nicht immer das teuerste sein
Es gibt auch Hundehalter, die es sich einfach nicht leisten können, für 10 kg über 50 Euro auszugeben
 
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Christian
17. Apr. 14:34
Füttere seit über 10 Jahren einen Mix aus derma comfort von royal canin und aldi trockenfutter Ich habe Bekannte, die nur aldi Futter füttern und ihre Hunden geht's super dabei Es muss nicht immer das teuerste sein Es gibt auch Hundehalter, die es sich einfach nicht leisten können, für 10 kg über 50 Euro auszugeben
Dann kommen wir aber irgendwann in die Ecke : kann ich mir (m)einen Hund leisten…

Ich finde das schwierig. Muss es Tiere geben die in Haltungsform 1 (auf unser Fleisch bezogen) Leben / vegetieren, nur weil sich nicht jeder sonst Fleisch leisten könnte?

Schwierige Antwort…
 
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Tanja
17. Apr. 14:35
Generell muss man da jedes Trockenfutter einzeln betrachten. Beim Romeo Trockenfutter von Aldi zb weiß man die Tierarten die im Futter drinnen sind. Was man nicht weiß ist, was vom Tier verarbeitet wurde. Insgesamt finde ich das Trockenfutter für den Preis ok und hab schon deutlich teureres Futter mit ähnlichen Zutaten gesehen. Vom Romeo Nassfutter kenne und finde ich leider keine Deklaration. Beim Kauflandfutter hingegen hat man keine Ahnung was man da füttert. 4%Reis und 2%Lamm, das kann man so nicht wirklich Deklaration nennen. Generell gibt es natürlich auch teures Futter das schlecht ist und vermutlich sind beide Futtersorten von dir so halbwegs bedarfsdecken, also erfüllen die rechnerischen Kriterien. Das Kauflandfutter würde ich so allerdings tatsächlich nicht mal wenn es geschenkt wäre füttern.
Ich habe schon Testergebnisse von Hundefutter gesehen da wurden Teure Futter zum Teil sehr schlecht getestet. Denke der Preis ist egal solange die Zutaten und Zusammensetzung stimmt.
 
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Nadine
17. Apr. 14:39
Dann kommen wir aber irgendwann in die Ecke : kann ich mir (m)einen Hund leisten… Ich finde das schwierig. Muss es Tiere geben die in Haltungsform 1 (auf unser Fleisch bezogen) Leben / vegetieren, nur weil sich nicht jeder sonst Fleisch leisten könnte? Schwierige Antwort…
Das ist tatsächlich eine gute Frage. Andererseits: lieber "nur" 25% Frischgeflügel wie bei z.b. Aldi oder ein deutlich höherer Fleischanteil, dafür aus besserer (aber damit immer noch nicht guter) Haltung?
Ich persönlich weiß es nicht und tendiere mittlerweile dazu, weniger Tiere schlachten zu müssen (selbst wenn das heißt, dass der "Abfall" im Futter landet, das natürlich trotzdem bedarfsdeckend sein sollte)... Am liebsten würde ich vegan füttern, nur Wayne spuckt mir das leider immer entgeistert vor die Füße ^^
 
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Georg
17. Apr. 14:44
Dann kommen wir aber irgendwann in die Ecke : kann ich mir (m)einen Hund leisten… Ich finde das schwierig. Muss es Tiere geben die in Haltungsform 1 (auf unser Fleisch bezogen) Leben / vegetieren, nur weil sich nicht jeder sonst Fleisch leisten könnte? Schwierige Antwort…
Oder soll sich nur der einen Hund leisten können der genügend Geld hat um sich bio Futter leisten zu können?
Ich kenne genügend sozial Hilfe Empfänger die ihre Hunde mehr lieben als sonst was
Außerdem haben sie mehr Zeit als ein berufstätiger
Ich unterstütze einige davon obwohl ich in der altenpflege arbeite und auch nicht die Welt verdiene
Wenn jemand helfen will bei der Ernährung, ich finde es super
 
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Christian
17. Apr. 14:52
Oder soll sich nur der einen Hund leisten können der genügend Geld hat um sich bio Futter leisten zu können? Ich kenne genügend sozial Hilfe Empfänger die ihre Hunde mehr lieben als sonst was Außerdem haben sie mehr Zeit als ein berufstätiger Ich unterstütze einige davon obwohl ich in der altenpflege arbeite und auch nicht die Welt verdiene Wenn jemand helfen will bei der Ernährung, ich finde es super
Georg, das wollte ich damit nicht sagen.
Es ging mir darum zu sagen das es für mich kein Argument für schlechtes Futter gibt (etwas das Mangelernährung, Beschwerden, Blähungen etc. verursacht) gibt.
Ich finde es schwierig wenn man aus Geldmangel das nicht leisten kann…
Den Strohmann mit der „mehr Zeit“ kann ich nicht gelten lassen, da das kein schlechtes Futter kompensieren kann… oder Dreh es um, ich kümmere mich scheisse um meinen Hund, dafür gibt es bestes Biofutter?

