Du interpretierst da echt verdammt viel in zwei sehr kurze Sätze hinein. Vlt einfach mal die eigene Perspektive verlassen und über den eigenen Tellerrand hinaus schauen...?
Nicht jeder Mensch ist mit einer intakten, liebevollen Familie gesegnet. In vielen Fällen ist Familie mit Leid, Schmerz oder sogar Trauma verbunden. Wie zB in meinem Fall. Da ist so ein Weihnachtsessen halt einfach nur mühseliges, energiefressendes Pflichtprogramm (das der Hund einem mit seiner Anwesenheit erleichtert oder er dient sogar als Ausrede - bewusst oder unbewusst - gar nicht erst hinzugehen).
Ich muss meine Hunde bei Gott nicht überall hin mitnehmen (bei drei jungen Hunden ist mir auch durchaus klar, dass das ne ziemliche Zumutung ist und einfach nicht immer selbstverständlich möglich ist) und ich genieße es auch mal ein paar Stunden ohne sie zu sein, wenn ich sie in sicherer Obhut weiß. Trotzdem sind mir meine Hunde sehr viel wichtiger als ein großer Teil meiner Familie und wenn ich wählen müsste, wäre meine Wahl klar.
Letztendlich kann man die ganze Sache darauf runter brechen, dass es eine individuelle Entscheidung ist, die jeder für sich aufgrund der eigenen Lebensrealität treffen kann und darf. Muss man als Außenstehender ja nicht verstehen, muss man auch nicht gut finden, aber abwerten muss man das auch nicht.
Du hast bestimmt recht.
Aber hier ging es ja nicht darum, dass man eigentlich eh nicht wirklich hingehen möchte, weil man ( aus welchen Gründen auch immer ) dazu keine Lust hat.
Es ging ja darum, dass man nicht hingeht , weil der Hund nicht mitkommen darf/ soll und man dann lieber zu Hause bleibt, weil man den Hund nicht alleine lassen möchte oder kann.
Deswegen hatte ich ja auch die Frage gestellt, ob diese HH dann auch sonst nix ohne ihren Hund unternehmen.
Deinen Ansatz kann ich verstehen, aber das Andere verstehe ich nicht.
Muss ich ja auch nicht, kann jeder machen, was er möchte, aber es wurde ja explizit danach gefragt...