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Kerstin
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zuletzt 19. Mai

Kranke oder Hunde mit Handicap

Meine Frage an euch ist wie steht ihr dazu ? Würdet ihr einen Hund nehmen der krank ist und regelmäßig seine Medikamente benötigt oder vielleicht sogar gespritzt werden muss? Ein Handicap hat z.B dass er nur mit einem Auge sieht oder nur drei Beine hat oder der Schwanz nur noch zur Hälfte dran ist oder sonst irgendein Handicap besitzt? Ich frage das,weil wir hatten letztens eine Diskussion in der Runde und da waren einige dabei die eigentlich nur einen Hund möchten der für sie schön ist und keinen der ein Handicap hat oder schon alt und krank ist. Die Diskussion entfachte einen großen Streit denn ich bin der Meinung jeder Hund egal welcher, ob mit oder ohne Handicap hat ein Recht auf Liebe Geborgenheit und leben so wie wir Menschen auch und sollte ein schönes Zuhause haben. Wie hättet ihr reagiert? Ich bin der Meinung, dass ich von nun an weiß, was ich von einigen Menschen zu halten habe und meide sie
 
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Tina
15. Mai 20:16
Ja, ein Rollihund ist schon sehr pflegeintensiv. V.a. wenn er kein Mini-Format ist. Die müssen ja häufiger am Tag ein und ausgespannt werden weil ausruhen und liegen nicht möglich ist. Unser Schwergewicht (36kg) war da schon ein Kraftakt. Dazu Harn und Stuhlinkontinent…
Stell ich mir prinzipiell sehr herausfordernd vor mit einen Rollihund und würde es mir defintiv nicht zutrauen von Grund auf so einen Hund zu mir zu nehmen. Käme mein eigener Hund in die Lage, würde ich dagegen schon alles versuchen und den eigenen Alltag umstellen und anpassen an sie.

Stelle es mir trotzdem hart vor und finde das ist noch mal ne ganz andere Hausnummer als ein Hund z. B. ohne Rute oder Blind/Taub, wo ich mir dagegen schon vorstellen könnte solch einen Hund zu nehmen und ein Zuhause zu geben.
 
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Lisa-Eileen
15. Mai 22:22
Ja, ein Rollihund ist schon sehr pflegeintensiv. V.a. wenn er kein Mini-Format ist. Die müssen ja häufiger am Tag ein und ausgespannt werden weil ausruhen und liegen nicht möglich ist. Unser Schwergewicht (36kg) war da schon ein Kraftakt. Dazu Harn und Stuhlinkontinent…
Ja, weiß ich ja, hab mal im Tierrefugium Praktikum gemacht.
Da hatten wir auch ein paar Rolli Hunde.
Der eine war ein Jacky und hieß Mario, den hab ich echt geliebt.
Richtig frecher Babbsack und sau intelligent.
Natürlich total unterfordert.
Der war selbst ohne Rolli schneller als die anderen und kam die Treppen rauf usw.
Voll krass der Kerl.
Der hat sich auch mit der Schnauze selbst die Blase ausgedrückt, nur beim großen Geschäft, das muss man ja rausmassieren.
Hätt ich damals das Geld gehabt usw ich hätt ihn echt gern mitgenommen.
Der war mein absoluter Liebling.♥️
 
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Lisa-Eileen
15. Mai 22:23
Stell ich mir prinzipiell sehr herausfordernd vor mit einen Rollihund und würde es mir defintiv nicht zutrauen von Grund auf so einen Hund zu mir zu nehmen. Käme mein eigener Hund in die Lage, würde ich dagegen schon alles versuchen und den eigenen Alltag umstellen und anpassen an sie. Stelle es mir trotzdem hart vor und finde das ist noch mal ne ganz andere Hausnummer als ein Hund z. B. ohne Rute oder Blind/Taub, wo ich mir dagegen schon vorstellen könnte solch einen Hund zu nehmen und ein Zuhause zu geben.
Es geht eigentlich, man wächst rein.
Das schwierigste ist eher gescheite Ausrüstung usw weil n Rolli ist sackig teuer und wird von Versicherungen nicht übernommen.
 
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Kerstin
15. Mai 22:45
Das ist echt nicht zu unterschätzen. Pico war fünf, als ich ihn adoptiert habe. Es war klar, dass es für ihn keine Versicherung gibt (chronisch krank, nicht mehr jung). Er hat bisher mehr gekostet als mein Auto. Allein mit den regelmäßigen Tierarztbesuchen und der aufwändigen OP (Entfernung des Gehörgangs). Das ist eine finanzielle Belastung, die uns vorher bewusst war. Trotzdem kann (und will) das nicht jeder stemmen. Und Pico ist „nur“ taub.
Puh das ist natürlich hart kann ich verstehen dass das ganz schön finanziell zu Buche schlägt da überlegt man sich dann schon ob man das alles auf sich nimmt und macht oder überhaupt finanzieren kann
 
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Kerstin
15. Mai 22:47
Glaubst du das wirklich? Ein paar Menschen werden das vielleicht machen, aber die meisten behalten (und pflegen) ihre Hunde bis zum Schluss. Und trotzdem möchte nicht jeder einen alten Hund adoptieren. Es macht einen riesigen Unterschied das eigene Tier ins Alter zu begleiten, im Vergleich dazu sich für ein altes/ krankes Tier zu entscheiden.
Ja ich denke schon dass die meisten die mit einem Tier aufwachsen das dann später also krank wird dass dir auch behalten und sich weiterhin um es kümmern und umsorgen bis zum letzten Ende aber es gibt doch ein paar herzlose oder solche die es finanziell nicht stemmen können die bringen es dann vielleicht in ein Tierheim oder lassen es einschläfern da kenne ich auch welche
 
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Fiona &
15. Mai 22:51
Ich weiß nicht ob es zum Thema des Threads passt aber einen Hund mit alopezie (wie meine Kuromi) würde bestimmt auch nicht jeder adoptieren.
Ist zwar eigentlich nur eine kosmetische Sache aber dadurch ist sie ja auch nicht konventionell schön.
 
