Ich glaub es kommt auf die Erkrankung an....
Nur weil ein Hund alt ist, und Arthrosen hat, ab und an Mal Media bekommt oder Krebs der nicht mehr behandelbar ist.
Rocko hatte Krebs, durch Zufall entdeckt....der Hauptlympf war so groß wie ein Golfball, Schmerzmedis . Zwei Monate später am ganzen Körper knubbel.... Gut so lang er noch freudig durch die Gegend läuft...tat er , gefressen alles gut. Dann kam der Sonntag, wo ihm beim pischern die komplette Hinterhand weg ging und er umgefallen ist....da war klar, eine Nacht noch und dann darf er gehen....Himmel diese Nase hat noch an dem Tag, im Feb, nach Mäuse gebuddelt. Ich stand breitbeinig drüber und hab die Hinterhand stabilisiert. Hab rotz und Wasser geheult....aber er tat das was er immer gern getan hat.
Am næchsten Tag, direkt ins Auto, etwas weiter vom Ta geparkt, so daß er nochmal pischern kann...
Ich glaub wir hætten ihn nochmal aufpæppeln können, er frass, puscherte, normaler Haufen...freute sich wie n Labbi sich nu Mal freut....kippte immer wi der um...... Der Mensch ist oft ein Egoist, man sollte nicht an sich denken, sondern an den Hund. Ich sag immer, wenn Rock n Mensch gewesen wäre...Intensivstation und raus zõgern.
Charls wird jetzt 10. Ich sag immer 10 ohne Medis alles gut, der Rest ist dann Luxus. Er baut ab, die leuchtenden Augen werden trüber . Auch da wird der Tag kommen.
Auch wenn's weh tut, aber ich sollte als Mensch mein Leid in dem Moment zurùck stellen, und an den Hund denken
So ähnlich war es bei meinem ersten Hund Colin auch.
Zum Ende hin stand er wie ein Schäferhund mit schwerster HD (hatte er wahrscheinlich auch).
Der Kopf war größtenteils noch klar, ein wenig altersstarr aber immer noch der sturköpfige Terrier.
Er hatte ein Medikament mit Cortison bekommen und ist darüber blind geworden, so dass er nicht nur fast taub war, sondern auch nichts mehr gesehen hat.
Trotzdem war er, bis auf sein Gangbild ganz gut beisammen.
Als er immer öfter weggekippt, beim Häufchen machen in seinem eigenen Kot gelandet ist und allgemein nicht mehr richtig konnte, körperlich, wollte ich ihn erlösen lassen.
Unsere Tierärztin hat das zweimal nicht gemacht, weil ‚er frisst ja noch‘..
Man kommt sich 1. richtig schlecht und 2. dumm vor, wenn man diesen Weg gehen möchte, extra zum TA fährt und dann weg geschickt wird..
Ich kannte meinen Hund doch..
Schlussendlich bin ich mit Colin zu unserer Vogeltierärztin (auch für normale Kleintiere, jedoch vogelkundig) gefahren, habe ihr alles erläutert, den Hund gezeigt und sie hat ihn dann erlöst..
Mein alter Mann 🩵