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Nana
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 69
zuletzt 16. Juni

Hundesitter für Mila - Kurzurlaub überstehen

Hi, Ich hab einen Hundesitter für Mila schon vor Monaten organisiert und ich lasse sie nächstes WE bei ihm. Dort ist sie im Haus mit Garten. Der Sitter hat selbst auch einen Hund und hat eine Hundetrainerlizenz und hat auch schon einen Probetag mit ihr gehabt, aber jetzt geht es eher um mich. Wenn ich daran denke, dass ich meinen Kurzurlaub am WE ohne sie verbringe, beginne ich zu weinen und hab ein total blödes Gefühl (wie Liebeskummer). Wie werde ich das los? Ich hab keine Kinder und war mir vor der Adoption nicht ganz so bewusst, dass man sich an sein Haustier SOOOO binden kann. Hatte früher einen Hamster und da ist mir das nicht so nah gegangen. Ich schau sie an und mir kommen schon die Tränen obwohl das erst nächstes WE erst ist. Ist das überhaupt ein normales Verhalten von mir? Legt sich sowas, wenn man den Hund öfter für den Urlaub abgibt?
 
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Ute
12. Juni 04:40
Genau das.💯 Ist das erste Mal emotional schwierig-oh ja-keine Frage. Aber ich finde generell einen „Back-Up“ wichtig. Nicht nur für Urlaub, sondern auch für lange Termine, Veranstaltungen wo der Hund nicht mit kann oder auch für einen Notfall. Da frag ich mich dann immer wie man das sonst lösen soll, wenn eben diese Dinge viel länger dauern als z.B. die „allein bleiben“ Zeit wenn eben kein BackUp da ist. Es gibt genügend Beispiele wo eben Hunde auch nicht mit können.
Oh ja das kommt ja noch dazu. Ich muss auch mal einkaufen, Arztbesuch, aber vor allem leider auch ins Büro. Da müssen die beiden auch alleine bleiben und es funktioniert, sogar sehr gut.
 
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Isolde
12. Juni 05:35
Kann ich sehr gut verstehen ❤️👍
 
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Celine
12. Juni 05:42
Ich würde sagen ja, es ist ein normales Verhalten, da es die erste Situation für dich ist.
Sobald du durch das Wochenende mitbekommst, wie gut das läuft, wird es dir beim nächsten Mal leichter fallen. 😊

Ich bin/ war genauso. Meine Hunde sind fast 24/7 bei mir, von daher hatte ich gerade am Anfang ein mega Problem damit. Allerdings gebe ich meine Hunde nur meinen Eltern bei längeren Aufenthalt , sprich ich fahre extra 150 km zu denen. Da ist es ruhiger und ebenso wie Urlaub für meine Hunde.
Ansonsten habe ich hier 3 Freundschaften in Berlin, bei denen die Hunde gerne gesehen sind (haben ebenfalls Hunde).

Allerdings plane ich meistens Urlaub mit denen..hab sie auch nach Kroatien mitgenommen und als nächstes plane ich Italien.

Du solltest dich im Kurzurlaub einfach gut ablenken, der Anfang ist schwer aber das wird. 😊
 
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ozzy
12. Juni 06:12
Gib sie nicht ab und nimm sie mit. Hör da doch auf dich anstatt zu fragen ob du NORMAL bist .. leb dein Leben wie du dich wohlfühlst. Das ist mein Rat.
 
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Julia 🐾Nero
12. Juni 07:08
Ich bin der Meinung, dass eine räumliche Trennung auf Zeit keine Krise bei Hund UND Mensch auslösen sollte.
Beim Hund würde man von Trennungsangst sprechen und das ist enormer Stress und nicht gut/gesund. Wieos sollte man das gleiche Verhalten auf menschlicher Seite normalisieren?

Ich würde da schon in mich gehen und mir Gedanken machen, was mich emotional so aufwühlt und welche Beziehung ich zu meinem Hund habe.
Ich würde auch klar eine enge Bindung von emotionaler Abhängigkeit differenzieren.
Eine sichere Bindung und Vertrauen ermöglichen eigentlich beiden Parteien auch ohne einander klar zu kommen. So zeigen zum Beispiel Kinder, die eine sichere Bindung zu ihren Eltern haben, ein viel größeres Explorationsverhalten und haben keine Angst, sich auch mal zu entfernen. Wohingegen Klammern eher ein Zeichen für unsichere Bindung ist (und das nicht nur in Eltern Kind Beziehung, sondern auch Partnerschaften, Freundschaften usw).

