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Victoria
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heute 21:02

Politische Haltung als Ausschlusskriterium bei der Hundevermittlung?

Der Tierschutzverein Fortuna Animali hat laut einem heute veröffentlichten Bericht einer Interessentin die Vermittlung einer Hündin verweigert. Bei der Interessentin handelt es sich um die niedersächsische AfD-Landtagsabgeordnete Vanessa Behrendt. Als Grund für die Absage wurde demnach ausdrücklich ihre politische Zugehörigkeit genannt.

Unabhängig davon, wie man persönlich zur AfD oder zu irgendeiner anderen Partei steht, finde ich die grundsätzliche Frage dahinter interessant.

Sollte die politische Zugehörigkeit eines Menschen bei der Vermittlung eines Hundes überhaupt eine Rolle spielen?

Wenn man damit anfängt, Menschen nicht nur anhand ihrer konkreten Eignung als Hundehalter, sondern aufgrund politischer oder weltanschaulicher Zugehörigkeiten zu beurteilen; wo fängt das an und wo hört es auf?

Man könnte schließlich bei den unterschiedlichsten Gruppen anfangen, aufgrund eines Labels bestimmte Verhaltensweisen oder Einstellungen zu vermuten; bei Veganern hinsichtlich der Ernährung des Hundes, bei Jägern hinsichtlich ihres Verhältnisses zu Tieren oder bei Mitgliedern einer Partei aufgrund einzelner Positionen dieser Partei. Aber sagt das automatisch etwas darüber aus, wie diese konkrete Person einen Hund hält?

Auf der anderen Seite haben Tierschutzvereine natürlich die Verantwortung und auch einen gewissen Entscheidungsspielraum, wem sie ihre Tiere anvertrauen.

Mich interessiert deshalb wirklich eure Meinung; gerade von Leuten, die selbst im Tierschutz tätig sind.

Sollten bei einer Vermittlung ausschließlich konkrete, tierwohlrelevante Kriterien wie Erfahrung, Wohnsituation, Zeit, Versorgung und Umgang mit dem Tier zählen? Oder findet ihr es legitim, darüber hinaus auch politische bzw. weltanschauliche Überzeugungen eines Interessenten einzubeziehen?

Mich interessiert tatsächlich, wo ihr hier die Grenze ziehen würdet.

Quelle zum konkreten Fall: Apollo News, 02.10.2026.
 
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Nicole
heute 16:13
Vielleicht sollte man erst mal klären, ob der Vorfall wirklich so stattgefunden hat, denn alles, was ich im dazu gefunden habe, sind Berichte in d AfD nahestehenden Medien. Vielleicht etwas Vorsicht walten lassen und sich nicht in eine ggf. konstruierte Opfergeschichte reinziehen lassen
 
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Silvia
heute 16:13
Spannende Frage. Bin auf die Kommentare gespannt. Interessant ist auch, dass der Fall aktuell über Medien verbreitet wird, die eher rechts angesiedelt sind und wohl bisher noch keine unabhängige Recherche stattfand. Behrendt veröffentlicht, Apollo berichtet, andere politisch positionierte Medien übernehmen die Geschichte. Politische Kommunikation 🤷🏼‍♀️ Ein Schelm, wer…
Ich finde das eine Frechheit von seiten dieses Tierschutzvereins bei dem ganz offensichtlich Politik über dem Wohl der Tiere steht.
 
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Katrin
heute 16:14
.... wenn es denn so stimmt... Aber immer ein Drama draus zu machen: wenn diese Person den Hund nicht bekommt, dann versauert der im Tierheim, das ist einfach an der Realität vorbei.
Ach dann findet also jeder Hund ein Zuhause? Das wäre mir neu.

Du weißt doch ganz genau was ich damit sagen will.
 
