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Dogorama-Mitglied
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heute 14:03

"Wege zur Freundschaft" (Ulli Reichmann)

Hallo ihr Lieben :)
Ich habe kürzlich o.g. Buch verschlungen und gleich begeistert mit dem dort aufgeführten Training begonnen.

Für alle, die es nicht kennen: Es geht darum gemeinsam mit seinem Hund die Welt zu entdecken und Spuren zu suchen etc.. Quasi ein Leitfaden, wie man dem Hund zeigt nicht mehr alleine jagen zu gehen, sondern voller Freude zu kooperieren.

Ich bin nun unendlich begeistert, weil erste (auch unerwartete) Erfolge schon in wenigen Tagen sichtbar wurden und wollte nun mal fragen, ob noch jemand inspiriert von diesen Methoden mit seinem Hund die Welt erkundet?

Würde mich über einen Erfahrungsaustausch unheimlich freuen!

Liebe Grüße
 
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Jochen
26. Apr. 19:43
Es ging mir um unerwartete Situationen, so wie Steffi sie erlebt hat und um nichts anderes.
Ja, niemand will, dass ein Tier zu Schaden kommt. Das ist -wie hier auch schon oft geschrieben- eine Grundmaxime der Philosophie.
 
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Michi
26. Apr. 19:44
Ja, niemand will, dass ein Tier zu Schaden kommt. Das ist -wie hier auch schon oft geschrieben- eine Grundmaxime der Philosophie.
Und was heißt das jetzt?
Wie reagiert man nun im Notfall?
 
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Jochen
26. Apr. 19:52
Mal ein paar Beispiele. Hund im Wald an der Schleppleine.... aus einem Querweg kommt plötzlich und unbemerkt ein schneller E biker. Hund muss sofort stehenbleiben, sonst Kollision. Aus einem Garten kommt direkt vor dem Hund eine Katze gesprungen, an einer Straße. Der Hund hat plötzlich eine Maus oder einen Giftköder im Maul. Ein Hase hopst direkt vor dem Hund aus dem Gras. Ein Rehkitz einen m vom Weg entfernt, der Hund hat es gesehen und springt drauf zu. Und, und und...da gibt es unzählige Situationen, die unverhofft passieren können. Was macht man da? Und was heißt " niemand sieht zu, wie ein Tier umgelegt wird? " Davon gehe ich aus, aber da ist ja nun mal ein schneller Abbruch gefragt, oder nicht?
Das Ziel ist ja, dass der Hund obige Situationen anzeigt und nicht hetzt, also ein Abbruch nicht notwendig ist.

Wenn der Hund noch nicht soweit ist, rät Ulli folgendes:

Wild schützen und gemeinsam einen Bogen laufen, um später wieder zu der Stelle zu gelangen und sie dann vom Hund ausgiebig untersuchen zu lassen. Dann nimmt der Hund es auch weniger oder gar nicht als Abbruch wahr und ihr verliert nicht eure Gemeinsamkeit.
 
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Michi
26. Apr. 19:57
Das Ziel ist ja, dass der Hund obige Situationen anzeigt und nicht hetzt, also ein Abbruch nicht notwendig ist. Wenn der Hund noch nicht soweit ist, rät Ulli folgendes: Wild schützen und gemeinsam einen Bogen laufen, um später wieder zu der Stelle zu gelangen und sie dann vom Hund ausgiebig untersuchen zu lassen. Dann nimmt der Hund es auch weniger oder gar nicht als Abbruch wahr und ihr verliert nicht eure Gemeinsamkeit.
Ich spreche aber von etwas, was man selber nicht wahrnimmt und wo man in Bruchteilen von Sekunden handeln muss...so wie Steffi... und auch in den Situationen, die ich beschrieben habe, kann man keinen Bogen laufen und man selber und auch der Hund ist überrascht .
Wir hatten das jetzt jeden Tag, dass ein Hase oder Fasan direkt vor uns aufgesprungen ist. Da erschrecken sich erstmal beide, aber der Hund hat das Wild direkt vor der Nase.
Und dann ?
 
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Sabine
26. Apr. 20:02
Das Ziel ist ja, dass der Hund obige Situationen anzeigt und nicht hetzt, also ein Abbruch nicht notwendig ist. Wenn der Hund noch nicht soweit ist, rät Ulli folgendes: Wild schützen und gemeinsam einen Bogen laufen, um später wieder zu der Stelle zu gelangen und sie dann vom Hund ausgiebig untersuchen zu lassen. Dann nimmt der Hund es auch weniger oder gar nicht als Abbruch wahr und ihr verliert nicht eure Gemeinsamkeit.
Das Vorgehen klappt aber doch bei dem Mausbeispiel so nicht, oder? Und das Problem hatten wir ähnlich leider auch schon mit 2- Meter-Leine.
 
