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Nadine
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Anzahl der Antworten 34
heute 12:29

Blasenentzündung/Nierenbeckenentzündung übersehen?

Hallo ihr Lieben, ich habe schon mal ein Thema im Trauerbereich verfasst. Nun ist es bald ein halbes Jahr her und ich grübel täglich weiter.

Da sie leider fort ist, würde ich trotzdem gerne ihre Krankengeschichte zusammenfassen und da anknüpfen wollen, wie man hätte vorgehen müssen, wäre sie noch am Leben. Da sie das nicht mehr ist, frage ich danach, ansonsten wäre ich natürlich beim Tierarzt..

Ende Februar wurde sie etwas unruhiger und musste vermehrt raus. Ich war an einem Tag dann mit ihr eine kleine Runde Gassi. Wir saßen auf einer Bank und ich hatte sie so auf dem Arm, sodass ich ihre Vulva sehen konnte und da fiel mir sofort auf, dass dort etwas Eiter rauslief. Sofort gingen die Alarmglocken an. (Sie war kastriert) ich sofort nach Hause gelaufen und meinem Mann das gezeigt. Ich bestand auf einen sofortigen Tierarzttermin.
Ich schilderte den Fall. Es kam kein Eiter mehr raus und die Tierärztin schien mir nicht zu glauben oder nicht ernst zu nehmen. Sie sagte: "Ich sehe da jetzt nichts!" Dabei deutete ich auf ihr Fell an der Rute, die Stelle war noch verklebt.

Wie ließen ein Ultraschall machen. Sie konnte aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen die Niere uns Blase nicht sehen und versteifte sich nur auf die Leber, die vergrößert war.
Sie meinte am Ende beiläufig, dass es eine Infektion sein kann. Auf dem Zettel stand sogar Vaginitis - obwohl ja nix in die Richtung getestet darauf. Ich wollte noch ein Bluttest machen. Leberwerte erhöht, Nierenwerte da noch normal. Entzündungswerte normal. (Aber eine eventuelle Blasenentzündung hätte man im Blut nicht unbedingt sehen können,zumal Cushing gut maskieren kann)

Sie schlug keinen Urintest vor und ich -Tomaten auf den Augen - habe nicht daran gedacht!!

Daher vermute ich, dass drei Wochen später das System kippte und zu einer Nierenbeckenentzündung wurde und Leber und Nieren daraufhin versagten. Es ging alles viel zu schnell und ich ich war einfach bei den falschen Tierärzten und habe dann nach diesem Termin den Fehler begannen und bin so nach Hause.. und es kam kein Eiter mehr - was aber ja keine wundersame Heilung hieß.

Sie wurde etwas müder aber lief große Runden mit, sie war aktiv. Sie stand viel und sie lag öfter mit dem Popo auf dem kalten Boden, weil er runterrutschte.. nach drei Wochen stellte sie das Essen ein und übergab sich. Ich war sofort in der Klinik. Es wurde gesagt, Organversagen, da kann man nichts mehr tun. Sie bekam Spritzen. Und dann wieder Zuhause kam es mir, was ist mit dem Urin. Wieso will niemand ihren Urin sehen? Ich düste also am nächsten Tag erneut hin mit Urin und gab es ab. Dann zur Tierärztin (wieder eine andere) und sagte das es noch nicht getestet wurde bisher. Da ließ ich mich leider beeinflussen. Wozu noch ihren Urin untersuchen? Es würde ja nix bringen. Das wars. Ich werde nie erfahren, ob sie eine Entzündung hatte. Ich verstehe nicht, wie man das nicht einfach untersuchen konnte.

An einem anderen Tag verzweifelt wieder hin. Auf mein Bitten gab es zu den Spritzen Antibiotika. Am nächsten Tag fing sie an zu essen! 2urde munterer
!Lief rum und man merkte wie ea anschlug. Doch sie kotzte es wieder aus.. Ich zu einer anderen Klinik und keine Ahnung, aber wir haben sie eingeschläfert. Es ging nur ums Blutbild. Er hat sie gar nicht untersucht.. ich weiß nicht, wo mein Kopf war.. ich wollte natürlich nicht, dass sie leidet aber mir war bis dahin ja keine Diagnose dafür bekannt und es wurde ja auch nicht therapiert. Er sagte noch sie steht aber gut dafür hier. Und das Blutbilder nicht immer zu ernst genommen werden sollten und dennoch kam es dann daraufhinaus, dass man sie gehen lässt.