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Marie
heute 16:14
Ich finde es ehrlich gesagt unmöglich einem Hund ein schönes Zuhause sozusagen vorzuenthalten wegen irgendeiner Gesinnung, egal ob diese Politisch oder religiös oder sonst wie ist . Und ich finde es mittlerweile echt irgendwie bescheuert, das ist ja schon diskriminierend , wir sind doch angeblich so ein tolerantes Land, die Menschen aus allen möglichen Ländern aufnehmen und versorgen und in unsere Gesellschaft integrieren wollen, aber unsere eigene Bevölkerung schließen wir teilweise aus nur weil sie nicht so denken wie manche das wollen. Was ist dann das nächste Ausschluss Kriterium? Wir sind angeblich ein freies Land wo jeder sagen und machen kann was er will, theoretisch. Praktisch ist das schon lange nicht mehr so ,hat man ja während Corona gesehen, wer etwas von den Maßnahmen in Frage gestellt hat wurde direkt als verschwörungstheorethiker bezeichnet. Finde ich echt nicht ok .
Das ist aber eine sehr gewagte Aussage.
Tolerant hat nichts damit zu tun das jeder sagen kann was er will,und schon gar nicht tun und lassen kann was er will!
Regeln und Gesetze müssen geben wenn Millionen von Menschen zusammenleben!!
Dann weiß ich auch gar nicht so recht ob der Beitrag von Viktoria überhaupt hier her gehört.
Das ist kein Politikforum sondern ein Hundeforum!!
Eine Meinung dazu hab ich allerdings schon.
Vielleicht macht es Sinn, sich mal genauer mit besagter Interessentin auseinanderzusetzen !
Aufgehobene Immunität,anhängendes Strafverfahren und unsägliche Äußerungen gegenüber Minderheiten in unserem Land.
Da darf ein TS Verein auch mal die Rote Karte zeigen !
Und das was sie wollte ,ihren Beitrag zu teilen hat doch geklappt, Aufreger, Empörung und Aufmerksamkeit !
Nur die Plattform hier finde ich als ungeeignet !
 
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Janine
heute 16:15
Bitte bleibe doch beim Thema
 
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Romy
heute 16:15
Geht gar nicht, daß Tierwohl in aller erster Linie, egal welcher Partei zugehörig. Ist doch dem Tier egal, wo kommen wir da hin, wenn das auch noch ne Rolle spielt, unmöglich, jedes Tier hat ein tolles Zuhause verdient
 
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Ingrid
heute 16:15
Nun ja, erstenmal wäre zu klären, ob der Hund tatsächlich aufgrund der politischen Zugehörigkeit der Dame nicht an sie abgegeben wurde oder ob dies so von den Rechten publiziert wurde. Falls dies tatsächlich so der Fall war, dann hat der Verein durchaus die berechtigte Sorge, wenn Mitglieder einer bestimmten Partei derart gefühlskalt und hart gegenüber Menschen, die nicht in ihr Schema passen, auftreten und sich Remigrationsträumchen hingeben : was genau würde mit dem Hund passieren, wenn er doch nicht in das Schema dieser Dame passt?
 
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Janine
heute 16:16
Steffanie Och, die 1. Vorsitzende von Fortuna Animali, ist auf Dogorama. Wer die andere Seite hören möchte, kann sie gerne direkt um eine Stellungnahme bitten.
Genau, man kann sie doch um ein Statement bitten.
 
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Christine
heute 16:16
Wie verhält es sich denn mit den Hunden von Obdachlosen…..? Die leben mit ihren Haltern auf der Straße, ohne grünen Garten, warmes Körbchen etc. und so lange es dem Hund gut geht, er sich bei und mit seinem Halter wohlfühlt….., spielt u. a. politische Gesinnung keine Rolle. Dem Hund ist es ziemlich egal , Hauptsache, er fühlt sich geliebt, geborgen, sicher…..
 
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Marv
heute 16:16
Dass ein Tierschutzverein der niedersächsischen AfD-Landtagsabgeordneten Vanessa Behrendt die Adoption einer Hündin wegen ihrer Parteizugehörigkeit verweigert hat, zeigt die realen Folgen medialer Beeinflussung. Wenn öffentlich-rechtliche Medien über Jahre täglich dieselben zugespitzten Narrative und Feindbilder wiederholen, werden diese vom Zuschauer irgendwann automatisch als Wahrheit akzeptiert.
Diese kontinuierliche Manipulation führt im Alltag dazu, dass ehrenamtliche Akteure im Gefühl moralischer Überlegenheit handeln: Sie stellen die politische Gesinnung über den eigentlichen Zweck ihrer Arbeit – in diesem Fall den Tierschutz. So wird aus medialer Wiederholung am Ende konkrete gesellschaftliche Ausgrenzung.
Ganz früher waren es die Hexen, dann die Juden, dann die Ungeimpften und heute AfD-Politiker und Wähler.