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Dogorama
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heute 17:45

Was haben wir aus dem Hund gemacht?

Stell dir vor, Menschen würden wie Hunde gezüchtet. Manche wären 3 Meter groß und 360 kg schwer – andere gerade mal 86 cm mit 13 kg. Klingt absurd? Genau das haben wir mit unseren Hunden gemacht – in nur 150 bis 200 Jahren. Aus Sicht der Evolution ein bloßer Wimpernschlag. 😱 Wir sind auf dieses unglaubliche Gedankenexperiment bei @wissen_macht_wau (Instagram) aufmerksam geworden. In der Natur entscheidet natürliche Selektion, welche Merkmale sich durchsetzen. Bei Hunden entscheidet der Mensch, wer sich fortpflanzen darf. So können einzelne Merkmale innerhalb weniger Generationen extrem verstärkt werden. Das Problem: Der Körper passt sich nicht immer genauso schnell an wie das Aussehen. Folgende Zahlen zeigt wissen_macht_wau: 🐾 Großwüchsige Rassen wie die Deutsche Dogge leben durchschnittlich 3,5 Jahre kürzer und haben ein bis zu 114-fach erhöhtes Risiko für eine Magendrehung. 🐾 Bei 92 % der untersuchten Chihuahuas hat sich der Schädel nicht vollständig geschlossen – dem Gehirn fehlt schlicht der Platz. Und das ist nur die Größe – Falten, Plattnasen und überlange Rücken kommen noch dazu. 👉 Welche Gedanken gehen dir dabei durch den Kopf? 👉 Wie stehst du zur „modernen“ Hundezucht?
 
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Heike
10. Aug. 07:41
Deshalb hole ich mir ausschließlich den Mischling von der Straße, da hatte der Mensch nur dadurch seine Finger im Spiel, als er ihn von dort weggeholt hat...
 
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Elke u
10. Aug. 07:44
Das behauptet keiner das Zuchthundebesitzer weniger tierlieb sind.Aber mich macht es wütend und traurig zugleich, weil ich selber seit 6 Monaten einen 7 Jahre alten silbernen Labrador adoptiert habe der eine reine Baustelle ist,von Allergie, Futterunverträglichkeit,Epilepsie usw. Trotzdem liebe ich ihn und werde ihm bis zum Schluss ein schönes Leben bieten!
Die Hunde, die mit unnatürlichen Farben, wie Silber, bleu, merle usw. usw., gezüchtet werden, sind größtenteils krank, aber bringen richtig Geld für die Züchter
 
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Katrin
10. Aug. 07:56
Die Hunde, die mit unnatürlichen Farben, wie Silber, bleu, merle usw. usw., gezüchtet werden, sind größtenteils krank, aber bringen richtig Geld für die Züchter
Man kann leider jeder Rasse sehr schnell kaputt bekommen. Merle oder das Dilute Gen reinbringen, Tiere massiger züchten als sie sein sollten oder sogar brachyzephaler werden lassen. Leute die das machen sind in meinen Augen keine Züchter sondern profitgeile Vermehrer. Aber auch hier gilt, es wird nur produziert was auch Abnehmer findet.
 
