Deswegen sollte man ja auch einen Hund für sich aussuchen, dem man möglichst viel bieten kann, was seiner genetischen Veranlagung entspricht.
Einen Arbeitshund wirst du auch mit guter Aufzucht und Erziehung nicht zu einem Sofahund machen.
Ein Hund mit viel Energie und Lauffreude wird mit 3 mal an der kurzen Leine um den Block am Tag wohl auch nicht zufrieden sein.
Bei wild gemischten Mischlingen weiß man dann eben nicht was drinsteckt, da sollte man wenigstens auf Größe, Gewicht und Körperbau achten, das gibt ja auch schon einiges her.
Je weniger man weiß, desto mehr hat man natürlich ein Überraschungsei.
Wobei man auch nicht enttäuscht sein darf, wenn der Hund die Rassebeschreibung nicht gelesen hat. Mein Lagotto (mix?) sollte bellfreudig, wachsam, selbstständig und energiegeladen sein. Er sucht selbstständig Futter, ist stinkendfaul, so gut wie stumm und für Wachsam sein fehlt das Wach sein.
Den „Arbeitshund“ hat er in Italien gelassen 🙃
(Das heißt nicht, dass ich nicht daran glaube, dass Rassen spezielle Rasseeigenschaften haben. Aber es gibt die Einhörner, die entspannen Arbeitshunde, die umgänglichen Herdenschutzhunde, die Jagdhunde ohne Trieb etc.).