Na ja, und einem Angsthund tut man wahrscheinlich auch keinen Gefallen, ihn da mitzunehmen. Meine Leika war auch Angsthund und schwer misshandelt, die hätte sich in Lokalen nie wohl gefühlt, blieb lieber Zuhause.
Wo wir bei dem Thema wären, mich nervt wirklich, dass gefühlt jeder zweite Hund als Angsthund bezeichnet wird.
Ich finde das verharmlost so sehr, was ein sogenannten Angsthund, also ein Hund mit generaliserter Angst ist und was das für das Tier bedeutet.
Wenn es knallt und der Hund sich erschreckt, wenn er in ungewohnten Situationen zurückhaltend reagiert, dann ist das kein Angsthund.
All die Leute, die so leichtfertig den Begriff benutzen wünsche ich mal einen Angsthund zu sehen. Der sich einkotet, vollpinkelt, auf den Boden drückt, wenn er ein paar Schritte gehen soll. Natürlich gibt es auch da Abstufungen und nicht jeder Fall so extrem, das ist mir klar.
Aber man sieht so oft normale, leicht unsichere Hunde, die das Label Angsthund tragen.