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Nadine
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heute 12:29

Blasenentzündung/Nierenbeckenentzündung übersehen?

Hallo ihr Lieben, ich habe schon mal ein Thema im Trauerbereich verfasst. Nun ist es bald ein halbes Jahr her und ich grübel täglich weiter.

Da sie leider fort ist, würde ich trotzdem gerne ihre Krankengeschichte zusammenfassen und da anknüpfen wollen, wie man hätte vorgehen müssen, wäre sie noch am Leben. Da sie das nicht mehr ist, frage ich danach, ansonsten wäre ich natürlich beim Tierarzt..

Ende Februar wurde sie etwas unruhiger und musste vermehrt raus. Ich war an einem Tag dann mit ihr eine kleine Runde Gassi. Wir saßen auf einer Bank und ich hatte sie so auf dem Arm, sodass ich ihre Vulva sehen konnte und da fiel mir sofort auf, dass dort etwas Eiter rauslief. Sofort gingen die Alarmglocken an. (Sie war kastriert) ich sofort nach Hause gelaufen und meinem Mann das gezeigt. Ich bestand auf einen sofortigen Tierarzttermin.
Ich schilderte den Fall. Es kam kein Eiter mehr raus und die Tierärztin schien mir nicht zu glauben oder nicht ernst zu nehmen. Sie sagte: "Ich sehe da jetzt nichts!" Dabei deutete ich auf ihr Fell an der Rute, die Stelle war noch verklebt.

Wie ließen ein Ultraschall machen. Sie konnte aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen die Niere uns Blase nicht sehen und versteifte sich nur auf die Leber, die vergrößert war.
Sie meinte am Ende beiläufig, dass es eine Infektion sein kann. Auf dem Zettel stand sogar Vaginitis - obwohl ja nix in die Richtung getestet darauf. Ich wollte noch ein Bluttest machen. Leberwerte erhöht, Nierenwerte da noch normal. Entzündungswerte normal. (Aber eine eventuelle Blasenentzündung hätte man im Blut nicht unbedingt sehen können,zumal Cushing gut maskieren kann)

Sie schlug keinen Urintest vor und ich -Tomaten auf den Augen - habe nicht daran gedacht!!

Daher vermute ich, dass drei Wochen später das System kippte und zu einer Nierenbeckenentzündung wurde und Leber und Nieren daraufhin versagten. Es ging alles viel zu schnell und ich ich war einfach bei den falschen Tierärzten und habe dann nach diesem Termin den Fehler begannen und bin so nach Hause.. und es kam kein Eiter mehr - was aber ja keine wundersame Heilung hieß.

Sie wurde etwas müder aber lief große Runden mit, sie war aktiv. Sie stand viel und sie lag öfter mit dem Popo auf dem kalten Boden, weil er runterrutschte.. nach drei Wochen stellte sie das Essen ein und übergab sich. Ich war sofort in der Klinik. Es wurde gesagt, Organversagen, da kann man nichts mehr tun. Sie bekam Spritzen. Und dann wieder Zuhause kam es mir, was ist mit dem Urin. Wieso will niemand ihren Urin sehen? Ich düste also am nächsten Tag erneut hin mit Urin und gab es ab. Dann zur Tierärztin (wieder eine andere) und sagte das es noch nicht getestet wurde bisher. Da ließ ich mich leider beeinflussen. Wozu noch ihren Urin untersuchen? Es würde ja nix bringen. Das wars. Ich werde nie erfahren, ob sie eine Entzündung hatte. Ich verstehe nicht, wie man das nicht einfach untersuchen konnte.

An einem anderen Tag verzweifelt wieder hin. Auf mein Bitten gab es zu den Spritzen Antibiotika. Am nächsten Tag fing sie an zu essen! 2urde munterer
!Lief rum und man merkte wie ea anschlug. Doch sie kotzte es wieder aus.. Ich zu einer anderen Klinik und keine Ahnung, aber wir haben sie eingeschläfert. Es ging nur ums Blutbild. Er hat sie gar nicht untersucht.. ich weiß nicht, wo mein Kopf war.. ich wollte natürlich nicht, dass sie leidet aber mir war bis dahin ja keine Diagnose dafür bekannt und es wurde ja auch nicht therapiert. Er sagte noch sie steht aber gut dafür hier. Und das Blutbilder nicht immer zu ernst genommen werden sollten und dennoch kam es dann daraufhinaus, dass man sie gehen lässt.

