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Dogorama
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heute 12:09

Qualzucht-Verbot bei der Welthundeausstellung in Österreich?

Im Mai 2027 findet in Tulln die Welthundeausstellung statt – 20.000 Hunde werden erwartet. 😳 Züchter, Richter und Besucher aus aller Welt küren die „besten" Hunde der Welt. Jetzt macht dem Veranstalter ein neues Rechtsgutachten mächtig Druck. ⚠️ Das österreichische Tierschutzgesetz verbietet die Ausstellung von Hunden mit Qualzuchtmerkmalen. Und das Gutachten des Wiener Tierschutz-Kampagnenbüros „Shifting Values" ist eindeutig: Nicht nur Aussteller, sondern auch der Veranstalter selbst haftet. Betroffen wären bspw. Mops, Französische und Englische Bulldogge, Cavalier King Charles Spaniel – Hunde, bei denen Atemprobleme, Gelenkschäden und neurologische Leiden rassebedingt sind. Aber das eigentliche Problem sitzt tiefer: Was feiern wir auf solchen Ausstellungen eigentlich? Hunde, die nicht mehr natürlich gebären können, bei Hitze kollabieren, ihr Leben lang röcheln – preisgekrönt. Dazu kommt: solche Shows heizen den kommerziellen Rassehundehandel weiter an, das Idealbild siegt über das Tierwohl – während die Tierheime voll sind. 😔 Was denkt ihr? 👇 🏆 Ist das Konzept der Welthundeausstellung überhaupt noch zeitgemäß? 💰 Heizt die Show den kommerziellen Rassehundehandel an – auf Kosten der Tierheime? 😤 Solange solche Rassen gezüchtet und verkauft werden dürfen – was bringt dann ein Ausstellungsverbot? Quelle: QUALZUCHT IM VISIER: Mops-Verbot bei der Welthundeausstellung? Katharina Lattermann, Tierecke. Krone.at. 20.08.2026
 
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Silvia
heute 11:09
Ist das Konzept noch zeitgemäß? Ja, warum auch nicht? Solange eben Qualzuchten nicht zugelassen sind!

Heizt die Show den Handel an? Ja, aber Leute die Wert auf den Besitz eines Rassehundes legen, brauchen keine Veranstaltung um zu entscheiden lieber einem Züchter unnötig viel Geld zu bezahlen anstatt ins Tierheim zu gehen.

Solange gezüchtet und verkauft werden darf...? Irgendwo muss man anfangen, und wenn sie nicht mehr ausgestellt werden dürfen und keine Preise mehr bekommen, wird die Zucht von selbst nachlassen. Bis der nächste Film kommt der eine bestimmte Rasse featured und diese dann krank gezüchtet wird... So ist der Mensch, dumm und verantwortungslos und kein Gesetz, keine Veranstaltung, kein Verbot wird an der Blödheit der menschlichen Rasse irgendwas ändern
 
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Katrin
heute 11:29
Ein weiteres Video zu dem Thema und über das Ausstellungsverbot bzw über den VDH