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Heike
10. Aug. 07:58
Hallo Steffi und alle anderen ähnlich denkenden/handelnden Mischlingshalter, ganz so einfach ist diese Milchmädchenrechnung mit den Mischlingshunden aber leider auch nicht. Auch Mischlinge fallen nicht vom Himmel, sondern tragen die Gene und damit auch die gesundheitlichen Baustellen ihrer Rasse-Vorfahren in sich. Zwar kann die Verpaarung unterschiedlicher Genpools bei manchen rezessiven Erbkrankheiten das Risiko senken, aber vererbbare Anlagen für Gelenkerkrankungen, Herzfehler, Tumore oder Anatomieprobleme lösen sich nicht einfach in Luft auf – sie werden weitergegeben. Und selbst eine Wuchshöhe von 60 cm schützt nicht vor vererbten Rasseproblemen: Durch die Buntheit des Genpools kann ein Mischling genauso Gene von Kangal, Dogge oder anderen Riesenrassen in sich tragen – oder eben die Erbanlagen von extremen Kleinrassen wie dem momentan sehr gefragten Pomeranian. Damit kann er die gesundheitlichen Risiken völlig unterschiedlicher Rassewelten in sich vereinen. Auch der Irrglaube, Mischlinge oder Straßenhunde seien grundsätzlich frei von Inzucht, hält einer genauen Betrachtung nicht stand. Ganz im Gegenteil: In isolierten Straßenhund-Rudeln oder bei unkontrollierten Vermehrern decken Rüden nicht selten die eigenen Töchter, Schwestern oder die Mutter. Dort entsteht oft extreme, aber völlig unbemerkte Inzucht. Ich will hier aber nicht nur auf Mischlinge zielen. Die Züchter sind mit Sicherheit nicht durch die Bank weg Unschuldslämmer – auch dort gibt es schwarze Schafe, und solange kein lückenloser DNA-Abstammungstest für jeden Welpen Pflicht ist, bleibt selbst dort eine Restunsicherheit. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch im System. Beim seriösen Züchter werden Stammbäume dokumentiert, Inzuchtkoeffizienten berechnet und die Elterntiere verpflichtend auf Gen-Defekte sowie Gelenkerkrankungen untersucht. Man erkennt aber nicht immer ob ein Züchter wirklich seriös ist☝🏼 Bei Mischlingen passiert all das im blinden Fleck – meist ohne jegliche Gesundheitsprüfung der Elterntiere. Ein 60 cm großer Mischling kann daher eine erhebliche genetische Belastung in sich tragen, ohne dass es je jemand geprüft hat. Also machen Träumereien in diesem Bezug auch keinen Sinn. Wer das Prinzip der Zucht und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken pauschal kritisiert, blendet aus, dass auch der Mischling am Ende ein Produkt genau dieses vom Menschen geformten Genpools ist und macht die Probleme definitiv nicht kleiner.
Natürlich kann ein Mischling auch die negativen Merkmale einer Zuchtrasse mitbringen.

So wie es beim Menschen wahrscheinlich in jeder Familie einen Fall von Krebs, Herzinfarkt, Hüftschaden oder sonstwas gibt ist es selbstverständlich nicht auszuschließen, dass die Frage des Arztes nach "Gibt es jemanden in ihrer Familie mit..." positiv zu beantworten ist.
Aber Frage ich meinen Partner danach, bevor ich mit ihm Kinder bekomme?
Wird in Samenbanken danach selektiert?

Wenn man bei Tieren manche Zuchtkriterien liest möchte man schon k..... 🤮, weil da der Genpool gar nicht erweitert werden SOLL! Quereinzüchtung verboten, sonst fliegst Du aus der Züchterreihe....
So eine Zucht ist zwangsläufig eine Inzucht und sollte verboten werden, weil das natürlich Krankheiten fördert.

Bei einem Mischling (von der Straße, vom Dorf oder sonstwo) ist die Inzucht wenigstens nicht zwangsläufig Programm...
 
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Gabi 👣
10. Aug. 08:01
Das hat das Monster Mensch in den letzten 100 Jahren draus gemacht 🙈
 
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Annett
10. Aug. 08:04
Es ist sehr schlimm was der Mensch den Tieren antut.Kurz und knapp einfach verbieten damit es so nicht weitergeht. Das sich Menschen überhaupt noch solche Qualzuchten kaufen kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Du weißt am ersten Tag das dein Tier später Probleme haben wird und du nur zum Tierarzt rennen musst für mich unverständlich.
War vor ein paar Tagen gerade ein Thread hier, der nun gelöscht wurde. Da hatte man bereits einen Pomeranian (Zwergspitz) kurz nach der Anschaffung verloren. Nun wurde eben mal der nächste angeschafft und das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit von Vermehrern, da sie sich sehr in merkwürdigen Erklärungen verstrickt hat. Man darf dreimal raten, auch der liegt jetzt nach kürzester Zeit bereits wieder in der Tierklinik mit Anfällen. Das wurde tränenreich erzählt und man sollte jetzt die Dame auch noch bedauern….🤢🤢🤢Die einzigen, die man da bedauern kann, sind die beiden Hunde.🙈🙈 Die Dummheit kennt gerade bei diesem Fall für mich keine Grenzen. 🙈🙈🙈Wer nach dem ersten Vorfall, verbunden mit den garantiert nicht gerade günstigen Kosten immer noch nicht schlau geworden ist und sich umgehend wieder einen solchen Hund anschafft, dem kann man es schon schriftlich geben…..
 