Es tut mir so wahnsinnig leid. Sie stand da und wollte wieder zur Tür. Sie lief eine Woche vorher noch ganz normal unsere zwei Stunden mit. Die letzten vier Tage war ich immer bei ihr und doch habe ich im Feburar nicht reagiert.

Zur Vorgeschichte: ca. 17 Jahre alt. Kleiner Terrierpinschermix. Krankheit nur Cushing bekannt seit 2023. Sie bekam Vetoryl. Nur 5mg. Im November 2025 vertug sie es nicht mehr gut. Ein hin und her und die Tablette wurde abgesetzt (was definitiv nicht gut war). Ja und Februar 2026 fing alles mit dem Tag an, wo ich Eiter sah. Weitere Krankheiten nicht bekannt. Lange stabil gewesen.
Mit ca. 15 Jahren platze ihre entzündete Gebärmutter und sie hatte eine Sepsis dadurch. Sie hat das mit einer OP überlebt! Oh doch, und Mammatumore wurden auch erfolgreich in der Vergangenheit über Miöchleistenentfernung operiert und da kam nichts mehr nach. Jede Narkose anstandslos vertragen. Organe stabil gewesen, Herz, Lunge kräftig bis zum Schluss. Das Blutbild sah bis auf Leber und Niere sogar erstaunlich gut für ihr Alter aus..

Also wieso habe ich aufgegeben und kam nicht auf eine Entzündung die ihr System zum kippen brachte?
 
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Würmeldürm
30. Sep. 09:30
An den Blutweten sieht man ja , wie schnell sich so was entwickeln kann . Bei uns war es auch von heute auf morgen plötzlich erkennbar ( an den Symptomen mit permanentem Urindrang , obwohl die Enzündung bestimmt vorher schon gewütet hat ).

Zu den Untersuchungen kann ich nur sagen : Es gibt gute und schlechte Tierärzte.
Welche , die das komplette Programm abspielen ( was manchmal gar nicht nötig ist und auch viel kostet) und welche , die nur das Nötigste untersuchen ( vielleicht dann aber was übersehen ).

Als Laie kann man das nicht beurteilen.
Auch nicht , ob ein Tierarzt kompetent ist im Ultraschall oder nicht. Manche können das schlichtweg nicht gut oder haben nicht viel Erfahrung.

Beispiel: mein Hund mit Pankreatitis hatte Ultraschall - Nebenbefund Fettleber und Milztumor.
Für mich war das der Todesschock ! Er hat nicht mehr lang zu leben , der Tumor , egal ob gutartig oder bösartig, wächst und platzt irgendwann und dann sind es noch ein paar Minuten.

Also Zweitmeinung :
Der 2. Tierarzt sagte, Leberbeteiligung bei Pankreatitis ganz normal , auch Milzbeteiling nicht unüblich , ausserdem ist es ne Zyste , kein Tumor.
Welchem Tierarzt glaubt man da??
Dem älteren , der schon 5000 Ultraschall- Bilder beurteilt hat oder der jungen Tierärztin , die gerade dem Studium entsprungen ist und gerade mal 20 Ultraschalluntersuchungen hatte ?
Also im Zweifel Zweitmeinung einholen , aber bei einer unbedeutenden Schleimhautentzündung ohne nennenswerte Entzündungsanzeichen im Blutbild macht man das eben eher nicht.
Also hättest du nicht viel mehr machen können .

