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Sabine
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Anzahl der Antworten 295
zuletzt 11. Juni

Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Hallo zusammen ich mach mir gerade Gedanken, dass ein bekannter Hundetrainer,der immer propagiert hat, dass es wichtig ist vor dem Kauf eines Hundes zu überlegen was einem wichtig ist. Also z.B. kein Jagdtrieb, wachsam oder familienfreundlich, viel Energie oder eher wenig usw. Dazu gab es auch kostenlose Beratung in den Hundeschulen. Jetzt hat er eine Tierschutzorganisation gegründet und vermittelt Hunde aus dem Ausland bei denen man weder weiß was sie erlebt haben noch welche Rassen enthalten sind. Oft ist ja ein großer Anteil Jagd- oder Herdenschutzhund enthalten. Was denkt ihr darüber?
 
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Steffi
8. Juni 07:04
Auslandsvermittlungen durch den MR-Verein? Ich würde mich über eine Quelle freuen. Ich habe auf die Schnelle nichts in der Richtung finden können.
Ich auch nicht. Der von ihm gegründete Verein 'Adoptieren statt Produzieren eV' unterstützt nach Kurzrecherche verschiedene Tierschutzprojekte im In- und Ausland.
Und bietet Menschen Unterstützung / Beratung bei der Auswahl von geeigneten Tierschutzhunden und seriösen Vereinen. Außerdem gibt es wohl besondere Trainingsangebote in seinen Hundeschulen für Menschen, die sich für einen Tierschutzhund entschieden haben.
 
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Katrin
8. Juni 07:04
Schade. Selbst gesagt, unsere Tierheime brauchen Entlastung. Ich könnte mir gar nicht vorstellen, keinen individuellen Hund zu haben. Wenn ich mir vorstelle, dass ich meinen verstorbenen Hund immer wieder als Duplikat sehe. Furchtbar!
Nein,nicht Schade sondern verantwortungsvoll gewählt. Ich hab nicht nur Verantwortung für das Tier sondern auch für meine Familie und kann über eine gut gewählte Zucht sicherstellen das passende Tier für uns zu finden das sich hier gut einfügen kann und meine/unsere Ansprüche und Erwartungen auch erfüllen kann. Deswegen sitzen Hunde aus guter seriöser Herkunft auch so gut wie nie im TH.

Individuell ist auch ein Hund vom Züchter. Jedes Lebewesen ist das.
 
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Petra
8. Juni 07:06
Nein,nicht Schade sondern verantwortungsvoll gewählt. Ich hab nicht nur Verantwortung für das Tier sondern auch für meine Familie und kann über eine gut gewählte Zucht sicherstellen das passende Tier für uns zu finden das sich hier gut einfügen kann und meine/unsere Ansprüche und Erwartungen auch erfüllen kann. Deswegen sitzen Hunde aus guter seriöser Herkunft auch so gut wie nie im TH. Individuell ist auch ein Hund vom Züchter. Jedes Lebewesen ist das.
Trifft es fast, auch Hunden aus guter Zucht kann es Treffen ins TH zu kommen, weil der Halter nicht geeignet war.
 
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Heike
8. Juni 07:07
Wenn man dort vor Ort zb Straßen Hunde kastriert wäre es wesentlich günstiger als einen Hund nach Deutschland zu u holen. Die Vermehrung würde eingedämmt und somit wären nicht mehr soviele Tötung Stationen nötig. Habe ich damit unrecht? So ein Flug für einen Hund wie viele Hunde könnten vor Ort kastriert werden?
Ich bin der Meinung, dass Kastrationen im Ausland unabdingbar sind, wie soll die Population sonst eingedämmt werden. Jeden Hund einfangen und nach Deutschland zu holen kann nicht die Lösung sein.
Ich habe auch einen Hund aus dem Tierschutz, weil ich den Tierheimen mit 63 Jahren zu
ALT war, um einen zu bekommen .
Ich wollte keinen Welpen, sondern einen Erwachsenen.
Deshalb habe ich die TSOs durchsucht nach einem passenden Hund.
Ich Spende jeden Monat, damit Hunde dort vor Ort kastriert werden können.
Alles andere macht wenig Sinn.
P.S.: der Schäferhund Mischling den ich adoptieren wollte sitzt immer noch im Tierheim, das ist jetzt 4 Jahre her. Aber das ist ein anderes Thema.
 
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Katrin
8. Juni 07:08
Trifft es fast, auch Hunden aus guter Zucht kann es Treffen ins TH zu kommen, weil der Halter nicht geeignet war.
In der Regel landet der Hund wieder beim Züchter, außer es läuft mal ganz unglücklich.
 