Man darf auch nicht vergessen, dass in solchen Konstellationen nicht nur der emotional Abhänge, sondern oft auch das "Opfer" dieser Abhängigkeit leiden.

Natürlich muss man das jetzt auch nicht überdramatisieren und eine Aufregung/Nervosität beim ersten Mal Hund zum Sitter geben ist völlig normal. Und jedem steht es auch frei mit Hund Urlaub zu machen.
Leider werden aber zunehmend ungesunde Abhängigkeitsverhältnisse zwischen Mensch und Hund mit besonders enger Bindung, Liebe und Fürsorge verwechselt.
 
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Lisa-Eileen
12. Juni 07:34
Bei mir hat es sich nie geändert, wir leiden beide sehr wenn wir länger voneinander getrennt sind daher gehts auch garnicht ihn iwie mal wegzugeben.
Ich würd auch nie iwo hingehen ohne ihn (abgesehn von seinem Job muss er mich ja eh begleiten), man kann ja alles so planen das der Hund mit kann also Urlaubsmäßig.
 
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Lisa-Eileen
12. Juni 07:45
Ich bin der Meinung, dass eine räumliche Trennung auf Zeit keine Krise bei Hund UND Mensch auslösen sollte. Beim Hund würde man von Trennungsangst sprechen und das ist enormer Stress und nicht gut/gesund. Wieos sollte man das gleiche Verhalten auf menschlicher Seite normalisieren? Ich würde da schon in mich gehen und mir Gedanken machen, was mich emotional so aufwühlt und welche Beziehung ich zu meinem Hund habe. Ich würde auch klar eine enge Bindung von emotionaler Abhängigkeit differenzieren. Eine sichere Bindung und Vertrauen ermöglichen eigentlich beiden Parteien auch ohne einander klar zu kommen. So zeigen zum Beispiel Kinder, die eine sichere Bindung zu ihren Eltern haben, ein viel größeres Explorationsverhalten und haben keine Angst, sich auch mal zu entfernen. Wohingegen Klammern eher ein Zeichen für unsichere Bindung ist (und das nicht nur in Eltern Kind Beziehung, sondern auch Partnerschaften, Freundschaften usw). Man darf auch nicht vergessen, dass in solchen Konstellationen nicht nur der emotional Abhänge, sondern oft auch das "Opfer" dieser Abhängigkeit leiden. Natürlich muss man das jetzt auch nicht überdramatisieren und eine Aufregung/Nervosität beim ersten Mal Hund zum Sitter geben ist völlig normal. Und jedem steht es auch frei mit Hund Urlaub zu machen. Leider werden aber zunehmend ungesunde Abhängigkeitsverhältnisse zwischen Mensch und Hund mit besonders enger Bindung, Liebe und Fürsorge verwechselt.
Ist aber denk ich mal auch n Unterschied obs nur paar Stunden/ ein Tag mal sind oder wirklich mehrere Tage.
Wie gesagt bei mir ist maximal ein Tag beiderseits zb noch ok, aber länger nicht.
Als ich in meiner letzten Beziehung wochenends also 2,5 Tage weg war weil er da nicht mit durfte hat er Durchfall bekommen und wurde schwer depressiv.
Auch mir tat es nicht gut, abgesehn davon das ich ihn eben auch als Assistenzhund brauche, ohne ihn bin ich meinen Anfällen ausgeliefert und in Gefahr.
Das ist halt schon nochmal was anderes als jetzt bei normalen Leuten.
Aber auch nach mehreren malen gabs da keine Gewöhnung, egal wie sehr meine Mum versuchte ihn aufzumuntern oder so, für ihn bin nur ich sein Rudel.
Deswegen geb ich ihn auch nicht mehr weg, es ist für uns beide nicht gut.
 