Es tut mir so wahnsinnig leid. Sie stand da und wollte wieder zur Tür. Sie lief eine Woche vorher noch ganz normal unsere zwei Stunden mit. Die letzten vier Tage war ich immer bei ihr und doch habe ich im Feburar nicht reagiert.

Zur Vorgeschichte: ca. 17 Jahre alt. Kleiner Terrierpinschermix. Krankheit nur Cushing bekannt seit 2023. Sie bekam Vetoryl. Nur 5mg. Im November 2025 vertug sie es nicht mehr gut. Ein hin und her und die Tablette wurde abgesetzt (was definitiv nicht gut war). Ja und Februar 2026 fing alles mit dem Tag an, wo ich Eiter sah. Weitere Krankheiten nicht bekannt. Lange stabil gewesen.
Mit ca. 15 Jahren platze ihre entzündete Gebärmutter und sie hatte eine Sepsis dadurch. Sie hat das mit einer OP überlebt! Oh doch, und Mammatumore wurden auch erfolgreich in der Vergangenheit über Miöchleistenentfernung operiert und da kam nichts mehr nach. Jede Narkose anstandslos vertragen. Organe stabil gewesen, Herz, Lunge kräftig bis zum Schluss. Das Blutbild sah bis auf Leber und Niere sogar erstaunlich gut für ihr Alter aus..

Also wieso habe ich aufgegeben und kam nicht auf eine Entzündung die ihr System zum kippen brachte?
 
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Stef
29. Sep. 12:32
Ob auch tiermedizinische Fragen beantwortet werden können weiß ich nicht
 
Beitrag-Verfasser
Stef
29. Sep. 12:33
(Kann es nur schicken wenn ich was schreibe)
 
Beitrag-Verfasser
Stef
29. Sep. 12:34
Vielleicht findest du hier Kontakte, die dir weiterhelfen oder dich weiterleiten können.
 
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amma
29. Sep. 12:46
Hallo Nadine,
leider passieren solche Sachen, also dass etwas nicht abgeklärt wird, weil es damals nicht im Fokus war.
Andersherum kann es auch passieren, dass etwas abgeklärt wird und Monate später stellt sich heraus, dass das Ergebnis davon nicht stimmen kann.

So ist es uns passiert: abgeklärt mit Biopsie, Ergebnis völlig harmlos. Aber meinem Hund ging es immer schlechter. Immer wieder andere Ärzte konsultiert. In eine andere Tierklinik gegangen. Dort wurde meine liebe Seelenhündin mit der Diagnose Pankreatitis aufgenommen. Desweiteren eine kleine Umfangsvermehrung in der Leber, die nach tierärztlicher Einschätzung nicht für die Symptome verantwortlich war. Pankreatitis hat sich im Ultraschallbild als fast abgeheilt dargestellt, aber unser Schatz hat Fieber bekommen, Fieber, das nicht mal mit gekühlten Infusionen runterging.
5 leidvolle Tage in der Tierklinik. Wenn ich nochmal dort hingegangen wäre, wo uns nicht weitergeholfen werden konnte, aber Vergleichsultraschallbilder vorhanden waren, hätten wir unserem Hund den Klinikaufenthalt sparen können.
Leider hat es 5 Tage gedauert bis ich die angeforderten Ultraschallbilder an die neue Tierklinik weiterleiten konnte, dann stand fest, dass sich innerhalb weniger Monate aus einem sich etwas gröber darstellenden Gewebeabschnitt ein richtiger Tumor entwickelt hatte. Die Biopsie hatte wohl trotz Ultraschallkontrolle nicht die richtige Stelle getroffen.
Mag sein, dass die Einschätzung richtig war, dass dieser Tumor noch nicht für die Symptome verantwortlich war. Aber dass unser Mädchen nicht mehr lange zu leben gehabt hätte (so oder so, weil der Tumor so ein schnelles Wachstum hatte), das hätten wir gerne gewusst. Dann hätten wir sie keinem Klinikaufenthalt und Pankreatitisschmerzen mehr ausgesetzt.
Dieses Wissen im Nachhinein, dass mein Bauchgefühl, sie gehen zu lassen, richtig gewesen wäre - ich aber den Ärzten gefolgt bin, die noch vertretbare Chancen auf Heilung gesehen haben, hat mich so furchtbar schwer belastet und tut es noch. Es ist nach inzwischen 5 Jahren erträglicher geworden. Ich habe viel an meiner Einstellung arbeiten müssen und muss mir immer wieder sagen: ich bin nur ein Teil vom Ganzen, ein Rädchen im Getriebe sozusagen. Ich stehe nicht über allem und aus dieser Sicht ist es nicht möglich, keine Fehler zu machen.
 
