Es ist ja auch fragwürdig. Denn man rettet einen Hund und 10 neue werden produziert wovon dann wieder 9 sterben werden. Das ist wie gegen Windmühlen kämpfen und bringt keinerlei Verbesserung.
Nochmal: Mir ging es nicht darum, ob ATS die Ursachen des Problems löst oder nicht. Meine Frage bezog sich auf den moralischen Maßstab, der hier angelegt wird.
Wenn man der Ansicht ist, dass man sich zuerst fragen sollte, ob ein Hund aus dem örtlichen Tierheim infrage kommt, dann müsste sich diese Frage doch jeder stellen, der einen Hund anschaffen möchte - also auch jemand, der sich für einen Hund vom Züchter entscheidet.
Und was die Aussage betrifft, man rette einen Hund und zehn neue würden nachkommen: Die Rettung dieser Hunde ist ja nicht die Ursache für deren Existenz. Ob man nun einen einzelnen Hund aufnimmt oder nicht, hat diese Hunde nicht hervorgebracht.
Deshalb habe ich mich gefragt, warum die moralische Frage mal wieder einseitig dem ATS-Halter gestellt wird.