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Dogorama
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Anzahl der Antworten 1568
zuletzt 5. Apr.

Hunde vegan oder vegetarisch ernähren - kann das gesund sein? Das sagt eine aktuelle Studie

🐾 Vegane und vegetarische Ernährung für Hunde Es gibt viele Debatten über die vermeintlich richtige Ernährung unserer Hunde. Vor allem wird viel über die vegane und vegetarische Ernährung für unsere vierbeinigen Freunde diskutiert. Viele Hundemenschen sind unsicher, ob eine pflanzliche Ernährung alles bieten kann, was ihr Hund braucht. Was denkt ihr darüber? 🔍 Studie zur Gesundheit von Hunden bei verschiedener Ernährung Eine umfangreiche Studie von der University of Winchester und der Griffith University hat 2.536 Hunde untersucht. Die Forschenden analysierten Umfragedaten von 2.536 Hundebesitzer:innen, deren Tiere entweder konventionelles Hundefutter, rohes Fleisch (BARF) oder vegane Kost erhielten. Die Ergebnisse? Ziemlich überraschend! Sie zeigen, dass Hunde, die konventionelles Hundefutter erhalten, generell weniger gesund waren als jene, die mit rohem Fleisch oder veganer Nahrung gefüttert wurden. Hunde, die vegan ernährt wurden, zeigten durchschnittlich weniger Gesundheitsprobleme und hatten ein geringeres Risiko für bestimmte Krankheiten im Vergleich zu ihren fleischfressenden Artgenossen. Auch das Barfen schnitt gut ab, allerdings nicht ganz so gut wie die vegane Fütterung. Was haltet ihr von diesen Ergebnissen? 💬 Die Rolle einer ausgewogenen Ernährung Unabhängig von der Art der Ernährung, betonen Experten, dass die Nahrung eines Hundes ernährungsphysiologisch vollständig sein muss. Habt ihr Bedenken, dass eine vegane Ernährung nicht ausgewogen sein könnte? Wie stellt ihr sicher, dass euer Hund alle Nährstoffe bekommt? 🌱 Kann veganes Futter wirklich alles bieten? Trotz der Forschungen, die zeigen, dass veganes Hundefutter alle notwendigen Nährstoffe liefern kann, wenn es richtig zusammengestellt ist, sind viele Menschen nach wie vor skeptisch. Warum ist das so? 🐺 Betrachtung des natürlichen Fleischbedarfs Hunde stammen vom Wolf ab und haben sich im Laufe der Domestikation angepasst. Forschungen zeigen, dass sie pflanzliche Kost gut verwerten können. Denkt ihr, dass eine vegane Ernährung dem natürlichen Bedarf eines Hundes widerspricht? Was sind eure Gedanken zur veganen Ernährung für Hunde? Würdet ihr es in Betracht ziehen? Oder seid ihr eher dagegen? Teilt eure Erfahrungen und lasst uns darüber diskutieren! Dieser Thread erhebt nicht den Anspruch, eine einseitige Meinung zu vertreten. Wir empfehlen immer, sich im Zweifelsfall an Tierärzt:innen oder eine qualifizierte Ernährungsberatung zu wenden, um die beste Entscheidung für euren vierbeinigen Freund zu treffen. Hier geht es zum Blogartikel zum Thema: 👇 https://dogorama.app/de-de/blog/hunde-vegan-oder-vegetarisch-ernaehren---kann-das-gesund-sein/
 
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Brenda
1. Mai 04:58
Ach ja: hohes Lebensalter ist der Multiplikator für sooo viele Krankheiten in unseren Breitengraden. Es gibt eine Insel: " Insel der Hundertjährigen" wird sie genannt. Du weißt bestimmt wie sie heißt und wo sie zu finden ist. Die Menschen dort essen vegetarisch oder maximal Fisch. Finde ich sehr interessant zu dem Thema.
Erstens, ist das hohe Lebensalter auch auf die körperliche Arbeit (Hirten), auf das allgemein karge Leben (Normalgewicht) und auf sehr enge soziale Kontakte (Alte und Junge, immer zusammen) zurück zu führen und letztendlich gilt das nur für die Menschen dort.
 
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Heike
1. Mai 05:51
Man muss bei dem Fleischkonsum auch mal bedenken, welche Unmengen an Fleisch, das „produziert“ wurde (wenn man weiß, was dahintersteckt, ein unschöner Begriff…, Geburt und Aufwachsen eines Tieres unter meistens nicht artgerechten Bedingungen, dann die Schlachtung um für die Ernährung von Mensch und Tier zur Verfügung zu stehen) und dann einfach entsorgt wird 😰 Überproduktion, zu große Fleischportionen auf den Tellern, da es ein schnell verderbliches Produkt ist abgelaufene Haltbarkeitsfristen…
Bei meiner Arbeit im Seniorenheim sehe ich es auch bei der täglichen Speisenausgabe: die Fleischportionen sind viel zu groß, dazu im Vergleich die Gemüseportionen viel zu klein. Grob geschätzt wird fast die Hälfte von dem Fleisch was täglich angeliefert wird im Biomüll entsorgt. Das tut mir richtig weh und es ist sicher anderswo genauso.
 
