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Dogorama-Mitglied
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heute 03:23

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :)
Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen.

Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren.

Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet?

Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen!

Liebe Grüße
 
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Babs
11. Okt. 09:20
Ja, absolut. Es ist so wichtig, die Erwartungen des Hundes im Blick zu haben und auch zu beeinflussen und zu konditionieren. Ich habe gestern einen interessanten Podcast gehört, da war ein Jäger und Dackelzüchter zu Gast. Er meinte, dass die Hunde ja die meiste Zeit im Alltag nicht jagen sollen und dies auch verstehen und normaler Freilauf möglich ist. Wird den Hunden jedoch das Jagdgeschirr angezogen und der Halter trägt seine Warnweste, wissen die Hunde bescheid und „schalten ihr Verhalten“ um. Die Triebstautheorie ist widerlegt. Es geht um Verhaltenssteuerung und nicht um einen „Triebabbau“, weil sich was aufgestaut hat.
Ähnlich ist es auch beim Mantrailing, Schutzdienst...

Die Hunde suchen ja auch nicht den ganzen Tag Menschen. Hole ich aber das entsprechende Geschirr raus, wissen die was ansteht.
 
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Kirsten
12. Okt. 19:56
Ja, absolut. Es ist so wichtig, die Erwartungen des Hundes im Blick zu haben und auch zu beeinflussen und zu konditionieren. Ich habe gestern einen interessanten Podcast gehört, da war ein Jäger und Dackelzüchter zu Gast. Er meinte, dass die Hunde ja die meiste Zeit im Alltag nicht jagen sollen und dies auch verstehen und normaler Freilauf möglich ist. Wird den Hunden jedoch das Jagdgeschirr angezogen und der Halter trägt seine Warnweste, wissen die Hunde bescheid und „schalten ihr Verhalten“ um. Die Triebstautheorie ist widerlegt. Es geht um Verhaltenssteuerung und nicht um einen „Triebabbau“, weil sich was aufgestaut hat.
Ja, genau. Um einen Behälter, in dem sich Triebenergie aufstaut, ging’s mir nicht 😁 Das ist natürlich Quatsch.
 
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Yvonne
heute 03:23
Heute witterte Dracu in ein Waldstück, fand aber, nicht sonderlich aktiv, ich ging mit ihm ein Stück in das Waldstück hinein, er lief mit der Nase am Boden entlang, witterte oft und stand auch vor. Ich nahm das nicht wirklich für voll da er nicht sonderlich motiviert erschien. Als wir wieder auf den Weg gingen sprangen wenige Dutzend Meter zwei Rehe auf aus der Richtung in die Dracu Vorstand. Und so kam ich wieder auf meine Gedanken...: Manchmal frage ich mich, ob ich mit Dracu einfach Glück habe und seine jagdliche Motivation weniger stark ausgeprägt ist als bei anderen (Jagd)hunden. Oder ob es vielleicht auch daran liegt, dass er durch den regelmäßigen Kontakt mit seinen jagdlichen Interessen eine gewisse Zufriedenheit und Ausgeglichenheit entwickelt hat? Wie denkt ihr darüber?!
Ich kann mich noch an die Anfangszeit erinnern, wo Dracu aber sowas von ausgeprägten Jagdinstinkt hatte…, nur in unkontrolliert.
Das ist der Unterschied.

Es macht mit Sicherheit auch einen Unterschied, ob ein Hund in seinem Sinne regelmäßig ausgelastet wird und vor allem, wie diese Art Auslastung aussieht und ob mit seinen genetischen Anlagen oder dagegen gearbeitet wird.