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Julia 🐾Nero
12. Juni 08:07
Ist aber denk ich mal auch n Unterschied obs nur paar Stunden/ ein Tag mal sind oder wirklich mehrere Tage. Wie gesagt bei mir ist maximal ein Tag beiderseits zb noch ok, aber länger nicht. Als ich in meiner letzten Beziehung wochenends also 2,5 Tage weg war weil er da nicht mit durfte hat er Durchfall bekommen und wurde schwer depressiv. Auch mir tat es nicht gut, abgesehn davon das ich ihn eben auch als Assistenzhund brauche, ohne ihn bin ich meinen Anfällen ausgeliefert und in Gefahr. Das ist halt schon nochmal was anderes als jetzt bei normalen Leuten. Aber auch nach mehreren malen gabs da keine Gewöhnung, egal wie sehr meine Mum versuchte ihn aufzumuntern oder so, für ihn bin nur ich sein Rudel. Deswegen geb ich ihn auch nicht mehr weg, es ist für uns beide nicht gut.
Geht es hier nicht um "normale" Menschen und Hunde?

Nanas Hund schein die Trennung ja auch nichts auszumachen, sondern ihr.

Wenn man kein Wochenende ohne Hund erträgt, muss man sich schon fragen, welche Ursache das hat.

Was konkret macht einem denn so sehr zu schaffen, dass man schon bei dem Gedanken weinen muss.
Hat man Angst, dass es dem Hund dort schlecht gehen wird? Das scheint ja nicht die Sorge zu sein (Hundetrainer, Haus und Garten, erfolgreicher Probetag).

Also was dann? Hat man Angst, dass der Hund zu viel Spaß hat und man für zwei Tage nicht die Nummer 1 ist? Klingt vielleicht sarkastisch, aber ich meine das ernst und solche Gefühle (Eifersucht) sind auch nicht ungewöhnlich. Oder weiß man selber nichts mit sich anzufangen, wenn man sich nicht mit dem Hund beschäftigt (gibt ja so einige Menschen, für die "Hundehalter" zur absoluten Identität wird und andere Interessen oder sozialen Interaktionen ohne Hund schleichend verschwinden)? Und wenn es so ist, ist man sich dessen bewusst und will man das für sich? Man kann sich ja auch dafür entscheiden und so leben wollen.

Ich sage nicht, dass auch nur eins davon auf Nana zutrifft. Aber man sollte schon reflektieren, was genau solche starken Emotionen in einem auslöst.
 
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Lisa-Eileen
12. Juni 08:36
Geht es hier nicht um "normale" Menschen und Hunde? Nanas Hund schein die Trennung ja auch nichts auszumachen, sondern ihr. Wenn man kein Wochenende ohne Hund erträgt, muss man sich schon fragen, welche Ursache das hat. Was konkret macht einem denn so sehr zu schaffen, dass man schon bei dem Gedanken weinen muss. Hat man Angst, dass es dem Hund dort schlecht gehen wird? Das scheint ja nicht die Sorge zu sein (Hundetrainer, Haus und Garten, erfolgreicher Probetag). Also was dann? Hat man Angst, dass der Hund zu viel Spaß hat und man für zwei Tage nicht die Nummer 1 ist? Klingt vielleicht sarkastisch, aber ich meine das ernst und solche Gefühle (Eifersucht) sind auch nicht ungewöhnlich. Oder weiß man selber nichts mit sich anzufangen, wenn man sich nicht mit dem Hund beschäftigt (gibt ja so einige Menschen, für die "Hundehalter" zur absoluten Identität wird und andere Interessen oder sozialen Interaktionen ohne Hund schleichend verschwinden)? Und wenn es so ist, ist man sich dessen bewusst und will man das für sich? Man kann sich ja auch dafür entscheiden und so leben wollen. Ich sage nicht, dass auch nur eins davon auf Nana zutrifft. Aber man sollte schon reflektieren, was genau solche starken Emotionen in einem auslöst.
Es war ja auch nur ein Beispiel wegen dem was du gesagt hast weil mir das einfach bissi pauschal rüberkam das es einfach n Unterschied ist ob nur paar Stunden was normal klappt wenn die Beziehung sicher und gesund ist aber eben lange Zeit trotzdem problematisch sein kann und das nicht direkt ne ungesunde Bindung ist.

Aber ja, die Punkte hier jetzt kenn ich schon auch von anderen.
 
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Nicole
12. Juni 08:51
Ich hatte meinen Hund auch mit 13 Monaten das erste Mal in einer Hundepension und mir schlimme Sorgen gemacht, ob alles gut geht.... um dann "leider" festzustellen, dass er durchaus auch mal ganz gut ohne mich klar kommt und Spaß hat ! Seit dem darf er eben auch ein mal im Jahr Urlaub VON MIR machen 😁. Umso größer ist die Wiedersehensfreude.