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Sabine
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Anzahl der Antworten 295
zuletzt 11. Juni

Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Hallo zusammen ich mach mir gerade Gedanken, dass ein bekannter Hundetrainer,der immer propagiert hat, dass es wichtig ist vor dem Kauf eines Hundes zu überlegen was einem wichtig ist. Also z.B. kein Jagdtrieb, wachsam oder familienfreundlich, viel Energie oder eher wenig usw. Dazu gab es auch kostenlose Beratung in den Hundeschulen. Jetzt hat er eine Tierschutzorganisation gegründet und vermittelt Hunde aus dem Ausland bei denen man weder weiß was sie erlebt haben noch welche Rassen enthalten sind. Oft ist ja ein großer Anteil Jagd- oder Herdenschutzhund enthalten. Was denkt ihr darüber?
 
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Jörg
8. Juni 05:15
Und was genau hat das hier mit dem Thema zu tun ??
Hast ja Recht ich habe mich wieder hinreißen lassen zu einem Thema zu antworten worum es hier eigentlich gar nicht geht.
 
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Jörg
8. Juni 05:24
Ja, alles ist besser, als züchten. Züchten ist Geld verdienen, sonst nichts. Manchmal Rassen die komplett Fehlgezüchtet sind und eh verboten gehörten. Ich kenne Hunde vom Züchter, die nicht gut sozialisiert werden und ebenso ängstlich sind und z.B. alles anbellen, oder an Mülltonnen nicht vorbeigehen, weil die gestern noch nicht da standen. Es kann sowohl bei Zuchthund, als auch bei Tierschutzhund zu Problemen kommen. Eine Garantie gibt es für Lebewesen zum Glück nicht.
Was haben den verbote für mancher Rassen (nachweislich) bisher gebracht?
 
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Tina
8. Juni 06:09
Was haben den verbote für mancher Rassen (nachweislich) bisher gebracht?
Züchten ist nicht einfach nur Geld verdienen. Es gibt sicher unverantwortliche Vermehrer, dass betrifft aber nicht allgemein das große Thema "Zucht" - diese hat ihre Daseinsberechtigung vor allem bei vielen bestimmten "Arbeitshunden", alles wo man Verhaltensweisen und Wesensstrukturen vorher abschätzen können sollte.

Aber ich möchte hier auch nicht die Zucht in den Vordergrund stellen oder als das einzig wahre oder sowas darstellen.

Sicher kann man bei keinem einzigen Hund vorher ganz sicher Probleme ausschließen, oft sind Probleme durch Erziehung, Kompetenz der Halter und von Grund auf falscher Prägung verursacht, was aber auch nicht die einzigen Gründe sind.

Für mich ist das ein Irrglaube, dass man nachhaltig etwas verbessert durch Aufnahme von der Tieren aus dem Ausland. Das lindert nur die Symptome, aber nicht die Ursachen. Deshalb verstehe ich diese Richtung der Romantisierung und Emotionalisierung zum Thema ATS nicht und betrachte das eher sachlich.

Ich sage damit nicht, dass ich ATS allgemein sinnlos oder schlecht finde, in Gegenteil, ich finde das toll, dass sich Menschen für den Tierschutz, egal wo, einsetzen. Ich denke nur, dass es nicht das sinnvollste ist durch groß angelegtes importieren dort vor Ort wirklich nachhaltig Probleme zu lösen. Zumal es auch neue Probleme eröffnet, indem sich ein neuer krimineller Markt entwickelt (wo Nachfrage ist, wird ein Angebot geschaffen). Es gäbe noch mehr Punkte auf die ich jetzt nicht eingehe. Ich habe das Gefühl, dass das gar nicht oder immer weniger überhaupt noch hinterfragt wird und viele Menschen rein nur eine absolut positive Seite von ATS sehen.

Moralisch finde das dazu gesagt schwierig einzuordnen, dass man lieber einen Straßenhund übertrieben gesagt "durch die halbe Welt" fahren lässt, statt zuerst einmal Verantwortung zu übernehmen für einen vllt auch nicht so einfachen Hund, den auch übertrieben gesagt "der eigene Nachbar" mal zum Tierheimhund gemacht hat. Nach dem Motto Probleme die wir selbst verursachen, lösen wir einfach nicht, wir ignorieren diese viel mehr bzw geben sie einfach weg, und gucken lieber wo anders hin.

Mehr werde ich dazu nicht mehr sagen.
 
