Home / Forum / Spaß & Tratsch / Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Verfasser-Bild
Sabine
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 295
zuletzt 11. Juni

Eigenschaften Rasse gegen Mischling

Hallo zusammen ich mach mir gerade Gedanken, dass ein bekannter Hundetrainer,der immer propagiert hat, dass es wichtig ist vor dem Kauf eines Hundes zu überlegen was einem wichtig ist. Also z.B. kein Jagdtrieb, wachsam oder familienfreundlich, viel Energie oder eher wenig usw. Dazu gab es auch kostenlose Beratung in den Hundeschulen. Jetzt hat er eine Tierschutzorganisation gegründet und vermittelt Hunde aus dem Ausland bei denen man weder weiß was sie erlebt haben noch welche Rassen enthalten sind. Oft ist ja ein großer Anteil Jagd- oder Herdenschutzhund enthalten. Was denkt ihr darüber?
 
Beitrag-Verfasser
S
8. Juni 07:56
Wenn immer wieder so getan wird, als wären die meisten Tierschutzhunde total schwierig und daher unpassend, während Hunde vom Züchter als problemfrei und supertoll dargestellt werden, dann nervt das einfach.
Mich stört dieses Schwarz-Weiß-Denken. Als wären Tierschutzhunde grundsätzlich problematische Wundertüten und Zuchthunde planbare rundum sorglos pakete.
Auch Hunde vom Züchter können gesundheitliche Probleme, Verhaltensauffälligkeiten entwickeln und zeigen oder sich ganz anders entwickeln als erhofft. Und umgekehrt gibt es unzählige Tierheim und Tierschutzhunde, die völlig unkomplizierte Familienhunde sein könnten.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jörg
8. Juni 07:57
Hoch lebe das Vorurteil gegen den Hund aus dem Auslandstierschutz. Ich hatte bisher 5 Hunde. Zwei als Welpen vom verantwortungsvollen Züchter. Zwei erwachsen aus deutschen Tierheimen und eine erwachsen aus Rumänien. Die meisten Probleme (verhaltens- und gesundheitsbedingt) gab es mit dem Welpen vom Züchter! Am unproblematischsten war der erwachsene Hund aus Rumänien. Ein Hund ist ein Lebewesen. Da gibt es überall solche und solche. Es ist so schade, dass sich diese dummen Vorurteile sich so halten.
Das hat nichts mit Vorurteilen zu tun. Es hat was damit zu tun das in Deutschland die Tierheime mittlerweile überfüllt sind. Im Endeffekt wird es irgendwann auch darin enden das in Deutschland auch Tötungsstationen eingerichtet werden. Und was ist dann?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Babs
8. Juni 07:58
Tatsächlich kann man aus dem ATS eine Wundertüte bekommen. Eine Bekannte wollte einen kleinen ängstlichen Hund, da sie sich mit Angsthunden auskennt. Angekommen ist ein souveräner Rüde mit der Größe von knapp 60 cm. Für meine Bekannte war es voll die Umstellung, hat aber die Herausforderung angenommen. Mein Rüde und ich finden den mega 🥰🥰. In ihm stecken super viele Rassen und er packt die Eigenschaften raus, die er gerade braucht 🤣. Den HSH sieht man ihm nicht an 🫣.

Wenn man offen für eine kleine Wundertüte ist, dann immer her damit. Jagdverhalten hat jeder Hund. Die Ausprägung ist nur unterschiedlich. Den HSH sieht man oftmals (nicht immer wie im Fall meiner Bekannten) äußerlich und auch das Herkunftsland gibt Hinweise.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Katrin
8. Juni 07:58
Hoch lebe das Vorurteil gegen den Hund aus dem Auslandstierschutz. Ich hatte bisher 5 Hunde. Zwei als Welpen vom verantwortungsvollen Züchter. Zwei erwachsen aus deutschen Tierheimen und eine erwachsen aus Rumänien. Die meisten Probleme (verhaltens- und gesundheitsbedingt) gab es mit dem Welpen vom Züchter! Am unproblematischsten war der erwachsene Hund aus Rumänien. Ein Hund ist ein Lebewesen. Da gibt es überall solche und solche. Es ist so schade, dass sich diese dummen Vorurteile sich so halten.
Wo steht da was von Vorurteilen? Da steht was ich will. 8W vom Züchter. Damit ist der ATS eh raus. TH ebenfalls da ich nicht jeden x beliebigen Hund will sondern was Größe,Fellbeschaffenheit, Gewicht angeht durchaus einen bestimmten Typ Hund möchte. Wilde Mischung ist ebenfalls raus, ebenso Qualzuchtmerkmale uvm.
 
