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Sabine
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zuletzt 11. Juni

Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Hallo zusammen ich mach mir gerade Gedanken, dass ein bekannter Hundetrainer,der immer propagiert hat, dass es wichtig ist vor dem Kauf eines Hundes zu überlegen was einem wichtig ist. Also z.B. kein Jagdtrieb, wachsam oder familienfreundlich, viel Energie oder eher wenig usw. Dazu gab es auch kostenlose Beratung in den Hundeschulen. Jetzt hat er eine Tierschutzorganisation gegründet und vermittelt Hunde aus dem Ausland bei denen man weder weiß was sie erlebt haben noch welche Rassen enthalten sind. Oft ist ja ein großer Anteil Jagd- oder Herdenschutzhund enthalten. Was denkt ihr darüber?
 
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Sabine
8. Juni 08:37
Ja wenn man sich so für Auslandshunde einsetzt braucht es in Deutsch keine Züchter mehr. Was ist daran nicht zu verstehen.
Dein Hund ist von einem deutschen Züchter oder aus dem Tierheim( die Rasse sitzt da ja in Massen)?
 
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Jörg
8. Juni 08:37
Es gibt keine Diskussion über Tötungsstationen in Deutschland. Vielleicht mal zurück zum Thema, s. Dogoramahinweis.
Es gab diese Diskussion wegen Tötungsstationen während der Corona Zeit.
 
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Sabine
8. Juni 08:40
Es gab diese Diskussion wegen Tötungsstationen während der Corona Zeit.
Das muss ich verpasst habe .Da hast du sicher einen Link zu einem Beitrag darüber?
 
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Katja
8. Juni 08:41
Ja, sie sind überfüllt. Dann bitte aber auch keine neuen Hunde im Land produzieren lassen, wenn das das Argument gegen Tiere aus dem Ausland ist. Wenn's einem um die vollen Tierheime geht, auch im Tierheim wird man einen Hund finden der zu einem passt oder der seinen Vorstellungen entspricht, es dauert vielleicht etwas, aber Tiere sollten auch nicht wie irgendein Produkt behandelt werden, welches man sich direkt und problemlos kaufen kann.
Wenn ich darauf warten würde, dass ich hier im Tierheim einen passenden Hund für mich finde kann ich lange warten.
Hier sind in der Regel Listenhunde (die in Bayern nicht vermittelt werden dürfen) und problematische Hunde (Beissvorfälle etc.).
Vielleicht ist das in anderen Tierheimen anders 🤷‍♀️
 
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S
8. Juni 08:44
Es gab diese Diskussion wegen Tötungsstationen während der Corona Zeit.
Also jetzt sind wir schon bei deutschen Tötungsstationen angekommen?
Finde es ja immer schwierig, mit hypothetischen Horrorszenarien zu argumentieren. Vor allem, wenn gleichzeitig die naheliegende Frage ausgeblendet wird, warum bei vollen Tierheimen weiterhin neue Hunde gezüchtet werden sollen. Zudem gab es eine solche Diskussion nicht, vielleicht auf Telegram, aber nie ernsthafte Diskussionen.

Naja das Thema ist ja aber auch Eigenschaften. Und da bleibe ich dabei, dass es auch im Tierschutz Mischlinge geben wird, die zu einem passen.
 
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Jörg
8. Juni 08:45
Das muss ich verpasst habe .Da hast du sicher einen Link zu einem Beitrag darüber?
Da brauche ich dir kein Link schicken dabei ging es um Tiere die über Jahre im Tierheim sitzen und von daher als unvermitbar gelten.
 
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Julia 🐾Nero
8. Juni 08:46
Solange ich denken kann gibt es solche Programme, und solange ich denken kann hat sich dort vor Ort kaum was geändert. Ich möchte jetzt einfach mal die Frage beantwortet bekommen was ist wenn Deutsche Tierheime keine Tiere mehr aufnehmen können, und aus dem Grund die Regierung beschließt Tötungsstationen ein zu richten? Wollt ihr dann weiterhin den ATS unterstützen oder lieber hier verhindern das es zu solchen Stationen kommt. Ich habe nichts gegen den Auslandshund. Ich befürchte nur das hier die Kapazitäten mittlerweile kurz vor Ende stehen. Und das mit den Tötungsstationen war vor Jahren schonmal eine Politische Diskussion in Deutschland die gerade so abgewendet worden ist.
Die Tötung gibt es in Deutschland ja schon. Nicht zentralisiert in Stationen, aber dezentralisiert und ohne öffentliche Aufmerksamkeit.

Gestern wieder bei Malinois in Not gelesen: 2 Jähriger, gesunder Rüde eingeschläfert, weil Besitzer nachweisen konnten, dass sie ihn weder vermitteln noch ins Tierheim geben konnten.

Natürlich passiert es nicht in dem Ausmaß wie im Ausland und die Euthanasie läuft sicher humaner ab. Aber gesunde, junge Hunde sterben in Deutschland, weil es keine Kapazitäten gibt.