Wie gesagt, es gibt immer Luft nach oben und es muss kein bio sein (was ich übrigens auch nicht geschrieben habe), allerdings gibt es für Mich eine Grenze nach unten die ich schwierig finde zu überschreiten…

Gilt für mich auch für unser Fleisch. Auch wenn ich absolut kein Vegetarier bin und Fleisch total liebe, denke ich das es auch für uns kein Recht auf billiges Fleisch gibt (im Sinne von Haltungsbedingungen und Verarbeitung) gibt…
 
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Dogorama-Mitglied
17. Apr. 15:00
Das ist tatsächlich eine gute Frage. Andererseits: lieber "nur" 25% Frischgeflügel wie bei z.b. Aldi oder ein deutlich höherer Fleischanteil, dafür aus besserer (aber damit immer noch nicht guter) Haltung? Ich persönlich weiß es nicht und tendiere mittlerweile dazu, weniger Tiere schlachten zu müssen (selbst wenn das heißt, dass der "Abfall" im Futter landet, das natürlich trotzdem bedarfsdeckend sein sollte)... Am liebsten würde ich vegan füttern, nur Wayne spuckt mir das leider immer entgeistert vor die Füße ^^
Es ist ja schon mal ein Anfang, einen veggie, einen veganen Tag einzubauen.
Meine Hunde lieben Bio tofu und auch Nudeln aus Kichererbsen, rote linsen.
Weder für Mensch noch für Tier ist jeden Tag Fleisch ein Muss.
 
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Georg
17. Apr. 15:00
Georg, das wollte ich damit nicht sagen. Es ging mir darum zu sagen das es für mich kein Argument für schlechtes Futter gibt (etwas das Mangelernährung, Beschwerden, Blähungen etc. verursacht) gibt. Ich finde es schwierig wenn man aus Geldmangel das nicht leisten kann… Den Strohmann mit der „mehr Zeit“ kann ich nicht gelten lassen, da das kein schlechtes Futter kompensieren kann… oder Dreh es um, ich kümmere mich scheisse um meinen Hund, dafür gibt es bestes Biofutter? Wie gesagt, es gibt immer Luft nach oben und es muss kein bio sein (was ich übrigens auch nicht geschrieben habe), allerdings gibt es für Mich eine Grenze nach unten die ich schwierig finde zu überschreiten… Gilt für mich auch für unser Fleisch. Auch wenn ich absolut kein Vegetarier bin und Fleisch total liebe, denke ich das es auch für uns kein Recht auf billiges Fleisch gibt (im Sinne von Haltungsbedingungen und Verarbeitung) gibt…
Das weiß ich selbst
Aber wenn der Hund es Verträgt ist es okay
Wenn nicht, ist es ein Problem
Gib dir mal einen Tipp, aber nicht böse sein!
Bringe mal jemand der es nicht so dick hat, hühnerherzen, Suppengrün, Reis und hüttenkäse vorbei, das er es für seinen Hund kocht
Er wird sich freuen!!!!!
Ich mache es auch
 
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Nadine
17. Apr. 15:04
Es ist ja schon mal ein Anfang, einen veggie, einen veganen Tag einzubauen. Meine Hunde lieben Bio tofu und auch Nudeln aus Kichererbsen, rote linsen. Weder für Mensch noch für Tier ist jeden Tag Fleisch ein Muss.
Die getesteten Sorten TroFu würde Wayne zwar essen, wenns sonst nix gibt, aber wir brauchen das auch viel als leckerli tagsüber. Dafür ist es dem Herrn nicht gut genug. Also auch für einen Tag die Woche leider keine Option für uns.
Mal schauen, vielleicht such ich mir mal ne gute Ernährungsberatung, koche dann selbst vegan (das schmeckt ihm, aber ich kenn mich dafür noch nicht genug aus, um das regelmäßig zu machen) und das Fleisch-Trofu gibt's dann nur noch beim Training...
 
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Christian
17. Apr. 15:04
Das weiß ich selbst Aber wenn der Hund es Verträgt ist es okay Wenn nicht, ist es ein Problem Gib dir mal einen Tipp, aber nicht böse sein! Bringe mal jemand der es nicht so dick hat, hühnerherzen, Suppengrün, Reis und hüttenkäse vorbei, das er es für seinen Hund kocht Er wird sich freuen!!!!! Ich mache es auch
Mag sein, aber man sollte das eigene wohl nicht über die des Hundes stellen und da muss ich als Mensch sichergehen das ich den vernünftig ernähren kann, das muss ich mir leisten können und nicht nur wenn andere helfen… 🤷‍♂️