Und wenn man das länger macht, wird das Erregungslevel kleiner?
Mein Hund wird dann nicht unglücklich wenn ich mit ihm immer die gleiche Strecke gehe?
Du musst dir vor mal vorstellen, wieviel Reize ein Hund beim längeren Spaziergang mit bekommt. Da sind die unterschiedlichsten Gerüche, Geräusche aus der Umwelt, Bewegungsreize durch Autos, Radfahrer, Spaziergänger, Hunde, Katzen etc. Jeder Meter mehr bedeutet eben auch viel mehr Reize, die auch verarbeitet werden müssen.
Hast du jetzt einen Hund, der noch jung ist, der draussen generell ne hohe Erregungslage hat, der vielleicht auch Krankheiten hat etc, braucht der Spaziergänge die erstmal entschleunigen und ihm helfen, die Reize zu verarbeiten. Das geschieht mit in einem langsamen Tempo, durch Oneways, durch Glotzpausen....
Yuna war früher auch so ein Kaliber. Da hat uns die Trainerin geraten genau das geraten. Plus eine längere Leine zu nutzen. So das der Hund nicht nach 2m. Im Geschirr hängt. Hat bei uns dann den Erfolg gebracht. Nicht von jetzt auf gleich, aber nach und nach. Was dann noch wichtig ist zu schauen, wieviel Stress hat denn euer Hund. Beleuchte mal dein Tagesablauf. Was macht ihr so? Wieviel Schlaf / Ruhe hat euer Hund? Meistens befinden sich da auch schon die Fallstricke. Bleib geduldig. Ihr bekommt das schon hin.