Wie wurde denn überhaupt die vermutete Vaginitis behandelt ?
Wenn dir das weiterhilft , würde ich mich über Erkrankungen im Zusammenhang mit Gebährmutter , Vernarbungen und abgekapselten Eiterherden Stumpfpyometra usw informieren . Viel lesen , recherchieren.
Nachforschen , ob Vaginitis zu häufigenm Urindrang führt , Blasenentzündung eitrigen Ausfluss zur Folge hat , ob auf Ultraschall- Bildern immer alles zu sehen sein muss.
Vielleicht kommst du dadurch zu einer ( möglichen ) Diagnose.
Und kannst dann abschließen.
 
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Nadine
heute 09:10
An den Blutweten sieht man ja , wie schnell sich so was entwickeln kann . Bei uns war es auch von heute auf morgen plötzlich erkennbar ( an den Symptomen mit permanentem Urindrang , obwohl die Enzündung bestimmt vorher schon gewütet hat ). Zu den Untersuchungen kann ich nur sagen : Es gibt gute und schlechte Tierärzte. Welche , die das komplette Programm abspielen ( was manchmal gar nicht nötig ist und auch viel kostet) und welche , die nur das Nötigste untersuchen ( vielleicht dann aber was übersehen ). Als Laie kann man das nicht beurteilen. Auch nicht , ob ein Tierarzt kompetent ist im Ultraschall oder nicht. Manche können das schlichtweg nicht gut oder haben nicht viel Erfahrung. Beispiel: mein Hund mit Pankreatitis hatte Ultraschall - Nebenbefund Fettleber und Milztumor. Für mich war das der Todesschock ! Er hat nicht mehr lang zu leben , der Tumor , egal ob gutartig oder bösartig, wächst und platzt irgendwann und dann sind es noch ein paar Minuten. Also Zweitmeinung : Der 2. Tierarzt sagte, Leberbeteiligung bei Pankreatitis ganz normal , auch Milzbeteiling nicht unüblich , ausserdem ist es ne Zyste , kein Tumor. Welchem Tierarzt glaubt man da?? Dem älteren , der schon 5000 Ultraschall- Bilder beurteilt hat oder der jungen Tierärztin , die gerade dem Studium entsprungen ist und gerade mal 20 Ultraschalluntersuchungen hatte ? Also im Zweifel Zweitmeinung einholen , aber bei einer unbedeutenden Schleimhautentzündung ohne nennenswerte Entzündungsanzeichen im Blutbild macht man das eben eher nicht. Also hättest du nicht viel mehr machen können . Wie wurde denn überhaupt die vermutete Vaginitis behandelt ? Wenn dir das weiterhilft , würde ich mich über Erkrankungen im Zusammenhang mit Gebährmutter , Vernarbungen und abgekapselten Eiterherden Stumpfpyometra usw informieren . Viel lesen , recherchieren. Nachforschen , ob Vaginitis zu häufigenm Urindrang führt , Blasenentzündung eitrigen Ausfluss zur Folge hat , ob auf Ultraschall- Bildern immer alles zu sehen sein muss. Vielleicht kommst du dadurch zu einer ( möglichen ) Diagnose. Und kannst dann abschließen.
Ich denke sie bekam eine Infektion. Da waren eindeutige Anzeichen und eigentlich sollte ds ja bekannt sein, beim Krankheitsbild. Sie hat drei Wochen ohne Antibiotika noch sehr tapfer und gut kompensiert, bis es dann irgendwann zu viel war. Ich habe drei Wochen verstreichen lassen, obwohl ich sie hätte retten könnnen. Nix wurde gemacht. Nicht mal ein Abstrich. Ich stand da und sagte da ist doch was. Ich wurde nicht ernst genommen. Es hieß immer nur ohne irgendeine sichere Diagnostik - da kann man halt nichts machen. Obwohl sie da stand. Herz noch gut, Blutdruck noch gut, Blutbild zeigte noch keine eindeutigen Werte des Endes.

