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Dogorama-Mitglied
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heute 14:03

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :)
Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen.

Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren.

Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet?

Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen!

Liebe Grüße
 
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Kirsten
20. Apr. 11:24
In unübersichtlichen Gebiet ist sie an der Leine. Wenn was aufspringt wäre sie hinterher. Sie hat ja täglich hier auf dem Hof und in meinem Garten den Kick die Waschbären und Füchse zu vertreiben. Sie geht nicht dran, dafür ist sie vorsichtig genug. Aber das verscheuchen ist natürlich toll. Man kennt sich hier mittlerweile persönlich…🙈 Wenn ein Reh vor uns aufspringt, springt sie aufgeregt in die Leine. Ist es ausser Sichtweite ( im Dickicht verschwunden) beruhigt sie sich schnell. Sie ist, solange es zu sehen ist, nicht ansprechbar und bekommt dafür keine negative Sanktionen. Ich hoffe, daß wir das Anzeigen auch auf aufspringendes Wild ausweiten können. Üben, üben, üben… Eine andere Alternative (Strafe) sehe ich für meine Hunde nicht.
Ich finde es schön, wie viele Gedanken du dir um deine Hunde, aber auch um den Schutz des Wildes machst, Sylvia.
 
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Sylvia
20. Apr. 11:41
Ja, das wäre günstig, aber vielleicht nächstes Jahr mal. Im Wildpark findet sie das zahme Wild gruselig und zeigt Meideverhalten. Aber, wenn es rennt…🙄
 
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Katja
20. Apr. 12:54
Ja, das wäre günstig, aber vielleicht nächstes Jahr mal. Im Wildpark findet sie das zahme Wild gruselig und zeigt Meideverhalten. Aber, wenn es rennt…🙄
Ja, das ist hier auch so… Hütehund eben, denk ich mir!
Bei Polli (lt. Gentest 4! verschiedene Hütehundrassen) reicht oft auch schon ein vorbeiwehendes Blatt, um den „Hinterher“-Reflex auszulösen!
Aber wehe, es ist eine Katze, die sich dann einfach hinsetzt… dann weiß Polli nicht weiter und schaut gefühlt fragend auf mich: „Wie machen wir jetzt weiter, Frauchen?“

Sehr lustig im Tierpark auch die Känguruhs: sitzend -> uninteressant, gehend -> komisch und auch bisserl unheimlich… aber hüpfend -> da stand dann auch Polli auf 2 Beinen an der Leine! 😳
Sehr komisch dann aber der Kragenbär: der saß hinter der Scheibe (mit dem Rücken zu uns) und hat sich nicht bewegt.
Polli ist schier ausgerastet!
Da muss sie der Geruch getriggert haben.
Kann Tierpark echt empfehlen, wenn man seinen Hund kennenlernen will!
Aber nicht zu lange: Polli war nach 2Std (an der Leine) komplett durch…

Ich muss aber auch gestehen: manchmal ist so’n Jagdtrieb echt praktisch!😀
In unserem Segelverein gibt’s Krähen, die gerne mal die Frühstückstüte von der Terrasse klauen und die sich durchaus auch schonmal ein Steak aus der Küche geholt haben!
Da stürzt sich Polli mit viel Bösem-Hund-Gehabe im vollen Galopp drauf… da wird die sonst sehr schüchterne Hundine wirklich zur beeindruckenden Erscheinung!
Die Krähen wiederum fliegen dann genau 3m auf den Steg raus, weil sie inzwischen wissen, dass Polli da ganz kleinlaut wird. Echte Mistviecher!😉
Aber immerhin sind die Frühstücksbrötchen sicher, wenn Polli auf dem Gelände ist!😬

Jetzt vielleicht nicht wirklich der Ulli-Weg… 🥴
Aber Polli unterscheidet durchaus sich zwischen Krähen dort und Krähen im Park -> letztere sind total uninteressant!
 
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Dogorama-Mitglied
20. Apr. 12:57
Hast du sehr gut beschrieben und das mit der Fährte vom Tier weg ist ja genial, sie bietet es mir auch an, wenn ich jetzt so überlege 😀. Probiere ich mal aus😀. Danke für Deine Antwort 😀
Wir machen das genauso, und haben das als Verhaltenskette aufgebaut.
 
