Hallo Moni, fühl dich ganz fest gedrückt. Ich weiß genau, wie du dich fühlst. Es ist so schrecklich und unerträglich, die geliebte Fellnase gehen zu lassen, egal in welchem Alter. Ich habe es Ostern gerade auch erst hinter mir.😢😢😢Allerdings war mein Mailo schon 15 Jahre und 5 Monate. Das macht es aber auch nicht besser. Er war 14 Jahre treu an meiner Seite und stammte aus der Slowakei. Er hatte neben seiner Allergie und der Spondylose im Alter dann auch Arthrose, Niereninsuffizienz und Herzinsuffizienz. Im Winter hat er sich dann auch noch einen Kreuzbandriss zugezogen. Durch die Herzinsuffizienz hat sich dann auch Wasser in der Lunge gebildet. Ein Arzt hat zu mir gesagt, wenn das schlimmer wird, ist das ein Tod, als ob man ertrinkt. 🙈🙈Ich habe Mailo mal versprochen, dass er nicht leiden muss. Meine größte Angst war, den richtigen Zeitpunkt nicht zu treffen, denn es war ein ständiges auf und ab, je nach Wetterlage. Aber er hat immer noch Lebensmut gezeigt, hat gefressen und wollte auch gerne raus. Das hat sich dann Ostern in unserem letzten Wohnmobilurlaub mit ihm geändert. Ich hatte das Gefühl, er hat nur noch mir zu Liebe ein bisschen gefressen und kaum getrunken. Wir haben abgebrochen und sind nach Hause gefahren. Die Nacht war schrecklich und wir haben dann am nächsten Tag die Entscheidung getroffen. Die nächste Nacht wäre es eskaliert. Der Tierarzt hat mir bestätigt, dass das genau der richtige Zeitpunkt war, denn ich war über Wochen immer wieder hin-und hergerissen, weil es auch immer wieder zwischendurch besser war. 😢😢🕯️🌈🕯️Ich habe nur noch geheult und hatte gleichzeitig ein schlechtes Gewissen, an einen neuen Hund zu denken. Viele haben mir aber gesagt, dass ich das nicht haben muss, weil ich alles richtig gemacht habe und das Mailo auch nicht wieder zurückbringt. Dann hat mir noch eine Freundin gesagt, ich soll mal das Testament eines Hundes im Internet lesen. Dabei habe ich wieder Rotz und Wasser geheult, aber es hat mir geholfen. Und was soll ich sagen, 3 Wochen später ist Mila aus Rumänien hier eingezogen. Seitdem geht es mir viel besser. Natürlich gibt es immer noch diese Momente, aber sie werden erträglicher, kürzer und seltener. Ich habe Mila gerettet und sie rettet mich auch, jeden Tag wieder. Ich bin mir ganz sicher, dass du auch im Sinne deiner Fellnase richtig entschieden hast. Ohne dich hätte dein Liebling nie ein schönes würdiges Hundeleben kennengelernt. Vielleicht hilft dir dieses Testament ja auch….