Mein erster Gedanke:
Warum das Gefäß wechseln, statt die Situation auszunutzen?
Hallo Tina,
so typisch und niedlich das Verhalten im ersten Moment auch ist – am nachhaltigsten fährst du tatsächlich, wenn du das als kleine, tolle Übungsmöglichkeit im Alltag nutzt!
Wenn du jetzt nur nach einem unkaputtbaren Napf suchst, vermeidest du zwar das Problem am Wassernapf, aber dein Welpe lernt dadurch noch nicht, welche Kanten tabu sind. Die Neugier und der Kautrieb (gerade beim Zahnwechsel) bleiben ja da – dann sucht er sich eben die nächste Ecke, die Teppichkante oder Stuhlbeine aus.
Viel schöner ist es, ihm genau jetzt freundlich, aber konsequent ein klares Abbruchsignal beizubringen. Sobald er am Gummi ansetzt, wird das Knabbern kurz unterbrochen und du bietest ihm direkt eine super Alternative an, an der er sich nach Herzenslust austoben darf.
Das braucht am Anfang ein bisschen Geduld und Spucke, zahlt sich aber extrem schnell aus. So lernt er von klein auf fair, wo die Grenzen sind, und du sparst dir auf Dauer das ständige „Welpensicher-Machen“ der ganzen Wohnung.
Ganz viel Erfolg und starke Nerven beim Training mit dem kleinen Knabberkönig!