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Dogorama
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Anzahl der Antworten 67
zuletzt 15. Sep.

🚨 Kennst du das Vestibularsyndrom? Es könnte deinen Hund retten!

Stell dir vor: Dein Hund war eben noch völlig normal – und plötzlich taumelt er, hält den Kopf schief, kann sich kaum auf den Beinen halten, erbricht sich und dreht sich im Kreis. Die Augen zucken unkontrolliert. Er wirkt wie betrunken oder nach einem Schlaganfall.

Viele Hundeeltern – und sogar manche Tierärzt:innen – tippen in diesem Moment auf einen Schlaganfall und empfehlen in manchen Fällen das Einschläfern. 😨 Tatsächlich hört man immer wieder, dass alte Hunde mit der Diagnose „Schlaganfall" eingeschläfert wurden. Dabei ist ein echter Schlaganfall beim Hund sehr, sehr selten.

Was viele nicht wissen: Das Vestibularsyndrom hat nichts mit einem Schlaganfall zu tun, auch wenn es im Volksmund häufig so genannt wird. Es handelt sich um zwei völlig unterschiedliche Krankheitsbilder. Beim Schlaganfall ist das Gehirn betroffen, beim Vestibularsyndrom das Gleichgewichtsorgan.

Was ist das Vestibularsyndrom?
Eine plötzliche Störung des Gleichgewichtsorgans im Innenohr – für den Hund fühlt es sich an, als würde er in einem Karussell sitzen. Das häufigste Erkennungsmerkmal ist das Augenzittern (Nystagmus) – Die Augen zucken rhythmisch und unkontrolliert in eine Richtung. Innerhalb der ersten 48 Stunden treten meist erste Verbesserungen auf. Der Hund kann sich von einem Vestibularsyndrom wieder vollständig erholen. Bei wenigen Patienten bleibt eine leichte Kopfschiefhaltung zurück.

Was tun?
👉 Sofort in die Tierarztpraxis
👉 Ruhe bewahren – der Hund spürt eure Panik
👉 Eine vollständige neurologische Untersuchung einfordern
👉 Auf Verbesserung innerhalb von 48–72 Stunden warten

Was denkt ihr? 👇

🐾 Wusstet ihr vorher von dieser Erkrankung?
🩺 Habt ihr das Gefühl, dass Tierärzt:innen, v.a. bei Senioren-Hunden, mehr über dieses Krankheitsbild aufklären sollten?

Quellen: PETBOOK: Vestibularsyndrom beim Hund – kein Schlaganfall, aber ähnlich gefährlich, L. Stoeffler, 12.01.26.; Gesundheitszentrum für Kleintiere Lüdinghausen: Das Vestibularsyndrom beim Hund, 31.10.2018.; DOGGYFITNESS: Das Vestibularsyndrom – ein Grund deinen Hund einzuschläfern?, M. Flocken.
 
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Denise
7. Sep. 11:13
Ich habe es mit meinen verstorbenen Hund erlebt. Hat sich davon erholt und habe ihn nicht aus diesem Grund einschläfern lassen. Sah nicht schön aus. Da war nie die Rede davon. Nicht mal meine Tierärztin hat davon gesprochen.
 
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Hilde
8. Sep. 11:44
Ja, die Symptomatik ist mir bekannt ich, arbeite in der Humanmedizin.
 
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Clau
9. Sep. 22:03
Unser Oskar hatte es. Mit Karsivan lebte er aber noch ein paar Jahre gut. 🌿
 
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Tanja
10. Sep. 10:12
Meine Lou🌈 hatte das in den letzten 13 Monaten ihres Lebens, der dritte Anfall war so schlimm, das sie sich leider nicht erholt hat, sie war an 3 Tagen hintereinander in Folge am Tropf, diverse Spritzen gegen alles mögliche und es hat sich nicht mehr gebessert, im Gegenteil, zuletzt ist sie beim Lösen hingefallen und wollte noch nicht einmal, den Käse fressen, sie hatte keine Kraft mehr zu kämpfen und wir haben sie am 10.8 in Liebe gehen lassen
 
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Sibylle
10. Sep. 19:21
Ja, das hatte meine neue Hündin, sie kam nach Deutschland aus Griechenland ist 11 Jahre. Kam so im April wurde vermittelt, kam wieder zurück zur Tierschützerin. Ich fand sie dann bei Facebook. Sie kam dann im Juni zu mir und 2 Tage später hatte sie die Schiefstellung. Durchndue ganze Aufregubg hatte sie eine Durchblutungsstörung mit Kopfschiefstellung. Sie bekam Tabletten und nach ein paar Tagen war alles wieder in Ordnung.
 
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Eva
12. Sep. 12:40
Bei Hunden kenn ich es nur aus der Theorie, aber ich persönlich war betroffen, Gott sei Dank ohne bleibende Schäden. Bzw beim Mensch ist das die Neuritis vestibularis.
Bei mir (nicht meinem Hund) bestand der Verdacht darauf. Ich habe eine Weile Medikamente genommen, irgendwann ist eine Besserung eingetreten. Sehr lästig, nicht geradeaus gehen zu können!
 
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Julien
15. Sep. 09:45
Von dieser Erkrankung hatte ich bisher noch nichts gehört.
Aber gut zu wissen und danke für die Info.