Auch sie wurde sicher drei Mal schon für tot erklärt OHNE sichere Diagnostik. Alles voll mit Metastasen - ne, nix war da vor 5 Jahren. Dann Gebärmutterentzündung brauchen wir nicht operieren, das schafft sie nicht. Und wie sie es geschafft hat. Alles mögliche. Das ist es ja, wieso, wieso habe ich da nicht dran festgehalten jnd als es ihr NOCH GUT ging sofort versucht die Infektion zu finden, was ja offensichtlich war, zu behandeln. DANN hätte sie eine Chance gehabt.

Ich habe ihr nicht geholfen obwohl es nicht mal kompliziert gewesen wäre.. sie wäre noch hier,da bin ich mir ganz sicher..
 
Beitrag-Verfasser
Marie
heute 09:49
Ich denke sie bekam eine Infektion. Da waren eindeutige Anzeichen und eigentlich sollte ds ja bekannt sein, beim Krankheitsbild. Sie hat drei Wochen ohne Antibiotika noch sehr tapfer und gut kompensiert, bis es dann irgendwann zu viel war. Ich habe drei Wochen verstreichen lassen, obwohl ich sie hätte retten könnnen. Nix wurde gemacht. Nicht mal ein Abstrich. Ich stand da und sagte da ist doch was. Ich wurde nicht ernst genommen. Es hieß immer nur ohne irgendeine sichere Diagnostik - da kann man halt nichts machen. Obwohl sie da stand. Herz noch gut, Blutdruck noch gut, Blutbild zeigte noch keine eindeutigen Werte des Endes. Auch sie wurde sicher drei Mal schon für tot erklärt OHNE sichere Diagnostik. Alles voll mit Metastasen - ne, nix war da vor 5 Jahren. Dann Gebärmutterentzündung brauchen wir nicht operieren, das schafft sie nicht. Und wie sie es geschafft hat. Alles mögliche. Das ist es ja, wieso, wieso habe ich da nicht dran festgehalten jnd als es ihr NOCH GUT ging sofort versucht die Infektion zu finden, was ja offensichtlich war, zu behandeln. DANN hätte sie eine Chance gehabt. Ich habe ihr nicht geholfen obwohl es nicht mal kompliziert gewesen wäre.. sie wäre noch hier,da bin ich mir ganz sicher..
Du hättest Mia nicht retten können, wann begreifst du das endlich!
Warum drehst du das Geschehene nicht mal um ?
Du hast kein Leid angerichtet,du hast großes Leid für Mia verhindert!
Ist der Gedanke,keine Schuld zu haben, für dich so unerträglich ?
Man könnte es fast glauben.
Egal was du hier noch schreibst,es wird für dich zu keinem Ergebnis führen.
Außer das es dich gesundheitlich fertig macht!
Und was ist eigentlich mit Ella?
Spielt sie in deinem Leben überhaupt eine Rolle,oder konzentrierst du dich nur noch darauf Mias Krankengeschichte zu konstruieren?
Du musst die Vergangenheit loslassen und verstehen lernen.
Ella könnte dir dabei helfen,wenn du es zulässt.
 
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Doreen
heute 10:43
An dem gleichen Punkt wie jetzt war die Diskussion schon vor einem halben Jahr.

Ich wollte hier eigentlich gar nicht mehr reagieren, weil es mich zu sehr bedrückt. Ich kenne dich nicht persönlich und mache mir trotzdem sehr große Sorgen um dich.

Die Antworten die du suchst, kann dir hier keiner geben. Suchst du Vergebung für deine Entscheidung?
Diese Entscheidung hast du vermutlich in diesem klitzekleinen Moment aus reinem Herzen und Liebe zu Mia getroffen. Dein Kopf will es nur nicht verstehen.

Du hast ihr aber damit einen Leidensweg erspart.

Höre auf dich selbst zu quälen, das tust du schon viel zu lange. Akzeptiere was nicht zu ändern ist und fang wieder an in der Gegenwart zu leben, dich im hier und jetzt mit den Herausforderungen zu beschäftigen die sich jetzt ergeben. Das ist wichtig für deine eigene Gesundheit.
 