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Nathalie
10. Aug. 08:05
Für mich ist das ganze jetzt hier beendet.Ich habe meine Meinung gesagt,werde dafür angefeindet. Rasseverherrlicher werden es sowieso nie lernen.Eins sage ich dennoch.DIE WARE HUND.Es sind Lebewesen die durch Zucht teilweise ein Leben leben müssen das nur durch OPs oder Schmerzmittel einigermaßen ertragbar gemacht wird.Trifft nicht auf jeden Rassehund zu,aber auf sehr viele. MUSS DAS SEIN?
Hallo Steffi ,

Du regst fich auf das du wegen deinen Beiträgen angefeindet wirst . Du bist es aber auch die ,die auf die Zuchthundebesitzer mit dem Finger zeigst und deben unterstellst das sie nicht tierlieb sind....
Das ist absolut nicht in Ordnung.

Ein Thread ist dafür da zu diskutieren, Meinungen zu schreiben aber auch andere Meinungen zu akzeptieren.

Und ja es gibt viele Modehunderassen ,wie Mops, Pekinese, Dackel und auch der Aussie ..... Es liegt immer in der Verantwortung Mensch sich mit dem Thema auseinander zusetzen. Egal von welcher Seite .
Auch ich würde keine Qualzuchten unterstützen und bin auch für den Tierschutz.... aber ich zeige nicht mit den Fingern auf andere Leute....

Der Mensch hat alle fast Rassen kaputtgezüchtet . Je platter die Nase und so besser....Je lauter geschnarchen um so süßer ...
Und jetzt mal ehrlich, wieviele der Promis wissen Bescheid für was der jeweiligeHund /die Rasse gezüchtet wurde.... ?

Es gibt aber auch viele Tierschutzvereine die unter fragwürdigen Umständen vermitteln und zum.Teil Hunde von der Strasse einfangen,Welpen produzieren und nennt sich Tierschutzverein ?
Was schreibst denn dazu ? Auch da ist es unsere Verantwortung zu recherchieren ob der Vereine seriös ist .....
 
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SandrA
10. Aug. 08:07
..für mich sprichst Du einen sehr wichtigen Punkt an.. das Wesen, die Instinkte des Hundes und die tendenzielle Ausprägung von diesen bei Hundetypen wie Jagdhunden, Hütehunden und zB Herdenschutzhunden... Ich rede bewusst nicht von Rassen. Diese Wesenszüge sollten schon zu den Lebensumständen und dem Charakter des Hundebesitzers passen. Ich habe einen Hundetyp vom aktiven Schäfer.. den Schäferhund Urtyp.. kerngesund.. höchstwahrscheinlich ein Leben lang wie seine Eltern und Grosseltern.. aber er wird immer ein Hüte- und Wachhund sein, der fremden Menschen gegenüber distanziert bleiben wird und dem niemals Gassirunden reichen werden.. Als ich noch berufstätig war, hätte ich mir nie zugetraut, ihm ein, seinem Wesen gerechtes, Zuhause zu geben.. Heute bin ich sehr glücklich mit ihm. Er wird also nie in einem Heim enden.. Nicht die Rasse, Mischling, TS Hund Junghund, alter Hund.. und was auch immer sind am Ende entscheidend für das Tierwohl.. sondern ob der Mensch es schafft dem individuellen Hund ein würdiges, liebevolles zuhause zu geben. Dazu gehört natürlich ein gesundes Mass an realistischer Selbstreflektion, Empathie und "Arbeit". Sorry.. mein Beitrag ist etwas weg von Qualzucht und Co..
Ja, und genau da würde ich noch einen Schritt weitergehen, denn für mich können auch bestimmte Verhaltensmerkmale zu Qualzuchtmerkmalen werden.

Nicht das ausgeprägte Hüte-, Jagd- oder Wachverhalten an sich. Wie du auch sagst, gehört dies zum Wesen eines Hundetyps und kann in einem passenden Lebensumfeld völlig unproblematisch sein.