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Marie
29. Sep. 16:41
Wäre sie am Leben, würde man mir hier höchstwahrscheinlich antworten. Medizinische Fragen die geklärt werden und ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und wie das mit Blasenentzündungen oder Nierenbeckenentzündung sein könnte. Ob jemand seinen älteren Hund auch an einer unbehandelten Entzündung verloren hat. Andere Fragen hier doch auch nach Erkrankungen und Rat und erzählen Erlebtes beim Tierarzt und was man da noch machen könnte. Und wer Ahnung in dem Gebiet hat oder was weiß, kann dszu etwas schreiben. Wieso also nicht über Mia? Ich denke genau das würde dazu beitragen, es zu verarbeiten. Ich möchte über sie als lebende Hündin schreiben und zu dem Tag zurück kehren und da anknüpfen, wie viele das hier auch machen, um es besser zu verstehen. Vlt. müsste ich das noch anders schreiben.🤷‍♀️
Hallo Nadine,ich habe dir schon einmal in d ersten Thread geantwortet.
Tue es auch gerne noch einmal,aber es wird dir nicht gefallen.
Es kann dir hier niemand erklären was eventuell deiner Ansicht nach schief gelaufen ist.Wenn überhaupt!!!
Dein Hund war 17 Jahre alt,mit Cushing!
Von der Diagnose bis zum Tod liegen ca,2- 3 Jahre !
Unser Hund hatte es auch,hat es mit der Diagnose noch ein halbes Jahr geschafft, er wurde nur !!!! 13 Jahre.
Alles wenn und aber nützt nichts mehr!
Lerne zu akzeptieren das das Leben endlich ist,und das du großes Glück hattest einen so langen gemeinsamen Weg mit Mia gehen zu dürfen.
Ich lese nur Zweifel an den TÄ und an dir!
Wem bringt das was ? Mia ist nicht mehr da,und du wirst es nie herausfinden!
Hier nicht ,und auch nirgend wo anders.
Ich bring's mal auf den Punkt,deine psychische Verfassung hat bereits Schaden genommen,das kann man an deinem Beitrag herauslesen.
Such dir Hilfe und das so schnell wie möglich! Mit einer Trauerbewältigung für Hunde ist da glaube ich nicht mehr viel zu machen!
Ich hoffe das war nicht zu persönlich,es tut mir auch sehr leid,aber es kann und sollte nicht so sein daß das eigene Leben den Bach runter geht .
Alles Gute für dich 👍
 
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Würmeldürm
29. Sep. 19:48
Hallo Nadine , ich hab hier mitgelesen wegen der Überschrift. Du willst Erfahrung zu Blase / Niere :

Mein Hund musste vor 3 Wochen stündlich nachts in den Garten , mehrmals Urinabsatz. Es war zum Verzweifeln.
Am nächsten Tag zum Tierarzt. Ich hatte Urin dabei ( mit roten Flocken ) .

Behandlung : Infusion , da dehydriert .
Röntgen und Ultraschall ( bei gefüllter Blase durch Infusionen besser).
Schmerzmittel . Blutbild mit CRP.
Diagnose Blasenentzündung Nierenbeckenentzündung und Prostataentzündung .
Urin wurde ins Labor geschickt zwecks genauer Bakterienbestimmung .
Antibiotika.

Urinprobe in deinem Fall hätte da aber sicher gar nichts gebracht( durch den eitrigen Ausfluss) auch wenn du eine Urinprobe dabei gehabt hättest . Da wären sowieso Bakterien drin gewesen . ( Nur ne Blasenpunktion hätte klar gezeigt , ob die Bakterien aus der Blase kommen ). Also mach dir da keine Vorwürfe.

Aber eine Nierenbeckenentzündung oder Blasenentzündung macht in der Regel auch keinen eitrigen Ausfluss.

Wenn du sagst alle Entzündungswerte waren ok , ist denn auch der CRP bestimmt worden ? Der ist nicht automatisch beim Blutbild dabei. Der wäre aber sicher bei einer Nierenbeckenentzündung oder Stumpfpyometra erhöht gewesen.

Wenn deine Hündin schon eine geplatzten Gebährmutter mit Sepsis hatte , wäre vielleicht eine Stumpfpyometra noch wahrscheinlich gewesen.
Selbst da hätte sicher nur noch OP geholfen, die du bestimmt nicht gewollt hättest in dem Alter.
 
