Huhu,
Ich habe eine Hündin mit so einem sensiblen "Stressdarm".
Es war/und ist teilweise noch immer bei uns ähnlich wie du beschreibst: wenn große Aufregung ist/Spiel mit anderen Hunden/ungewohnte und sehr stressige Situationen etc., führt dies zu weichem Kot bzw auch relativ spontanem oder zusätzlichem Absatz.
Aber es ist über die letzten Monate deutlich besser geworden, man merkt, dass sie "reifer" geworden ist. Dinge, die sie früher noch stressig fand, sind es nun idR nicht mehr -> also kommt nur noch selten dieser "Stresskot" oder sehr weicher Kot zustande.
Daher zeigte sich für uns, dass sie eig alles an TroFu und NassFu bedenkenlos fressen kann, ohne das dies Durchfall oder weichen Kot verursacht. Aber ja, vor ein paar Monaten war ich auch noch verunsichert, ob es am Futter liegt, aber es war defintiv stressbedingt und dann sicher auch noch die erste große hormonelle Zeit ein Faktor.
Die Tagesfuttermenge wird bei uns immer auf 2 Mahlzeiten frühs und abends verteilt (als Welpe waren es 3). Um. Bspw Magendrehung nicht zu begünstigen, den Hund nicht zu überfüllen. Zumal meine sowieso niemals die empfohlene Tagesmenge in einer Ration mit einmal schaffen würde, sie hört dann auf, wenn sie voll ist.
Sie hatte auch recht lange Phasen der "Futtermäkellei" und hat das TroFu bzw auch Nass - eig jedes Futter gar nicht mehr angerührt. Unser TA meinte da, wir sollten keine großen Experimente machen und dem Hund stets was anderes anbieten aus Sorge das dieser verhungert, sondern standhaft bleiben und kein riesiges Tamtam veranstalten. Sie frisst nun mittlerweile zuverlässig und gut. Am liebsten hat sie es, wenn wir das TroFu mit einem Mini Anteil Nassfutter pimpen (dafür reicht bei uns eine Dose im Kühlschrank mehrere Tage).
TroFu mit Wasser Einweichen - das machen wir auch schon immer. Wir geben es notfalls auch mal pur, wenn viel Wasser daneben steht, das verträgt sie auch ohne Probleme. Ich weiche aber lieber ein, weil ich denke es schont etwas die Verdauung (TroFu quillt sonst erst im Bauch nach) und dazu noch die Beruhigung, dass ein gewisser Grundbedarf an Flüssigkeitszufuhr gedeckt wird.
Dazu denke ich, dass es bei einem 7 Monate alten Hund durchaus normal ist, dass der Kot noch sehr unterschiedlich ist, der "Rhythmus" der Verdauung pegelt sich immer noch ein und es wird nicht dauerhaft so bleiben.
Liebe Grüße