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Sylvia
20. Apr. 13:48
Wir machen das genauso, und haben das als Verhaltenskette aufgebaut.
Genau so soll es bei uns auch mal aussehen 😂😂😂

😩
 
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Michi
20. Apr. 15:32
Wir machen das genauso, und haben das als Verhaltenskette aufgebaut.
Aber was mir noch nicht klar ist...
Wenn man einen Sicht Jäger hat, so wie ich. Wie bekommt man dann die Verknüpfung von Fährten anzeigen und gemeinsam erkunden ( was mir klar ist ) , zu : dem sichtbaren und flüchtigen Wild schauen wir nur gemeinsam zu, aber wir hetzen nicht, nicht gemeinsam und auch nicht alleine.
Da ist dann ja doch eine andere Dynamik im Spiel und es ist ja auch nicht ohne Weiteres trainierbar, weil man ja nicht auf Abruf Wild zur Verfügung hat und man nie weiß, wann es einem vor die Nase kommt.
Das würde mich wirklich interessieren.
Ich habe es ja nicht nach dem Ulliweg aufgebaut.
Oder geht es da nur darum, dass man etwas mit dem Hund zusammen macht, wobei er seine " Jagdambition " gewissermaßen ausleben kann und nicht unbedingt darum, dass man den Hund zuverlässig ohne Leine im Wald führen kann?
 
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Dogorama-Mitglied
20. Apr. 15:39
Aber was mir noch nicht klar ist... Wenn man einen Sicht Jäger hat, so wie ich. Wie bekommt man dann die Verknüpfung von Fährten anzeigen und gemeinsam erkunden ( was mir klar ist ) , zu : dem sichtbaren und flüchtigen Wild schauen wir nur gemeinsam zu, aber wir hetzen nicht, nicht gemeinsam und auch nicht alleine. Da ist dann ja doch eine andere Dynamik im Spiel und es ist ja auch nicht ohne Weiteres trainierbar, weil man ja nicht auf Abruf Wild zur Verfügung hat und man nie weiß, wann es einem vor die Nase kommt. Das würde mich wirklich interessieren. Ich habe es ja nicht nach dem Ulliweg aufgebaut. Oder geht es da nur darum, dass man etwas mit dem Hund zusammen macht, wobei er seine " Jagdambition " gewissermaßen ausleben kann und nicht unbedingt darum, dass man den Hund zuverlässig ohne Leine im Wald führen kann?
Mir persönlich geht es hauptsächlich darum meinem Hund möglichst das zu bieten, was er für ein zufriedenes dasein braucht.
Das er seine Art eigenen Bedürfnisse, und die seiner Rasse befriedigt werden.
Dabei geht es nicht um völlige Leinenlose Freiheit, aber es ist ein netter Nebeneffekt.

Ich gehe auch nicht zu 100% den Ulli Weg, sondern meinen eigenen.
 
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Michi
20. Apr. 15:45
Mir persönlich geht es hauptsächlich darum meinem Hund möglichst das zu bieten, was er für ein zufriedenes dasein braucht. Das er seine Art eigenen Bedürfnisse, und die seiner Rasse befriedigt werden. Dabei geht es nicht um völlige Leinenlose Freiheit, aber es ist ein netter Nebeneffekt. Ich gehe auch nicht zu 100% den Ulli Weg, sondern meinen eigenen.
Ok, dann verstehe ich es und finde auch gut.
Das war mir so nicht klar.
Ich dachte, dass es noch irgendeinen Schritt gibt, um den Hund leinenlos zuverlässig zu machen.
Bedeutet es dann, dass der Hund an der Leine in die Leine springt, weil er hinterher will oder bleibt er cool ?
Aber ist für mich völlig ok, jeder setzt da ja andere Prioritäten, das ist ja auch gut so.
Wenn Müsli am Pferd mitläuft, dann ja auch frei, da muss ich mich weitgehend drauf verlassen können, dass er nicht abhanden kommt.
Auch sind wir ja auch sonst immer ohne Leine unterwegs.
Ich denke, dass wir Teile des Ulliwegs auf jeden Fall gehen und er damit auch glücklich ist.
Das sind eure Hunde aber sicherlich auch !
 
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Michi
20. Apr. 15:46
Mir persönlich geht es hauptsächlich darum meinem Hund möglichst das zu bieten, was er für ein zufriedenes dasein braucht. Das er seine Art eigenen Bedürfnisse, und die seiner Rasse befriedigt werden. Dabei geht es nicht um völlige Leinenlose Freiheit, aber es ist ein netter Nebeneffekt. Ich gehe auch nicht zu 100% den Ulli Weg, sondern meinen eigenen.
....deinen Nachsatz habe ich gerade erst gelesen und finde ich gut !
 
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Kirsten
20. Apr. 18:19
Mir persönlich geht es hauptsächlich darum meinem Hund möglichst das zu bieten, was er für ein zufriedenes dasein braucht. Das er seine Art eigenen Bedürfnisse, und die seiner Rasse befriedigt werden. Dabei geht es nicht um völlige Leinenlose Freiheit, aber es ist ein netter Nebeneffekt. Ich gehe auch nicht zu 100% den Ulli Weg, sondern meinen eigenen.
Finde ich super beschrieben ☺️🐾