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Nadine
29. Sep. 21:16
Hallo Nadine , ich hab hier mitgelesen wegen der Überschrift. Du willst Erfahrung zu Blase / Niere : Mein Hund musste vor 3 Wochen stündlich nachts in den Garten , mehrmals Urinabsatz. Es war zum Verzweifeln. Am nächsten Tag zum Tierarzt. Ich hatte Urin dabei ( mit roten Flocken ) . Behandlung : Infusion , da dehydriert . Röntgen und Ultraschall ( bei gefüllter Blase durch Infusionen besser). Schmerzmittel . Blutbild mit CRP. Diagnose Blasenentzündung Nierenbeckenentzündung und Prostataentzündung . Urin wurde ins Labor geschickt zwecks genauer Bakterienbestimmung . Antibiotika. Urinprobe in deinem Fall hätte da aber sicher gar nichts gebracht( durch den eitrigen Ausfluss) auch wenn du eine Urinprobe dabei gehabt hättest . Da wären sowieso Bakterien drin gewesen . ( Nur ne Blasenpunktion hätte klar gezeigt , ob die Bakterien aus der Blase kommen ). Also mach dir da keine Vorwürfe. Aber eine Nierenbeckenentzündung oder Blasenentzündung macht in der Regel auch keinen eitrigen Ausfluss. Wenn du sagst alle Entzündungswerte waren ok , ist denn auch der CRP bestimmt worden ? Der ist nicht automatisch beim Blutbild dabei. Der wäre aber sicher bei einer Nierenbeckenentzündung oder Stumpfpyometra erhöht gewesen. Wenn deine Hündin schon eine geplatzten Gebährmutter mit Sepsis hatte , wäre vielleicht eine Stumpfpyometra noch wahrscheinlich gewesen. Selbst da hätte sicher nur noch OP geholfen, die du bestimmt nicht gewollt hättest in dem Alter.
Vielen herzlichen Dank für deinen Ergahrungsbericht. Hat dein Hund alles gut überstanden?

Okay, wenn eine Urinuntersuchung nicht ausgereicht hätte, hätte ich natürlich anderen Untersuchungen zugestimmt, um herauszufinden, woher das eitrige Sekret kam.

Ich dachte bei sehr schlimmen Infektionen würde gelegentlich auch Eiter austreten.

Im Februar konnte die Tierärztin zumindest im Blutbild noch keine Entzündungswerte ablesen. CRP Wert war 0,9 mg/dl, Leukozyten im oberen Normalbereich. (Inwiefern Cushing maskiert, weiß ich nicht. Jedoch kann es ja sein, dass innerhalb der drei Wochen die Entzündung erkennbar im Blut gewesen wäre. Im März ist kein CRP gemacht worden. Leukozyten im März dann unterer Normbereich. Ob eine Vaginitis irgendwann auch hoch steigen kann, denke ja. Gerade bei einem Cushing Hund funktioniert das Immunsystem nicht mehr richtig. Wobei sie geringe Symtome davon hatte und bis auf die Gebärmutterentzündung nie bekannte Infektionen bekam.

Wir haben schallen lassen aber die Qualitäten der Geräte sind natürlich sehr unterschiedlich. Es wurde kein Stumpf entdeckt. Niere und Blase konnte sie nicht erkennen.

Auf jeden Fall weiß ich, dass es nicht normal ist, wenn Eiter zu sehen ist und das muss irgendeine Ursache gehabt haben, die damit gespielt hat und man hätte dazu andere Untersuchungen gebraucht..

Tausend Dank noch mal für deinen Erfahrungsbericht.
 