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Sonni
1. Mai 06:30
Endziel und Endlösung kannst du googeln. Sind insgesamt keine miesen Worte, aber für mich irgendwie mit der NS-Zeit konnotiert. So ähnlich wie den hier im Forum oft gelesenen Spruch "Jedem das Seine". Ist sehr alt und völlig anders gemeint und kommt von den alten Griechen, ist aber auch die Tor Inschrift vom KZ Buchenwald. Deshalb für mich persönlich kaputt gemacht und nicht mehr brauchbar. Sollte jetzt kein erhobener Zeigefinger sein sondern nur eine Randinformation. Insbesondere in so Moral-dominierten Diskussionen würde ich persönlich solche Begriffe eher nicht verwenden. Muss aber jeder selbst entscheiden. Auch das ist wie der ganze Rest dieses Themas eine Frage der persönlichen Meinung und der ganz persönlichen Empfindlichkeiten. So ähnlich wie ob man nun Fleisch essen oder an den Hund verfüttern möchte oder lieber nicht. Wenn Leute abstreiten, dass das problemlos möglich ist, dann fehlt halt vielleicht Wissen darüber . Wenn man das persönlich so oder anders tun möchte, soll man es halt machen. Mach ich auch. Unser Hund bekommt Fleisch, aber keine überflüssigen Mengen davon. Ist aber unsinnig, deswegen behaupten zu wollen, dass es prinzipiell nicht anders möglich wäre.
Ich hab’s tatsächlich gegoogelt. Also „Endziel Wort problematisch“ und kam erstmal zu nichts. Endlösung war mir bekannt. „Jedem das Seine“ verwende ich auch nicht. Aber wieder was gelernt, dachte es wäre nur das eine Wort. Danke :)

Dem Rest deines Kommentars stimme ich uneingeschränkt auch zu :)
 
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Nadine
1. Mai 06:37
Was genau ist denn "Laborfleisch"? Kann ich mir nicht viel drunter vorstellen. Aber viele vegetarische Dinge, die so tun möchten, als wären sie Fleisch, kommen mir dann doch fragwürdig vor. Warum nicht einfach offen und ehrlich eine Möhre oder Bohne sein, sondern sich mit viel Tamtam als Fleisch verkleiden wollen? Wäre ich Vegetarier, dann würde ich einfach Gemüse essen und nicht so einen Blödsinn
Die wenigsten Vegetarier und Veganer ernähren sich von den Ersatzprodukten. Die sind hauptsächlich fur Fleischesser oder für den Übergang gemacht. Ich kenne tatsächlich sehr viele Fleischesser, die regelmäßig veganes Hack kaufen und damit ihre Bolognese, Burger etc machen. Wenn sie so ihren Fleischkonsum ohne Verzicht auf die gewohnten Gerichte reduzieren können, finde ich das durchaus positiv. Die Veganer dagegen essen es als Ausnahme mal - oder auf Geburtstagen, wo es Burger gibt und das für den Gastgeber deutlich einfacher ist als ein pflanzlicher Bratling.

Schade finde ich, wenn es das als einzige vegane Alternative in Restaurants gibt. Ich hab mich in einem Urlaub mal fast täglich davon ernähren müssen... Über eine einfache Gemüsepfanne hätte ich mich deutlich mehr gefreut.
 
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Sonni
1. Mai 06:38
Was genau ist denn "Laborfleisch"? Kann ich mir nicht viel drunter vorstellen. Aber viele vegetarische Dinge, die so tun möchten, als wären sie Fleisch, kommen mir dann doch fragwürdig vor. Warum nicht einfach offen und ehrlich eine Möhre oder Bohne sein, sondern sich mit viel Tamtam als Fleisch verkleiden wollen? Wäre ich Vegetarier, dann würde ich einfach Gemüse essen und nicht so einen Blödsinn
Das ist leider ein sehr polarisierendes Beispiel… Deshalb möchte ich noch ein anderes Fleischersatzprodukt teilen.