Problematisch wirds wenn Verhaltensmerkmale immer weiter verstärkt werden, weil sie für den Menschen attraktiv, praktisch oder vermarktbar sind.
Wenn zB extreme Arbeitsmotivation, permanente Menschenbezogenheit, eine extrem niedrige Reizschwelle oder ein kaum regulierbarer Jagdtrieb so stark ausgeprägt sind, dass der Hund ständig in hoher Erregung lebt und kaum zur Ruhe oder in ein für IHN passendes Leben findet - ganz gleich wie sehr Mensch sich anstrengt. Dann stellt sich für mich durchaus die Frage, ob wir hier nicht ebenfalls über ein züchterisch erzeugtes Leiden sprechen müssen.

Qualzucht darf mMn nicht ausschließlich über Körperformen definiert werden. Auch Verhalten kann durch Zucht so weit ins Extreme verschoben werden, dass es für das Individuum zur Belastung wird.
 
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Katrin
10. Aug. 08:10
Ja, und genau da würde ich noch einen Schritt weitergehen, denn für mich können auch bestimmte Verhaltensmerkmale zu Qualzuchtmerkmalen werden. Nicht das ausgeprägte Hüte-, Jagd- oder Wachverhalten an sich. Wie du auch sagst, gehört dies zum Wesen eines Hundetyps und kann in einem passenden Lebensumfeld völlig unproblematisch sein. Problematisch wirds wenn Verhaltensmerkmale immer weiter verstärkt werden, weil sie für den Menschen attraktiv, praktisch oder vermarktbar sind. Wenn zB extreme Arbeitsmotivation, permanente Menschenbezogenheit, eine extrem niedrige Reizschwelle oder ein kaum regulierbarer Jagdtrieb so stark ausgeprägt sind, dass der Hund ständig in hoher Erregung lebt und kaum zur Ruhe oder in ein für IHN passendes Leben findet - ganz gleich wie sehr Mensch sich anstrengt. Dann stellt sich für mich durchaus die Frage, ob wir hier nicht ebenfalls über ein züchterisch erzeugtes Leiden sprechen müssen. Qualzucht darf mMn nicht ausschließlich über Körperformen definiert werden. Auch Verhalten kann durch Zucht so weit ins Extreme verschoben werden, dass es für das Individuum zur Belastung wird.
Richtig, Verhalten kann ins Extrem geraten und ist dann sicherlich auch eine Art von Qual für das Tier. Anders wie gewisse optische Merkmale ist diese Qualform aber in der Regel vom Käufer nicht gewollt. Niemand möchte einen nicht wesensfesten Hund haben. Jetzt liegt das aber nicht nur am Züchter sondern oft auch am Halter selbst ob der Hund sich negativ entwickelt.
 
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Andreas
10. Aug. 08:12
Ja, und genau da würde ich noch einen Schritt weitergehen, denn für mich können auch bestimmte Verhaltensmerkmale zu Qualzuchtmerkmalen werden. Nicht das ausgeprägte Hüte-, Jagd- oder Wachverhalten an sich. Wie du auch sagst, gehört dies zum Wesen eines Hundetyps und kann in einem passenden Lebensumfeld völlig unproblematisch sein. Problematisch wirds wenn Verhaltensmerkmale immer weiter verstärkt werden, weil sie für den Menschen attraktiv, praktisch oder vermarktbar sind. Wenn zB extreme Arbeitsmotivation, permanente Menschenbezogenheit, eine extrem niedrige Reizschwelle oder ein kaum regulierbarer Jagdtrieb so stark ausgeprägt sind, dass der Hund ständig in hoher Erregung lebt und kaum zur Ruhe oder in ein für IHN passendes Leben findet - ganz gleich wie sehr Mensch sich anstrengt. Dann stellt sich für mich durchaus die Frage, ob wir hier nicht ebenfalls über ein züchterisch erzeugtes Leiden sprechen müssen. Qualzucht darf mMn nicht ausschließlich über Körperformen definiert werden. Auch Verhalten kann durch Zucht so weit ins Extreme verschoben werden, dass es für das Individuum zur Belastung wird.
..Du sagst es! So ist es! Danke Dir..