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Victoria
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Anzahl der Antworten 287
zuletzt 3. Okt.

Politische Haltung als Ausschlusskriterium bei der Hundevermittlung?

Der Tierschutzverein Fortuna Animali hat laut einem heute veröffentlichten Bericht einer Interessentin die Vermittlung einer Hündin verweigert. Bei der Interessentin handelt es sich um die niedersächsische AfD-Landtagsabgeordnete Vanessa Behrendt. Als Grund für die Absage wurde demnach ausdrücklich ihre politische Zugehörigkeit genannt.

Unabhängig davon, wie man persönlich zur AfD oder zu irgendeiner anderen Partei steht, finde ich die grundsätzliche Frage dahinter interessant.

Sollte die politische Zugehörigkeit eines Menschen bei der Vermittlung eines Hundes überhaupt eine Rolle spielen?

Wenn man damit anfängt, Menschen nicht nur anhand ihrer konkreten Eignung als Hundehalter, sondern aufgrund politischer oder weltanschaulicher Zugehörigkeiten zu beurteilen; wo fängt das an und wo hört es auf?

Man könnte schließlich bei den unterschiedlichsten Gruppen anfangen, aufgrund eines Labels bestimmte Verhaltensweisen oder Einstellungen zu vermuten; bei Veganern hinsichtlich der Ernährung des Hundes, bei Jägern hinsichtlich ihres Verhältnisses zu Tieren oder bei Mitgliedern einer Partei aufgrund einzelner Positionen dieser Partei. Aber sagt das automatisch etwas darüber aus, wie diese konkrete Person einen Hund hält?

Auf der anderen Seite haben Tierschutzvereine natürlich die Verantwortung und auch einen gewissen Entscheidungsspielraum, wem sie ihre Tiere anvertrauen.

Mich interessiert deshalb wirklich eure Meinung; gerade von Leuten, die selbst im Tierschutz tätig sind.

Sollten bei einer Vermittlung ausschließlich konkrete, tierwohlrelevante Kriterien wie Erfahrung, Wohnsituation, Zeit, Versorgung und Umgang mit dem Tier zählen? Oder findet ihr es legitim, darüber hinaus auch politische bzw. weltanschauliche Überzeugungen eines Interessenten einzubeziehen?

Mich interessiert tatsächlich, wo ihr hier die Grenze ziehen würdet.

Quelle zum konkreten Fall: Apollo News, 02.10.2026.
 
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Henrik
3. Okt. 16:20
Der Hund sollte entscheiden!
 
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Kathleen
3. Okt. 16:22
Ganz ehrlich: Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. 🐶

Wenn ein Tierheim eine Hundevermittlung zurückzieht, weil die zukünftige Halterin einer bestimmten politischen Partei angehört, frage ich mich ernsthaft, was politische Gesinnung mit der Fähigkeit zu tun hat, einem Hund ein gutes Zuhause zu geben. Entscheidend sollte doch sein, ob jemand verantwortungsvoll mit einem Tier umgeht, genügend Zeit und Platz hat und bereit ist, für dessen Wohl zu sorgen – und nicht, welches Parteibuch er besitzt.

Man kann politische Ansichten ablehnen, kritisieren und kontrovers diskutieren. Aber einen Hund deshalb nicht zu vermitteln, obwohl die Voraussetzungen für eine artgerechte Haltung offensichtlich gegeben sind, finde ich persönlich sehr fragwürdig.

Ein Tier sollte doch nicht zum politischen Spielball werden. Es sollte darum gehen, wer einem Hund ein liebevolles, sicheres und verantwortungsvolles Zuhause bieten kann – und nicht darum, welche politische Meinung diese Person vertritt.

Wenn wir anfangen, Menschen allein aufgrund ihrer politischen Zugehörigkeit pauschal von etwas auszuschließen, wird es meiner Meinung nach ziemlich gefährlich. Tierschutz sollte für mich in erster Linie Tierwohl bedeuten – und nicht politische Gesinnungsprüfung.
 