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Kerstin
15. Mai 22:52
Wie sind denn Deine eigenen Erfahrungen? Hatte Deine Hündin bereits eine körperliche Einschränkung oder dauerhafte Erkrankung, als Du sie aufgenommen hast? Alt war sie ja noch nicht. Wir wollten für unsere Familie mit Kind einen Welpen einer möglichst gesunden Rasse. Dass sich der Gesundheitszustand plötzlich oder im Alter gravierend verändern kann, ist uns klar und Lumi wird natürlich für immer bei uns bleiben.
Nein meine Hündin hatte keine körperlichen Einschränkungen oder sonstige Probleme sie war kein gesund als sie zu mir mit 7 Monate gekommen ist aus Rumänien hat aber in ihrem bisherigen die Leben schon einiges mitgemacht Glasscherbe im Fuß wurde er raus operiert dann ist sie über den Balkon gesprungen und hatte einen Kreuzbandriss der dauerte ewig bis er vollständig verheilt war dann würde sie mit Rattengift vergiftet da waren die Chancen 50 zu 50 dass sie es überlebt aber zum Glück habe ich sie es geschafft aber das ist zum Glück alles wieder gut verheilt und sie hat wieder ein normales schönes Hundeleben aber im Bekannten und Freundeskreis da gibt es welche die haben kerngesunde Hunde und welche die Hunde mit Handicap haben der eine sieht sehr schlecht fast gar nichts der andere hat nur einen halben Schwanz ein Hund hat nur drei Beine und die leben auch alle glücklich und zufrieden in ihrer Familie aber wir haben auch einige in der Gruppe die so einen Hund nicht nehmen würden und eigentlich nur nach dem Aussehen gehen
 
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Kerstin
15. Mai 22:53
Ich weiss nicht, ob ihr das gesehen habt, aber bei Rütter wurde mal ein Tierheim vorgestellt, dass sich auf Rolli-Hunde spezialisiert hat. Ich bin selber Rollstuhlfahrerin und ich habe damals, als ich das gesehen habe, überlegt, ob man für die Vermittlung dieser Hunde nicht ganz gezielt Menschen ansprechen könnte, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Wenn diese Menschen in einer barrierefreien Wohnung leben, wäre schonmal ein Problem gelöst, denn wo sich ein Mensch immer Rollstuh bewegen kann, kann das auch ein Hund. Auch sowas wie Blase ausklappen Ist vielen Querschnittgelähmten nicht fremd. Natürlich müsste man da sehr genau schauen. Ob es wirklich passt, denn Behinderung ist sehr individuell, aber so grundsätzlich könnte ich mir das vorstellen.
Ich muss sagen das ist eine sehr gute Idee was du hier beschreibst nachdem du es ja auch barrierefrei brauchst und der Hund mit dem Rollstuhl auch wäre das genial wenn jemand der im Rollstuhl sitzt auch einen Hund hätte der ebenfalls einen Rollstuhl braucht und man würde sich gegenseitig auch besser verstehen und akzeptieren
 
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Kerstin
15. Mai 22:53
Das hört man doch immer wieder mal. Solche Menschen trennen sich dann sicher auch vom Partner wenn er krank wird. Weil er/sie dann nicht mehr in die Lebensplanung passt....
Ja da hast du Recht das habe ich auch schon öfters mitbekommen wenn man jung ist und gesund dann ist die Welt noch in Ordnung aber wie sieht es im Alter dann aus wenn man nicht mehr laufen kann krank ist und auch andere Hilfe angewiesen ist ob da der Partner einem dann noch hilft oder da bleibt
 
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Kerstin
15. Mai 22:54
Sehr gut, man müsste einfach mal neue Ansätze überlegen. Bei Rütter gab es auch mal eine Reportage über ein Hunde-Hospiz. Hut ab für die Menschen, die die Hunde aufnehmen und bis zum letzten Tag begleiten 🙏 Damit meine ich nicht, dass jeder seinen alternden Hund dort abgeben kann, wenn es zu anstrengend wird, aber es gibt in den Tierheimen viele Hunde, die aufgrund vom Alter und von Krankheiten nicht vermittelbar sind, im Tierheim aber nur sehr schwer ihren Bedürfnissen entsprechend versorgt werden können. So etwas finanziell zu unterstützen finde ich auch super. Oder wenn es so etwas wie eine Backup-Hilfe geben könnte. Jemand der einspringt, wenn man mal selbst mit der Pflege des Hundes überfordert ist, weil man ihn nicht alleine lassen kann oder damit man mal etwas Freiraum für sich selbst bekommt.
Also ich jedenfalls habe ich sehr viel Respekt dafür vor solchen Menschen die sich wirklich intensiv um alle kranke Hunde kümmern aber das betrifft nicht nur Hunde auch Menschen man braucht sehr viel Kraft Energie und Nerven und Verständnis das kann nicht jeder aufbringen