https://youtu.be/uM_BeqZJCQM?is=A2klssLMmQKmreY_
 
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Gudrun
heute 11:33
Ja! Klein gezüchtete Hunde, Dackel mit langem Rücken. Schäferhunde die hinten tiefergelegt sind, Kurzschnautzen Hunde, Nackt Hunde etc. Ups hab doch noch was geschrieben.🤭
Dackel gibt es schon seit dem 1800 Jahrhundert und evtl auch noch früher und sind hauptsächlich für die Jagd gezüchtet worden. (Fuchs, Hase, Kaninchen, Dachs und Co.)
Wildschweine nicht zu vergessen. Auch Schwarzkittel genannt. Da sie in drei Größen gezüchtet werden, bei Kaninchen Teckel (KT) ist es die kleine Größe um im Kaninchen Bau zu agieren.
Dackel sind eigenständig und reagieren selbstständig unter der Erde im Bau des Tieres was bejagd wird.
Um auch diese Wild Tierarten gesund zu halten und nicht die über Population aus den Augen zu verlieren. Muss ab und zu bejagd werden.
Aber es ist nicht nur der kleine Dackel ein Hund der für die Jagd gezüchtet worden ist, sondern es gibt auch noch andere Rassen, die Hauptsächlich zur Jagd gezüchtet werden.
Aber es muss doch bitte allen klar sein, daß die Qual in verschiedene Arten gibt und ich finde bestimmte Merkmale auch nicht so gut wie zum Beispiel die sehr kurzen Nasen, wo die Hunde am röcheln sind und die Menschen die, diese Hunde gut finden sich nicht alle denken so aber einige finden gerade dieses Merkmal toll, ich auf keinen Fall.
Aber jeder muß das für sich selbst entscheiden.
Nur schlimm das es irgendwann mal angefangen hat die Nasen immer kürzer zu züchten, leider. 😢😢 Es ist der Mensch, der um Denken muß...
Und es gibt mittlerweile auch schon Züchter, die darauf achten das die Nasen wieder länger werden, diese Züchter haben es verstanden und sollten Unterstützung bekommen, das ist nämlich der Schritt in die richtige Richtung, bei diesen Rassen. Und wird dauern bis sehr viele Menschen genauso denken und in die richtige Richtung ziehen wollen und diese brauchen dann auch die richtige Unterstützung aus dem VDH oder auch von den anderen Dachverbände. JA, es muß sich was ändern, aber eine Rasse oder auch viele Rassen die irgendwelche Merkmale aufweisen komplett zu verbieten das sollte überdacht werden.
Aber wieder zurück zum Anfang der jeweiligen Rasse zu finden das wird dauern.
Aber es sind doch schon sehr viele Züchter auf dem richtigen Weg und diese muss man unterstützen. Und nicht alle über einen Kamm scheren.
Man kann nichts über das Knie brechen.
Es braucht seine Zeit, die Zeit des umdenkens.
Und diese Richtung haben schon einige Züchter drauf. Zurück zum Ursprung.
 
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Kim
heute 11:36
Definitiv die betroffenen Rassen von diesen Shows bitte ausschließen, nicht nur Hunde mit Qualzuchtmerkmalen, sondern es müssen auch explizit Rassen genannt werden.
Das öffentliche zur Schau stellen dieser Hunde (egal ob auf Ausstellungen, Werbung oder Fernsehen) verharmlost die Konsequenzen, die diese Hunde durch die ihnen angezüchteten Merkmale tragen müssen und erzeugt im schlimmsten Fall eine erhöhte "Nachfrage".

Besser wäre es, auf solchen Veranstaltungen verstärkt über Qualzucht aufzuklären. (Auch über Tierschutz und die Sichtbarkeit von Tierschutzhunden)
Auch "Rückzüchtungen" würde ich nicht "ausstellen" - es sind Generationen an Hunden dazwischen, die immernoch unter den verschiedenen Einschränkungen leiden müssen...

Es ist schon lange wissenschaftlich belegt, dass die (unter anderem) im Artikel genannten Rassen eine extremst erhöhte Chance auf ernsthafte Krankheiten oder Einschränkungen haben und diese nicht selten angeboren sind.

Viele Besitzer dieser Rassen fühlen sich (verständlicherweise) angegriffen und antworten mit den bekannten Argumentationen.

Aber es soll überhaupt kein "Mobbing" gegen Halter und Hund sein. Sondern eben Aufklärung.
"schau auf Deinen Hund, schau wie Du ihm sein Leben am leichtesten machst" und die große Hoffnung ist ja etwas Einsicht zu erlangen, solche Rassen nicht mehr zu Züchten und von Züchtern zu kaufen.

Wer unbedingt so einen Hund haben möchte: geht in Tierheime, schaut im Tierschutz... Ja da gibt es sie auch und jeder von ihnen hat ein Zuhause verdient in welchem sie geliebt werden. Aber es muss einem Bewusst sein, dass diese Hunde mehr Tierarztbesuche und Behandlungen benötigen um eine halbwegs gute Lebensqualität zu bekommen.
 
