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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 1. Aug.

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :) Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen. Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren. Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet? Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen! Liebe Grüße
 
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Jochen
30. Mai 07:00
Gestern im Wald ergab sich folgende Situation: Rechts von uns, hinter dem Gras, war eine Schonung. Mira zeigte Wild in der Nähe, aber nicht zielgerichtet an. Das Video hab ich auf Verdacht an gemacht, lief aber anders als erwartet. Ich habe mich umgesehen. In dem Moment, wo ich so ungeschickt auf die Schleppleine trete, habe ich ein Reh entdeckt. Unsere Blicke trafen sich, was das Reh veranlasste die Flucht zu ergreifen 🫠 Ich war in der Situation einfach perplex. Gerade erblickt, weg war es. Mira hörte es geräuschvoll fliehen, mit entsprechender Reaktion. Sie sieht durch das hohe Gras nichts. Danach ist mir aufgefallen, dass wir diese Situation wohl noch nicht hatten? Häufig zeigt sie Wild an, sieht es aber nicht, wir kriegen sonst nichts weiter mit. Oder sie hat Rehe laufen sehen und konnte ihnen dabei zuschauen, und wenn sie weg sind, machen wir etwas entsprechendes, was dazu passt. Was hättet ihr in der Situation gemacht? ☺️ Zweites Video, ebenfalls Rehanzeige (vermute ich), allerdings etwas weiter drin. Ein bisschen näher an dem, wie es hier normal abläuft.
Ich würde es genau wie im zweiten Video machen. „Deine kleine Mira ist aber wirklich groß!“. Und wie toll sie aus dem Pfad zu dir kommt und wie schön geduldig du bist und nicht an der Schlepp zerrst. Der Stresspegel ist mE. auch noch im Rahmen.

Beim ersten Video steht sie schon mehr unter Strom, da würde ich dann ein Stück mit ihr joggen (wer hätte das gedacht 😁) zum Stressabbau auf die Art, dass du ihr dankbar bist, dass sie es so toll angezeigt hat und du jetzt darob genau weißt wo ihr hinrennen müsst. Dann langsam das Tempo wieder reduzieren und schlussendlich sich mit ihr hinhocken und weitere Geräusche belauern (je nach dem ob sie es annimmt) oder -Mira nimmt ja gern Kekse- das UR Leckerli Suchspiel.

Ich finde, das läuft super bei euch.
 
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Kirsten
30. Mai 10:57
Ich würde es genau wie im zweiten Video machen. „Deine kleine Mira ist aber wirklich groß!“. Und wie toll sie aus dem Pfad zu dir kommt und wie schön geduldig du bist und nicht an der Schlepp zerrst. Der Stresspegel ist mE. auch noch im Rahmen. Beim ersten Video steht sie schon mehr unter Strom, da würde ich dann ein Stück mit ihr joggen (wer hätte das gedacht 😁) zum Stressabbau auf die Art, dass du ihr dankbar bist, dass sie es so toll angezeigt hat und du jetzt darob genau weißt wo ihr hinrennen müsst. Dann langsam das Tempo wieder reduzieren und schlussendlich sich mit ihr hinhocken und weitere Geräusche belauern (je nach dem ob sie es annimmt) oder -Mira nimmt ja gern Kekse- das UR Leckerli Suchspiel. Ich finde, das läuft super bei euch.
Wir sind danach (als ich wieder geschaltet habe) noch ein Stück gelaufen. Geräusche belauern ist auch eine tolle Idee, Jochen. Danke dafür!

Durch das Video ist mir mal wieder aufgefallen, dass ich wertschätzender sein könnte, wenn sie wieder kommt ☺️
Ich bemühe mich, darauf wieder mehr zu achten, auch mit fröhlicher Stimmung auf dem Heimweg zu beenden. Babs, hatte neulich auch den schönen Abschluss angesprochen. Ist jetzt nicht unbedingt ein Ulliding, aber zuhause liebt Mira es auf den letzten Metern den Futterbeutel fröhlich und stolz heimzutragen. Für unterwegs (also Richtung Auto) ist das aber nichts.
Ich übe mich also doch nochmal ein wenig zu feiern, als hätte sie den Nobelpreis gewonnen 😇
 
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Kirsten
2. Juni 11:00
Wir hatten gestern wieder eine tolle Begegnung, unserer Begleitung ist dieser wundervolle Schnapsschuss gelungen.

Während wir uns über den Anblick und die tolle Reaktion aller vier Hunde gefreut haben, stand die Mira schon auf dem Weg ein paar Meter weiter und hat sich aus einem Grasbüschel die besten Halme rausgesucht.
Ich wundere mich doch sehr 😅
 
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Kirsten
7. Juni 18:38
Wir sind heute das erste Mal mit Mira zusammen auf eine Rotte getroffen.

Das erste Tier, welches wir gesehen haben, wollte die Ampel überqueren. Wir konnten es erst nicht gut erkennen und haben zuerst an einen ausgebüxten Freiläufer gedacht, der fast vor ein fahrendes Auto gerannt wäre (ist wieder umgedreht, zur Rotte zurück.)

Miras Reaktion war tatsächlich wie erwartet, nur mit weniger Volt dahinter. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Mira jagdlich motiviert war. Sie hat gebellt und wäre wohl ohne Leine/ Verbindung durch Worte hin, auf Gefahr abschätzend. Sie war ansprechbar und nicht im Tunnel, aber angespannt.

Eine Bache war zum Glück nicht in Sicht. Die „Kleinen“ waren schon recht groß und nicht mehr gestreift.
Wir beobachteten noch kurz wie die Rotte im Busch verschwand.
 
