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Aga
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zuletzt 30. Juli

Barf in Verbindung mit Herzproblemen

Meine Hündin 5, sehr sportlich in guten Ernährungszustand und Gesundsheitszustand hat seit einigen Wochen eine Symptomatik die auf Herzprobleme hindeutet, die Ruheherzfrequenz ist sehr niedrig, sie bleibt bei Temperaturen ab 18 Grad öfter mal stehen auf dem Spaziergang oder legt sich mit Ball ab (wo ich erst dachte sie legt sich um Training zu erzwingen) mittlerweile denke ich aber sie Brauch ne Pause und hechelt schneller. Zuhause schläft sie mehr und fordert allgemein weniger Training ein. Die Blutwerte sind gut inkl. Schilddrüse. Herzgeräusch hat sie keins. Wir sind zum Herzultraschall angemeldet. Ich habe von einer in meiner Onlinehundeschule erfahren, dass jemand bei einem Wurf Hunde einen Hund mit Herzproblemen hatten, die behandelnden Kardiologen sagten sie hätten eine Verbindung festgestellt zwischen gebarften Hunden und getreidefreier Ernährung und Herzproblemen… seitdem mache ich mir Gedanken darüber, Amira wird schon seit 3 Jahren gebarft und getreidefrei ernährt. Vielleicht möchte sich jemand über das Thema austauschen oder hat ähnliche Erfahrungen. Wir sind gerade noch in der Diagnostik.
 
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Steffi
27. Juli 15:31
Gibt es imzwische tatsächlich auch einen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen DCM und Barf? Ging an mir vorbei dann. Spannend. Dann kann es an der direkten Versorgung mit Taurin ja eigentlich nicht liegen. Zumal der Spiegel so unterschiedlich ist. Dann wäre das aber doch ein weiterer Punkt, der gegen die Lektin Hypothese spricht. Ich sehe zumindest nicht, dass ein hoher Anteil Hülsenfrüchte mit BarfRationen korrelierbar wäre. Parallel dazu gab es doch Überlegungen in Richtung Gallensäure. Details zum Gallensäure Stoffwechsel habe ich ehrlich gesagt nicht so richtig auf dem Schirm. Aber käme dann als Ursache der meist relativ hohe Fettanteil in Barf Rationen in Frage im Zusammenhang mit Gallensäure?
Ne, es ist nach wie vor nur eine Beobachtung, die man sich nicht richtig erklären kann
 
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Tom
27. Juli 15:59
Ne, es ist nach wie vor nur eine Beobachtung, die man sich nicht richtig erklären kann
Danke für die Erläuterung .

Also klingt mir so ähnlich wie die PankreasProbleme beim Barfen, die oft beobachtet und berichtet werden, aber wo die wissenschaftliche Statistik nicht wirklich was hergibt.
Absurd viel Fett und möglichst viel Fleisch in den Hund zu schieben, erscheint mir insgesamt einfach nicht sinnvoll.
Egal, welche Probleme daraus resultieren und ob die inzwischen schon wissenschaftlich und medizinisch belegt sind oder noch nicht.
 
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Aga
27. Juli 16:12
Danke für die Erläuterung . Also klingt mir so ähnlich wie die PankreasProbleme beim Barfen, die oft beobachtet und berichtet werden, aber wo die wissenschaftliche Statistik nicht wirklich was hergibt. Absurd viel Fett und möglichst viel Fleisch in den Hund zu schieben, erscheint mir insgesamt einfach nicht sinnvoll. Egal, welche Probleme daraus resultieren und ob die inzwischen schon wissenschaftlich und medizinisch belegt sind oder noch nicht.
Darf ich mal fragen warum du meinst, dass so viel Fett beim barfen in den Hund kommt? Ich kann doch auch eher mageres Fleisch kaufen. Amira hat kein g Zuviel Fett auf den Rippen, ich denke dann hätte sie da mehr Probleme.
 
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Steffi
27. Juli 16:50
Darf ich mal fragen warum du meinst, dass so viel Fett beim barfen in den Hund kommt? Ich kann doch auch eher mageres Fleisch kaufen. Amira hat kein g Zuviel Fett auf den Rippen, ich denke dann hätte sie da mehr Probleme.
Beim klassischen BARF heißt es immer, dass das Fleisch 15-20% Fettanteil haben muss
 
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Aga
27. Juli 17:04
Beim klassischen BARF heißt es immer, dass das Fleisch 15-20% Fettanteil haben muss
Ich füttere Huhn was 2,2 % Fett hat und Wild was 16% hat plus Öl. Das passt bei mir. Ich finde nicht, dass sie absurd viel Fett bekommt. Darum geht’s mir hier aber auch eigentlich nicht.
 