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Nadine
29. Sep. 21:23
Hallo Nadine, leider passieren solche Sachen, also dass etwas nicht abgeklärt wird, weil es damals nicht im Fokus war. Andersherum kann es auch passieren, dass etwas abgeklärt wird und Monate später stellt sich heraus, dass das Ergebnis davon nicht stimmen kann. So ist es uns passiert: abgeklärt mit Biopsie, Ergebnis völlig harmlos. Aber meinem Hund ging es immer schlechter. Immer wieder andere Ärzte konsultiert. In eine andere Tierklinik gegangen. Dort wurde meine liebe Seelenhündin mit der Diagnose Pankreatitis aufgenommen. Desweiteren eine kleine Umfangsvermehrung in der Leber, die nach tierärztlicher Einschätzung nicht für die Symptome verantwortlich war. Pankreatitis hat sich im Ultraschallbild als fast abgeheilt dargestellt, aber unser Schatz hat Fieber bekommen, Fieber, das nicht mal mit gekühlten Infusionen runterging. 5 leidvolle Tage in der Tierklinik. Wenn ich nochmal dort hingegangen wäre, wo uns nicht weitergeholfen werden konnte, aber Vergleichsultraschallbilder vorhanden waren, hätten wir unserem Hund den Klinikaufenthalt sparen können. Leider hat es 5 Tage gedauert bis ich die angeforderten Ultraschallbilder an die neue Tierklinik weiterleiten konnte, dann stand fest, dass sich innerhalb weniger Monate aus einem sich etwas gröber darstellenden Gewebeabschnitt ein richtiger Tumor entwickelt hatte. Die Biopsie hatte wohl trotz Ultraschallkontrolle nicht die richtige Stelle getroffen. Mag sein, dass die Einschätzung richtig war, dass dieser Tumor noch nicht für die Symptome verantwortlich war. Aber dass unser Mädchen nicht mehr lange zu leben gehabt hätte (so oder so, weil der Tumor so ein schnelles Wachstum hatte), das hätten wir gerne gewusst. Dann hätten wir sie keinem Klinikaufenthalt und Pankreatitisschmerzen mehr ausgesetzt. Dieses Wissen im Nachhinein, dass mein Bauchgefühl, sie gehen zu lassen, richtig gewesen wäre - ich aber den Ärzten gefolgt bin, die noch vertretbare Chancen auf Heilung gesehen haben, hat mich so furchtbar schwer belastet und tut es noch. Es ist nach inzwischen 5 Jahren erträglicher geworden. Ich habe viel an meiner Einstellung arbeiten müssen und muss mir immer wieder sagen: ich bin nur ein Teil vom Ganzen, ein Rädchen im Getriebe sozusagen. Ich stehe nicht über allem und aus dieser Sicht ist es nicht möglich, keine Fehler zu machen.
Danke auch dir - ich denke über deine Worte nach und leider hast du recht. Es fällt mir so schwer, denn Fehler dürfen mir doch bei meiner Mia nicht passieren. Sie kann sich ja nur auf mich verlassen, dass ich richtig handle und entscheide für ihr Leben und die Tierärzte..Daran muss ich auch arbeiten und wie du, denke ich, werde ich noch länger daran arbeiten und verstehen müssen und dadurch das ich alles durchgehe, fange ich denke an. Ich möchte noch etwas für sie tun, verstehen wo vlt. Fehler waren oder wo doch keine Hoffnung mehr war.

Es ist ja wirklich schwierig, medizinisch alles auf dem Schirm zu haben und Fehler passieren allen.. auch in der Humanmedizin.. das stimmt.

Es tut mir sehr leid, dass ihr das so miterleben musstet.
 
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Nadine
29. Sep. 21:32
Danke dir für deine erneute Nachricht. Ich habe darüber nachgedacht.

Der Tierarzt hat erklärt das Cuhsung oft bei älteren Hunden diagnostiziert wird und die 3 Jahre kommen daher, weil sie dann auch im Durchschnitt versterben. Ein jüngerer Cushing Hund kann wenn er die Medikamente verträgt weitaus mehr Jahre haben. Aber da ist ja auch oft das Problem, sie gut eingestellt zu bekommen und ohne Medikament geht es auch nicht.

Sie hatte bur leicht ausgeprägte Symptome was natürlich nicjt heißt, dass es nicht so schlimm war aber sie kam damit sehr gut zurecht. Sie brauchte mit ihre. 7kg nur 5mg Vetoryl. Ich weiß nicht, wieso, aber sie vertrig die Tablette im November 2025 nicht mehr. Das spielt sicher auch eine Rolle, dass ihr System kippte, weil dann natürlich der Cortisolwert wieder stieg. Und da n war da ja noch der Eiter. Ab da an fing es an. Sie zeigte 2022 Anzeichen (Heißhunger, schuppen, leichter Wasserbauch) von Cushing und 2023 wurde es diagnostiziert.

Wie meinst du das? Woran erkennt du, dass meine Psyche Schaden genommen hat?

Ich denke es hilft mir moch damit zu befassen und es zu verstehen, was mit Mia los war. Und ob ich für mich dahinter komme, ob es das Endstadium war oder nicht.

Das Leben geht ja nicht den Bach runter..
 
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Nadine
29. Sep. 21:32
Vielleicht hat niemand Erfahrung damit, ausserdem ist es auch schwierig wenn sich Laien über medizinische Themen austauschen, da kann leicht etwas herauskommen, was fachlich nicht richtig ist.
Danke, parallel werde ich mich erkundigen.