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Verfasser
Paula
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zuletzt 17. Sep.

Krampfanfall nach OP / Narkose

Hii! Mein Hündin (12) hatte vor 2 Wochen eine OP mit Narkose. Kurz danach hat sie Krampfanfälle bekommen. Herz ist in Ordnung, Blutwerte auch. Die Symptomen passen nicht zu einer Epilepsie. Die Tierärzte (4) haben gesagt, dass man ,,nichts machen kann". Wenn das Nervensystem beschädigt wurde oder sie ein Gehirntumor hat - gäbe es keine richtige Heilung.
Die Anfälle finden täglich statt und immer ohne Symptome davor bzw. unerwartet (im Schlaf, draußen etc.). Sie hechelt auch ziemlich oft.

Ich fühle mich sehr hilflos. Hat jemand Erfahrungen mit dem Thema? Tipps, Ratschläge?
 
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Carola
16. Sep. 14:50
Ich würde das alles erstmal beobachten auch wenn solche Anfälle schlimm aussehen, sind sie meist nicht gefährlich und können tatsächlich eine Nachwirkung der Narkose sein.
Bei dem Alter deines Hundes sollte man auch an das Vestibularsyndrom denken.
Beides ist gut behandelbar, wenn auch mit völlig unterschiedlichen Medikamenten, darum wäre es gut herauszufinden ob es tatsächlich eine Epilepsie ist.
Ob ein MRT sinnvoll ist kann man so nicht sagen denn epileptische Anfälle sieht man darauf in der Regel nicht. Was man gegebenenfalls sieht ist wenn es einen Fokus gibt aber das muss nicht unbedingt sein.

Ich würde mich jedenfalls so nicht mit der Aussage der Tierärzte zufriedengeben aber ich würde auch erst einmal ein paar Tage abwarten.
Ich wünsche gute Besserung.
 
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Gabriele
16. Sep. 15:41
Hat sie Medikamente bekommen und wie oft waren solche Anfälle? Wie sind Sie damit umgegangen? ich habe Angst, sie alleine zu lassen und Nachts ist sowieso schwer, da sie keine Geräusche macht. Es war am Anfang nur Zufall, dass ich Nachts das mitbekommen habe.
Sie hat mehrere Medikamente erhalten. Leider weiß ich nicht mehr genau welche. Es war ein Medikament, das gegen Epilepsie helfen sollte und noch ein weiteres Medikament. Des Weiteren habe ich die Ernährung umstellen müssen. Rindfleisch, Kokosfett, Nudeln oder Reis und dazu eine bestimmte Nahrungsergänzung die ich bestellen musste. Das hat bei dem Eindämmen der später dazugekommenen Ataxie geholfen.
Nachts hatte unser Zweithund gebellt, wenn Curly Krampfanfälle hatte. Das Schlimme ist, dass man in dem Moment nichts machen kann. Curly hat bei den Anfällen auch immer uriniert. Es war schon schlimm. Aber man lernt damit umzugehen. Während der Krämpfe nicht festhalten. Ich habe mich dabei neben sie gesetzt und mit ihr gesprochen. Aber es bricht einem fast das Herz.
 
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Paula
17. Sep. 10:08
Danke aber sowohl Blutzucker als auch Elektrolyte wurden getestet und sind in dem normalen Bereich. Das ist dann wahrscheinlich nicht die Ursache...
In der Klinik wurde wirklich alles getestet: Elektrolyte, Säure-Base, Metabolite, Enzyme etc.
 
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Würmeldürm
17. Sep. 10:49
Danke aber sowohl Blutzucker als auch Elektrolyte wurden getestet und sind in dem normalen Bereich. Das ist dann wahrscheinlich nicht die Ursache... In der Klinik wurde wirklich alles getestet: Elektrolyte, Säure-Base, Metabolite, Enzyme etc.
Unterzuckerung war mein Gedanken, da Anfälle bei Anstrengung ( Gassi) und nüchtern( im Schlaf); wäre bei Kleinhund gar nicht unüblich.
Ob da der Glucose Bluttest das Unterzuckern bei Anstrengung auch berücksichtigt , weiß ich nicht. Aber wenns doch eine neurologische Störung durch OP ( Sauerstoffmangel während Op ) ist , könnte Unterzuckerung zwar nicht Auslöser , aber zusätzlicher Trigger sein.
Du kannst ja mal versuchen kurz vor Gassi etwas Kohlenhydrate zu füttern . Und gleich nach Aufwachen Futter geben .
Hilft natürlich nicht , die eventuellen neurologischen Schäden zu verbessern( da brauchst du unbedingt unterstützende Mittel) , aber vielleicht die Anfallshäufigkeit ( im Moment).