Die Frage warum man sowas isst wurde ja bereits beantwortet. Es gibt bei „Fleischersatz“ wirklich ganz verschiedene Qualitäten. Ich persönlich seh das eher als „Genussmittel“ und esse es nicht ständig. Ansonsten gibts Gemüse, Tofu, Tempeh, andere Hülsenfrüchte, Nudeln, Obst, alles was halt die vegane Palette so hergibt :) Möchte aber alles was neu rauskommt probieren. Da bin ich neugierig 😄
 
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Anne & Oli
1. Mai 06:47
Faszinierend. Es gibt eine wissenschaftliche Studie, die sagt, dass vegane Ernährung gesünder ist als konventionelle und dann ist tatsächlich die (erstaunlich wütende) MEINUNG von einigen, dass man vegane Ernährung unter Strafe stellen sollte, weil es nicht gesund für den Hund wäre?! Das ist… bemerkenswert wissenschaftsfeindlich und dogmatisch.

Hund braucht ja (genau wie Mensch) keine fleischfaser, sondern Nährstoffe. Und die werden mit jedem Futter abgedeckt, was sich „alleinfutter“ nennt. Mit der Ernährung eines frei lebenden Wolfes hat das Füllen eines Napfes ja ohnehin nichts gemeinsam.
 
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Dogorama-Mitglied
1. Mai 07:12
Im Eingangstext wird von einer Studie gesprochen. Das darf man sehr kritisch hinterfragen und ich glaube das auf gar keinen Fall. Natürliche Ernährung (Barf: Fleisch, ein wenig Gemüse) - JA/ vegan - NEIN. Das ist und bleibt nicht artgerecht und behauptet eine Studie was anderes, dann wurde sie gefälscht.
Lies dir die Studie doch erst einmal durch, anstatt direkt alles abzulehnen. Informiere dich ein wenig über pflanzliche Ernährung, Artgerechtigkeit und hinterfrage den Begriff "Natürlichkeit". Denn den Ernährungstrend B.A.R.F. hier als Positivbeispiel zu nennen, spricht leider auch für sich.

Ein wenig was Thematisches zu lesen füge ich mal an:

https://www.spektrum.de/news/hund-mehr-vegetarier-als-wolf/1181997
(Geschichtliches, 2013)

https://hundeinfoportal.de/hundewissen/hundeernaehrung/naehrstoffe-hunde/#4
(Nährstoffe beim Hund)

https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0043-101858.pdf
(Wissenswertes über B.A.R.F., 2017)
 
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Tatiana
1. Mai 07:26
Der Hund braucht nicht das Fleisch sondern die leicht verdauliche Proteine und die darin enthaltenen Nährstoffe.
Sein Körper ist darauf ausgerichtet, diese optimal verdauen zu können. Als Teil des Domestizierungs-
prozesses besitzen fast alle Hunde ausserdem die notwendigen Gene um auch Stärke verdauen zu können.
Stellt man dem Hund also ein Futter zur Verfügung,dessen Nährstoffen und Proteine er optimal verwerten kann,ist die Ausgangsquelle des Proteins irrelevant!
 
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Isabel
1. Mai 07:34
Der Hund braucht nicht das Fleisch sondern die leicht verdauliche Proteine und die darin enthaltenen Nährstoffe. Sein Körper ist darauf ausgerichtet, diese optimal verdauen zu können. Als Teil des Domestizierungs- prozesses besitzen fast alle Hunde ausserdem die notwendigen Gene um auch Stärke verdauen zu können. Stellt man dem Hund also ein Futter zur Verfügung,dessen Nährstoffen und Proteine er optimal verwerten kann,ist die Ausgangsquelle des Proteins irrelevant!
Gut gesagt 👍🏼
 
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Lena
1. Mai 07:35
Was genau ist denn "Laborfleisch"? Kann ich mir nicht viel drunter vorstellen. Aber viele vegetarische Dinge, die so tun möchten, als wären sie Fleisch, kommen mir dann doch fragwürdig vor. Warum nicht einfach offen und ehrlich eine Möhre oder Bohne sein, sondern sich mit viel Tamtam als Fleisch verkleiden wollen? Wäre ich Vegetarier, dann würde ich einfach Gemüse essen und nicht so einen Blödsinn
Es gibt mittlerweile Fleisch aus dem 3 D Drucker.. das ist in dem Fall gemeint mit „Laborfleisch“. Eben nicht natürlich, kein echtes Fleisch. Genauso ein Mist wie das wovon du hier schriebst. Sehe ich nämlich auch so! Unbedingt vegan sein wollen, aber nicht auf den Geschmack von Fleisch verzichten wollen und es nachmachen aus allerlei Müll. Weder gut für den Körper noch für die Umwelt.
vegan find ich voll Okee, jeder wie er mag. Aber Fleisch dann nachbauen zu wollen versteh ich einfach nicht.. 🤷🏽‍♀️