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Nadine
heute 10:46
Du hättest Mia nicht retten können, wann begreifst du das endlich! Warum drehst du das Geschehene nicht mal um ? Du hast kein Leid angerichtet,du hast großes Leid für Mia verhindert! Ist der Gedanke,keine Schuld zu haben, für dich so unerträglich ? Man könnte es fast glauben. Egal was du hier noch schreibst,es wird für dich zu keinem Ergebnis führen. Außer das es dich gesundheitlich fertig macht! Und was ist eigentlich mit Ella? Spielt sie in deinem Leben überhaupt eine Rolle,oder konzentrierst du dich nur noch darauf Mias Krankengeschichte zu konstruieren? Du musst die Vergangenheit loslassen und verstehen lernen. Ella könnte dir dabei helfen,wenn du es zulässt.
Weil ich Mia kenne. Ich kann das Geschehen umdrehen, aber was bekannt ist und wie der Verlauf war, zeigt eben, dass sie hätte behandelt werden können. Wieso drehst du das Geschehen nicht um?

Ich habe das Gefühl, du drückst mir einen Stempel auf und so passt das dann für dich.

Ella geht es sehr gut. Wir waren sogar für sie im Urlaub. Sie hat alles. Mit ihr gehe ich viel raus, wie ich das immer getan habe. Ich finde es schade, mir da etwas zu unterstellen. Ich kann mich um ein Tier kümmern und das andere betrsuern und ich bin nunmal kein Mensch, dem es egal ist, Fehler zu machen. Wäre es wirklich so gewesen alles, okay. Aber so nicht. Mir sind Tiere wahnsinnig wichtig und es passieren Tag täglich Fehlentscheidungen in der Medizin.

Ehrlich gesagt wäre es eher ein Segen für mich, keine Schuld zu haben. Aber alles deutet eben auf ein Versäumnis hin. Und das muss man erstmal verkraften. Immerhin war sie ein Lebewesen und konnte nicht für sich selbst einstehen. Du kanntest sie ja nicht. Du hast sie nie erlebt.

Anbei ein Bild von Ella. Ich mache mir so einen Kopf um alles und um Mia, weil ich doch eigentlich verantwortungbewusst bin und niemals würde irgendein Tier beabsichtigt auf der Strecke bleiben lassen.sie fehlt überall bei jeder Tätigkeit...Hier werden auch sämtliche Wildvögel und Eichhörnchen versorgt.
 
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Nadine
heute 10:50
Ich glaube, ich kann einfach nur nicht verständlich rüberbringen, um was es geht. Oder bin ich einfach nur zu blöd?
 
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Nadine
heute 10:58
An dem gleichen Punkt wie jetzt war die Diskussion schon vor einem halben Jahr. Ich wollte hier eigentlich gar nicht mehr reagieren, weil es mich zu sehr bedrückt. Ich kenne dich nicht persönlich und mache mir trotzdem sehr große Sorgen um dich. Die Antworten die du suchst, kann dir hier keiner geben. Suchst du Vergebung für deine Entscheidung? Diese Entscheidung hast du vermutlich in diesem klitzekleinen Moment aus reinem Herzen und Liebe zu Mia getroffen. Dein Kopf will es nur nicht verstehen. Du hast ihr aber damit einen Leidensweg erspart. Höre auf dich selbst zu quälen, das tust du schon viel zu lange. Akzeptiere was nicht zu ändern ist und fang wieder an in der Gegenwart zu leben, dich im hier und jetzt mit den Herausforderungen zu beschäftigen die sich jetzt ergeben. Das ist wichtig für deine eigene Gesundheit.
Vielen Dank. Ich verstehe, dass man deshalb nichts mehr schrieben mag. Ich dachte wenn ich versuche ihre Krankengeschichte ein bisschen zu erklären, könnte man es besser verstehen..

Man muss sich um mich so nicht sorgen, ich sorge mich nur um Mia. Es ist ja nur, dass ich nicht abschließen kann, weil es nicht richtig war, wie es lief. Sie bedeutete mir doch so viel und ich habe nicht genug getan. Aber es kommt nicht rüber, dass man übe reine I fektion hätte sprechen können und schauen hätte können ob Antibiotika langfristig wirkt. Ich weiß, irgendwie denkt man ich drehe mich ja eh nur im Kreis. Ist natürlich so, weil ich alles immer erneut abspielen, weil die Verganhenheit nunmal nicht änderbar ist, ich dennoch daran anknüpfen will..