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Jochen
26. Apr. 20:04
Ich spreche aber von etwas, was man selber nicht wahrnimmt und wo man in Bruchteilen von Sekunden handeln muss...so wie Steffi... und auch in den Situationen, die ich beschrieben habe, kann man keinen Bogen laufen und man selber und auch der Hund ist überrascht . Wir hatten das jetzt jeden Tag, dass ein Hase oder Fasan direkt vor uns aufgesprungen ist. Da erschrecken sich erstmal beide, aber der Hund hat das Wild direkt vor der Nase. Und dann ?
Wie ich bereits schrieb, dann freust du dich mit dem Hund, dass er das Wild so toll gesehen hat und lässt ihn die Spur untersuchen solange er will.

Wenn du einen Abbruch brauchst, bist du noch nicht soweit mit deinem Hund. Manche Hunde werden das auch nie schaffen (zB. viele Galgos/Podencos). Aber erstaunlich viele könnten es mit dem richtigen Verständnis der HalterInnen und vielen „Übungseinheiten“.
 
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Jochen
26. Apr. 20:08
Das Vorgehen klappt aber doch bei dem Mausbeispiel so nicht, oder? Und das Problem hatten wir ähnlich leider auch schon mit 2- Meter-Leine.
Dann -ich klugscheiße natürlich- versuche dich in solchen Gebieten entsprechend zu rüsten oder sie ganz zu meiden und dich der Thematik sukzessive anzunähern. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, besonders wenn das Verhalten schon ritualisiert ist. Aber -um zum Thema zurückzukehren- man sollte sich nicht mit einem Abbruch zufrieden geben.
 
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Michi
26. Apr. 20:10
Wie ich bereits schrieb, dann freust du dich mit dem Hund, dass er das Wild so toll gesehen hat und lässt ihn die Spur untersuchen solange er will. Wenn du einen Abbruch brauchst, bist du noch nicht soweit mit deinem Hund. Manche Hunde werden das auch nie schaffen (zB. viele Galgos/Podencos). Aber erstaunlich viele könnten es mit dem richtigen Verständnis der HalterInnen und vielen „Übungseinheiten“.
Wo habe ich geschrieben, dass ich einen Abbruch brauche?
Und was heißt " am Ziel sein" ?
Auf dem Weg dorthin kann tagtäglich eine solche Situation entstehen. Bei jedem!
Dann muss man auch reagieren.
Bis jetzt weiß ich halt immernoch nicht, wie das dann geht...
 
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Jochen
26. Apr. 20:34
Wo habe ich geschrieben, dass ich einen Abbruch brauche? Und was heißt " am Ziel sein" ? Auf dem Weg dorthin kann tagtäglich eine solche Situation entstehen. Bei jedem! Dann muss man auch reagieren. Bis jetzt weiß ich halt immernoch nicht, wie das dann geht...
Wir drehen uns ein wenig im Kreis, der Abbruch gehört trotzdem nicht zur Methode.

Maßnahmen:
- Hund sichern
- aufmerksam sein zu Hund und Umgebung
- Gebiete mit hoher Mausdichte erstmal meiden bzw. sukzessive annähern

Vermeidung sollte immer Priorität haben, verunfallt dann doch das brennende Versicherungsvertreterauto in der Tankstelle, wird jeder hier einen Abbruch setzen, der klar bei Verstand ist.
 
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Michi
26. Apr. 20:37
Wir drehen uns ein wenig im Kreis, der Abbruch gehört trotzdem nicht zur Methode. Maßnahmen: - Hund sichern - aufmerksam sein zu Hund und Umgebung - Gebiete mit hoher Mausdichte erstmal meiden bzw. sukzessive annähern Vermeidung sollte immer Priorität haben, verunfallt dann doch das brennende Versicherungsvertreterauto in der Tankstelle, wird jeder hier einen Abbruch setzen, der klar bei Verstand ist.
Du beantwortest halt meine Fragen nicht...
Es geht nicht um den Trainingsweg oder die Trainingsmethode.
Auf dem Weg können diese Situationen unverhofft passieren. Wie verhält man sich dann?
Bei Steffi war es genauso.