Home / Forum / Gesundheit / Krampfanfall nach OP / Narkose

Verfasser
Paula
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 24
zuletzt 17. Sep.

Krampfanfall nach OP / Narkose

Hii! Mein Hündin (12) hatte vor 2 Wochen eine OP mit Narkose. Kurz danach hat sie Krampfanfälle bekommen. Herz ist in Ordnung, Blutwerte auch. Die Symptomen passen nicht zu einer Epilepsie. Die Tierärzte (4) haben gesagt, dass man ,,nichts machen kann". Wenn das Nervensystem beschädigt wurde oder sie ein Gehirntumor hat - gäbe es keine richtige Heilung.
Die Anfälle finden täglich statt und immer ohne Symptome davor bzw. unerwartet (im Schlaf, draußen etc.). Sie hechelt auch ziemlich oft.

Ich fühle mich sehr hilflos. Hat jemand Erfahrungen mit dem Thema? Tipps, Ratschläge?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Gabriele
16. Sep. 12:40
Meine erste Hündin hatte auch Krampfanfälle nach einer OP. Allerdings fingen diese erst nach einigen Wochen nach der OP an. Zuerst selten mit langen Zwischenräumen und dann täglich mehrfach. Diagnose: idiopathische Epilepsie. Letztendlich musste sie nach etwas über 2,5 Jahren und 4,5 Monate nach einem grand mal und danach täglich mehreren Anfällen erlöst werden.
Heute würde ich CT/MRT machen lassen. Hat damals niemand gesagt und ich wusste es noch nicht.
Außerdem kann ich Dir die Tierklinik in Langenhagen sehr empfehlen. Vielleicht behandeln sie dort auch solche Fälle.
https://fachzentrum-kleintiermedizin.de/
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Heike
16. Sep. 12:47
Wurde bei den Nachuntersuchungen denn auch Blut abgenommen und die Organwerte überprüft?
Durch die Pyometra und vielleicht schon begonnene Sepsis vor der OP könnte sich auch nach OP noch eine Sepsis entwickeln.
Ist sie ansonsten munter, frisst und trinkt, oder macht sie einen kranken Eindruck?
Ist die Naht gut verheilt, Fäden schon gezogen?
Ok, war vor 2 Wochen, da müsste die Wundheilung ja abgeschlossen sein.
 
Beitrag-Verfasser
Paula
16. Sep. 12:53
Oh man, das tut mir so leid, ihr ging es doch schon nach der OP nicht so besonders, mit hecheln und schwerer Atmung 😢 Vielleicht hat sie doch Probleme während der Narkose gehabt, mit Sauerstoffmangel, was nun diese Krampfanfälle auslöst. Es wird nicht immer alles erzählt, was während einer Narkose so passiert. Aber du hattest ja auch keine Wahl, musstest die OP ja schnell machen lassen, du darfst dir also keine Vorwürfe machen ! Einen Gehirntumor könnte man ja nachweisen mit einem MRT, aber dazu müsste sie wieder in Narkose, in dem jetzigen Zustand wird dieses kein Arzt machen und wenn es ein Tumor wäre, würde man sie auch nicht operieren, so wie es ihr jetzt geht. Wenn du bei 4 Ärzten warst und alle die selbe Aussage machen, würde ich - so schlimm wie es ist - das glauben. Jeder Krampfanfall wird das Problem auch eher verstärken. Vielleicht gibt es ein Medikament, was die Krampfanfälle vermindert oder die Durchblutung und Sauerstoffversorgung verbessert, da kenne ich mich leider nicht aus, aber du könntest deine Tierärztin danach fragen. Wie empfindest du ihre Lebensqualität im jetzigen Zustand, wie verhält sich sich, abgesehen von den Krampfanfällen, den Tag über?
Danke🥺🫶🏻
Genau, für MRT braucht man wieder Narkose und das geht leider nicht mehr. Wir haben nur Vetmedin für ihr Herz und Schmerzmittel bekommen. Sonst hat auch keiner was gegeben.
Ihr ging's gestern sehr gut, hatte Appetit, wollte spielen und hat kaum gehechelt und heute morgen war auch sehr fit und dann sind wir im Park erst angekommen und sie hatte nach 2 Minuten einen Anfall. Jetzt schläft sie die ganze Zeit und will nicht laufen (die Beinen sind wackelig).

Ich weiß nicht genau, wie ich damit umgehen soll. Man fühlt sich in dem Moment sehr hilflos und ich kann sie keine 2 Minuten alleine lassen. Kein Plan, wie ich das hinkriegen soll, besonders Nachts. Seit 2 Wochen schlafe ich kaum. Deswegen würde ich gerne wissen, wie die anderen damit umgehen / was sie machen. Egal, ob Krampfanfälle oder Epilepsie...
 