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S
8. Juni 06:23
🐾 Der PerfektHund™ für Menschen, die keine Überraschungen mögen 🐾

Tierheime sind voll? Schrecklich! 😔

Auslandstierschutz? Furchtbar viele Hunde ohne Zuhause, aber nicht unser Problem! 😔

Einen Hund von dort nehmen? Also bitte. 😳

Dafür gibt es doch den PerfektHund™ vom Züchter!

✅ Keine Wundertüte
✅ Keine Vergangenheit
✅ Keine Eigenheiten
✅ Keine Überraschungen
✅ Charakter, Gesundheit und Verhalten lebenslang planbar
✅ Exakt nach Wunsch produziert

Anders als diese unperfekten Tierheim- u Tierschutzhunde.

Und falls die Tierheime trotzdem weiter überquellen, liegt das natürlich nicht daran, dass ständig neue Hunde gezüchtet werden, während viele vorhandene Hunde keine Chance bekommen. Das Problem müssen dann einfach andere lösen 😵‍💫

Volle Tierheime sind zwar ein riesiges Problem, aber doch bitte nicht mein Problem?!

Außerdem hat schließlich jeder ein Grundrecht auf einen maßgeschneiderten Hund, der möglichst genau so aussieht, sich genau so verhält und genau die Eigenschaften mitbringt, die man bestellt hat. Dass Hunde Lebewesen und keine Produkte sind, wollen wir an dieser Stelle mal nicht unnötig verkomplizieren.

Und wer weiß, vielleicht sollten wir dieses Prinzip künftig auch bei Menschen anwenden. Überraschungen, Macken, Vorgeschichten und Unperfektheit sind schließlich ziemlich lästig.

- Ironie off. -
 
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SandrA
8. Juni 06:25
Züchten ist nicht einfach nur Geld verdienen. Es gibt sicher unverantwortliche Vermehrer, dass betrifft aber nicht allgemein das große Thema "Zucht" - diese hat ihre Daseinsberechtigung vor allem bei vielen bestimmten "Arbeitshunden", alles wo man Verhaltensweisen und Wesensstrukturen vorher abschätzen können sollte. Aber ich möchte hier auch nicht die Zucht in den Vordergrund stellen oder als das einzig wahre oder sowas darstellen. Sicher kann man bei keinem einzigen Hund vorher ganz sicher Probleme ausschließen, oft sind Probleme durch Erziehung, Kompetenz der Halter und von Grund auf falscher Prägung verursacht, was aber auch nicht die einzigen Gründe sind. Für mich ist das ein Irrglaube, dass man nachhaltig etwas verbessert durch Aufnahme von der Tieren aus dem Ausland. Das lindert nur die Symptome, aber nicht die Ursachen. Deshalb verstehe ich diese Richtung der Romantisierung und Emotionalisierung zum Thema ATS nicht und betrachte das eher sachlich. Ich sage damit nicht, dass ich ATS allgemein sinnlos oder schlecht finde, in Gegenteil, ich finde das toll, dass sich Menschen für den Tierschutz, egal wo, einsetzen. Ich denke nur, dass es nicht das sinnvollste ist durch groß angelegtes importieren dort vor Ort wirklich nachhaltig Probleme zu lösen. Zumal es auch neue Probleme eröffnet, indem sich ein neuer krimineller Markt entwickelt (wo Nachfrage ist, wird ein Angebot geschaffen). Es gäbe noch mehr Punkte auf die ich jetzt nicht eingehe. Ich habe das Gefühl, dass das gar nicht oder immer weniger überhaupt noch hinterfragt wird und viele Menschen rein nur eine absolut positive Seite von ATS sehen. Moralisch finde das dazu gesagt schwierig einzuordnen, dass man lieber einen Straßenhund übertrieben gesagt "durch die halbe Welt" fahren lässt, statt zuerst einmal Verantwortung zu übernehmen für einen vllt auch nicht so einfachen Hund, den auch übertrieben gesagt "der eigene Nachbar" mal zum Tierheimhund gemacht hat. Nach dem Motto Probleme die wir selbst verursachen, lösen wir einfach nicht, wir ignorieren diese viel mehr bzw geben sie einfach weg, und gucken lieber wo anders hin. Mehr werde ich dazu nicht mehr sagen.
Den letzten Absatz verstehe ich nicht ganz. Wer genau „guckt denn woanders hin“? Der Mensch, der einen ATS Hund adoptiert, Verantwortung für diesen übernimmt und dessen Schutzgebühr in den TS (auch dem deutschen☝️)fließt? Oder derjenige, der sich für einen Hund vom Züchter entscheidet? Wenn es darum geht, zuerst Verantwortung für deutsche Hunde in deutschen Tierheimen zu übernehmen, müsste diese Frage dann nicht grundsätzlich jedem zukünftigen Hundehalter gestellt werden?
 