Daran ist aber nicht der ATS Schuld, sondern dass immer noch jeder Hunde produzieren und immer noch jeder alle möglichen Hunde, völlig unabhängig von Lebenssituation oder Eignung, kaufen kann.
 
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Jörg
8. Juni 08:46
Also jetzt sind wir schon bei deutschen Tötungsstationen angekommen? Finde es ja immer schwierig, mit hypothetischen Horrorszenarien zu argumentieren. Vor allem, wenn gleichzeitig die naheliegende Frage ausgeblendet wird, warum bei vollen Tierheimen weiterhin neue Hunde gezüchtet werden sollen. Zudem gab es eine solche Diskussion nicht, vielleicht auf Telegram, aber nie ernsthafte Diskussionen. Naja das Thema ist ja aber auch Eigenschaften. Und da bleibe ich dabei, dass es auch im Tierschutz Mischlinge geben wird, die zu einem passen.
Zu deiner Frage ich weiß es nicht. Jetzt kannst du mir auch bitte meine Hypothetische Frage beantworten.
 
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Heike
8. Juni 08:52
Ich würde dem Herrn vermutlich erst mal Doppelmoral vorwerfen. Auf der anderen Seite können sich Menschen auch ändern, und das sollte man dann auch anerkennen. Ich halte sein Projekt durchaus für unterstützenswert. Obwohl die Hunde in dieser Umgebung eher funktionieren als leben, da der Stressfaktor für sie einfach noch zu hoch sein kann. Aber in Anbetracht dessen, dass viele Hunde erst drei Monate nach der Ankunft bei ihrer neuen Familie ihr wahres Ich zeigen, ist das schon mal ein guter Ansatz. Viele unterschätzen leider Hunde aus dem Tierschutz oder gar dem Auslandstierschutz. Sie denken, sie tun etwas Gutes, verzweifeln dann aber oft an der Aufgabe. Gerade Menschen, die nie zuvor einen Hund hatten. Jenen, die es durchziehen, muss man folglich deutlich Respekt zollen. Auch wenn es natürlich viele Hunde gibt, die von Anfang an einfach Zucker sind.
Stimmt, wir haben so ein Exemplar aus Bulgarien, einfach nur Zucker.
Meinen 2. Schäfi hatte ich aus dem Tierheim, auch ein wunderbarer Hund.
Das Problem mit Auslandshunden sehe ich darin, dass die Einschätzung des Hundes nicht wirklich stimmt. Es gibt dann eine Beschreibung, z.B.:dass der Hund schüchtern ist, aber in Wirklichkeit ist er panisch und hat Angst vor Allem.
Das ist jetzt keine Kritik an den Menschen, die den Hunden helfen möchten.

Der Hund wird irgendwo im Nirgendwo eingefangen/ gerettet vor einem Leben auf der Straße, obwohl er vielleicht ein Zuhause hat, und muss dann in einen Shelter o. Tierheim. Er wurde seiner Freiheit beraubt und versteht die Welt nicht mehr. Er freut sich dann über Menschen, weil das bedeutet für ihn Futter oder Streicheleinheiten. Der Hund ist dann einfach nett und zutraulich und wird auch so beschrieben.
So, und jetzt muss er eine ewig lange, bestimmt nicht angenehme Fahrt, hinter sich bringen um bei Menschen untergebracht zu werden, die es"gut"mit ihm meinen!!!
Er gewöhnt sich irgendwann ein , aber nach einigen Monaten, wenn er dann angekommen ist, zeigt das Tier Eigenschaften, die hier nicht gewollt sind.
Aber in seiner Heimat wurde er gehalten, um den Besitz seiner Menschen zu verteidigen, und auch anzugreifen, wenn es nötig war, weil das erwünscht war.
Dann ist er "schwierig", man kann damit nicht umgehen und schwupps, landet er im Tierheim als nicht vermittelbar. Das hat er nicht verdient!!
Ich denke einfach, dass Menschen, die einen Hund aus dem Ausland möchten, sich besser informieren sollten und und nicht nur die" Rettung"des Hundes im Vordergrund steht.
Vielleicht möchte dieser Hund nicht gerettet werden, weil sein Leben gut ist.

In Osteuropa werden Hunde nicht zum Kuscheln gehalten, sondern um eine Aufgabe zu erfüllen. Und das wird er in seinem neuen Zuhause auch machen.
 
Beitrag-Verfasser
S
8. Juni 08:52
Zu deiner Frage ich weiß es nicht. Jetzt kannst du mir auch bitte meine Hypothetische Frage beantworten.
Kann hypothetische Fragen natürlich beantworten, nur bringt uns das in der Diskussion ja nicht wirklich weiter.
Wenn deutsche Tierheime tatsächlich an dem Punkt wären, dass Tiere massenweise getötet werden müssten, dann wäre ich natürlich dagegen. Allerdings, und das sage ich bereits die ganze Zeit, würde ich mich dann genauso fragen, warum weiterhin neue Hunde gezüchtet werden, während die vorhandenen nicht versorgt werden können.
Bei vollen Tierheimen wird sehr oft der ATS diskutiert, aber selten, dass hier gleichzeitig ständig neue Hunde produziert werden.