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Elmo
3. Okt. 16:22
Was hat die politische Haltung des Menschen mit der Adoption eines Hundes zu tun? Es ist ein vermischen von Äpfeln und Birnen. Ein Hund kann es bei einem linksmotivierten sowohl gut als auch schlechter gehn. Dies gilt natürlich auch für ein rechtsorientierten Menschen . Aber die politische Auslegung bzw. Meinung sollte nie ein Grund für eine "mißglückte" Vermittlung sein. Niemals!!! Dafür sind unsere Tierheime zu voll!!!
 
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C.
3. Okt. 16:22
Meiner Meinung nach geht das zu weit! Wo will man denn da eine Grenze ziehen? Bekommen dann grüne keinen Hund weil sie ihn vegan ernähren könnten?
 
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Matthias
3. Okt. 16:22
Dass ein Tierschutzverein der niedersächsischen AfD-Landtagsabgeordneten Vanessa Behrendt die Adoption einer Hündin wegen ihrer Parteizugehörigkeit verweigert hat, zeigt die realen Folgen medialer Beeinflussung. Wenn öffentlich-rechtliche Medien über Jahre täglich dieselben zugespitzten Narrative und Feindbilder wiederholen, werden diese vom Zuschauer irgendwann automatisch als Wahrheit akzeptiert. Diese kontinuierliche Manipulation führt im Alltag dazu, dass ehrenamtliche Akteure im Gefühl moralischer Überlegenheit handeln: Sie stellen die politische Gesinnung über den eigentlichen Zweck ihrer Arbeit – in diesem Fall den Tierschutz. So wird aus medialer Wiederholung am Ende konkrete gesellschaftliche Ausgrenzung. Ganz früher waren es die Hexen, dann die Juden, dann die Ungeimpften und heute AfD-Politiker und Wähler.
Watten Schwachsinn, sorry aber, wer schreit und stampft denn immer rum, wenn es nicht nach ihrer Nase geht - irgendwie war alles schöner vor 2013 🙃...
 
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Rüdiger
3. Okt. 16:23
Diese Entscheidung ist sowas von bescheuert. Dem Verein geht es nicht um die Tiere sondern um Bevormundung und Macht.
Ich glaube nicht dass da an Bevormundung und Macht gedacht wird. Da wird ja nicht mal an das Tier gedacht.
 
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Daniela
3. Okt. 16:24
Jeder hat das Recht auf ein Haustier. Politik sollte dabei keine Rolle spielen.
Tieren ist nur wichtig das sie Futter, Liebe und eine Familie haben.
 
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Annette
3. Okt. 16:25
Das ist doch Unsinn wichtig ist , dass es dem Tier bei den neuen Besitzern gut geht. Genau unsinnig ist die Ablehnung bestimmter Gruppen. Ein Freund von mir ist Jäger, da haben die Hunde das Paradies auf Erden.
 
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Rita
3. Okt. 16:25
Dieser Tierschutzverein handelt verfassungswidrig. Wer Ideologie vor das Tierwohl stellt ist für mich unterste Schublade.
 
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Janine
3. Okt. 16:26
Es ist ebenso unglaublich wie unfassbar traurig. Damit werden ähnliche Gräben gerissen wie es in corona Zeiten zwischen geimpften und ungeimpften. Jeder von uns hat das Recht auf eigene Meinung. Ob dies nun im Falle der politischen Einstellung oder sonst etwas anderes. Dabei sind die Vermittlungsbedingungen ohnehin bereits streng genug. Nicht unbedingt förderlich um möglichst viele Tiere aus dieser Hölle raus zu holen. Einfach völlig absort.
Ganz Deiner Meinung. Viele verstehen das demokratische System eben nicht und die Moral ist irgendwie vollkommen verschwunden. Von Menschlichkeit ganz zu schweigen.