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Tina
8. Juni 06:35
Den letzten Absatz verstehe ich nicht ganz. Wer genau „guckt denn woanders hin“? Der Mensch, der einen ATS Hund adoptiert, Verantwortung für diesen übernimmt und dessen Schutzgebühr in den TS (auch dem deutschen☝️)fließt? Oder derjenige, der sich für einen Hund vom Züchter entscheidet? Wenn es darum geht, zuerst Verantwortung für deutsche Hunde in deutschen Tierheimen zu übernehmen, müsste diese Frage dann nicht grundsätzlich jedem zukünftigen Hundehalter gestellt werden?
Ja ich finde die Frage ob es ein Tierheimhund (aus der Region) werden kann, sollte sich jeder stellen, der sich einen Hund anschaffen möchte.

Natürlich verstehe ich auch Argumente, die dagegen sprechen und das nicht jeder in jeder Lebenslage stemmen kann.

Ich verstehe deinen Punkt nicht, dass die Schutzgebühren vom ATS ja auch dem deutschen Tierschutz zugute kommen. Schön und gut. Aber das tun doch auch die Schutzgebühren im Tierheim um die Ecke und das ganz ohne riesige Umstände, Logistik, extrem lange Reisen etc.
 
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Steffi
8. Juni 06:43
Ich habe gerade den Teamhinweis gelesen. Kann mir jemand erklären, was genau diskutiert werden soll?
 
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Li
8. Juni 06:48
Da muss man sich aber auch die Frage stellen warum dort soviele Hunde unterwegs sind warum leben dort soviele Hunde auf der Straße und ist es nicht die Aufgabe der Staatsoberhäupter da mal so ein wenig auf die Vermehrung zu achten. Das wird dort schlichtweg einfach nicht gemacht gibt ja immer einer der das unterstützt. Zb Deutsche die sich genau für ein Auslandshund entscheiden, was im grunde ja gut ist nur dann vor Ort der Staat sich zurucklehnt und nichts macht außer solche Stationen ein zu richten.
Das Wichtigste hast du aber vergessen :
Was können die armen Hunde dafür?
Ob das Land was macht oder nicht, liegt nicht in unserer Macht.

Aber den Hunden helfen, das können wir, indem wir Organisationen finanziell unterstützen, die sich der Tiere annehmen, Kastrationen durchführen, die Tiere füttern und tierärztlich versorgen lassen.

Oder man adoptiert einen Hund
Das ist doch schön, wenn man weiß, dass es wieder einem Hund besser geht .
 
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Kirsten
8. Juni 06:48
Ich habe gerade den Teamhinweis gelesen. Kann mir jemand erklären, was genau diskutiert werden soll?
Auslandsvermittlungen durch den MR-Verein?
Ich würde mich über eine Quelle freuen. Ich habe auf die Schnelle nichts in der Richtung finden können.
 
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Petra
8. Juni 07:02
Den letzten Absatz verstehe ich nicht ganz. Wer genau „guckt denn woanders hin“? Der Mensch, der einen ATS Hund adoptiert, Verantwortung für diesen übernimmt und dessen Schutzgebühr in den TS (auch dem deutschen☝️)fließt? Oder derjenige, der sich für einen Hund vom Züchter entscheidet? Wenn es darum geht, zuerst Verantwortung für deutsche Hunde in deutschen Tierheimen zu übernehmen, müsste diese Frage dann nicht grundsätzlich jedem zukünftigen Hundehalter gestellt werden?
Nein, man muss nicht zuerst abchecken ob man einen Tierschutzhund holen sollte. Man sollte den Menschen einfach frei überlassen lassen welchen Hund er holt ohne Überlegung! Warum und wieso und weshalb zu fragen ist unrelevant und sollte meiner Meinung nach nie zur Debatte stehen. Jeder darf seinen eigenen Grund haben welchen Hund er will. Welch eine Debatte andauernd.
Das ist auch nicht wirklich das Thema hier.