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Lina
8. Juni 07:12
Der Gedanke, zuerst die deutschen Tierheime zu leeren, macht natürlich Sinn. Versteh ich auch. In der Fragestellung geht es darum was einem wichtig ist: kein Jagdtrieb, wachsam, familienfreundlich etc. Aber was kann mir denn das Tierheim über einen bestimmten Hund sagen? Die Tierheime die ich kenne, halten die Hunde einzeln im Zwinger. Wenn die Hunde Glück haben haben sie einen engagierten Gassi-Gänger der sie einmal am Tag rausholt.
Ist der Hund nun stubenrein? Katzenverträglich? Kann allein bleiben? Kinderfreundlich? Woher soll das Tierheim das nun wissen? Sich auf den vorherigen Besitzer verlassen, der das Tier abgegeben hat? Ja die Tierheime leisten eine Wahnsinnsarbeit aber eine 1zu1 Betreuung ist einfach nicht möglich.
Und als ich vor 6 Jahren in den Tierheimen war, gab es nur große verhaltensauffällige Hunde. Zu meinem Lebensstil passte aber nur ein kleinerer leichter Hund. Für mich als Hundeanfänger war eine Pflegestelle ideal. Da lernt der Hund den Alltag kennen: gassi, Futter, schlafen etc etc und kann schonmal ankommen, es ist ruhig und eine entspannte Atmosphäre nicht so wie im Zwinger. Mir war einfach wichtig so viel wie möglich über den Charakter in Vorfeld zu wissen.

Und einfach mal Verantwortung zu übernehmen und einen nicht so einfachen Hund aus dem Tierheim zu nehmen finde ich irgendwie nicht zielführend.

Schwarze Schafe gibt es überall. Es gibt wundervolle Züchter und ganz schlechte. Es gibt miserable Tierschutzvereine aber auch ganz tollen Tierschutz.
 
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Nicolai
8. Juni 07:20
Warum eigentlich so wischi-waschi, ? Es geht um Martin Rütter und „Adoptieren statt produzieren“ Sehe ich das richtig?
Danke.
 
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Jörg
8. Juni 07:21
Züchten ist nicht einfach nur Geld verdienen. Es gibt sicher unverantwortliche Vermehrer, dass betrifft aber nicht allgemein das große Thema "Zucht" - diese hat ihre Daseinsberechtigung vor allem bei vielen bestimmten "Arbeitshunden", alles wo man Verhaltensweisen und Wesensstrukturen vorher abschätzen können sollte. Aber ich möchte hier auch nicht die Zucht in den Vordergrund stellen oder als das einzig wahre oder sowas darstellen. Sicher kann man bei keinem einzigen Hund vorher ganz sicher Probleme ausschließen, oft sind Probleme durch Erziehung, Kompetenz der Halter und von Grund auf falscher Prägung verursacht, was aber auch nicht die einzigen Gründe sind. Für mich ist das ein Irrglaube, dass man nachhaltig etwas verbessert durch Aufnahme von der Tieren aus dem Ausland. Das lindert nur die Symptome, aber nicht die Ursachen. Deshalb verstehe ich diese Richtung der Romantisierung und Emotionalisierung zum Thema ATS nicht und betrachte das eher sachlich. Ich sage damit nicht, dass ich ATS allgemein sinnlos oder schlecht finde, in Gegenteil, ich finde das toll, dass sich Menschen für den Tierschutz, egal wo, einsetzen. Ich denke nur, dass es nicht das sinnvollste ist durch groß angelegtes importieren dort vor Ort wirklich nachhaltig Probleme zu lösen. Zumal es auch neue Probleme eröffnet, indem sich ein neuer krimineller Markt entwickelt (wo Nachfrage ist, wird ein Angebot geschaffen). Es gäbe noch mehr Punkte auf die ich jetzt nicht eingehe. Ich habe das Gefühl, dass das gar nicht oder immer weniger überhaupt noch hinterfragt wird und viele Menschen rein nur eine absolut positive Seite von ATS sehen. Moralisch finde das dazu gesagt schwierig einzuordnen, dass man lieber einen Straßenhund übertrieben gesagt "durch die halbe Welt" fahren lässt, statt zuerst einmal Verantwortung zu übernehmen für einen vllt auch nicht so einfachen Hund, den auch übertrieben gesagt "der eigene Nachbar" mal zum Tierheimhund gemacht hat. Nach dem Motto Probleme die wir selbst verursachen, lösen wir einfach nicht, wir ignorieren diese viel mehr bzw geben sie einfach weg, und gucken lieber wo anders hin. Mehr werde ich dazu nicht mehr sagen.
Ich hab doch eigentlich eine ganz einfache Frage gestellt? Und habe nichts zur Zucht oder sonstigem in dieser Frage erwähnt. Also bitte nur auf diese Frage antworten.
 
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Petra
8. Juni 07:22
In der Regel landet der Hund wieder beim Züchter, außer es läuft mal ganz unglücklich.
Es gibt etliche die in Ridgeback in Not zum. Beispiel vermittelt werden.
 
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Katrin
8. Juni 07:25
Es gibt etliche die in Ridgeback in Not zum. Beispiel vermittelt werden.
Das gibt es bei jeder Rasse, nur kommen diese Hunde halt nicht aus einer verantwortungsvollen Zucht. Verantwortungsvolle Züchter haben in der Regel eine Vertragsklausel das der Hund dann zurück zum Züchter kommt.