Unser bester Freund
Hallo,
Ich bin normalerweise kein Mensch, der Fremden gegenüber Emotionen zeigt, vorallem nicht, wenn ich mich dabei verletzlich zeige.
Aber in diesem Forum fühle ich mich sicher, da ihr meine Gedanken vielleicht nachvollziehen könnt ohne mich zu bewerten oder zu verurteilen.
Cooper war die pure Liebe auf vier Pfoten. Für Aussenstehende klingt das übertrieben aber für unsere kleine Welt, war er eine reine Seele.
Deshalb ist es unerträglich, dass er jetzt nicht mehr da ist.
Cooper bekam bei der Gassirunde Schmerzen. Beim Notarzt angekommen, war sein Bauch schon voller Blut.
Die Notop, die unser letzte Hoffnung auf Rettung war, hat er nicht überlebt.
Die Diagnose war ein Lebertumor, der sein Gewebe so zerfressen hat, dass es sein Blut nicht mehr halten konnte und gerissen ist.
Er ist nur 3,5 Jahre alt geworden und unsere Gedanken kreisen darum, warum wir von seiner Erkrankung nicht bemerkt haben?
Sind wir so unsensibel, dass wir die Anzeichen nicht gesehen haben?
Die Trauer ist überwältigend.
Man funtioniert nur noch und das so lange bis Heulkrämpfe dich zu Boden reißen. Sie sind nicht den ganzen Tag da aber, wenn sie kommen, überrollen sie dich wie eine Lawine und du fühlst dich hilflos.
Das kuscheln auf der Couch, das leise schnarchen im Bett, seine Begrüßungen, die Gassirunden, sein treuer Blick, der dir das Gefühl gab, dass du seine Welt bist.
Er fehlt uns so sehr.