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Tom
27. Juli 20:33
Darf ich mal fragen warum du meinst, dass so viel Fett beim barfen in den Hund kommt? Ich kann doch auch eher mageres Fleisch kaufen. Amira hat kein g Zuviel Fett auf den Rippen, ich denke dann hätte sie da mehr Probleme.
Das ist eine gute und berechtigte Frage und wenn ich ehrlich gemeint ist beantworte ich dir sehr gerne und auch gerne ausführlich. 

Beim klassischen barfen wird für den tierischen Anteil in der Regel ein Fettanteil von 15 bis 25% eingefordert. 
Das orientiert sich an irgendwelchen Beuteltieren von völlig anderen Tieren und wäre selbst als Trockenfutter schon mehr als genug. 
Als Nasfutter oder Rohfutter, wovon der Hund fast alles dreifache bekommt ist es exorbitant viel viel und exzessiv. 

Das ganze Barfen mit dem Beuteltier. wie es klassisch von Swany Simon und Nadine Wolf vermarktet wird, ist eine freie Erfindung und das Akronym mit dem biologisch und artgerecht ist ebenso frei erfunden. 
Beide Ladies Leben recht gut davon und vermarkten das erfolgreich und müssen wahrs nie mehr ehrlich arbeiten, um zurecht zu kommen.
Beide verfügen allerdings selbst über keinerlei ernährungswissenschaftlichen oder medizinischen Sachverstand, den ich erkennen könnte. 

Die haben einen Modetrend erfunden und so weit vereinfacht und runter gebrochen, dass er massentauglich und in der breiten Masse vermarktbar ist auf Social Media oder in der Hundewiese oder einen kleinen Heftchen und Büchlein. 
Und natürlich kann man gutes Geld verdienen wenn man ohne eigenen Sachverstand auch noch barfberaterinnen ausbildet und schöne bunte Zertifikate umgestellt die nirgends akzeptiert und anerkannt sind. 

Der dort geforderte Fettgehalt ist in der Regel damit aus drei bis siebenfache und das Bedarfs vom Hund.
Fleischanteil ist auch komplett übertrieben und unnötig.
Verargumentiert und verkauft wird das Ganze mit rhetorischen Tricks und fälschlichen und logisch  fehlerhaften Schlussfolgerungen. 
Kein Hund braucht so viel Fleisch so viel Fett, wie da geüredigt wird . 
Manche werden krank davon. 
Das finde ich schade und ärgerlich.
Mal ganz abgesehen von Den anderen Risiken und Nebenwirkungen dieses ganzen Trends.

Wenn du selbst es besser und anders machst, dann freut es mich für deinen Hund.
Kann sein, daß dir die klasischen Barfer oder Beraterinnen aufs Dach steigen wollen und dir erzähen möchten, dass du es nicht richtig machst und nicht "der reinen Lehre" folgst.

Lasst dir da bloß keinen keine Quatsch erzählen von Leuten ohne Fachwissen, die dafür eventuell sogar auch noch Geld haben wollen
 
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Marie
27. Juli 20:41
Gerade in Verbindung mit Taurin mache ich mir da gerade auch Gedanken. Taurin ist in Herz viel enthalten, ich füttere alle 2-3 Tage einen Innereien Mix , manchmal auch nur Herz. Ich mache mir aber Gedanken ob durch das einfrieren des Futters, ich kriege es ja als Frostfutter und evtl. Beim Auftauen vielleicht zu viel Taurin verloren geht.
Da hast du was falsch verstanden !
Es geht darum das Barfen und Getreide freies Futter das Herz krank machen kann.
Nicht ums Herz verfüttern😂
 
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Aga
28. Juli 03:52
Da hast du was falsch verstanden ! Es geht darum das Barfen und Getreide freies Futter das Herz krank machen kann. Nicht ums Herz verfüttern😂
Taurin ist in Herz viel oder am meisten enthalten (auch andere Innereien und dunkles Muskelfleisch liefern es aber am meisten Herz) und hier wurde auch über Taurin gesprochen, und das eine getreidefreie Ernährung die Aufnahme und den Stoffwechsel von Taurin stören kann evtl. Vielleicht hast du was falsch verstanden! Und das wiederum ein Taurinmangel die DCM begünstigen kann. Wenn du fachlich nichts dazu zu sagen hast kannst du deine Kommentare auch lassen! So antworten brauche ich hier nicht.
 
