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Elke
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 26
zuletzt 11. Juli

Einschläfern

Ab wann ist es eine Gnade für den Hund, ihn einschläfern zu lassen?
 
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Frauke &
11. Juli 11:24
Man sollte aber nicht Hund mit Mensch vergleichen ! Wir hoffen immer ,das es uns besser gehen wird . Das kann der Hund nicht . LS wir vor 6 Jahren unseren dritten Hund erlösen mussten ,war ich mir danach sehr unsicher,ob es die richtige Entscheidung war. Ich suchte noch mal das Gespräch mit der TÄ. Das hat mir gut getan und auch diese Last genommen. Ihr Antwort war,das die meisten HH zu spät kommen,weil noch fressen,Schwanz wedeln usw.kein Kriterium für die noch vorhandene Lebensqualität des Hundes darstellen. Wenn die Zeit dafür gekommen ist ,spürt man und sieht man auch. Wahrhaben wollen ist eine andere Sache Wir sind in der Pflicht,genauso wie in den schönen Zeiten dafür zu sorgen das es unserem Hund gut geht. Und dazu gehört auch den Hund in Würde gehen zu lassen. Es ist eine sehr schwere und emotionale Entscheidung,aber treffen müssen wir sie alle. Immer im Sinne des Hundes,niemals sollte es dabei um die eigenen Befindlichkeiten gehen. Diese Fürsorge habe ich unserem jetzigen Hund versprochen !
Ich weiß, dass es mir nicht besser gehen wird. Ich mach mir eher Sorgen was ist wenn es schlimmer wird. Das macht der Hund nicht!
 
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Marie
11. Juli 11:32
Ich weiß, dass es mir nicht besser gehen wird. Ich mach mir eher Sorgen was ist wenn es schlimmer wird. Das macht der Hund nicht!
Ich kenne deine Lebenssituation nicht,aber wenn du schreibst " aber nur weil er Schmerzen hat" verwundert mich das.
Es gibt ja auch da Unterschiede!
Schmerzen nach OP,Verletzungen usw.
Aber die sind sicher nicht gemeint!
Sondern ein unumkehrbarer Zustand des Hundes mit bleibenden Schmerz.
Das war übrigens das erste Kriterium der TÄ.
Am Ende muss es jeder HH entscheiden,und darauf vertrauen das er die richtige Entscheidung getroffen hat.
 
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Marie
11. Juli 11:37
Etwas Demenz hat er und er ist extrem anhänglich, er bellt wenn ich zu weit weg gehe. Dagegen bekommt er Karsivan. So richtiges Demenzverhalten (ins leere starren, verwirrt rumlaufen) zeigt er damit nicht mehr.
Das ist nicht einfach zu wuppen,gelle!
Sie werden dann unsicher und ängstlich.
Pass gut auf ihn auf und alles Gute, das ihr trotzdem noch eine schöne Zeit miteinander habt 👍
 
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Katrin
11. Juli 11:42
Natürlich, einen Hund der keine Lebensfreude mehr hat, den lasse ich gehen. Wie Jens schon sagt, dass merkt man. Aber nur weil er Schmerzen hat, heißt das nicht, dass er keine Lebensfreude mehr hat. Vielleicht mag der Mensch das einfach nicht mehr sehen, weil er so ein Leben nicht für lebenswert hält. Aber auch für so einen Hund gibt es Freude über Aufmerksamkeit, leckeres Futter, kurze Schnüffelrunden. Nach deiner Meinung hätten dann ja schon alte Hunde keine Lebensfreude mehr, nur weil sie keine normalen Spaziergänge mehr machen können.
Alter ist keine Krankheit. Kommen aber gesundheitlich so starke Probleme dazu das eine gute Lebensqualität nicht erreichbar ist stehe ich sofort beim TA wegen einem Gespräch zum einschläfern. Hunde müssen nicht unnötig leiden. Ich warte nicht bis der Hund alles einstellt. Dann ist meiner Meinung nach der richtige Zeitpunkt schon verpasst worden.
 
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Marie
11. Juli 11:44
Alter ist keine Krankheit. Kommen aber gesundheitlich so starke Probleme dazu das eine gute Lebensqualität nicht erreichbar ist stehe ich sofort beim TA wegen einem Gespräch zum einschläfern. Hunde müssen nicht unnötig leiden. Ich warte nicht bis der Hund alles einstellt. Dann ist meiner Meinung nach der richtige Zeitpunkt schon verpasst worden.
👍👍
 
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Thomas Alexander
11. Juli 11:49
Es ist keine Gnade. Es ist der verantwortungsvollste letzte Liebesdienst den wir unseren Begleitern, Familienmitgliedern beweisen können.
 
