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Julia 🐾Nero
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zuletzt 22. Juni

"Gewöhnungseffekt" im Training?

Hallo ihr Lieben, Ein Thema das mich gerade akut wieder zur Verzweiflung bringt, sich aber seit ich Nero habe durchzieht. Wenn wir einen neuen Trainingsansatz probieren läuft es in der Regel so ab: Er versteht es relativ schnell (nicht Einstein schnell, aber doch zügig), dann erfolgt eine steile Lernkurve, in der das trainierte Verhalten immer besser ausgeführt wird und dann, für mich aus unerklärlichen Gründen, wachen wir eines Tages auf und er führt das Verhalten nicht mehr aus. Und es wird dann auch nicht mehr besser. Meine laienhafte, naive Vorstellung von Training ist, dass der Hund es mit der Zeit immer besser kann, es ihm immer leichter fällt und zum Normalzustand wird. Bei uns ist es genau anders rum. Am Anfang lernen und bemühen und wenn man das Gefühl hat er kann es, macht er nicht mehr mit. Hat jemand mit soetwas Erfahrung? Ist es eine Art Gewöhnung? Ich gehe schon davon aus, dass es an mir liegt. Allerdings scheint es kein Verständnisproblem zu sein. Zur Veranschaulichung, aktuell ist es wieder die Leinenführigkeit (tritt aber auch bei anderen Problemen wie Rückruf genauso auf). Wir haben jetzt zum dritten Mal mit einem Trainer versucht diese aufzubauen. Mit allen drei Methoden und Trainern lief es gleich ab. Relativ schnell verstehen was man will, immer besser werden und dann plötzlich einfach nicht mehr mitmachen. Zu dem Wort "Gewöhnung" würde mir noch "Abnutzung" einfallen, also das die Signale (sowohl positive als auch negative) ihre Wirkung verlieren und er anfängt sie völlig zu ignorieren, während er am Anfang noch beeindruckt ist. Aber das ist meine subjektive Interpretation und beide Begriffe passen auch nicht sonderlich gut. Ich bin ratlos. Diesmal schien es so vielversprechend zu sein 😞...
 
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M.
21. Juni 13:03
Den Tipp werde ich mir merken. Wildschweine gibts bei uns auch, aber bisher haben wir nur Spuren gesehen und nur einmal konnte ich sie riechen. (Silage- oder Maggi-Geruch). Hundine nimmt sowas natürlich weit vor mir wahr. Könnte ihr vieleicht auch bei bringen dass sie sich einfach absetzt wenn sie sowas wahrnimmt. ähnlich wie beim Giftköder- oder Jagdersatztraining. 🌻
Das Hinsetzen an sich ist für mich zu unsicher gewesen. Ich würde es in einem Ernstfall evtl. falsch interpretieren.
Bei uns in der Gegend sieht oft so aus (s.Video)
 
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Frank
21. Juni 13:51
Das Hinsetzen an sich ist für mich zu unsicher gewesen. Ich würde es in einem Ernstfall evtl. falsch interpretieren. Bei uns in der Gegend sieht oft so aus (s.Video)
Da würde ich auch wie Du präventieren... 😁
 
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Christa
21. Juni 19:55
Genau 🙂 Auch das Angebot der Hundeschulen, ist nicht immer im Sinne des Hundes, oft steht auch der wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund!
Doch sie freut sich sehr wenn wir auf den Platz gehen und sie kann es auch wenn sie will außerdem liebt sie die Trainerin 🤗geht den anderen mit ihren Hunden genauso 🤷‍♀️
 
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Christa
21. Juni 19:57
Genau 🙂 Auch das Angebot der Hundeschulen, ist nicht immer im Sinne des Hundes, oft steht auch der wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund!
Naja bei 50€ für den Sommerkurs für 5 Samstage da werden die nicht reich 😉
 
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Christa
21. Juni 20:04
Bin ziemlich davon überzeugt dass im Hundesport in der Regel den Hunden eher entscheidend ist wie man das ihnen schmackhaft macht. Zudem reichen 3 Runden der gleichen Übung auch locker aus, mehr braucht es nicht am Tag, maximal 2x/Woche. Hat man einen gewissen Ehrgeiz (-->Turniersport) hat man eben zu akzeptieren dass der evtl. nicht zum eigenen Hund passt wenn sonst Stimmung und Kommunikation ok sind. Baja hat nach drei, vier Runden der gleichen Übung auch keine große Lust mehr. Da breche ich lieber ab bevor das deutlich wird Oft belasse ich es von vorne herein bei max. 3 Durchgängen. Dann ist bischen Spielen und immer(!) eine Pause angesagt. Danach ein anderer Übungsparcuor. "Verkaufen, schmackhaft machen," ist wieder so ein Stimmungsding. Entsteht beim Halter innerer Druck, versaut man dem Hund die Freude an der Sache. Weiß ich auch aus eigener Erfahrung, Baja hat mir das paarmal sehr deutlich gezeigt. LG 🌻
Ich mache das nicht weil ich ehrgeizig bin sondern weil ich Yuki ein bisschen besser auslasten will außerdem trifft sie lauter bekannte Menschen mit ihren Hunden und die liegen auch sehr relaxt zusammen nach der Übung.Und ich lerne auch noch immer besser verstehen wie sie meine Körpersprache versteht weil die Trainerin sehr darauf achtet und gut erklärt warum sie jetzt z.B. am Hoop vorbei läuft statt durch 🤪 also auch Schule für Frauchen 🤭
 