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Aga
28. Juli 04:09
Das ist eine gute und berechtigte Frage und wenn ich ehrlich gemeint ist beantworte ich dir sehr gerne und auch gerne ausführlich.  Beim klassischen barfen wird für den tierischen Anteil in der Regel ein Fettanteil von 15 bis 25% eingefordert.  Das orientiert sich an irgendwelchen Beuteltieren von völlig anderen Tieren und wäre selbst als Trockenfutter schon mehr als genug.  Als Nasfutter oder Rohfutter, wovon der Hund fast alles dreifache bekommt ist es exorbitant viel viel und exzessiv.  Das ganze Barfen mit dem Beuteltier. wie es klassisch von Swany Simon und Nadine Wolf vermarktet wird, ist eine freie Erfindung und das Akronym mit dem biologisch und artgerecht ist ebenso frei erfunden.  Beide Ladies Leben recht gut davon und vermarkten das erfolgreich und müssen wahrs nie mehr ehrlich arbeiten, um zurecht zu kommen. Beide verfügen allerdings selbst über keinerlei ernährungswissenschaftlichen oder medizinischen Sachverstand, den ich erkennen könnte.  Die haben einen Modetrend erfunden und so weit vereinfacht und runter gebrochen, dass er massentauglich und in der breiten Masse vermarktbar ist auf Social Media oder in der Hundewiese oder einen kleinen Heftchen und Büchlein.  Und natürlich kann man gutes Geld verdienen wenn man ohne eigenen Sachverstand auch noch barfberaterinnen ausbildet und schöne bunte Zertifikate umgestellt die nirgends akzeptiert und anerkannt sind.  Der dort geforderte Fettgehalt ist in der Regel damit aus drei bis siebenfache und das Bedarfs vom Hund. Fleischanteil ist auch komplett übertrieben und unnötig. Verargumentiert und verkauft wird das Ganze mit rhetorischen Tricks und fälschlichen und logisch  fehlerhaften Schlussfolgerungen.  Kein Hund braucht so viel Fleisch so viel Fett, wie da geüredigt wird .  Manche werden krank davon.  Das finde ich schade und ärgerlich. Mal ganz abgesehen von Den anderen Risiken und Nebenwirkungen dieses ganzen Trends. Wenn du selbst es besser und anders machst, dann freut es mich für deinen Hund. Kann sein, daß dir die klasischen Barfer oder Beraterinnen aufs Dach steigen wollen und dir erzähen möchten, dass du es nicht richtig machst und nicht "der reinen Lehre" folgst. Lasst dir da bloß keinen keine Quatsch erzählen von Leuten ohne Fachwissen, die dafür eventuell sogar auch noch Geld haben wollen
Ich werde meinen Plan auf jeden Fall mal mit meiner Tierärztin besprechen, die bietet wohl auch Ernährungsberatung an. Ich lasse regelmäßig Barf-Profile erstellen und denke wenn meine eigene Berechnung falsch wäre, ich mache das ja schon 3 Jahren bei ihr und viele Jahre zuvor bei meinem Rüden, hätte man was gesehen. Sie war immer top gesund, super Figur, deshalb glaube ich passt mein Fettanteil auch. Aber wenn ich ehrlich bin habe ich mir schon ein Herzfutter von Josera geholt mit Getreide was ich gerade zusätzlich gebe, ich will da jetzt auf keinen Fall was verpassen. Ich denke ich werde meinen Plan dann mit ner Fachtierärztin besprechen. Mein damaliger Rüde hatte Futtermittelunverträglichkeiten, der hat nichts vertragen an Hundefutter. Deshalb habe ich mit ihm angefangen zu barfen und es hat ihm viel Lebensqualität geschenkt, der ist dann 15 geworden. Amira wurde die ersten 2 Jahre mit TF ernährt wegen dem Calcium Phosphor Verhältnis im Wachstum, das war mir zu heiß. Sie ist aber sehr Futtermäkelig und liebt ihr Fleisch, es hat auch was mit der Lebensqualität zu tun ob drr Hund sein Futter gerne nimmt, für sie war es das richtige. Ich habe das Büchlein von Swanie Simon übrigens auch hier, da entnehme in den Fettanteil nicht wirklich, da habe ich nichts zu gefunden bei Fetten im Buch. Ich habe mir aber die Pläne dort angesehen. Sie gibt ja auch unterschiedliche an, welche mit Getreide mit 70% Fleischanteil und ohne Getreide mit 80%. Das ist schon viel, meine Amira rührt aber zum Beispiel vegane oder vegetarische Leckerlies nicht an, auch wenn ich welche selber mache. Sie mag schon am allerliebsten die Sachen mit viel Fleisch. Als Junghund hat die mal n Stück Möhre oder Brombeeren genommen, heute nur noch püriert mit Innereien.
 
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Kati
28. Juli 04:58
Zur Aussagekraft der "Barf-Profile" gab es 2023 eine Doktorarbeit in München: https://edoc.ub.uni-muenchen.de/32035/1/Hajek_Veronika.pdf

Ab Seite 101 gibt's die Zusammenfassung.