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Regina
11. Juli 12:14
Alter ist keine Krankheit. Kommen aber gesundheitlich so starke Probleme dazu das eine gute Lebensqualität nicht erreichbar ist stehe ich sofort beim TA wegen einem Gespräch zum einschläfern. Hunde müssen nicht unnötig leiden. Ich warte nicht bis der Hund alles einstellt. Dann ist meiner Meinung nach der richtige Zeitpunkt schon verpasst worden.
Das stimmt, Alter ist keine Krankheit. Klar, es kommen Zipperlein, es werden mehr, man muss irgendwann gucken, ob es noch Lebensfreude gibt und wenn nicht, die Entscheidung treffen.
Es ist hart, keine Frage, aber auch das ist Tierliebe!
Ich musste bis jetzt 3 x die Entscheidung treffen und ich finde, ich habe den "richtigen" Zeitpunkt erwischt. Keiner der 3 hat leiden müssen und wurde bis zum Schluss begleitet. Es ist wirklich das Allerschlimmste,was man tun muss und ehrlich gesagt, hält mich das im Moment davon ab, eine neue Fellnase zu suchen (Emma ging am 24.02. über die Regenbogenbrücke 🌈).
 
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Marie
11. Juli 12:17
Es ist keine Gnade. Es ist der verantwortungsvollste letzte Liebesdienst den wir unseren Begleitern, Familienmitgliedern beweisen können.
Das sehe ich ganz genau so 👍
 
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Marie
11. Juli 12:24
Das stimmt, Alter ist keine Krankheit. Klar, es kommen Zipperlein, es werden mehr, man muss irgendwann gucken, ob es noch Lebensfreude gibt und wenn nicht, die Entscheidung treffen. Es ist hart, keine Frage, aber auch das ist Tierliebe! Ich musste bis jetzt 3 x die Entscheidung treffen und ich finde, ich habe den "richtigen" Zeitpunkt erwischt. Keiner der 3 hat leiden müssen und wurde bis zum Schluss begleitet. Es ist wirklich das Allerschlimmste,was man tun muss und ehrlich gesagt, hält mich das im Moment davon ab, eine neue Fellnase zu suchen (Emma ging am 24.02. über die Regenbogenbrücke 🌈).
Das könnte genau meine Geschichte sein!
Nach dem dritten Hund hatten wir uns auch ganz fest vorgenommen,nie wieder Hund.
Es tat einfach zu weh.
Der Vorsatz hielt von Juli bis November!
Es war eine Leere zu Hause,keine Struktur mehr!
Dann kam durch Zufall die kleine Vanja mit 14.Wochen in unser Leben,die Vorbesitzer wollten sie nach einer Leistenbruch OPnicht mehr.
Trotz aller Probleme die eine französische Bulldogge mit sich bringt, wir lieben die Kleine über alles👍
 
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Katja
11. Juli 12:35
Unser Senior war 15. Hatte seit dem 7. Jahr eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Mit 13 kamen Rückenprobleme dazu. Er bekam täglich Schmerzmittel. Er nahm aber noch fröhlich am Alltag Teil. Dann nahm er radikal ab und begann eine Woche vor dem Abschied begann er immer mehr Futter zu verweigern. Am Wochenende hat er es dann komplett verweigert. Es wurde ein Tumor im Mund gefunden. Dienstags hatte er einen Termin für die Verabschiedung. Da wurde er plötzlich lebendig, lebte auf fraß bei der Tierärztin plötzlich wieder und reagierte gut auf uns. Sodass wir ihn doch noch einmal mitgenommen haben. Der Mittwoch war ein richtig guter Tag. Er hat sich super über die Schwiegereltern die zu Besuch kamen gefreut. Lief fröhlich durchs Haus. Sodass wir dachten er hätte noch eine Chance. Donnerstag ging es rapide abwärts. Wieder kein Futter. Erbrach die Medikamente. Er stand nur noch auf um sich im Garten zu lösen. Ab Mittags kam heftiger Durchfall der fast nur aus Blut bestand dazu. Da war dann meine Entscheidung endgültig gefallen. Am selben Abend haben wir ihn gehen lassen. Ich bin sehr froh über den Mittwoch. Es war also wurde er sich noch in Ruhe verabschieden wollen.