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Jörg
21. Juni 20:06
Ich mache das nicht weil ich ehrgeizig bin sondern weil ich Yuki ein bisschen besser auslasten will außerdem trifft sie lauter bekannte Menschen mit ihren Hunden und die liegen auch sehr relaxt zusammen nach der Übung.Und ich lerne auch noch immer besser verstehen wie sie meine Körpersprache versteht weil die Trainerin sehr darauf achtet und gut erklärt warum sie jetzt z.B. am Hoop vorbei läuft statt durch 🤪 also auch Schule für Frauchen 🤭
Das Wetter ist schuld 35grad.🤣
 
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Christa
21. Juni 20:13
Das Wetter ist schuld 35grad.🤣
Die Hitze natürlich auch darum haben wir auch ausgemacht nächstes Mal um 7.30 mit dem Kurs zu starten 🤗
 
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Babs
21. Juni 20:13
Genau 🙂 Auch das Angebot der Hundeschulen, ist nicht immer im Sinne des Hundes, oft steht auch der wirtschaftliche Aspekt im Vordergrund!
Ich empfinde es immer als sehr unfair , den Hundetrainern den wirtschaftlichen Aspekt vorzuhalten. Die Ausbildung kostet Geld, die Prüfungen kosten Geld, die vom Veterinäramt vorgeschriebenen jährlichen Fortbildungen kosten Geld (Verdienstausfall zusätzlich), der Unterhalt eines Platzes kostet Geld, die Anschaffung von Geräten kostet Geld, Krankenversicherung kostet Geld ... , dann muss der Kühlschrank auch gefüllt werden und Urlaub, Krankheit, ungünstiges Wetter ... bedeutet Verdienstausfall.
Jetzt mal ehrlich. Sollen die ihr Wissen verschenken, wofür die ihre Zeit und Geld investiert haben? Wovon sollen die denn die laufenden Kosten bezahlen?
 
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Alois
22. Juni 06:13
Ich empfinde es immer als sehr unfair , den Hundetrainern den wirtschaftlichen Aspekt vorzuhalten. Die Ausbildung kostet Geld, die Prüfungen kosten Geld, die vom Veterinäramt vorgeschriebenen jährlichen Fortbildungen kosten Geld (Verdienstausfall zusätzlich), der Unterhalt eines Platzes kostet Geld, die Anschaffung von Geräten kostet Geld, Krankenversicherung kostet Geld ... , dann muss der Kühlschrank auch gefüllt werden und Urlaub, Krankheit, ungünstiges Wetter ... bedeutet Verdienstausfall. Jetzt mal ehrlich. Sollen die ihr Wissen verschenken, wofür die ihre Zeit und Geld investiert haben? Wovon sollen die denn die laufenden Kosten bezahlen?
Bei absoluter Bildungsresistents
wäre es aus meiner Sicht, auch gegenüber dem Hundehalter nur gerecht wenn man dem ehrlich sagen würde das er sich das Geld sparen kann!
3 Jahre Hundeschule ohne die dementsprechenden Erfolge sind halt aus meiner Sicht sinnlos😕
 
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Babs
22. Juni 06:59
Bei absoluter Bildungsresistents wäre es aus meiner Sicht, auch gegenüber dem Hundehalter nur gerecht wenn man dem ehrlich sagen würde das er sich das Geld sparen kann! 3 Jahre Hundeschule ohne die dementsprechenden Erfolge sind halt aus meiner Sicht sinnlos😕
Die meissten Hundetrainer machen diese Ausbildung und investieren echt viel Zeit und Geld, um Hunden zu helfen. Der Weg über den Hundenhalter ist da erforderlich. Das bedeutet, dass der Hundetrainer dem Hundehalter einiges erklären muss, quasi als Dolmetscher zwischen Hundehalter und Hund auftritt.

Des Weiteren steht es dem Hundehalter frei, sich den Hundetrainer auszusuchen. Viele Faktoren spielen da eine Rolle, ob sich Hundetrainer und Hundehalter verstehen.

Ich denke, dass jeder Hundetrainer nicht einfach mal so Zeit und Geld aus dem Gedanken heraus:" Davon habe ich genug." die Ausbildung macht. Meisstens steht dahinter der Wille, dem Hund zu helfen. Auch für einen Hundetrainer kann es ernüchternd sein, wenn ein Hundehalter ihn nicht versteht. Die Ansprüche der Hundehalter sind hoch, aber bei der Bezahlung soll der Hundetrainer seine Zeit verschenken und sein Geld in das Mensch-Hund-Gespann stecken?!

Ehrlichkeit: Auch Hundehalter dürfen dem Hundetrainer ein Feedback geben, damit dieser eine Chance hat, dem Mensch-Hund-Gespann zu helfen. Denkst Du wirklich, dass alle Hundehalter aufgeschlossen, ehrlich und lernbereit sind?

In der Schule gibt es gute und nicht so gute Lehrer/Schüler. Nur, das die oftmals angestellt sind und der Hundetrainer selbstständig ist.
Und ich finde es nicht verwerflich, wenn ein Hundetrainer Geld nimmt. Ein Hundetrainer ist nun auch nicht dazu verpflichtet, jedem Mensch-Hund-Gespann helfen zu können, auch wenn er es gerne möchte.