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Katrin
heute 11:42
Das Video sollte sich echt jeder ganz ansehen. Hier geht es schlicht um das eigene Interesse des VDHs für Qualzucht anstelle dagegen.

https://youtu.be/SYLW-isyjU4?si=fastqPZctRtJzKWj
 
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Dagmar
heute 11:52
Deswegen machen Rückzüchtungen null Sinn. Zurück zu weniger kaputt ist leider noch immer weit weg von gesund. Ich verstehe das Liebhaber und Halter solcher Tiere an ihren Hund hängen, das ist auch okay aber man muss und sollte dem Hund und der Rasse zuliebe das Thema Qualzucht nicht ignorieren oder kleinreden selbst wenn es den eigenen Hund vielleicht weniger stark betrifft. Allein der runde Kopf und die Stummelrute sind Qualzuchtmerkmale die zu weiteren Problemen führen und die besitzt nunmal jeder Frenchy und das halt von Anfang an.
Es ist so und so befremdlich, wie der Mensch sich in die Natur einmischt ‼️Dennoch vertrete ich die Meinung, dass die Geschöpfe, die nunmal auf der Welt sind, es verdienen, ein liebevolles zu Hause und ein gutes Leben zu haben.
 
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Luna
heute 12:03
Es ist so und so befremdlich, wie der Mensch sich in die Natur einmischt ‼️Dennoch vertrete ich die Meinung, dass die Geschöpfe, die nunmal auf der Welt sind, es verdienen, ein liebevolles zu Hause und ein gutes Leben zu haben.
Natürlich :) nur sollte mMn nicht weiter mit diesen Merkmalen gezüchtet (und ausgestellt) werden.
 
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J
heute 12:09
Immer wieder Mops und Französische Bulldogge als wären das die einzigen Hunde auf diesem Planeten.

Wenn wir wirklich über Tierwohl reden wollen, dann bitte konsequent und nicht selektiv. Was ist mit Deutschen Schäferhunden mit extrem abfallenden Rückenlinien? Mit Dackeln und ihren durch die Körperform begünstigten Rückenproblemen? Mit Cavalier King Charles Spaniels und ihren erheblichen gesundheitlichen Belastungen? Mit Doggen, deren enorme Körpergröße selbst zum Problem werden kann? Mit extrem kleinen Chihuahuas? Mit Shar-Peis, bei denen extreme Hautfalten gesundheitliche Probleme verursachen können? Mit Bernhardinern, Mastiffs oder anderen Riesenrassen, bei denen die extreme Größe ebenfalls Folgen für die Gesundheit haben kann?

Aber nein Mops und Französische Bulldogge sind offenbar praktischer. Zwei Rassen herauspicken, empört sein, ein bisschen moralische Überlegenheit verteilen und fertig ist der Tierschutz.

Dabei müsste man viel grundsätzlicher fragen: Ist jede Hundehaltung automatisch artgerecht? Muss ein Hund wirklich in eine kleine 1oder 2-Zimmer Wohnung passen, nur weil der Mensch unbedingt einen Hund haben möchte? Reichen Futter, Körbchen und zweimal um den Block tatsächlich aus?

Und wenn wir schon dabei sind, wird es richtig unbequem: Was ist mit Menschen, die sich lautstark über Qualzucht empören, aber gleichzeitig täglich Fleisch essen? Was ist mit Massentierhaltung, Tiertransporten und Tieren, die letztlich nur deshalb geboren, gehalten und getötet werden, damit wir sie essen können?

Tierwohl endet schließlich nicht beim Mops.

Entweder wir meinen es wirklich ernst mit dem Schutz von Tieren und hinterfragen unseren gesamten Umgang mit ihnen oder wir suchen uns einfach die Fälle heraus, bei denen die eigene Lebensweise nicht zur Diskussion steht.

Das wäre dann allerdings kein konsequenter Tierschutz, sondern ziemlich bequeme Empörung.