Beitrag-Verfasser
Lena
8. Juni 07:59
Rasse oder Mischling.
Davon steht im Text nichts- nur in der Überschrift 😅- deshalb artet es hier auch so aus…
 
Beitrag-Verfasser-Bild
SandrA
8. Juni 08:01
Nein, man muss nicht zuerst abchecken ob man einen Tierschutzhund holen sollte. Man sollte den Menschen einfach frei überlassen lassen welchen Hund er holt ohne Überlegung! Warum und wieso und weshalb zu fragen ist unrelevant und sollte meiner Meinung nach nie zur Debatte stehen. Jeder darf seinen eigenen Grund haben welchen Hund er will. Welch eine Debatte andauernd. Das ist auch nicht wirklich das Thema hier.
Bitte Kontext beachten☝️

Mir ging es gar nicht darum, wer welchen Hund nehmen sollte. Ich habe lediglich versucht zu verstehen, wen Tina mit „wir gucken lieber woanders hin“ meint.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
SandrA
8. Juni 08:02
Ja ich finde die Frage ob es ein Tierheimhund (aus der Region) werden kann, sollte sich jeder stellen, der sich einen Hund anschaffen möchte. Natürlich verstehe ich auch Argumente, die dagegen sprechen und das nicht jeder in jeder Lebenslage stemmen kann. Ich verstehe deinen Punkt nicht, dass die Schutzgebühren vom ATS ja auch dem deutschen Tierschutz zugute kommen. Schön und gut. Aber das tun doch auch die Schutzgebühren im Tierheim um die Ecke und das ganz ohne riesige Umstände, Logistik, extrem lange Reisen etc.
Mir ging es um den moralischen Aspekt. Wenn man sagt, man solle zuerst Verantwortung für die Hunde im eigenen Tierheim übernehmen, dann verstehe ich nicht, warum dieser Gedanke häufig gegenüber ATS-Haltern angeführt wird.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Frauke &
8. Juni 08:06
Das hat nichts mit Vorurteilen zu tun. Es hat was damit zu tun das in Deutschland die Tierheime mittlerweile überfüllt sind. Im Endeffekt wird es irgendwann auch darin enden das in Deutschland auch Tötungsstationen eingerichtet werden. Und was ist dann?
Das Problem ist, dass in unseren Tierheimen zum großen Teil wirklich Problemfälle sitzen, die man nicht an jeden vermitteln kann. Viele Listenhunde und auffällig gewordene Hunde nach Beißvorfällen. Oft die wunderbaren Rassehunde vom Züchter, die durch unsachgemäße Erziehung/Behandlung dazu geworden sind. Viele deutsche Tierheime nehmen gerne noch Hund aus dem Auslandstierschutz auf, weil sie sonst gar keine Hunde für "normale" Halter zu vermitteln hätten.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jörg
8. Juni 08:07
Mir ging es um den moralischen Aspekt. Wenn man sagt, man solle zuerst Verantwortung für die Hunde im eigenen Tierheim übernehmen, dann verstehe ich nicht, warum dieser Gedanke häufig gegenüber ATS-Haltern angeführt wird.
Wenn du den moralischen Aspekt an führst muss sich der vor Ort also im dem jeweiligen Land ändern.
 
Beitrag-Verfasser
S
8. Juni 08:08
Das hat nichts mit Vorurteilen zu tun. Es hat was damit zu tun das in Deutschland die Tierheime mittlerweile überfüllt sind. Im Endeffekt wird es irgendwann auch darin enden das in Deutschland auch Tötungsstationen eingerichtet werden. Und was ist dann?
Ja, sie sind überfüllt. Dann bitte aber auch keine neuen Hunde im Land produzieren lassen, wenn das das Argument gegen Tiere aus dem Ausland ist.
Wenn's einem um die vollen Tierheime geht,
auch im Tierheim wird man einen Hund finden der zu einem passt oder der seinen Vorstellungen entspricht, es dauert vielleicht etwas, aber Tiere sollten auch nicht wie irgendein Produkt behandelt werden, welches man sich direkt und problemlos kaufen kann.