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Sarah
7. Juni 18:53
Wie heißt das Buch denn?
 
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Kirsten
7. Juni 19:02
Wie heißt das Buch denn?
Wege zur Freundschaft 😊
 
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Kirsten
9. Juni 13:11
Ich habe die geschlossene Gruppe noch im Hinterkopf.
Ist gerade einfach nichts los, was erzählt werden mag, oder benötigt es zum Austausch doch einen privateren Raum?

Oder ist es etwas anderes?
 
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Sylvia
9. Juni 14:06
Ich habe die geschlossene Gruppe noch im Hinterkopf. Ist gerade einfach nichts los, was erzählt werden mag, oder benötigt es zum Austausch doch einen privateren Raum? Oder ist es etwas anderes?
Bin im Moment gerade was schreibfaul. Zur Zeit lese ich das Praxisbuch und erkenne vieles wieder, wie ich mit meinen Hundis kommuniziere. Ich kann das Buch ( Praxisbuch) wirklich empfehlen. Da Cleo ein flotter Läufer ist und wenig schnuppert versuche ich auch flott zu gehen, damit sie wie viele große Hunde an der Leine, nicht in den Passgang verfällt. Im Buch wurde das thematisiert, daß ich sie damit vielleicht erst Recht vor mir hertreibe. Ich versuche es mal mit Tempo rausnehmen und versetzt gehen. Vielleicht ist sie dann weniger „getrieben“. Mal gucken wie es sich so entwickelt..

Zu der geschlossenen Gruppe:
Keine Ahnung, wieviele wirklich Interesse und Spaß an dem Thema haben. Mitlesen tun ja wohl einige.
 
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Steffi
10. Juni 07:37
Ich habe die geschlossene Gruppe noch im Hinterkopf. Ist gerade einfach nichts los, was erzählt werden mag, oder benötigt es zum Austausch doch einen privateren Raum? Oder ist es etwas anderes?
Bei mir passiert gerade nichts, weil ich selber zu gestresst bin. Aufgrund unserer privaten Situation rund um die erneute Krebserkrankung meines Mannes. Das ist zwar soweit im Griff, aber Seele und Nerven kommen noch nicht ganz hinterher. Vor 4 Jahren, Lumi war gerade in der Pubertät, war das ähnlich, da war mit aber nicht bewusst, wie sehr sich dass innere Befinden auf den Hund auswirkt. Viele ihrer Verhaltensweisen haben sich damals entwickelt und gefestigt. Ich mache daher gerade wenig Training etc. Eine lange Runde abseits von Trubel - meistens abends- und sonst nur kurze Gassirunden mit ggf. Management und viel Garten.
Das tut ihr aber auch ganz gut. Ich hatte erst Befürchtungen hinsichtlich der Auslastung, aber sie fährt tatsächlich mehr runter durch weniger Beachtung. Also nicht falsch verstehen, sie ist fast immer bei mir, aber ich bin zu Hause auch mehr mit mir beschäftigt, und habe keinen Kopf für Tricks, Impulskontrolltraining, Suchspiele oder so und spreche weniger mit ihr..Meine Kraft brauche ich gerade für Mann und Sohn..ach und die Arbeit..Sie schläft dafür mehr..
Gestern war ich mit ihr in der Hundeschule und nix hat geklappt, weil ich nur oberflächlich bei der Sache war. Sie war voll im außen und konnte sich auch nicht konzentrieren, war nur am kommentieren, was die anderen Wauzis ihter Meinung nach 'falsch' gemacht haben...bringt zur Zeit auch gar nichts, nichtmal Spaß.
 
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Ina
10. Juni 09:28
Bei mir passiert gerade nichts, weil ich selber zu gestresst bin. Aufgrund unserer privaten Situation rund um die erneute Krebserkrankung meines Mannes. Das ist zwar soweit im Griff, aber Seele und Nerven kommen noch nicht ganz hinterher. Vor 4 Jahren, Lumi war gerade in der Pubertät, war das ähnlich, da war mit aber nicht bewusst, wie sehr sich dass innere Befinden auf den Hund auswirkt. Viele ihrer Verhaltensweisen haben sich damals entwickelt und gefestigt. Ich mache daher gerade wenig Training etc. Eine lange Runde abseits von Trubel - meistens abends- und sonst nur kurze Gassirunden mit ggf. Management und viel Garten. Das tut ihr aber auch ganz gut. Ich hatte erst Befürchtungen hinsichtlich der Auslastung, aber sie fährt tatsächlich mehr runter durch weniger Beachtung. Also nicht falsch verstehen, sie ist fast immer bei mir, aber ich bin zu Hause auch mehr mit mir beschäftigt, und habe keinen Kopf für Tricks, Impulskontrolltraining, Suchspiele oder so und spreche weniger mit ihr..Meine Kraft brauche ich gerade für Mann und Sohn..ach und die Arbeit..Sie schläft dafür mehr.. Gestern war ich mit ihr in der Hundeschule und nix hat geklappt, weil ich nur oberflächlich bei der Sache war. Sie war voll im außen und konnte sich auch nicht konzentrieren, war nur am kommentieren, was die anderen Wauzis ihter Meinung nach 'falsch' gemacht haben...bringt zur Zeit auch gar nichts, nichtmal Spaß.
Liebe Steffi,
Es tut mir leid von deiner aktuellen Situation zu lesen. Ich wünsche dir und deinem Mann alles Gute und viel Kraft. Es ist immer wieder erstaunlich wie sehr unsere Hunde uns spiegeln. Es ist gut, dass du auf dich achtest.
Die besten Wünsche für euch!
Ina und Yaco