Beitrag-Verfasser
Paula
16. Sep. 12:55
Wurde bei den Nachuntersuchungen denn auch Blut abgenommen und die Organwerte überprüft? Durch die Pyometra und vielleicht schon begonnene Sepsis vor der OP könnte sich auch nach OP noch eine Sepsis entwickeln. Ist sie ansonsten munter, frisst und trinkt, oder macht sie einen kranken Eindruck? Ist die Naht gut verheilt, Fäden schon gezogen? Ok, war vor 2 Wochen, da müsste die Wundheilung ja abgeschlossen sein.
Ja, 3 mal und am Montag war keine Entzündung mehr in dem Blut. Die Naht, Wunde etc. ist auch alles top. Fäden müssen nicht gezogen werden. Also die OP an sich war alles okk.
 
Beitrag-Verfasser
Paula
16. Sep. 12:57
Meine erste Hündin hatte auch Krampfanfälle nach einer OP. Allerdings fingen diese erst nach einigen Wochen nach der OP an. Zuerst selten mit langen Zwischenräumen und dann täglich mehrfach. Diagnose: idiopathische Epilepsie. Letztendlich musste sie nach etwas über 2,5 Jahren und 4,5 Monate nach einem grand mal und danach täglich mehreren Anfällen erlöst werden. Heute würde ich CT/MRT machen lassen. Hat damals niemand gesagt und ich wusste es noch nicht. Außerdem kann ich Dir die Tierklinik in Langenhagen sehr empfehlen. Vielleicht behandeln sie dort auch solche Fälle. https://fachzentrum-kleintiermedizin.de/
Das tut mir unfassbar leid!
Leider braucht man für MRT wieder eine Narkose und die ganzen Untersuchungen wären für sie viel zu anstrengend, sodass der Kardiologe davon abgeraten hat.
 
Beitrag-Verfasser
Paula
16. Sep. 12:58
Meine erste Hündin hatte auch Krampfanfälle nach einer OP. Allerdings fingen diese erst nach einigen Wochen nach der OP an. Zuerst selten mit langen Zwischenräumen und dann täglich mehrfach. Diagnose: idiopathische Epilepsie. Letztendlich musste sie nach etwas über 2,5 Jahren und 4,5 Monate nach einem grand mal und danach täglich mehreren Anfällen erlöst werden. Heute würde ich CT/MRT machen lassen. Hat damals niemand gesagt und ich wusste es noch nicht. Außerdem kann ich Dir die Tierklinik in Langenhagen sehr empfehlen. Vielleicht behandeln sie dort auch solche Fälle. https://fachzentrum-kleintiermedizin.de/
Hat sie Medikamente bekommen und wie oft waren solche Anfälle? Wie sind Sie damit umgegangen? ich habe Angst, sie alleine zu lassen und Nachts ist sowieso schwer, da sie keine Geräusche macht. Es war am Anfang nur Zufall, dass ich Nachts das mitbekommen habe.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Annett
16. Sep. 13:15
Vielleicht könnte man sie ja röntgen? Ich glaube, manche Tumore kann man da auch sehen. 🤷‍♀️ Und für das Röntgen brauchst du keine Narkose, wenn der Hund halbwegs mitspielt. Bei vielen Tierärzten darf man da sogar selber mit dabei bleiben (mit Bleiumhang), wenn man fragt. Da regt sich der Hund nicht so auf, wenn Frauchen dabei ist. Ich hatte das schon mehrfach.
Aber wenn die Probleme erst seit der OP sind und es vorher keine Beschwerden gab, kann ich mir nicht vorstellen, dass es ein Gehirntumor ist. Das wäre ja ein großer Zufall ausgerechnet jetzt nach der OP.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Heike
16. Sep. 13:59
Vielleicht könnte man sie ja röntgen? Ich glaube, manche Tumore kann man da auch sehen. 🤷‍♀️ Und für das Röntgen brauchst du keine Narkose, wenn der Hund halbwegs mitspielt. Bei vielen Tierärzten darf man da sogar selber mit dabei bleiben (mit Bleiumhang), wenn man fragt. Da regt sich der Hund nicht so auf, wenn Frauchen dabei ist. Ich hatte das schon mehrfach. Aber wenn die Probleme erst seit der OP sind und es vorher keine Beschwerden gab, kann ich mir nicht vorstellen, dass es ein Gehirntumor ist. Das wäre ja ein großer Zufall ausgerechnet jetzt nach der OP.
Es gibt ja Epilepsie-Formen, die erst durch einen Trigger, wie z.B. eine OP mit Stress und Narkose in Erscheinung treten. Die Neigung dazu ist aber genetisch bedingt.
An einen Gehirntumor würde ich auch nicht glauben, das wäre schon viel auf einmal 🤨
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Dog
16. Sep. 14:21
Habt ihr denn für sie Antiepileptika bekommen?
 
Beitrag-Verfasser
Paula
16. Sep. 14:25
Habt ihr denn für sie Antiepileptika bekommen?
nein