Ich tue das. Ich mache Dinge. Aber es ist ja trotzdem da.. ich glaube langsam ich bin zu blöd dafür,Fehler zu akzeptieren. Normalerweise kann ich das. Aber manche Fehler sind unverzeihlich rgendwie für mich..

Danke, dass du trotzdem geschrieben hast. Ich gebe mir doch trotzdem Mühe, alles weiter machen. Das tue ich wirklich und mache ich auch..
 
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Stef
heute 11:02
Ich glaube, ich kann einfach nur nicht verständlich rüberbringen, um was es geht. Oder bin ich einfach nur zu blöd?
Ich kann schon nachvollziehen was du meinst.
Es ändert aber nichts an dem, was geschehen ist.
Deine Gedanken kreisen und kreisen, egal wie oft du nachdenkst, recherchierst......es ist unumkehrbar und du musst für dich einen Weg finden, es zu akzeptieren, loszulassen!
Auch deinen verstorbenen Hund loslassen, hinnehmen so wie es passiert ist, mit all den Schuldgefühlen, den negativen Gedanken, lass es gehen!
 
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Annett
heute 11:13
Wäre sie am Leben, würde man mir hier höchstwahrscheinlich antworten. Medizinische Fragen die geklärt werden und ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und wie das mit Blasenentzündungen oder Nierenbeckenentzündung sein könnte. Ob jemand seinen älteren Hund auch an einer unbehandelten Entzündung verloren hat. Andere Fragen hier doch auch nach Erkrankungen und Rat und erzählen Erlebtes beim Tierarzt und was man da noch machen könnte. Und wer Ahnung in dem Gebiet hat oder was weiß, kann dszu etwas schreiben. Wieso also nicht über Mia? Ich denke genau das würde dazu beitragen, es zu verarbeiten. Ich möchte über sie als lebende Hündin schreiben und zu dem Tag zurück kehren und da anknüpfen, wie viele das hier auch machen, um es besser zu verstehen. Vlt. müsste ich das noch anders schreiben.🤷‍♀️
Also bei einer Blasenentzündung kommt da schonmal kein Eiter raus, sondern der Urin ist blutig. Da kann ich selber ein Liedchen davon singen. Und dazu hat man ordentlich Schmerzen beim Wasserlassen. Ich denke, das hättest du am Verhalten gemerkt. Und du schreibst ja, dass dein Hund aufgrund einer Gebärmutterentzündung kastriert wurde. Da wird die Gebärmutter dann eigentlich dabei entfernt. Das würde bedeuten, dass der Eiter auch nicht von einer Gebärmutterentzündung gekommen sein kann. 🤷‍♀️ Das waren jetzt so meine Gedanken dazu. Wer weiß, was dein Hund wirklich hatte. Freu dich doch, dass er stolze 17 Jahre alt geworden ist. Das ist ein tolles Alter. Ich musste meinen Mailo auch Ostern mit 15 Jahren und 5 Monaten gehen lassen. 🕯️🌈🕯️🥲🥲🥲 Das ist immer unerträglich, egal wann. Aber mit der Zeit sollte es schon langsam besser werden. Ich würde dir auch empfehlen, dir da Hilfe zu holen.
 
Beitrag-Verfasser
Tina
heute 11:29
Wenn für Dich feststeht, dass die Tierärzte falsch diagnostiziert haben und zu früh eingeschläfert haben.....mach doch was daraus.

Studier Tiermedizin und mach es besser. Wenn du eh schon das Wissen hast, dann setz es doch professionell um. Vielleicht kannst du dann anderen Betroffenen helfen.

Du tust Dir ja auch schwer die Tipps aus dem Forum anzunehmen. Also: dreh den Spiess um....