Mir ist Rasse oder Mischling eigentlich egal, so lange der Hund (und zwar genau DIESES Individuum!) zu mir passt.
Klaro: beim Züchter kann man sich die Rasse und die Aufwuchsbedingungen aussuchen. Aber ein Garant für einen passenden Hund ist das nicht -> auch hier gibt‘s genug Beispiele, dass sich auch da Entwicklungen einstellen können, die durchaus zu Konflikten führen.
Mir war als Ersthund-Besitzer eine möglichst gute Einschätzung wichtig, also sollte es ein erwachsenes Tier sein. Klar, gibt’s auch ab und an mal aus der Zucht (Rückläufer, doch nicht für die Zucht geeignet…), aber da ist man schon eher bei der Nadel im Heuhaufen… gerade, wenn man sich schon auf eine bestimmte Rasse festgelegt hat!
Also Mischling und da 1. möglichst realitätsnahe Lebensumstände (Pflegefamilie), 2. Einschätzung von Leuten mit Erfahrung (uns wurde von etlichen Hunden mit guten Gründen abgeraten, auch wenn die rosarote Brille was anderes sagte 🥴) 3. die Möglichkeit den Hund selber kennenzulernen (mit der ganzen Familie) -> sollte also dicht dran sein.
So haben wir den für uns perfekten Hund gefunden, der echt zu uns passt wie A… auf Eimer!😀
Ich finde nix Verwerfliches daran, diesen ganzen Prozess nicht komplett dem zukünftigen Hundehalter zu überlassen, sondern das professionell aufzuziehen. Etliche sind da ja offenbar ziemlich überfordert.
Ich habe das Projekt von Steve Kaye und auch den anderen bekannten Namen (haben ja alle inzwischen ähnliche Projekte) genau so verstanden…
PS: Woher der Hund kommt, ist für mich da eigentlich nicht wichtig. Nur vom Vermehrer sollte es nicht sein, da ich sowas nicht unterstützen möchte. Die Argumente mit „die leiden“ oder „kommen aus der Tötungsstation“ lösen bei mir allerdings einen gegenteiligen Reflex aus -> Mitleid ist beim Hundekauf ein schlechter Ratgeber, finde ich! Schließlich sucht man einen Partner für mindestens die nächsten 10Jahre, da sollten andere Kriterien zählen!!!